Links der Woche – KW 16/2015

Produktivität und Selbstorganisation

Was mir an dem folgenden Artikel gefällt, ist die Tatsache, dass Ivan Blatter schlicht und ergreifend erklärt, dass das für ihn das beste Werkzeug für seine ToDo-Liste zur Zeit Todoist ist. Die Entscheidung, welches Werkzeug am besten passt ist sehr individuell und eine persönliche Entscheidung. Wer noch auf der Suche ist oder mit seinem „Werkzeug“ unzufrieden ist, der sollte ein Auge auf den Artikel werfen. Ich selbst bleibe Trello treu.

http://ivanblatter.com/weshalb-todoist/

Wenn es um konzentriertes Arbeiten geht, gibt es verschiedene Möglichkeiten sich entsprechende Freiräume zu schaffen. Jochen Mai hat ein paar Tipps hierzu zusammengefasst. Einiges davon lässt sich gut umsetzen, da man es selbst beeinflussen kann. Der eine oder andere Tipp setzt aber auch die Mitwirkung der Kollegen und Dritter voraus – in der Praxis mit unter nicht ganz einfach. Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert, den konzentriertes Arbeiten bedeutet auch produktiveres Arbeiten.

http://karrierebibel.de/konzentration-steigern/

Kämpft ihr auch regelmäßig mit diesem elendigen Kerl mit dem Namen „Innerer Schweinehund“? Also ich tue es. Bei manchen Dingen fällt es mir verdammt schwer das Trägheitsmoment zu überwinden. Der eine oder andere wird sagen, alles eine Frage der Selbstdisziplin. Das ist richtig, nur wie entwickelt man diese Selbstdisziplin? Selbstdisziplin entsteht durch die richtige Motivation. Ein paar Tipps, wie ihr es schafft Euch zu motivieren gibt Euch Tim Hamer.

http://dubistgenug.de/faulheit-ueberwinden/

Ich persönlich bin ja ein ausgesprochener Fan von Personal Kanban. Da schaut man schon mal gerne anderen über die Schulter, mit dem Gedanken sich ein paar Inspirationen zu holen, um sein persönliches System zu verbessern. Wem es ähnlich geht, für den hat Stephan List wieder mal was tolles gefunden – nämlich eine ganze Galerie mit „Personal Kanban“-Boards. Ich bin total begeistert.

http://www.toolblog.de/2015/04/die-galerie-fuer-personal-kanban/

Emails sind – trotz Unmengen von Tipps und Tricks hierzu – eine niemals endende Geschichte von „Aufregern“. Stephan List hat auch hierzu ein tolles Fundstück im Netz ausgemacht, dass ich klasse finde. Kleiner Tipp: gebt es doch auch mal Eure Kollegen weiter – vielleicht hilft es 😉

http://www.toolblog.de/2015/04/interessante-tipps-zu-einem-ewig-jungen-thema-e-mail/

Stephan schafft es irgendwann noch auf mindestens 4 Erwähnungen in den Links der Woche, wenn er weiterhin so fleißig ist, denn ich habe noch einen Tipp von ihm. Da gibt es doch tatsächlich jemanden, der sich komplett mit Google Drive organisiert. Okay, ist vielleicht nicht jedermanns Sache sich Google und seinen „Programmen“ auszuliefern – aber ein paar spannende Anregungen sind immer gut.

http://conquer.today/how-to-organize-improve-and-dominate-your-life-with-google-drive/

Wenn Euch eine Aufgabe zu groß erscheint, solltet ihr die Aufgabe wie eine Salami in kleine Scheiben schneiden. Und Euch Scheibe für Scheibe der Aufgabe widmen – ihr werdet sehen, plötzlich sieht die Sache ganz anders aus. Das ganze nennt sich „Salamitaktik“. Torsten Pretzsch erklärt Euch die Idee dahinter ausführlicher. Mehr dazu:

http://www.ausdauerblog.de/salamitaktik/

Beim Blogpost von Nadja Petranovskaja musste ich an unwillkürlich an Peter F. Druckers Selbstmanagement-Modell denken. Worum geht es? Darüber, dass wir uns ab und an selbst im Weg stehen, weil wir uns zu wenig selbst kennen und verstehen.

http://petranovskaja.com/faehigkeit/

Klasse gemacht, wie Walter Epp den Artikel „10 dumme Gewohnheiten, die dein Leben demontieren“ formuliert hat. Schon allein dafür muss er hier auf die Liste der Links der Woche. Aber nicht nur deshalb, sondern auch für die sehr interessanten Tipps. Fühlte mich beim Lesen der Tipps an der einen Stelle mal wieder ertappt, weil ich – trotz besseren Wissens – eben genau in diese Fallen tapse.

http://www.markuscerenak.com/10-dumme-gewohnheiten.html

Projektmanagement

Interessante Idee von Svenja Hofert. Sie beschreibt in dem folgenden Artikel die verschiedenen Evolutionsstufen von Projektteams – ein wenig augenzwinkernd – aber hilfreich. Das gefällt mir. Nein, ich verrate Euch nicht, wo ich mich und meine Kollegen auf der Skala sehe. Das Ergebnis meiner Einordnung behalte ich lieber für mich. Mehr zu den Evolutionsstufen des Projektteams findet Ihr hier:

http://karrierebibel.de/evolutionsstufen-der-teamarbeit/

Ich bin zwar großer Freund agiler Methoden wie z. B. Scrum, aber leider, leider hatte ich bisher nicht das große Glück in agilen Teams zu arbeiten. Bedauerlicherweise wird meine Begeisterung für agile Methoden in meinem Umfeld nicht von allen geteilt. Daher sind für mich Earned Value Analysis wie z. B. Burndown-Charts nach wie vor nur theoretische Konstrukte. Was sich nämlich ziemlich kompliziert anhört, ist eigentlich gar nicht so schwer und sogar sehr hilfreich. Wer mehr darüber erfahren will, Jan Fischbach hat hierzu einen schönen Artikel abgefasst:

http://www.teamworkblog.de/2015/04/woher-wei-ich-wann-ich-fertig-bin.html

Da wir es gerade von Teams haben, mache ich bei dem Thema einfach weiter. Allerdings mit einem anderen Aspekt. Es geht um Veränderung. Hierzu hat  ein paar spannende Ideen verfasst. Bevor wir neu beginnen, sollten wir einfach mit der Vergangenheit abschließen. Was in der Vergangenheit funktioniert war ja nicht schlecht, aber es funktioniert mittlerweile nicht mehr. Ein geordneter Abschluss macht den Veränderungsprozess sicherlich leichter:

http://www.teamworkblog.de/2015/04/verandern-bedeutet-aufraumen-mit-der.html

Für die Funktionsweise von Scrum sind User Stories nicht gerade unbedeutend. Sie beinhalten die Anforderungen des Product Owners und der Projektbeteiligten in – eben deren „Sprache“. Diese müssen dann für die Fachleute des Entwicklerteams in deren „Code übersetzt“ werden, damit diese dann in den Iterationen umgesetzt werden können. Für die nicht Eingeweihten – Scrum stammt ursprünglich aus der Softwareentwicklung. Softwareentwickler und User sprechen, wie wir aus eigener Erfahrung wissen, sehr unterschiedliche „Sprachen“.  Eduardo Hernández Rangel beschreibt in dem folgenden Artikel sehr schön, wie aus den Userstories die Anforderungen entwickelt werden können:

https://www.scrumalliance.org/community/articles/2015/april/gathering-requirements-through-user-stories-and-fi

Ein besonders Schmankerl habe ich für Agile-Fans mit Star-Wars-Fimmel. Ob es allerdings funktioniert, müsst ihr selbst ausprobieren. Bin nicht so der Star-Wars-Verrückte. Retrospektive im Star-Wars-Stil präsentiert von Lisa Fineberg 😉

https://www.scrumalliance.org/community/articles/2015/april/star-wars-day-retrospective

Die ideale Teamgröße wird in aller Regel irgendwo zwischen 3 und 7 Mitglieder verortet. Tatsächlich kann man davon ausgehen, dass Teams ab einer bestimmten Größe nicht mehr sonderlich gut funktionieren. Im Zweifelsfall sind kleinere Teams daher oft besser als größere. Warum erklärt Jacob Morgan im folgenden Artikel:

http://www.forbes.com/sites/jacobmorgan/2015/04/15/why-smaller-teams-are-better-than-larger-ones/

Modelle sind eine vereinfachte Darstellung der Wirklichkeit. Sie können die Komplexität der Realität nie vollständig erfassen, aber sie helfen uns bestimmte Aspekte zu verstehen. Die Teamuhr nach Tuckman ist ein solches Modell, mit dem sich die Phasen der Teamentwicklung darstellen lässt. Andrea Windolph stellt das Modell wie immer gekonnt und leicht verständlich in Kurzform dar:

http://projekte-leicht-gemacht.de/blog/pm-methoden-erklaert/die-phasen-der-teamentwicklung-wie-produktiv-ist-dein-team/

Marcus Raitner trifft den Nagel wieder einmal vortrefflich auf den Kopf, wenn er – wie im folgenden Artikel – die „organisierte Verdummung“ der Mitarbeiter als Machtwerkzeug ängstlicher Kontrollfanatiker mit Kooperationsphobie enttarnt:

http://fuehrung-erfahren.de/2015/04/organisierte-verdummung/

Nach dem Marcus erklärt hat, wie es nicht geht sollten wir zur Frage kommen, wie es richtig geht? Das geht eigentlich ziemlich unspektakulär. Wie? Na ja, zum Beispiel so, wie es hier Tracey Fieber vorschlägt:

http://www.pmhut.com/empower-your-team-to-succeed

Leadership und Mitarbeiterführung

Anspruchsvoll – wie schafft man eine „Problemlöser-Team“. Jason Brown sieht darin vor allem eine Frage der Führung und der Führungspersönlichkeit, die die Kultur in Team beeinflusst. Mehr hierzu:

http://generalleadership.com/problem-solving/

Digitalisierung

Oliver Schmidt hat auf carta.info einen Artikel veröffentlicht, denn ich Euch nicht unterschlagen möchte. Im Gegenteil. Es geht um Missverständnisse in Zusammenhang mit dem Begriff Industrie 4.0, denen leider viele Schlüsselentscheider in Wirtschaft und Verwaltung aufsitzen.

http://www.carta.info/78127/missverstaendnisse-4-0/

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s