Links der Woche KW 7/2015

Selbstmanagement

In Stefan Lists Blog findet man immer wieder sehr gute Fundstücke zum Thema Selbstmanagement. So auch diesen Tipp, der auf vier schräge Wege zur Prioritätensetzung verweist. Der Tipp 2 ist nicht wirklich der Hit. Diesen würde ich nicht unterschreiben, aber sonst …

http://www.toolblog.de/2015/02/prioritaeten-4-schraege-aber-interessante-tipps/

Von Susanne Madsen gibt es einen kleinen persönlichen Einblick zum Thema „Working smarter, not harder!“. Sie berichtet wie es bei ihr Klick gemacht und der Aha-Effekt eingesetzt hat.

http://www.pmhut.com/my-story-working-smarter-not-harder

Konstruktive Kritik – davon bin ich tief überzeugt – ist der beste Weg Ideen, Konzepte, Lösungen und Verhaltensweisen zu überprüfen und fortzuentwickeln. Richtiges, konstruktives Kritisieren und konstruktive Kritik anzunehmen ist eine sehr hohe Kunst, die zu erlernen sehr viel – auch selbstkritische Reflektion – erfordert. Soll heißen, ich kenne sehr, sehr wenige die diese Kunst wirklich perfekt beherrschen (ich gehöre definitiv nicht dazu – auch wenn ich mich bemühe und immer besser werde). Deshalb finde ich grundsätzlich Artikel wie den folgenden von Nils Warkentin sehr lehrreich und animierend:

http://karrierebibel.de/konstruktive-kritik-kritikfaehigkeit-ueben/

Im Blog der Harvard Business Review ist ein Artikel von Dana Rousmaniere erschienen, der einen kleinen Einblick gibt, wie mit Personal Kanban das Familienleben organisiert werden kann. Sehr inspirierend – leider ist es mir noch nicht gelungen die beste Ehefrau der Welt davon zu überzeugen, ein Kanban-Board ins Wohnzimmer zu hängen. Aber es gibt ja noch Trello 😉

https://hbr.org/2015/02/project-manage-your-life

Projektmanagement

Natalie Schnack hat auf „Projekte leicht gemacht“ einen Gastbeitrag publiziert, der sich mit dem Thema Projektmarketing beschäftigt. Den Titel finde ich zwar etwas daneben, denn was sie da beschreibt, betrifft eigentlich alle „Projektverantwortlichen“ und gehört zum Tagesgeschäft – auch wenn das Projektmarketing gerne mal hinten runter fällt. Weil dem so ist, verweise ich hier gerne auf den Artikel:

http://projekte-leicht-gemacht.de/blog/pm-in-der-praxis/wenn-fachwissen-nicht-ausreicht-tipps-fuer-introvertierte-projektmanager/

Ich bin bekennender Anhänger agiler Methoden. Nicht weil ich meine, dass damit alles schneller und besser geht. Nein, eher weil mir die Ansätze im Hinblick auf ihre Anpassungsfähigkeit und den Fokus auf das Team wesentlich besser gefallen. Es soll aber immer noch Leute geben, die glauben „agile“ wäre ein Wundermittel. Wer „agile“ einführt, der sollte es aus den richtigen Gründen einführen und nicht aus den falschen. Marcus Raitner hat einen ähnlichen Gedanken, den er vertritt diese Position im dem folgenden Blogpost (bitte auch den Kommentar von Mike Leber beachten!):

http://fuehrung-erfahren.de/2015/02/drei-fatale-begruendungen-fuer-agiles-vorgehen/

Markus Cerenak scheint eine ähnliche Aversion gegen „Es gibt keine Probleme, nur Herausforderungen“ zu haben wie ich. Das macht ihn mir schon sehr sympathisch 😉 Ganz einfach, es gibt Probleme. Das ist ganz normal. Und in aller Regel kann man sie systematisch lösen. Ein paar Grundregeln hierzu hat Markus Cerenak definiert. Sie mögen zunächst simple klingen, aber schon die Regel 1 „Akzeptiere das Problem“ ist bei weitem nicht so einfach, wie man im ersten Moment glaubt (seit ehrlich zu Euch und gebt es zu). Mehr hier:

http://www.markuscerenak.com/problem.html

Mishkin Berteig stellt in dem folgenden Beitrag eine Retrospektiven-Technik vor, mit der er arbeitet. Seine Kernfrage bei der Retrospektive: Was hast Du gelernt? Dabei gliedert er in Fragen, Fakten, Aha-Effekte und Handlungsempfehlungen. Das ganze ist sehr einfach gehalten und sehr leicht umzusetzen. Es muss ja nicht immer kompliziert sein, wenn es auch einfach geht.

http://www.agileadvice.com/2015/02/10/referenceinformation/retrospective-technique-what-did-you-learn/

Marcelo Guzman Quiroga verfolgt bei der Retrospektive einen etwas anderen Ansatz, der aber ebenso einfach umzusetzen ist. Sein Ansatz, er gliedert in was lief gut, was schlecht, was besser, was am besten. Er beruft sich dabei auf Ken Schwaber, einen der Mitunterzeichner des agilen Manifests und einer der geistigen Väter von Scrum.

https://www.scrumalliance.org/community/articles/2015/february/sprint-retrospective-%E2%80%93-strategy-%E2%80%93-tips-and-tricks

Kennt ihr den Unterschied zwischen dem Kick-off-Workshop und den Start-Workschop? Okay – nicht einfach. Es gibt da verschieden Meinungen dazu. Mit gefällt der Ansatz von Andrea Windolph, den Kick-off-Workshop als vorgeschaltete Informationsveranstaltung zu definieren. Es macht Sinn – aus projektmarketingtechnischen Gründen ein offizielles Kick-Off als Informationsveranstaltungen mit einem deutlich größeren Kreis zu durchzuführen, als später tatsächlich im Projekt mitwirken. Mehr dazu gibt es hier zum Nachlesen:

http://projekte-leicht-gemacht.de/blog/pm-methoden-erklaert/kick-off-meeting/

Von Cornelia Niklas ist im Blog des Projekt Magazins ein Artikel über Projektmanagement und Ehrenamt erschienen, der mir gut gefallen hat. Ein paar Schlüsselprobleme in diesem Zusammenhang werden gut erfasst, auch wenn ich auch eigener Erfahrung, eher der Meinung bin, dass der Artikel nicht genug in die Tiefe geht. Spannend ist die das Gespann Ehrenamt und professionelle Projektmanagement auf jeden Fall. Es lässt sich sehr viel zum Thema Anerkennungskultur und laterale Führung lernen.

https://www.projektmagazin.de/meilenstein/projektmanagement-blog/projektarbeit-und-ehrenamt-eine-wertvolle-kombination_1097972

Mitarbeiterführung

Richtig Aufgaben delegieren – ein Klassikerthema, dass sich Maik Pfingsten im Gespräch mit Bernd Geropp im Zukunftarchitekten-Podcast angenommen haben. Ich bin ehrlich, ich habe die Podcastfolge noch nicht angehört – aber bei beiden weiß ich, es kann nur informativ sein. Deshalb setzte ich auf bloßen Verdacht einen Link.

http://zukunftsarchitekten-podcast.de/2015/02/fm102-wie-kann-ich-erfolgreich-delegieren/

Mit der Digitalisierung der Arbeitswelt sind auch virtuelle Teams keine Besonderheit mehr. Die Führung eines virtuellen Teams ergibt entsprechend andere Herausforderungen an den Teamleiter, wie in der analogen Welt – auch wenn es viele Parallelen gibt. Nach Richard Lepsinger sind es drei Herausforderungen, die es zu meistern gilt:

  • Durchführung von hochqualitativen virtuellen Besprechungen
  • Aufbau von Vertrauen innerhalb des virtuellen Teams
  • Verantwortlichkeit herstellen

Mehr gibt es hier:

http://www.pmhut.com/3-key-skills-all-virtual-leaders-must-master

Über Stefan List habe ich diese Woche eine Infografik entdeckt, die „Kosten“ von unglücklicher Mitarbeiter (am Beispiel der USA) aufrechnet. Da kommt einiges zusammen. Wer sich vertiefend damit beschäftigen möchte, dem empfehle ich übrigens Robert I. Sutton Buch „Der Arschlochfaktor“. Aber Vorsicht, es könnte sein, dass nach der Lektüre Köpfe rollen 😉

http://www.toolblog.de/2015/02/was-unglueckliche-mitarbeiter-kosten/

Gunter Dueck hat sich über die „Tschakka, Tschakka“-Mentalität der Chefetagen ausgelassen. Und ehrlich gesagt, ich dachte mir beim Lesen, dass mir doch das eine oder andere bekannt vor kommt. Wenn gelebte Anerkennungskultur fehlt und plötzlich das Spitzenmanagement auf die schräge Idee kommt, man müsste jetzt unbedingt einen auf Begeisterung machen – von null auf hundert in einer knappen Motivationsrede. Das funktioniert beim besten Willen nicht. Das ist aufgesetzt und ganz ehrlich, am Schluss erreicht man nur das Gegenteil damit.

http://www.scilogs.de/wild-dueck-blog/tschakka-tschakka-grundlose-begeisterung-ist-pflicht/

Fachkräftemangel

Schnief – diese Nachricht hat mir eines der liebgewonnen Lästerthemen genommen: den sogenannten Fachkräftemangel. Lars Hahn verweist in seinem Artikel auf eine aktuelle Studie des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS), die – wir hatten es ja schon immer gewußt – plötzlich ganz andere Zahlen aus dem Hut zaubert. Resultat: der Fachkräftemangel ist abgeblasen! Was soll ich dazu sagen, wir haben es doch schon die ganze Zeit gewußt: ein Mythos eben.

http://systematischkaffeetrinken.de/2015/02/09/skandal-fachkraeftemangel-faellt-aus-arbeitsmarkt/

Philosophie

Ich habe schon eine Weile darauf gewartet, dass mal wieder eine Folge des Soziopod-Podcasts erscheint. Diese Woche war es endlich soweit. Thema der aktuellen Folge: Humanismus. Transhumanismus! Posthumanismus? Mein Tipp: reinhören – mehr will ich dazu nicht schreiben, um Euch den Spaß nicht zu verderben.

http://soziopod.de/2015/02/soziopod-humanismus-transhumanismus-posthumanismus/

Advertisements

2 Gedanken zu „Links der Woche KW 7/2015

  1. Muhahaha, den Artikel zum Fachkräftemangel finde ich großartig… Wieder mal ein Beispiel, wie versucht wird, komplexe, nicht steuerbare Themen in einfachen Worten für die Allgemeinheit zu erklären, um dann ein paar Jahre später feststellen zu müssen, dass es doch ganz anders kommt. Ehrlich wäre sicherlich: Wir haben keine Ahnung, wie es sich entwickeln wird, aber es wird schon… In diesem Sinne: Danke für die Linkliste!

    Hendrik

    Gefällt 1 Person

  2. Pingback: Et hätt noch immer jot jejange! | Hendrik Epe

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s