Links der Woche – KW 49/2014

Selbstorganisation

Ivan Blatter ist – nicht nur mit seinem Podcast – fester Bestandteil der Links der Woche. Kein Wunder bei seinen Inhalten. Also muss natürlich mindestens einen Beitrag von ihm dabei sein. In der folgenden Podcast-Folge greift er ein Thema auf, dass mir persönlich sehr schwer fällt: Nein zu sagen!

http://ivanblatter.com/verpasstes-nein/

Das der Blog von Stephan List eine wunderbare Quelle an Anregungen ist, habe ich glaube ich schon mehrfach in diesem Blog wiedergegeben. Stephan findet immer wieder hervorragende Hinweise und Tipps zum Thema Selbstorganisation, wie den folgenden: 5 Gelegenheiten, bei denen Sie nichts tun sollten. An dieser Stelle, vielen Dank!

http://www.toolblog.de/2014/12/5-gelegenheiten-bei-denen-sie-nichts-tun-sollten/

Auch so eine Sache, die mir persönlich schwer fällt, weil ich ständig neue Themen entdecke, die mich interessieren und die ich vertiefen möchte. Was passiert dabei? Ich verzettele mich. Dabei wär es wesentlich zielführender mich auf einige wenige Ideen bei der Umsetzung zu konzentrieren und nach deren Abschluss erst das nächste Thema anzugehen. hat mich daran erinnert, dass die Konzentration auf ein Thema für die erfolgreiche Umsetzung von großen Vorteil ist.

http://borisgloger.com/2014/12/04/konzentration-der-weg-zum-erfolg/

stellt die Methode 4 x 1 als „Effizienz-Booster“ vor. Ziemlich einfach umzusetzen und sicherlich sehr effektiv und effizient:

  • Protokolle max. 1 DIN A 4-Seite
  • Besprechungsdauer max. 1 Stunde
  • alles was weniger als eine Minute dauert, wird sofort gemacht
  • und einen Tag Zeit lassen, ehe man Entscheidungen trifft

http://www.teamworkblog.de/2014/12/effizienz-booster-die-4-x-1-regel.html

Christian Müller beschäftigt sich in einem ausführlichen Blogbeitrag, der mit konkreten Beispielen angereichert ist, mit dem Thema Karriereplan. Nun ja, ich bin da etwas gespalten, da meine persönliche Erfahrung, eher gegen eine „Plan spricht“. Trotzdem eine Planung schadet nicht, sondern kann hilfreich ein. Man muss sich nur im Klaren sein, dass ein Karriereplan nicht in Stein gemeißelt ist.

http://karrierebibel.de/karriereplan-erstellen/

Projektmanagement

Falls jemand die Besprechungsmethode „Lean Coffee“ nicht kennt, bietet sich die Beschreibung von Torsten Scheller an. Sehr einprägsam und so beschrieben, dass sie problemlos auch von „Neulingen“ umgesetzt werden kann. Der agile Scrumtisch in Heilbronn wendet diese Methode übrigens an – also wer Lust hat sie live zu erleben 😉

http://www.personalkanban.com/pk/featured/methoden-fur-lean-change-lean-coffee/

Mark Norman versucht ein wenig klassischen Projektleitern die Angst vor „Scrum“ und anderen agilen Methoden zu nehmen. Warum liegt eigentlich auf der Hand: Scrum kennt die Rolle des Projektmanagers nicht. Die Verantwortung liegt beim Projektteam. Wenn sich klassische Projektleiter plötzlich in einem agilen Umfeld wieder finden, ist das eine Herausforderung. Aber eine spannende und eine Chance zu persönlichen Weiterentwicklung.

http://www.pmhut.com/agile-project-management-a-misnomer

hat auf wirdemo den Hinweis auf ein Video veröffentlicht, dass mit Sicherheit Appetit macht agile Methoden auszuprobieren. Wer noch schwankt, ob er agile Methoden probieren möchte – hier kommt Hilfe (für diejenigen, die agile Methoden ablehnen gilt: nicht angucken, überzeugt sonst vom Gegenteil 😉 )

http://wirdemo.buergerstimme.com/2014/12/management-vs-agile-warum-manager-agilen-methoden-misstrauen/

Der Backlog ist vollgepumpt mit Karten. Aber wie bekommen wir da jetzt Ordnung rein? Welche Anforderungen sollten zuerst angegangen werden, welche sind weniger von Bedeutung? Sameer Chudaman Patil stellt in dem folgenden Beitrag verschiedene Herangehensweisen vor, die Scrumteams dabei helfen können, den Backlog im Sinne des Projektauftrags zu strukturieren:

https://www.scrumalliance.org/community/articles/2014/december/order-your-product-backlog?feed=articles

Man könnte den Blogpost von Mike Cohen auch auf gut deutsch „Am falschen Ende gespart, ist doppelt teuer“ überschreiben. Das Problem, wenn findige Personalentscheider meinen, man könne in einem Scrum-Team kurzer Hand zwei Rollen in einer Person zusammen führen, kann nicht funktionieren. Im Beitrag von Mike Cohen geht es darum, dass die Rollen des Scrum Masters und Product Owners nicht auf eine Person vereint werden sollten.

http://www.mountaingoatsoftware.com/blog/scrummasters-should-not-also-be-product-owners#When:14:00:36Z

Das der Weihnachtsmann offensichtlich Projektmangementmethoden nutzt hat Andrea Windolph bereits in ersten Artikel Ihrer Reihe aufgezeigt (Links der Woche KW 48/2014). Die beiden Folgeartikel (Zielbildung; Projektumfeld und Stakeholder) sind diese Woche erschienen und nicht minder lesenswert:

http://projekte-leicht-gemacht.de/blog/fallbeispiele/alle-jahre-wieder-teil-2-projektziele/

http://projekte-leicht-gemacht.de/blog/fallbeispiele/alle-jahre-wieder-teil-3-projektumfeld-und-stakeholder/

Führung

Wenn ich mich so umschaue, stelle ich immer wieder fest: „Kontrollfaschismus“ ist nach wie vor bei Führungskräften stark verbreitet. Umso mehr kann ich den folgenden Blogpost von Marcus Raitner – nicht nur – allen Führungskräften als kleinen Denkimpuls empfehlen. Marcus bringt es auf den Punkt wenn er die Aufgabe einer Führungskraft darin sieht, „eine Kultur des gegenseitigen Vertrauens aufzubauen und den Mitarbeitern Sicherheit zu geben.“

http://fuehrung-erfahren.de/2014/12/verantwortung-tragen-ohne-kontrollzwang/

Der Bruder des Kontrollfaschismus ist Angst. Die Angst vor Fehlern, die Angst vor dem Chef, die Angst vor Entscheidungen, die Angst vor Kollegen. Angst ist schlecht. Angst bedeutet Streß. Bedeutet aber auch – in der Folge – fehlende Lernbereitschaft (etwas neues Wagen und aus den Fehler zu lernen). Angst führt zu suboptimalen Ergebnissen. Eigentlich muss ich das nicht weiter vertiefen. Eine Führungsaufgabe ist es daher Ängste zu vermeiden, Ängste zu bekämpfen. Wer mehr wissen möchte, sollte als Einstieg den folgenden Artikel von Patrick Koglin lesen:

http://www.agile-is-limit.de/angst-ein-toller-antrieb-und-potentielles-druckmittel-in-sozialen-systemen/

Beispiele mit alternativen Organisationsstrukturen (Achtung, subversive Ideen) haben es mir schwer angetan. Großartig finde ich zum Beispiel des franzöischen Unternehmens FAVI, dass ich im Teamwork-Blog in einem Artikel von Wolf Steinbrecher gefunden habe: es gibt keine Stechuhren, kein Prämiensystem und keine Jahresmitarbeitergespräche. Jeder Mitarbeiter ist eigenverantwortlich für seinen Arbeitsbereich, seinen Arbeitsplatz vollumfassende verantwortlich. Nach demselben Prinzip organisieren sich die „Abteilungen“. Der CEO reduziert seine Funktion auf die Rolle des Coaches und strategischen Entscheiders. Mir gefällt dieses Modell. Mehr dazu:

http://www.teamworkblog.de/2014/12/aufgaben-delegieren-generalvollmacht.html

Olaf Hinz habe ich bereits vor drei Jahren auf dem PMCamp in Dornbirn persönlich kennen und schätzen gelernt. Umso mehr freut es mich, ihn heute mit einem Interview, dass er mit Bernd Geropp geführt hat, zu verlinken. Das Thema des Interviews ist Kooperation in der Führungsspitze. Sehr zu empfehlen:

www.mehr-fuehren.de/wirksame-kooperation-an-der-fuehrungsspitze/

(Alltags-)Philosphie

Eine spannende Frage, die Gilbert Dietrich aufwirft: „… wie können wir Verantwortung für unser Leben übernehmen, wie entfalten wir uns als moderne Menschen zielgerichtet, ohne den ständigen Druck zu haben, für alles Glück und Unglück im Leben verantwortlich zu sein?“ Seine Antwort auf diese Frage:

http://www.geistundgegenwart.de/2014/12/entlastung-entfaltung.html

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