#LinksDerWoche KW 42/2015: Produktivität, Projektmanagement, Agile, Lean, Teamarbeit, Management, Leadership

Produktivität

Vier Wege mit ein paar Gewohnheiten produktiver zu werden

Naja, ich finde die Überschrift etwas übertrieben und schwer reißerisch – trotzdem, finde ich die vier Tipps in dem folgenden Artikel von Robin Sharma recht interessant und empfehlenswert:

http://t3n.de/news/4-wege-uebermenschlicher-produktivitaet-640852/

Ziele setzen

Ziele setzen halte ich für wichtig. Aber Vorsicht – Ziele sind zwar Zielmarken, aber als solche sind sie nie in Stein gemeißelt. Sie geben uns Orientierung und helfen uns zu priorisieren. Sie können sich aber auch ändern und sollten daher auch regelmäßige überprüft werden. Eine kleine Vorbemerkung, die ich an dieser Stelle voransetzen möchte, ehe ich auf den folgenden Artikel eingehe. Torsten Pretsch stellt Euch in einer kurzen, aber inhaltlich gut gemachten, Übersicht vor, warum und wie ihre Ziele definieren könnt.

http://www.ausdauerblog.de/ziele-setzen/

Killerphrasen ausgeknockt

Normalerweise taucht Andrea Windolph mit ihren Beiträgen unter dem Stichwort „Projektmanagement“ auf. Heute ausnahmsweise mal allerdings an anderer Stelle. Aus guten Grund. Der folgende Artikel von ihr beschäftigt sich mit dem Umgang mit Killerphrasen. Und mit solchen haben wir es alle zu tun – unabhängig, ob wir in Projekten arbeiten oder nicht. Viel Spaß mit den phrasendreschenden Kollegen.

http://projekte-leicht-gemacht.de/blog/pm-in-der-praxis/die-besten-tipps-zum-umgang-mit-killerphrasen/

Produktivtät verdoppeln

In Sachen Produktivität gehört der Blog (mit Podcast) von Ivan Blatter zu denen, die ich regelmäßig lese bzw. höre. Aus guten Grund. Wer sich selbst ein Bild machen will, dieses mal gibt es sogar ein Video. Thema: Produktivität verdoppeln.

https://ivanblatter.com/produktivitaet-verdoppeln/#

Aufschieberitits

Ja, die Aufschieberits kommt auch bei mir manchmal vorbei. Neben den fünf genannten Gründen von Thomas Mangold, kommt bei mir noch ein weiterer dazu: mich interessieren zu viele Themen und ich entdecke immer wieder neue. Aber auch das lässt sich in Griff bekommen. Ach ja, zu jedem Grund gibt er Euch auch einen Tipp, wie Ihr gegensteuern könnt. Viel Spaß beim Lesen.

http://selbst-management.biz/5-gruende-fuer-aufschieberitis/

Projektmanagement

Fokus, Fokus und nochmals Fokus

Und wieder ein Blogartikel von Marcus Raitner, denn ich am liebsten mit „Treffer. Versenkt!“ überschreiben möchte. Das Pareto-Prinzip ist Euch sicherlich bekannt. Es lässt sich auch schön auf Projekte übertragen. Im folgende Artikel geht um das Thema „Fokussierung“ in Projekten statt „politisches“ und „taktisches“ Aufblähen. Mehr dazu:

http://fuehrung-erfahren.de/2015/10/so-wenig-projekt-wie-moeglich/

Agile

Teamentwicklung beurteilen

Wie lassen sich die Verbesserungen in einem agilen Team beurteilen? Geht so etwas überhaupt?  Es geht natürlich. Die Fehlerquote, die Geschwindigkeit mit der unternehmerische Werte geschaffen werden – sie alle geben Aufschluss darüber, ob ein Team besser geworden ist. Zumindest auf den ersten Blick. Denn – ja, da kommt schon wieder ein aber – kein Team arbeitet im luftleeren Raum. Wenn wir sichtbar machen wollen, ob und wie ein Team sich verbessert hat, müssen wir auch die Umwelt in die Betrachtung einbeziehen. Ein guter Einwurf, wie ich finde, den ich Esther Derby entdeckt habe.

http://www.estherderby.com/2015/10/assessing-team-improvement.html

Wenn am Ende des Sprints unerledigte Arbeit über bleibt

Wie geht man mit Arbeit um, die bis zum Ende eines Sprints nicht geschafft wurde? In den nächsten Sprint mitnehmen? Aufteilen? Tja, gute Frage. Um es mit den Worten des Juristen auszudrücken: Es kommt darauf an. Nämlich darauf, ob die übriggebliebene Arbeit überhaupt noch wichtig ist. Das dürfte zunächst die erste Frage sein, die sich ein Scrumteam in dieser Situation stellt. Erst danach, stellt sich die Frage wie es weiter geht. Mehr dazu könnt ihr im Blog von Mike Cohen nachlesen:

https://www.mountaingoatsoftware.com/blog/handling-work-left-at-the-end-of-a-sprint#When:17:16:00Z

Ein Blick über die Schulter eines agilen Coaches

Ich habe diese Woche von Wilfried Hajek einen Blogeintrag entdeckt, der einen interessanten Blick in seine Arbeit als externer Scrum Coach bietet und zugleich auch einige Hinweise darauf liefert, dass Scrum zwar aus einem relativ einfachen Regelwerk besteht und doch in der Praxis nicht ohne weiteres implementiert werden kann, wenn mensch auf ein professionelles Coaching außen vor lässt.

https://blog.borisgloger.com/2015/10/05/agile-produktentwicklung-100-tage-zeit-fuer-einen-neustart-teil-1/

Symptome von ineffizienten Retrospektiven

Wenn ihr eines oder gleich mehrere der fünf – im folgenden von Suman Bhowmick vorgestellten – Symtomen in Euren Teamretrospektiven beobachtet, sollten bei Euch die Alarmglocken schrillen. In dem Fall läuft irgendetwas deutlich schief. Und Eure Retrospektiven sind für die Mülltonne.

https://www.scrumalliance.org/community/articles/2015/october/5-major-symptoms-of-ineffective-retrospectives

Problemlösung nach A3-Methode

Die A3-Problemlösungsmethode stammt aus dem Lean-Kontext. Gleiches gilt übrigens auch für Kanban und einige andere methodische Ansätze die im agilen Bereich zum Einsatz kommen. Für mich ein Beleg dafür, dass es zwischen Lean und Agile deutliche Gemeinsamkeiten gibt und sich die „Werkzeugkästen“ mitunter ergänzen. Mario Lucero erklärt im folgenden Artikel die Anwendung im agilen Kontext.

http://mariolucero.cl/lean/the-a3-process/

Lean

Veränderungsprozesse brauchen reife Führungskräfte

Wer eine Verbesserungskultur schaffen will (gilt übrigens für nahezu jeden Veränderungsprozess) der braucht dafür Führungskräfte, die hohe Kunst der Ermutigung beherrschen. Das setzt eine hohe reife voraus. Warum dem so ist, erklärt Euch der folgende Blogbeitrag von learning factory

http://learningfactory.tumblr.com/post/130531256331/eine-frage-der-entwicklung-prozessverbesserung

Teamarbeit

Unterstützer stärken

Selbstorganisierte Netzwerkstrukturen funktionieren bekanntermaßen deutlich anders als hierarchische Strukturen. Führung ist dort nicht hierarchisch und auf Einzelpersonen fokusiert, sondern verteilt sich situativ auf verschiedene Personen legitimiert durch ihre Kompetenz die Situation zu lösen. In selbstorganisierten Teams gibt es daher oft verschiedene Rollen, die Teammitglieder einnehmen (die situativ wechseln können). Es lässt sich damit eine Art Typologie entwickeln. Einer diese Typen ist der „Unterstützer“, den Christine Paulus im folgenden Artikel vorstellt und erläutert, warum er für ein Team sehr wichtig sein kann:

https://christinepaulus.wordpress.com/2015/10/05/team-coaching-unterstuetzer/

Auf den Unterschied kommt es an

Homogene Teams – das ist meine Erfahrung – neigen dazu im eigenen Saft zu schmoren und – in Anlehnung – statt „Schwarmintelligenz“ das Gegenteil „Schwarmdummheit“ zu entwickeln. Daher vertrete ich persönlich auch die These, dass die besten Teams „bunt“ und inhomogen sind. In ein ähnliches Horn stößt Olaf Hinz, wenn er titelt: „Auf die Unterschiede im Team kommt es an“.

http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/84-auf-die-unterschiede-im-team-kommt-es-an

Management und Leadership

Systemtheorie in der Unternehmensführung

Auch wenn sich während meiner Studienzeit der eine andere Professor über Nikals Luhmann wegen seiner fehlenden empirischen Arbeiten kritisch geäußert hat, die Systemtheorie blieb ein stetiger Begleiter bis heute.  Aus guten Grund, wie Mark Poppenberg im folgenden Beitrag ausführt:

http://intrinsify.me/Blog/items/systemtheorie-wieso-sie-fuer-moderne-unternehmensfuehrung-unverzichtbar-ist.html

Der Mikromanager steht sich selbst im Weg

Mikromanager (oder „Kontrollfetischisten“)  halte ich zwar mittel- und langfristig für ein Auslaufmodell, doch leider sind sie nach wie vor noch viel zu häufig in Führungspositionen und damit nach meiner Meinung ein Hemmnis für die Produktivität ihrer eigenen Organisation. Eine Denke, die ich unter anderem mit Lydia Krüger zu teilen scheine.  Wobei Mikromanager in ihrem „Kontrollwahn“ (wie der folgende Blogbeitrag schön erklärt) nicht nur ihre Mitarbeiter demotivieren und deren Effzienz sabotieren, sondern auch vor lauter Bäumen den Wald nicht sehen. Soll heißen ihrer eigentlichen Führungsaufgabe nicht gerecht werden.

https://bueronymus.wordpress.com/2015/10/05/abc-des-missmanagements-m-wie-mikromanagement/

Eine Delle in der Psyche

Böse, böse … aber gut. Im folgenden Blogbeitrag haut Lydia Krüger richtig die vollen. Hierarchisches Management vergleicht sie gnadenlos mit der DDR-Struktur und macht dabei sichtbar, wie übertrieben hierarchische Strukturen sich auf Motivation und Produktivität im negativen Sinne auswirken können.

https://bueronymus.wordpress.com/2015/10/09/eine-delle-in-der-psyche/

Management der Selbstüberschätzung

Passt gerade so schön zum Thema. Gunnar Sohn hat diese Woche in seiner Kolumne auf The European nämlich auch über das „klassische Managementbild“ hergezogen oder besser über das „Selbstbild“ von Führungskräften, die sich einbilden im stillen Kämmerlein und im Alleingang die Welt aus den Angeln zu heben. Angesichts der Komplexität unserer Welt ein Unterfangen, dass sie naheliegenderweise gar nicht können. Leider gestehen sich die meisten „Konzerndenker“ das eben nicht ein:

http://www.theeuropean.de/gunnar-sohn/10495-ueber-das-nichtwissen-von-fuehrungskraeften#10495

Warum gewinnt klassisches Business?

Auch der folgenden Artikel passt zum Thema. Allerdings wirft Gebhard Borck eine etwas anderer Sichtweise auf das Thema, die ich sehr interssant finde.  Seinen Diskussionbeitrag titelt er treffenderweise: Warum gewinnt klassisches Business? Seine Antwort auf die Frage ist simple und einfach – weil wir es gewähren lassen.

http://gebhardborck.de//blog/-?&newsid=77

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