#LINKSDERWOCHE | KW 22/2016: Produktivität, Projektmanagement, Agile, Lean, Leadership, Management

Produktivität und Selbstmanagement

Visualisieren, visualisieren und nochmal visualisieren!

Ich vermute, Euch geht es ähnlich: Ihr habt einen bunten Strauß an Ideen, was Ihr irgendwann mal wollt, was Euch wichtig ist. Egal ob privat oder beruflich. Egal ob kurz-, mittel- und langfristig. Da ist es schwer den Überblick zu behalten und Prioritäten zu setzen. Zumindest, wenn Ihr es alles im Kopf mit Euch herumtragt. Deshalb heißt es aufschreiben und visualisieren. So könnt Ihr sicher sein, dass Ihr nichts vergesst und die Visualisierung hilft Euch, besser das Durcheinander zu sortieren. Mehr dazu verrät Euch Tonianne DeMaria Barry, eine ausgesprochene Fachfrau für Personal Kanban:

http://www.personalkanban.com/pk/uncategorized/dream-big-but-get-those-dreams-in-writing/

Wie Euch eine Begrenzung der Aufgaben hilft, Euch zu fokussieren …

Neben der Visualisierung ist eines der Kernelemente von (Personal) Kanban die Begrenzung der Zahl der Aufgaben, die Ihr Euch vornehmt. Das Festlegen einer bestimmten Zahl von Aufgaben, die Ihr erledigen wollt, zwingt Euch zum einen Euch Gedanken zu machen, was jetzt wirklich wichtig ist und damit Euch auf das jetzt wichtig zu konzentrieren. Mehr dazu verraten Euch Tonianne DeMaria Barry und Jim Benson:

http://www.personalkanban.com/pk/featured/on-focus-conquering-the-shiny-squirrel

http://www.personalkanban.com/pk/expert/the-overhead-of-overwork/

Auf zu neuen Gewohnheiten, aber wie?

Es gibt gute und schlechte Gewohnheiten. Gewohnheiten sind Handlungen, die wir schon fast reflexhaft ausführen. Und Gewohnheiten können uns helfen produktiver zu werden. Nur wie schaffen wir es uns neue Gewohnheiten anzutrainieren und alte Gewohnheiten abzutrainieren? Leo Babauta hat in seinem Blog jede Menge Tipps zum Thema, wie den Folgenden hier:

http://zenhabits.net/effortless-habits/

Kalender auf Karteikarten

Ich persönlich habe mich für einen elektronischen Kalender entschieden. Das „schlaue Telefon“ schleife ich eh meist mit mir herum und erspare mir die Mühe noch einen Papierkalender zu führen. Aber nicht jeder ist wirklich glücklich mit einem digitalen Helfer glücklich und möchte trotzdem nicht ständig mit dem dicken Papierkalender in der Gegend herummarschieren. Für diese Zielgruppe hat Stephan List in seinem Blog einen Tipp veröffentlicht, den ich gerne noch zu meinen analogen Zeiten gekannt hätte: die Erstellung eines Kalenders im Karteikartenformat. Klein und handlich. Mehr dazu:

http://toolblog.de/2016/05/27/kalender-auf-karteikarten/

Analoges Planungsbuch zum selbst „basteln“

Wer jetzt Lust auf mehr „analoges“ Papier bekommen hat, für den gibt es bei Stephan List selbstverständlich noch mehr Tipps. So wie im folgenden Verweis, der Hilfestellung beim „basteln“ eines Planungsbuches gibt.

http://toolblog.de/2016/05/24/wir-basteln-uns-ein-planungsbuch/

Nein-Sagen per E-Mail

Ich gehöre zu den Menschen, denen es schwerfällt Nein zu sagen. Mensch will schließlich nicht unhöflich erscheinen. Nur leider kann menschauch nicht auf allen Hochzeiten tanzen. Also muss mensch auch mal Neinsagen. Normalerweise mache ich das bevorzugt persönlich. Hat einfach mehr Stil und ist in meine Augen ein Zeichen von Respekt. Deswegen stehe ich auch gerne mal vom Schreibtisch auf und gehe zum Kollegen eine Etage höher oder unter mir, wenn ich was zu klären habe, statt den Hörer aufzugreifen. Nur ist es manchmal leider nicht möglich. Und dann bleibt dann doch nur der Weg unter anderem eine E-Mail zu schreiben. Auch hier gilt – wie von Angesicht zu Angesicht – der Ton macht die Musik. Ein höfliches Nein ist wertschätzend. Zum Thema hat Stephan List ein paar Hinweise in seinem Blog veröffentlicht:

http://toolblog.de/2016/05/23/wie-sie-nein-per-e-mail-sagen/

Wie ein Erfolgstabebuch den „Geist“ beflügeln kann …

… beschreibt Tim Schlenzig in einem Blogbeitrag, der mir in den letzten Tagen ins Gesichtsfeld gespült worden ist. Als fleißiger „Logbuchschreiber“ kann ich manches davon bestätigen, wenn ich auch das täglicher Erfolge feiern noch etwas üben muss. Seit knapp fünf Monaten reflektiere ich bereits den Tag mithilfe meines persönlichen „Logbuchs“ und bin immer wieder selbst erstaunt, zu welchen Ergebnissen ich komme. Also lasst Euch von dem Artikel inspirieren und macht probiert es mal aus:

http://mymonk.de/taeglicher-erfolg/

Keine Ausreden mehr: Talent ist nicht ausschlaggebend

Hossa, Überraschung! Nicht Euer Talent ist ausschlaggebend, sondern wie oft Ihr etwas übt. Okay, ganz ohne Talent geht es nicht. Wer einfach kein dichterisches Talent besitzt, der kann noch so viel üben – aus ihm wird kein Literaturnobelpreisträger. Aber selbst wer die Veranlagung, ein Talent besitzt – der hat nur eine Eintrittskarte. Mehr nicht. Anders ausgedrückt: Übung macht den Meister. Mehr dazu könnt Ihr bei Tim Schlenzig nachlesen:

http://mymonk.de/kein-talent/

Wenn Kritik nicht mehr konstruktiv ist …

Eine alte Bürgermeisterweisheit besagt: Es allen recht getan, ist eine Kunst die niemand kann. In diesem Sinne gibt es immer wieder Leute, die meinen sie müssten andere für ihre Überzeugungen, Ideen oder Fehler (die jeder Mensch nun mal im Leben macht – trifft übrigens auch für Heilige zu) angreifen und attackieren. Unsere digitale Welt macht es zwischenzeitlich besonders einfach. Damit umzugehen ist gar nicht so einfach. Trotzdem: Nicht persönlich nehmen. Eine kleine Geschichte in der Marie Curie und Albert Einstein eine Rolle spielen, haben ich zum Thema in Blog von Tim Schlenzig entdeckt:

http://mymonk.de/einsteins-rat/

Zufriedener durchs Leben gehen – wir haben es in der Hand

Roland Dürre habe ich über das PMCamp in Dornbirn vor ein paar Jahren kennen und schätzen gelernt. Seit dieser Zeit lese ich auch regelmäßig seinen Blogartikel, in denen sich immer wieder, was Spannendes entdecken lässt, das wiederum zum Nachdenken anregt. So auch im folgenden Beispiel, in dem er kurz wieder gibt, wie er es geschafft hat „glücklicher“ durchs Leben zu gehen. Fazit: Zu einem großen Teil haben wir es selbst in der Hand.

http://if-blog.de/rd/sei-kein-sklave-eines-systems-sei-meister-deines-eigenen-lebens/

Projektmanagement

10 Dinge, die erfolgreiche Projektleiter niemals tolerieren

Was erfolgreiches Projektmanagement von weniger erfolgreichem Projektmanagement unterscheidet, wurde bereits oft untersucht und es gibt jede Menge Aufsätze und Artikel zu dem Thema. Die meisten ähneln sich inhaltlich und variieren in Teilaspekten. Der folgende Artikel Harry Hall fast schön übersichtlich die verschiedenen Erkenntnisse aus der Vielzahl an Literatur zusammen. Spart einem Zeit und die Mühe sich durch Hunderte von Seiten von Literatur zu quälen.

http://www.pmhut.com/10-things-successful-project-managers-never-tolerate

Agile

Scrum ist nicht das Ziel, sondern nur das Hilfsmittel!

Es kann nicht oft genug wiederholt werden: „Scrum is the transport not the destination“. Wenn mensch sich so umhört, wird Scrum teilweise zum Wundermittel stilisiert, dass alle Probleme lösen kann und die Einführung von Scrum deshalb zum großen Ziel erklärt. In diesem Moment sollte der überzeugte Agilist eigentlich Stopp rufen. Scrum ist nicht das Ziel! Es ist nur eine Methode um das Ziel zu erreichen. Das Ziel ist nach wie vor: Eine effiziente, wertfokussierte Organisation zu schaffen. Mehr dazu von Simon Reindl:

https://blog.scrum.org/scrum-transport-not-destination/

Scrum und kontinuierliche Verbesserung

Scrum bedient sich einer Idee aus dem Bereich Lean – der kontinuierlichen Verbesserung der Abläufe und Prozesse. Dafür gibt es im Scrumsogar ein richtiges „Zeremoniell“: die Retrospektive am Ende jedes Sprints. Einer der Punkte, die Scrum – in meinen Augen – so effektiv und effizient macht, wenn es um die ergebnisoffene Entwicklung von Projekten geht. Mehr dazu von Abhijeet Verma:

https://www.scrumalliance.org/community/articles/2016/may/continuous-retrospective

Agile Transformation: Diese Fragen sollten geklärt sein …

Vor dem Einstieg in einen agilen Transformationsprozess sollten ein paar Fragen geklärt sein, die es in sich haben. Unter anderem geht es auch um meine Lieblingsfrage „warum“. Nicht jede Organisation ist reif für den agilen Weg und strebt möglicherweise aus den falschen Gründen den agilen Weg ein. Damit ist das Scheitern vorprogrammiert. Mehr dazu von Marie Louise Guernsey:

https://www.scrumalliance.org/community/articles/2016/may/an-agile-transformers-initial-dialogue-with-an-org

Lean

Lean jenseits der Produktion

Lean kennen die meisten nur im Bereich der Produktion in Industriebetrieben. Und tatsächlich kommt es ursprünglich auch aus der Produktion. Das heißt aber nicht, dass mensch es nicht für die „Verwaltung“ adaptieren kann. Ganz im Gegenteil. Angela Reeg-Muller hat sieben gute Gründe, warum wir uns mit „Lean Adminstration“ beschäftigen sollten:

http://www.lean-knowledge-base.de/7-gruende-fuer-lean-administration/

Leadership  und Management

Freiräume für Mitarbeiter!

Unsere Welt ist hochgradig komplex und obendrein extrem schnelllebig geworden. Die Märkte in den sich Unternehmen bewegen, das gesellschaftliche Umfeld das Organisationen beeinflusst und die weltweite Vernetzung erwarten eine hohe Anpassungsfähigkeit vom Einzelnen und der Organisation. Das sind Herausforderungen, die sich auch in organisatorischen Rahmen niederschlagen müssen. Strikte Arbeitsteilung, ausgeprägte hierarchische Entscheidungsstrukturen entwickeln sich zunehmend zum Problem. Was es braucht, sind motivierte und begeisterte Mitstreiter auf allen Ebenen. Nur leider sprechen die nackten Zahlen in Deutschland eine andere Sprache: 70 % der deutschen Arbeitnehmer verrichten Dienst nach Vorschrift, gute 15 % haben sich bereits in die „innere Kündigung“ verabschiedet. Diese Zahlen sollten eigentlich aufhorchen lassen. Marcus Raitner votiert – als eine Maßnahme – um dem Problem zu begegnen, für die Schaffung von Freiräumen für Mitarbeiter. Das alleine wird zwar nicht reichen, aber immerhin ein Einstieg. Mehr dazu:

http://fuehrung-erfahren.de/2016/05/freiraeume-schaffen/

Warum der Chef ab und an selbst den Müll wegräumen sollte …

Ein kluger Mann sagt mir mal, dass ab einer bestimmten Hierarchiestufe niemand kommt und die Türe aufreist, um Dir ins Gesicht zu sagen, was für einen Mist Du gebaut hast. Alles, was ankommt, ist durch so viele Filter marschiert, dass ein vollkommen verzerrtes Bild ankommt. Tödlich für jeden Entscheider. In eine ähnliche Richtung geht der Diskussionsbeitrag von Boris Gloger:

https://blog.borisgloger.com/2016/05/24/warum-executives-den-plastikmuell-raustragen-sollten/

Leadership und Vertrauen

Schade, dass in der deutschen Sprache keinen wirklich treffenden Begriff für Leadership gibt. Also gut, dann muss ich wohl auf Denglish zurückgreifen. Wenn es um Leadership geht, dann gehört dazu auch der Begriff Vertrauen. Für mich untrennbar verbunden. Nur jemanden dem ich auch vertraue, bin ich bereit zu folgen. Und damit sollte mensch nicht spielen. Auf diesen Zusammenhang verweist der Beitrag von  im General Leadership Blog:

http://generalleadership.com/trust-as-a-leader/

Schluss mit Managementtheater!

Lars Vollmer spricht im Podcast von Bernd Geropp über das Thema seines aktuellen Buches „Zurück zur Arbeit“. Ein Buch, dass ich dieser Tage fertig gelesen habe und wärmstens empfehlen kann (Rezension folgt). Seine These: Wir verbringen viel zu viel Arbeitszeit mit Managementtheater, dass keine Wertschöpfung erzeugt. Hört einfach rein:

https://www.mehr-fuehren.de/zurueck-an-die-arbeit/

Fünf Irrtümer über Industrie 4.0

Der Begriff Industrie 4.0 ist in aller Munde. Jeder benutzt ihn und fast jeder scheint irgendwie was anderes zu darunter zu verstehen.Prof. Dr. Andreas Syska, Ralf Volkmer, Dr. Winfried Felser haben sich zusammengetan und den Begriff auseinandergenommen. Das Ergebnis: fünf Irrtümer und ein „bigger Picture“. Spannend und lesenswert, wenn auch erst der Anfang einer – hoffentlich – fruchtbaren Diskussion:

http://www.lean-knowledge-base.de/industrie-4-0-fuenf-irrtuermer/

 

 

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