#LINKSDERWOCHE KW 46/2015: Produktivität, Projektmanagement, Agile, Lean, Leadership

Produktivität

Die 40-30-20-10-Regel

Ich persönlich habe mich von der typischen Priorisierung nach A bis C von Aufgaben ein wenig verabschiedet. Für mich hat sich diese nicht im gewünschten Umfang bewährt und verträgt sich auch nicht vollständig mit meinem „agilen“ Ansatz. Aber es gibt Mitmenschen, für die dies genau der richtige Ansatz ist und wunderbar in ihr Umfeld passt. Für diese könnte der folgende Ansatz recht interessant sein: Zeitmanagement: Die 40-30-20-10-Regel. Vorgestellt und erklärt wird sie Euch von Jochen Mai auf Karrierebibel.de:

http://karrierebibel.de/zeitmanagement-die-40-30-20-10-regel/

Zeitmanagement ist Chefsache

Ich kann Ivan Blatter beipflichten, wenn er titelt: Zeitmanagement ist Chefsache! Gerade auch in selbstorganisierten Einheiten ist es Aufgabe der Führungskräfte die Rahmenbedingungen für Selbstorganisation zu schaffen und diese zu befähigen selbstorganisiert zu arbeiten. Ich würde sogar behaupten, dass dies eine der Hauptaufgaben moderner Führung ist und auch sein sollte. Mehr hierzu:

https://ivanblatter.com/zeitmanagement-ist-chefsache/

Wie Emails managen?

Ivan Blatter und Bernd Geropp geben in einem Podcastinterview einen Einblick in ihr E-Mail-Management. Sehr inspirierend, um das eigene Verhalten im Umgang mit E-Mail zu überprüfen. Vielleicht hilft es Euch weiter, selbst etwas mehr Überblick in Euer E-Mail-Postfach zu bekommen:

https://ivanblatter.com/doppelkick-emails/

One-Minute-To-Do-Liste

Für die Lesefaulen unter Euch hat Stephan List ein Video aufgetan, in dem die One-Minute-To-Do-Liste nach Michael Linenberger für Freunde des analogen Papiers beschrieben wird. Eine Methode, die ich spannend finde und durchaus ihre Reize hat:

http://toolblog.de/blog/2015/11/03/wie-sie-one-minute-to-do-list-auf-papier-fuehren/

Überlebensstrategie für Besprechungen

Der nächste Beitrag ist nicht ganz so todernst – obwohl … naja. Schaut einfach selbst. Ich Blog von Stephan List habe ich ein Video mit Tipps entdeckt, wie ihr Besprechungen überstehen könnt. Leider nur in englischer Sprache verfügbar.

http://toolblog.de/blog/2015/11/03/wie-man-eine-besprechung-ueberlebt-3/

Grundprinzipien der Produktivität

Gleichwohl welcher Methode oder welchen Selbstorganisationssystem ihr Euch verschrieben und welchem Selbstmanagementguru ihr die Treue geschworen habt – nahezu alle Methoden haben einen gemeinsamen Kern. Diese Grundprinzipien findet Ihr in einer kleinen Liste im Toolblog von Stephan List zusammen mit weiterführenden Informationen:

http://toolblog.de/blog/2015/11/04/grundprinzipien-der-produktivitaet/

Vermeidung der Selbstausbeutung

Selbstbestimmtes Arbeiten finde ich großartig und ich bin ein großer Fan davon. Leider gibt es da auch ein paar Schattenseiten: die Gefahr der Selbstausbeutung. Nils Warkentin gibt ein paar Tipps, wie es Euch gelingt, nicht in die Selbstausbeutungsfalle zu treten.

http://karrierebibel.de/selbstausbeutung/

Kollaborative Problemlösung mit Trello

Dieser Tage bin ich auf einen Blogbeitrag von  gestolpert, der seinen Ansatz beschreibt, wie er mit Hilfe von Trello in einem virtuellen Team Problemlösungen erarbeitet.

http://blog.gembaacademy.com/2015/11/06/how-to-problem-solve-with-a-virtual-team/

Tipps für den effektiven Umgang mit Terminkalender

Thomas Mangold hat ein paar elementare Tipps zusammengestellt, die im Zusammenhang mit einem sinnvollen Umgang mit Eurem Kalender stehen. Sie mögen trivial wirken, aber meine Beobachtung ist häufig, dass die wenigsten diese beachten. Mit erheblichen negativen Folgen.

http://selbst-management.biz/umgang-mit-dem-kalender/

Projektmanagement

Lean Project Management

Lean Management (im Sinne von Kaizen) ist ein ganzheitlicher Ansatz, der entlang der Wertschöpfungskette versucht sogenannten „Verschwendung“ (Waste) zu identifizieren und zu beseitigen. D. h. Störfaktoren, die die Quantität und Qualität der Wertschöpfung beeinträchtigen (dazugehört – anders wie oft gelebt – auch Ursachen von Mitarbeiterfrust zu identifizieren und zu beseitigen!). Die Prinzipien lassen sich auch sehr gut auf Projektmanagement übertragen. Kiron D. Bondale stellt daher die interessante Frage: How Lean Is Your Project Management Style?

http://www.pmhut.com/how-lean-is-your-project-management-style

Eine unendliche Geschichte: der Statusbericht

Über Statusberichte im Projektmanagement wurde und wird viel geschrieben. Insbesondere über sogenannte Ampelberichte, die in der Praxis sehr häufig vorzufinden sind. In der Theorie funktionieren sie hervorragend. In der Praxis – nun ja – ihr wisst es ja selbst. Von Jan Fischbach gibt es hier zu ein paar Anregungen, die ich Euch als Lektüre nahelegen möchte.

http://www.teamworkblog.de/2015/11/brauchen-wir-statusberichte-und-wenn-ja.html

Agile

Introvertierte Teammitglieder

In Scrum-Ansatz nimmt – wie bei alle agilen Techniken – die Kommunikation im Team eine zentrale Rolle ein. Da wir Menschen von Natur nicht alle gleich sind (und das ist gut so), tun sich manche Menschen schwer in einer Diskussion ihre Gedanken zu äußern. Besonders dann, wenn sie zu den introverierten Mitmenschen gehören, die eine sehr zurückhaltende Natur haben. Für den Scrum Master ist es daher auch eine Aufgabe, dafür Sorge zu tragen, dass deren Impulse nicht verloren gehen. Mario Lucero hat isch ein paar Gedanken hierzu gemacht:

http://mariolucero.cl/scrum/introvert-team-members/

Gehören Bugs in den Sprint?

Der folgende Artikel erinnert mich an eine Diskussion am letzten connect.IT Scrumtisch in Heilbronn. Es ging um die Frage, ob „Bugs“ in einem Sprint eingeplant werden sollten oder nicht.Mario Lucero zieht klar Position:

http://mariolucero.cl/scrum/bugs-in-the-sprint/

Agile Entscheiden

Ich gebe zu, ich bin vom Konzept der Agilität überzeugt. Ich glaube, dass es in Verbindung mit Lean die Zukunft vieler Organisationen sein wird, um der Komplexität einer sich permanent im Wandel befindlichen Umwelt noch gerecht zu werden. Daher spricht mit Lars Hahn mit seinem Artikel über agiles Entscheiden aus dem Herzen:

http://systematischkaffeetrinken.de/2015/11/03/arbeiten-4-0-veraendert-die-welt-1-agiles-entscheiden/

Transformation von funktionaler Organisation zu einer funktionsübergreifend

Scrumteams sind funktionsübergreifend ausgerichtet. Das steht deutlich im Gegensatz zu der sonst üblichen funktionalen Ausrichtung von Organisationen. Der Wandel von der funktionalen Organisationsstruktur zu einer funktionsübergreifenden ist daher nicht ganz einfach, weil ein radikaler Bruch mit einer langen „Tradition“ innerhalb einer Organisation. Das dies möglich ist und leistbar, aber auch worauf ihr achten solltet, dass zeigt Euch Randy Wilk im folgenden Artikel:

https://www.scrumalliance.org/community/articles/2015/november/transforming-to-cross-functional-teams?feed=articles

Kanban und Veränderungsprozesse

Von  stammt der folgende Beitrag, der sich im Schwerpunkt mit Kanban und Veränderungsprozessen beschäftigt und den ich Euch wärmstens empfehlen kann:

http://agileexperts.at/blog/2015/veraenderung-meistern-mit-kanban/

Lean

Warum „Gemba“ wichtig ist

Zu den Schlüsselprinzipien von Kaizen gehört Gemba. Gemba bedeutet, dorthin zu gehen, wo die Wertschöpfung in „Erstellungsprozess“ stattfindet und durch Beobachtung vor Ort Optimierungspotentiale zu ermitteln.  erläutert Euch im folgenden Artikel, warum Gemba so wichtig ist und nicht vernachlässigt werden sollte:

http://blog.gembaacademy.com/2015/11/02/another-good-reason-to-walk-the-gemba/

Gemba-Walk – wie es funktioniert und was dabei wichtig ist

Die passenden vertiefenden Informationen zum Gemba-Walk gibt es von Johann Anders in seinem Podcast.

http://sehen-lernen.com/ll016-lean-lernen-016-gemba-walk/

Leadership und Mitarbeiterführung

„Hört auf, Mitarbeiter wie Kinder zu behandeln!“

Das wir Führung mittlerweile anders denken müssen als noch zu Zeiten Frederic Taylors hat sich zwischenzeitlich herumgesprochen. Leider hapert es noch enorm in der Umsetzung – zumindest wenn ich nach den Rückmeldungen gehe, die ich von vielen Menschen bekomme. Damit stehe ich nicht allein. Marcus Raitner macht offenbar ganz ähnliche Erfahrungen und Beobachtungen, wie der folgenden Blogartikel belegt:

http://fuehrung-erfahren.de/2015/11/hoert-auf-mitarbeiter-wie-kinder-zu-behandeln/

Selbsterkenntnis als organisatorisches Führungswerkzeug

Gute Führung hat viel mit Selbsterkenntnis zu tun. Nur wer sich selbst gut kennt, ist in der Lage auch andere gut zu führen. Todd Hirneisen bezeichnet Selbsterkenntnis sogar als „Organizational Leadership Tool“ um die Bedeutung hervorzugehen.

http://generalleadership.com/self-awareness/

Der Fehler in der Verantwortung

Der folgende Artikel hat einen spannenden Schlusssatz, der mich bewogen hat, den hier einen Link zu setzen: Wollen wir also bessere Führungskräfte, müssen wir toleranter gegenüber Fehlern sein. Ich denke, da steckt noch Diskussionspotenzial drin – aber die Stoßrichtung stimmt. Fehlerkultur sollte und muss auch die Führungsebene einschließen. Das gehört zu einer gelebten Kultur. Der aktuelle VW-Skandel ist für mich ein drastischer Beleg dafür, dass in deutschen Unternehmen einiges schief läuft.

http://www.entscheiderblog.de/der-fehler-in-der-verantwortung/

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