#LINKSDERWOCHE | KW 10/2016: Produktivität, Projektmanagement, Agile, Lean, Leadership

Produktivität

Nichtstun ist manchmal produktiver als etwas zu tun

Nichtstun kann manchmal produktiver sein, als geschäftig vor sich hinzuwerkeln. Kein Scherz. Sich Zeit zu nehmen und nichts zu tun, dass ermöglicht uns neue Ideen zu entwickeln, Dinge gründlich zu durchdenken und noch vieles mehr. In diesem Sinne folgt dem Aufruf von Nadja Petranovskaja:

http://petranovskaja.com/rumsitzen/

Meditation? Esotherischer Quatsch, oder doch nicht?

Wie haltet Ihr es mit Meditation? Haltet Ihr es für esoterischen Quatsch oder habt Ihr positive Erfahrungen damit gemacht? Ich gebe es zu – ich spiele zwar immer mal mit dem Gedanken es auszuprobieren, aber konsequent umgesetzt habe ich es nicht wirklich. Dabei ist es eigentlich eine feine Sache mit nachgewiesenen positiven Effekten. Noch nicht überzeugt? Dann lest doch einfach mal den Blogpost von Christine Paulus und probiert es einfach mal aus …

https://christinepaulus.wordpress.com/2016/03/01/meditation-achtsamkeit-anleitung/

Multitasking ist Müll!

Obwohl Multitasking offenbar immer noch in vielen Köpfen als Option herumgeistert. Es ist keine Option. Es ist Müll. Richtig großer Müll. Der folgende Artikel gefunden auf t3n.de erklärt auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse für eilige Leser prägnant warum:

http://t3n.de/news/schluss-multitasking-arbeitest-659062/

Kampf gegen Aufschieberitis gewinnen – mit Hilfe der 2-Minuten-Regel

Nie wieder aufschieben – dank der 2-Minuten-Regel? Naja, da übertreibt Tim Schlenzig etwas. Ganz so einfach ist dann doch nicht. Aber die 2-Minuten-Regel ist sehr hilfreich und sie funktioniert.  Mir hat diese einfache Regel schon oft weitergeholfen. Probiert es einfach mal aus.

http://mymonk.de/2-minuten/

Dem inneren Schweinehund ein Schnippchen schlagen …

Na, hat Euch Euer innerer Schweinehund mal wieder vorgeführt? Ich habe mal gehört, dass er auf den Namen Günther hören soll. Aber mein persönlicher Schweinehund scheint auf einen anderen Namen zu hören. Zumindest spurt er bei mir nicht immer. Damit befinde ich mich – wie ich immer wieder mitbekomme – in sehr guter Gesellschaft. Deswegen bin ich immer um gute Strategien, die mir helfen, dieses unmögliche Tier in den Griff zu bekommen, sehr dankbar. Einen solchen habe ich bei Ivan Blatter in seinem Podcast entdeckt:

https://ivanblatter.com/aufschieberitis-tag/

10 Mantras für die Kraft geben

Mantras kommen eigentlich aus einem religiösen Kontext. Das Wort stammt aus dem Sanskrit. Aber kluge Köpfe habe sich das „ständige Wiederholen“ von Glaubensätzen auch für das Selbstmanagement zu eigen gemacht. 10 dieser hilfreichen Mantras hat Tim Schlenzing hier zusammengefasst. Sie sollen helfen, dass wir uns in stressigen Situationen besser behaupten. Ob es funktioniert? Kommt auf Euch an – probiert es einfach:

http://mymonk.de/10-mantras/

Projektmanagement

Experimente wagen …

Marcus Raitner spricht mir mit dem folgenden Blogpost wieder einmal aus der tiefsten Seele. Standardisierung ist nicht schlecht – aber wie alles im Leben ist ein Übermaß des guten, wieder das Gegenteil dessen, was es bewirken soll. Standardisierung ist ohne Zweifelsfall hilfreich, wenn es aber dazu führt, dass Dinge bis in alle Ewigkeit in Stein gemeißelt sind und Experimente verteufelt werden, dann ist sie ein Fluch. Mehr zum Thema:

http://fuehrung-erfahren.de/2016/02/experimente-statt-einheitsbrei/

Gutes Projektmanagement ist Kommunikation!

Ja, ich meine das ernst. Der Erfolg eines Projekts hängt nicht davon ab, ob Ihr die Vorlagen richtig ausgefüllt habt und die Standardprozesse einhaltet. Der Erfolg hängt davon ab, dass Ihr mit den richtigen Leuten, auf die richtige Weise in der geeigneten Form kommuniziert, und zwar offen, transparent und fair. Eine kleine Anregung dazu findet Ihr als Projektgeschichte aus der Feder von Sigrid Hauer:

http://projektgeschichten.blogspot.de/2016/03/warum-ich-mein-projektburo-auch-in-die.html

Agile

Experiment: Was Sprache uns verrät …

Im Teamwork-Blog bin ich auf ein interessantes Experiment gestoßen, dass sich mit der Auswirkung von Sprache näher beschäftigt. Besser gesagt, wie wir aus der Sprache lesen können, was jemand wirklich über das Konzept der Agilität denkt. Das eigentlich interessante ist das Experiment. Es ist erstaunlich wie sehr wir uns von der Sprache leiten lassen. Vielen Dank an  für den spannenden Hinweis.

http://www.teamworkblog.de/2016/02/die-sprache-verrat-was-sie-wirklich.html

Fallstricke bei Scrum-Ereignissen

Barry Overeem hat für jedes Scrum-Ereigniss die fünf häufigsten Fallstricke, die in der Praxis zu beobachten sind, zusammengefasst. Was ich bei solchen Aufstellungen immer wieder spannend finde, sie helfen nicht dieselbe Falle zu tappen. Manche schmerzhafte Erfahrung kannmensch sich so ersparen.

http://blog.scrum.org/the-5-most-common-pitfalls-of-the-scrum-events/

20 Fragen zur Vorbereitung einer „agilen Transformation“

Ihr steht in den Startlöchern für einen aglien Transformationsprozess? Und Ihr braucht noch etwas Input für die Vorbereitung? In dem Fall könnte Euch der Beitrag von John Maher und Ange Cabral hilfreich sein.

https://www.scrumalliance.org/community/articles/2016/march/20-questions-to-ask-when-planning-an-agile-transfo?feed=articles

Boeffis Sprechstunde: Teilzeit-Scrum Master

In Boeffis Sprechstunde ist wieder ein interessantes Thema auf die Agenda geraten, dass sicherlich einige aus dem agilen Kontext besonders interessieren dürfte. Muss ein Scrum-Master seinen Job in Vollzeit ausführen? Ich will nicht vorgreifen – schaut es Euch selbst an:

http://boeffi.net/blog/aq7-teilzeit-scrum-master-un-professionell/

Themenspeicher wegen Überfüllung geschlossen

Es gibt zwei Situationen, die jeder Produkteigentümer (Product Owner) vermeiden sollte, wenn es um den Themenspeicher (Backlog) geht: 1) er ist zu „leer“ 2) er ist zu „voll“. Was heißt das für den Produkteigentümer? Er sollte darauf achten, dass im Themenspeicher immer so viele „Nutzergeschichten“ (User Stories) für zwei Scrum-Durchläufe (Sprints) enthalten sind. Nicht mehr und nicht weniger. Das empfiehlt zumindest Mario Lucero und seine Argumentation ist gut nachvollziehbar:

http://agilelucero.com/scrum/fat-backlog/

Agile in der öffentlichen Verwaltung – ein paar Denkimpulse

Wolf Steinbrecher gehört mit zu dem kleinen Grüppchen (zu dem ich mich auch dazu zählen darf), dass am 11. Februar in Karlsruhe das Forum agile Verwaltung gegründet hat. Erste Denkimpulse zum Thema, unter anderem, auch warum wir das Forum gegründet haben, findet Ihr im folgenden Blogbeitrag von ihm.

http://www.teamworkblog.de/2016/03/was-bedeutet-agiles-arbeiten-in-der.html

Lean

Aus Fehlern lernen

Ganz ehrlich – ich ärger mich über meine eigenen Fehler. Nicht gerade wenig. Dabei sind Fehler auch eine wunderbare Quelle für neue Ideen und eine Chance, etwas Neues zu lernen. Mehr dazu im ChangeToKaizen-Podcast:

https://soundcloud.com/changetokaizen/ctk007

Lean im Krankenhaus!

Mutig von Bernd Albrecht sich doch tatsächlich der Frage nach „Lean Management“ im Krankenhaus-Einsatz zu stellen. War mir dabei gefällt: er betont – und da mangelt es leider zu oft beim Versuch „Lean“ einzusetzen – die Fokussierung auf die Kunden!

http://www.lean-knowledge-base.de/lean-im-krankenhaus/

Treffer! Versenkt! Wertschätzung ist gefragt.

Kontinuierliche Verbesserung und Wertschätzung gehört zusammen. Sie kann nur stattfinden, wenn wir allen Beteilgten – vom Lieferanten über die Mitarbeiter bis hin zum Kunden wertschätzend begegnen. Götz Müller erklärt diesen Zusammenhang im folgenden Blogbeitrag:

http://www.geemco.de/artikel/kvp-eine-frage-der-wertschaetzung/

Leadership

Warum wir von guen Vorbildern nichts lernen …

Provokante These von Niels Pflaeging: von Toyota & Co. können wir nichts lernen, solange wir im tayloristischen Menschenbild verhaftet sind. Und ja, auch ich stimme dieser These voll und ganz zu. Solange wir die Grundprämissen des Systems nicht hinterfragen, solange werden wir keine nachhaltige Veränderung erzielen. Mehr dazu:

http://www.lean-knowledge-base.de/zukunft-der-arbeit/

Was ist der Zeck Eurer Organisation? Die Frage nach dem Warum!

Was ist der Zweck Eurer Organisation? Wisst Ihr es? Wirklich? Das ist wichtig. Und seltsamerweise geben wir auf Ausgangsfrage meist die Antwort: Gewinn erwirtschaften, Rendite steigern … Das sind die Momente, in denen ich denke: „Setzen. Sechs!“ Ja, richtig gelesen. Motiviert es Euch möglichst viel Gewinn zu erwirtschaften? Sicherlich nicht. Aber es motiviert Euch, wenn Ihr Menschen eine Lösung für ein Problem anbieten könnt, oder? Mehr zum Thema Christoph Schlachte:

https://schlachte.wordpress.com/2016/03/02/unternehmens-mission-beziehungen-wachstum/

 

 

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2 Gedanken zu „#LINKSDERWOCHE | KW 10/2016: Produktivität, Projektmanagement, Agile, Lean, Leadership

  1. Leadership: Brauch es immer erst die Krise bis wir die Grundannahmen unserer Organisationen in Frage stellen? Oder fehlt es an Beratern, die zusammen mit MA und GF, Experimente zu mehr agiler Führung und Zusammenarbeit machen? Oder müssen die Vertreter der „alten“ Denk- und Management-Muster in Rente gehen, bis ….?

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  2. Interessante Frage – der „historsche Institutionalismus“ beantwortet sie relativ simpel: Menschen und Organisation folgen historischen Entwicklungspfaden, von denen nur dann abgewichen wird, wenn es nicht anders möglich ist.

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