Links der Woche – KW 15/2015

Selbstmanagement und Produktivität

Via Zeit Online habe ich ein Interview mit dem Arbeitspsychologen Andreas Krause entdeckt, dass ich mich sehr nachdenklich macht. Folgt man den Thesen von Krause, beuten wir uns selbst bis zum Exzess aus und zwar aus einem einfachen Grund, wir können häufig mit der Freiheit der schönen neuen Arbeitswelt nicht umgehen. Verhaftet in den Denkweise und den Strukturen der „alten“ Arbeitswelt überfordern wir uns. Aber lest am besten selbst:

http://www.zeit.de/karriere/beruf/2015-03/dauerstress-krank-arbeiten-gruende-interview

Thomas Mangold hat eine Liste mit 8 Tipps für eine produktive Tagesplanung veröffentlicht. Es sind nicht wirklich neue Tipps dabei, zumindest für diejenigen, die sich schon intensiver damit beschäftigt haben. Aber erstens, weiß ich aus eigener leidvoller Erfahrung, wie schwer es ist, dass neue Erkenntnisse zu „Gewohnheiten“ werden zu lassen und zum zweiten eine gute Wiederholung schadet nicht. Im Gegenteil, je öfter man seine Erkenntnisse wieder ins Gedächtnis zurück ruft, umso besser bleibt das Wissen hängen. Wer das ganze vertiefen möchte, kann übrigens auch das neue Buch von Thomas Mangold aus der Reihe „Alles im Griff“ erwerben, in dem er genau diese Punkte vertieft. Das Buch habe ich mir gekauft – aber leider noch nicht gelesen. Vorläufig also erstmal die Kurzform:

http://selbst-management.biz/tagesplanung-2/

In Sachen Brainstorming scheiden sich die Geister. Für den Einstieg in ein Thema halte ich es allerdings immer noch für eine der besten Wege. Es gibt dafür ein paar einfach und simple Regeln, die einzuhalten wichtig sind, die ich aber nicht wiederholen möchte. Richard Lepsinger gibt es im folgenden ein paar ergänzende Tipps, die helfen sollen, dass die Moderation eines Brainstormings besser gelingt. Darunter auch der Hinweis, mit analogen Hilfsmitteln zu arbeiten:

http://www.pmhut.com/creativity-structure-5-ways-to-host-better-brainstorming-sessions

Diese Nachricht lässt mich hoffen: Gelassenheit kann man lernen! Es ist nicht einfach. Aber es geht.  hat ein paar Tipps zusammengestellt, die dabei helfen. Ich habe es ausprobiert – funktioniert 😉

http://dubistgenug.de/gelassenheit-lernen/

Konflikte gehören zum Alltag. Sie kommen vor. Wichtig ist der richtig Umgang mit ihnen. Gehen wir konstruktiv mit ihnen um, können wir eine Eskalation vermeiden. Aber zuerst müssen wir sie überhaupt erkennen. Hilfreich Tipps hierzu gibt es von Bernd Geropp in seinem Podcast in der aktuellen Folge:

http://www.mehr-fuehren.de/konflikte-erkennen-1/

Kaizen wird bei uns häufig als „KVP“ (Kontinuierlicher Verbesserungsprozess) verstanden. Dahinter verbirgt sich allerdings etwas mehr. Eine ganzheitliche Philosophie, die nicht „nur“ die quantitativmessbare Qualitätsverbesserung umfasst und sich in der ursprünglichen japanischen Version nicht nur auf die „Prozessoptimierung“ stützt. In dieses Thema bin leider noch nicht vertiefend vorgedrungen. Von Stephan List habe ich dankenswerterweise den Hinweis auf ein Vortragsvideo zum Thema Büro-Kaizen von Alexandra Graßler erhalten. Ich finde das Video sehr interessant und inspirierend. Schaut es Euch einfach mal selbst an.

http://www.toolblog.de/2015/04/kaizen-im-buero-workshop-mit-alexandra-grassler/

Es gibt sehr viel zu lernen und zu wissen. Unser Erfahrungswissen bleibt leider auf das beschränkt, dass wir im Rahmen unseres Werdegangs erwerben konnten, sofern wir – ja, es muss nicht zwangsläufig so bleiben – mit anderen Austauschen. Der Austausch kann helfen unsere Erfahrungswissen zu erweitern, in dem wir unsere Erkenntnisse mit anderen teilen und von ihren Erfahrungen profitieren [zum Beispiel in dem Ihr Euch aktiv an einem Barcamp beteiligt]. John Steinmetz erklärt Euch warum:

http://www.pmhut.com/you-should-know-this-but-you-dont

Torsten Pretzsch kann ich nur zustimmen: Notizen sind der Schlüssel zu mehr Produktivität. Ich selbst habe grundsätzlich immer ein Notizbuch griffbereit und nutze für digitale Notizen Evernote. Alles was mir aufnotiere kann ich nicht vergessen und da ich es aufgeschrieben habe, muss ich auch nicht permanent daran denken (ich finde es ja wieder), sondern kann mich ganz auf meine aktuelle Aufgabe konzentrieren. Lasst Euch inspirieren 😉

http://www.ausdauerblog.de/notizen-gtd/

Scheitern tut weh, aber aus Fehler wird man klug. Es ist tatsächlich etwas dran. Fehler passieren, aber man kann aus ihnen etwas positives machen. Sie sind also kein Grund zu verzweifeln. Nicht überzeugt, dann lest am besten den Beitrag von Thomas Mangold:

http://selbst-management.biz/umgang-mit-misserfolg-und-fehlern/

Projektmanagement

Stephan List fragt in seinem Blog, ob Besprechungen wirklich so schlimm sind und gibt auch gleich die richtige Antwort. Nein, nicht per se. Schlechte Besprechungen sind das Problem und davon gibt es beinah täglich mehr als genug. Interessanterweise hat er auch ein paar Linktipps parat, wo sich Tricks und Kniffe finden lassen, um Besprechungen nicht schlicht und ergreifend besser zu gestalten:

http://www.toolblog.de/2015/04/sind-besprechungen-wirklich-so-schlimm/

Eines der wesentlichen Bestandteile von Scrum ist der sogennante „Daily Scrum“, ein tägliches Treffen zur Sychronisation innerhalb des Scrumteams. Wer aus dem klassischen Projektmanagement kommt, wird vermutlich darunter eine tägliche Statusabfrage vermuten, dass ist es aber nicht. Der Status im Projekt permanent zwar abgefragt, ist aber über die verschiedenen Boards und das Burndownchart tagescharf für alle involvierten Mitglieder sichtbar.Die klassische Statusabfrage und -präsentation gibt es in Scrum deshalb nicht. Der Daily Scrum ist daher viel mehr eine Art „Planungstreffen“ in dem das Entwicklerteam die täglichen Aufgaben gemeinsam abstimmt und plant. Mehr hierzu im Artikel von :

http://borisgloger.com/2015/04/07/scrum-is-about-daily-planning-not-daily-status/

Wie baut man ein selbstorganisiertes Team auf? Hm, gute Frage. Ein kurzer Blogpost, wird da sicherlich keine ausreichende Antwort darauf geben können. Aber den Einstieg liefern, dass kann er. Takuo Doi hat ein Modell entwickelt, dass vielleicht als Ausgangslage dienen könnte, die Frage genauer beantworten zu können.

https://www.scrumalliance.org/community/articles/2015/april/how-to-build-self-organizing-team

Letzte Woche bereits habe ich auf die Blogparade „Projektmanager from Hell“ hingewiesen und die ersten beiden Beiträge verlinkt. Von Jan Fischbach gibt es ebenfalls eine Beitrag zu der Blogparade, den Ihr unbedingt lesen solltet. Ich unterstelle natürlich niemanden, genau in diese Kategorie zu fallen, aber ich selbst schätze solche „Hinweise“ auch als Hilfsmittel zur Selbstreflektion. Kein Meister fällt vom Himmel und niemand ist perfekt.

http://www.teamworkblog.de/2015/04/wenn-sie-das-nicht-umsetzen-sind-sie.html

Organisationsentwicklung

Sehr interessant ist der Gedankengang von Jan Fischbach. In einer komplexen Welt (unbestreitbar leben und arbeiten wir in einer solchen) werden uns die Probleme nie ausgehen. D. h. haben wir ein Problem gelöst, tritt ein neues Problem in den Vordergrund. Wenn dem so ist, ist die Frage wie wir damit umgehen, natürlich von größter Relevanz.

http://www.teamworkblog.de/2015/04/probleme-werden-nie-aufhoren-2-wichtige.html

Mir gefällt der Artikel von Graham Kenny sehr gut, denn er trifft aus meiner Sicht den „Nerv“ in vielen Organisationen. Sie beschäftigen sich zuviel mit ihren „Aktivitäten“, aber zu wenig mit der „Strategie“. Dem kann ich fast nichts hinzufügen. Mehr hierzu:

https://hbr.org/2015/04/build-an-organization-thats-less-busy-and-more-strategic

Leadership und Mitarbeiterführung

Ob man Mitarbeiter motivieren kann oder die hohe Kunst der Mitarbeiterführung darin liegt ihre Motivation nicht zu zerstören, darüber streiten sich die Geister. Ich persönlich glaube, dass beides von Relevanz ist und sogar zusammengehören. Man kann motivierten Menschen helfen, ihre Motivation zu stärken und beizubehalten. Habe ich aber sie aber erstmal demotiviert ist es verdammt schwer, den Schaden wieder gut zu machen. In diesem Sinne ein paar Tipps zur Mitarbeitermotivation von Andrea Windolph.

http://projekte-leicht-gemacht.de/blog/pm-in-der-praxis/mitarbeiter-motivieren-im-projekt/

Führung in einer vernetzten Gesellschaft ist das Thema, dass Stefan Hagen im folgenden Blogpost aufgegriffen hat. Fünf Thesen stellt er im diesem Zuge auf, die ich gerne unterstütze. Sein Fazit: „Allerdings müssen wir auch endlich aufhören, zu sehr in der Vergangenheit zu leben. Wir sollten Organisationen “von der Zukunft her führen“, wie es Otto Scharmer so trefflich formuliert. Hierzu brauchen wir kompetente, reflektierte und weltoffene Führungskräfte, die die “Organisationen der Zukunft” bauen und gestalten.“ Wer mehr wissen möchte:

http://pm-blog.com/2015/04/05/5-thesen-zu-fuehrung-und-management-in-der-vernetzten-gesellschaft/

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