Links der Woche – KW 5/2015

Produktivität

Irgendwie das Gefühl, dass es Zeit für Veränderung ist? Noch unsicher? Im Podcast von Ivan Blatter gibt es Hinweise, woran Ihr fest machen könnt, dass es wirklich soweit ist, Veränderungen anzugehen:

http://ivanblatter.com/zeichen-veraenderung/

Ich sehe bei meinen lieben Kollegen immer wieder mal (zufällig) total überfüllte Email-Postfächer, die dringend aufgeräumt werden sollten. Künftig werde ich meinen Kollegen die Tricks und Kniffe von Jan Fischbach vorschlagen, die ich an diesem Absatz verlinkt habe. Auch wenn ich es, dank konsequenter Anwendung der GTD-Regeln, automatischer Regeln und Unterordnern für Newsletter und Benachrichtigungen schaffe, meinen Email-Posteingang sauber zu halten, habe ich jede Menge Anregungen aus dem Artikel für mein Email-Management mitgenommen, die ich ausprobieren werde.

http://www.teamworkblog.de/2015/01/e-mail-postfach-aufraumen-eine-anleitung.html

Zum Stichwort Email-Management finde ich auch den folgenden Artikel von Dr. James Mitchell Lee. Spannend, was ihm die leere Inbox über sich selbst verrät. Einige seiner Beobachtung, habe teile ich übrigens, weil ich sie bei mir selbst auch festgestellt habe. Ebenfalls nicht uninteressant sind seine Anmerkungen, zu seinem „Prozedere“ der Email-Bearbeitung, die ihr ganz unten bei den Anmerkungen findet. Sehr gute Tipps!

http://www.teamworkblog.de/2015/01/was-ich-durch-eine-leere-inbox-uber.html

Im Toolblog von Stephan List habe ich eine Auflistung von 8 Punkten entdeckt, mit denen sich jede Produktivität sabotieren lässt. Wie zu erwarten ist das Thema Kommunikation dabei sehr wichtig. Mehr hierzu:

http://www.toolblog.de/2015/01/8-arten-um-die-eigene-produktivitaet-zu-sabotieren/

Besprechungen, Besprechungen und nochmal Besprechungen … wieviele davon sind aber wirklich zielführend und bei wie vielen Terminen war es wirklich sinnvoll dabei zu sein? Ich bin mir sicher, bei einem Großteil wird die Antwort negativ ausfallen und zwar bei sehr vielen von uns. Was wir brauchen ist daher eine neue Meetingkultur, eine Forderung die  aufgestellt hat. Konkret heißt das: unrentable Besprechungen abschaffen, klares einhalten von Zeitvorgaben und – jetzt wird es fast schon revolutionär – absolute Freiwilligkeit in Hinblick auf die Teilnahme. Ausführlich zum Nachlesen, lässt sich das Ganze hier:

http://borisgloger.com/2015/01/28/zeit-fuer-eine-neue-meeting-kultur/

Yasemin Akdemir ist eine sogenannte „Scanner Persönlichkeit“, also ein Mensch, der extrem vielseitige Interessen besitzt und immer wieder auf der Suche nach neuen Ideen, Anregungen ist. Bedauerlicherweise werden Scanner oft verkannt und ihnen Unbeständigkeit unterstellt. Gerade deshalb hat sie – aus ihren eigenen Erfahrungen heraus – das Thema der Andersartigkeit aufgegriffen. Ich kann den Artikel als Lektüre nur sehr empfehlen:

http://scanner-persoenlichkeit.de/wieso-ist-es-wichtig-anders-zu-sein/

Projektmanagement

Die meisten Manager haben ein Problem mit „agile“. Dies liegt laut  Steve Denning daran, dass nach wie vor die tayloristische Denke der horizontalen Hierarchiestruktur in den Köpfen viele Manager verankert ist und sich diese nach wie vor schwer damit tun, sich von dieser Denkweise zu verabschieden. Folglich tut sich das Management mit der neuen Denkweise, der völlig „unbekannten“ Kultur, die den Kontrollfaschismus der Taylorismus in Frage stellt schwer. Mehr hierzu:

http://www.forbes.com/sites/stevedenning/2015/01/26/why-do-managers-hate-agile/

Rajeev Kumar Gupta stellt in dem folgenden Artikel das sogenannte „Peer Feedback“ in agilen Projektteams. Ich muss zugeben, ich habe den Artikel bisher nur überflogen und muss ihn nochmal gründlich durcharbeiten. Aber der Ansatz gefällt mir. Grund genug ihn in die Links der Woche aufzunehmen.

https://www.scrumalliance.org/community/articles/2015/january/new-innovation-to-scrum-ceremonies-peer-feedback?feed=articles

Es gibt – leider immer noch – Menschen, die halten agile einfach nur für eine Methode oder ein Prozess. Diesen Menschen möchte ich den Artikel Dharmesh Shah empfehlen, denn es sieht in agile keinen Prozess, sondern eine „Kultur“ mit einem entsprechenden Wertsystem. Entsprechend kommt er zu folgenden Fazit: „Finally, doing Agile is easy but becoming Agile is a behavior change, which takes time and requires patience and perseverance.“

https://www.scrumalliance.org/community/articles/2015/january/agile-%E2%80%93-is-it-a-culture-or-process?feed=articles

Marcus Raitner warnt in seinem aktuellen Blogpost davor, nicht in die Falle des kurzfristigen Scheinrationalismus zu treten und schnelle Erfolge erzielen zu wollen. Im Volksmund heißt es so schön, gut Ding will Weile haben. Nein, das iterative Vorgehen agiler Methoden stellt Marcus nicht in Frage – eher im Gegenteil. Am Besten selbst lest selbst:

http://fuehrung-erfahren.de/2015/01/quick-wins-schnellschuesse-und-querschlaeger/

Nach so viel „Agile“ muss mal wieder etwas „klassisches“ Projektmanagement zu Wort kommen. Schließlich hat auch dieses seine Daseinsberechtigung (je nach Projekt). Andrea Windolph erklärt in einem Blogposting den Aufbau des Projektstrukturplans. Wie von ihr gewohnt, natürlich dau-tauglich. Das muss man erstmal können. Ein Grund mehr, dass der Artikel seinen Platz in den Links der Woche finden muss:

http://projekte-leicht-gemacht.de/blog/pm-methoden-erklaert/der-projektstrukturplan-teil-1-nutzen-aufbau-vorlage/

Mitarbeiterführung

Eine agile Unternehmenskultur setzt ein agiles Verständnis von Mitarbeiterführung voraus, dass sich von der hierarchischen Führung verabschiedet und auf lateralen Führungsprinzipien basiert. In diesem Zusammenhang ist der Blogpost von  sehr spannend, der den Begriff des Servant Leaders (zu deutsch dienenden Führenden) ins Spiel bringt. Ein – nach meiner Meinung nach – nicht nur zukunftsfähiges Konzept, sondern sogar DAS Konzept der Führung in der nahen Zukunft.

http://borisgloger.com/2015/01/26/servant-leader-agile-fuehrungskraft-oder-ein-kleinstbeitrag-zu-einer-besseren-welt/

Social Media

Uwe Hauck, den ich übrigens sehr schätze und dessen Blog ich nur empfehlen kann, hat diese Woche in seinem Blog einen Beitrag mit einer provokanten These veröffentlicht: „Social Intranet geht nicht in deutschen Unternehmen“. Seine Aussage untermauert er argumentativ sehr gut, in dem nämlich Bezug nimmt auf den nach wie vor vorherrschenden „Kontrollfaschismus“ in der deutschen Unternehmens- und Führungskultur. Erinnert ein wenig an das Thema Management vs. agile? Richtig erkannt. Hängt zusammen. Beides setzt eine Kultur des Vertrauens voraus. Mehr hierzu vom Auto selbst:

http://www.livingthefuture.de/2015/01/26/social-intranet-geht-nicht-in-deutschen-unternehmen/

Corporate Blogs werden in ihren Möglichkeiten oft unterschätzt. Ich selbst halte sehr viel von Ihnen, auch wenn es mir noch nicht gelungen ist, meinen aktuellen Arbeitgeber davon zu überzeugen einen solchen einzurichten. Was aber nicht ist, kann ja noch kommen. Argumentative Hilfe habe ich aktuelle von Daniela Sprung (als Gastautorin im Blog von Christian Müller) bekommen, die im folgenden sehr gut untermauert, welche Gründe für einen Corporate Blog sprechen:

http://www.sozial-pr.net/corporate-blog-ein-muss-kein-kann-blogparade/

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