#LINKSDERWOCHE | KW 25/2016: Produktivität, Agile, Lean, Leadership

Produktivität

Work-Life-Balance ist Bullshit

Thilo Niewöhner ist immer wieder eine Überraschung wert und das meine ich ernst. Wenn er auch selten bloggt, dann aber mit „Schlagkraft“. Das gefällt mir. Und in diesem Falle spricht er einen Gedanken aus, den ich auch schon mehrfach hatte: Work-Life-Balance gibt es nicht! Auch halte ich seine Dreiteilung in „Privat“; „Dienstlich“ und „Beruflich“ nachvollziehbar. Schlicht und ergreifend, weil es mir selbst auch immer wieder so geht. Es gibt berufliche Themen, die ich spannend finde und mit denen ich mich in meiner Freizeit beschäftige, obwohl sie nicht in unmittelbaren dienstlichen Zusammenhang stehen. Aber lest selbst:

https://thilographie.wordpress.com/2016/06/13/ueberholte-konzepte-3-work-life-balance/

Outlook: (Öffentliche) Notiz zu einer E-Mail erstellen

Wieder etwas über eine Funktion in Outlook gelernt, die ich bisher so nicht kannte. Und wem verdanke ich das? , denn diese hat den folgenden Artikel verfasst, der aufzeigt wie einfach es ist eine Notiz an einem E-Mail dran zu hängen. Wer also viel mit Outlook im Team arbeitet, der wird diesen Kniff sicherlich schätzen.

http://www.teamworkblog.de/2016/06/notiz-und-diskussion-zur-e-mails-in.html

Selbst sein – aber sind wir das?

Sei Du selbst – so könnte mensch den Artikel von Nadja Petranovskaja kurz zusammenfassen. Aber sind wir das wirklich? Bewusst oder unbewusst verstellen wir uns viel zu oft und versuche Erwartungen zu erfüllen, die wir nicht erfüllen können, weil wir das nicht sind. Menschen sind Individuen mit unterschiedlichen Charakteren, Fähigkeiten, Stärken (und auch Schwächen). Ein spannender Impuls aus ihrer Feder.

http://petranovskaja.com/mehr-ich/

Das Glück liegt oft in den kleinen Dingen

Wir hechten jeden Tag dem großen Glück frustriert hinterher und merken doch oft gar nicht, dass das Glück uns schon bereits zu Füßen liegt. In den kleinen Dingen, die wir viel zu selten bewusst wahrnehmen. Tim Schlenzig zeigt, wie einfach wir doch das Glück in den kleinen Dingen finden können:

http://mymonk.de/30-kleine-dinge/

Intuition – warum wir ihr vertauen sollten

Intuition, das ist dieses Bauchgefühl, das uns gelegentlich befällt und welches wir meist nicht gleich logisch begründen können. So etwas passt nicht in eine Welt, in der sich alles um Zahlen dreht und scheinbar rational begründet sein will. Oder doch? Ich denke schon. Mein Bauchgefühl hat mich schon vor manchem Ärger bewahrt. Auch wen mensch seinem Bauchgefühl nicht immer folgen sollte – vertrauen sollten wir ihm trotzdem. Und dafür gibt es gute Gründe. Drei davon gibt uns Tim Schlenzig:

http://mymonk.de/bauchgefuehl/

Die Pausenliste

Stephan List hat mich auf ein Konzept aufmerksam gemacht, bei dem zwei Listen geführt werden. Eine Aufgabenliste und eine Pausenliste. Die Idee dahinter, wer Pausen bewusst wahrnimmt, der arbeitet motivierter seine Aufgabenliste ab und „schwere“ Aufgaben fallen damit leichter. Sprich, die Pausen dienen als Belohnungsmechanismus. Ist vielleicht für den einen oder anderen der Ansatz, der weiterhilft. Mich schreckt das führen von zwei Listen ein wenig ab …

http://toolblog.de/2016/06/15/von-der-to-do-zur-pausenliste/

Kleine, hinterhältige Zeitdiebe …

Zeitdiebe sind hinterhältig. Sie lauern an jeder Ecke und sind verdammt gerissen. Sie zu identifizieren ist nur der erste Schritt. Dafür gibt es jede Menge Werkzeuge – analog und digital. Weitere Hinweise findet Ihr bei Stephan im Blog, wobei ich persönlich ein triviales Exceldatenblatt verwende:

http://toolblog.de/2016/06/16/so-kommen-sie-den-zeitdieben-auf-die-spur/

Besseres Englisch

Englisch ist die Lingua Franca des 21. Jahrhunderts. Leider bringt es der Alltag mit sich, dass die Fähigkeiten die mensch sich in der Schulzeit und gelegentlich im Studium oder Ausbildung antrainiert und erlernt hat, schnell abnützen. In Ermangelung von Übung. Wer spricht schon mit seinen Kollegen Englisch, wenn alle deutsche Muttersprachler sind. Und dann kommt der Tag und wir müssen schnell unsere Englischkenntnisse aufpolieren. Kunde im Ausland droht mit Auftrag. Aber schnell ist nicht. Dann doch lieber kontinuierlich am Ball bleiben. Aber wie, wenn die Zeit eh schon knapp ist? Sebastian Wolking hat da vielleicht ein paar Tipps …

http://karrierebibel.de/11-tricks-die-ihr-englisch-verbessern/

Drei Probleme, die keine Zeitmanagementmethode löst

Die perfekte Zeitmanagementmethode ist diejenige, die funktioniert – und das ist für jeden individuell. Außerdem löst keine Methode die drei folgende Probleme:

  • Prokastination
  • die Angst vor dem Unvorhersehbaren
  • die Angst vor Unannehmlichkeiten

Aber auch dafür gibt es einen Ansatz – meint zumindest Leo Babuata:

http://zenhabits.net/unsolved/

Das Prinzip Effectuation

Kennt Ihr das Konzept hinter Effectuation? Ich habe zwar mal davon gehört, mich aber noch nicht wirklich damit befasst. Hendrik Epe hat mich mit dem folgenden Beitrag neugierig gemacht. Nicht nur, weil er zeigt, dass die Prinzipien dahinter sich genauso für Projektmangement wie auch für die persönliche Organisation eigenen, sondern auch weil mir die Denkweise dahinter gut gefällt und ich sie mich ein wenig auch an die Idee des agilen Manifests erinnert:

https://hendrikepe.wordpress.com/2016/06/19/effectuation-projekte-umsetzung/

Agile

Die hohe Kunst des Planning Pokers

Wer einen Sprint plant, der muss irgendwie den Aufwand schätzen. Das funktioniert ziemlich gut mit Planning Poker. Aber wie funktioniert Planning Poker und auf was sollten wir dabei achten? Antworten auf diese Fragen gibt der Artikel von Maik Seyfert:

http://www.lostconsultants.com/2016/06/15/play-planning-poker-right/

Was ist ein digitales Produkt?

Was in der analogen Welt noch recht leicht zu beantworten scheint, ist in der digitalen Version schon nicht mehr ganz so einfach: Nämlich was ist ein Produkt. Und die Frage ist wichtig zu unterscheiden. Warum und wie erklärt Roman Pichler:

http://www.romanpichler.com/blog/what-is-a-digital-product/

Das „Retro-Game“ für die nächst Retrospektive

Retrospektiven sind für Scrum – nach meiner Auffassung – essenziell. Sie sind die Basis für den kontinuierlichen Verbesserungsprozess und die Weiterentwicklung des Teams und des Produkts. Umso wichtiger ist, dass der Retrospektiven gut – sprich zielführend und damit auch für alle spannend – gemacht werden. Dafür gibt es diverse Ansätze, wie z. B. das Retro-Game, dass Martin Aziz in einem Blogbeitrag vorstellt:

http://www.agileadvice.com/2016/06/15/scrumxplean/the-retro-game/

Shu Ha Ri und der Reifegrad eines agilen Teams

Aniruddha Godbole nutzt das Konzept Shu Ha Ri, um den Reifegrad eine agilen Teams zu erfassen. Ein interessanter Ansatz, inbesondere da der Autor auf die Selbsteinschätzung der Teammitglieder setzt:

https://www.scrumalliance.org/community/articles/2016/june/assessing-a-team%E2%80%99s-agile-maturity-using-shu-ha-ri

Agile Denkart

Auch wenn ich langsam der Meinung bin, dass „agile“ mittlerweile missbräuchlich verwendet, um alten Wein in neuen Schläuchen zu verkaufen, so bin ich immer noch von der Idee des agilen Manifests überzeugt. Die agile Denkart entspricht eher meiner Vorstellung gute Projektarbeit als ein mechanisches Verständnis, der traditionell-tayloristischen Prägung. Jitendra Singh Gosain gibt einen kleinen Einblick in die agile Denkart, der mir zwar nicht genug in die Tiefe geht, aber für einen ersten Einblick ausreicht:

https://www.scrumalliance.org/community/articles/2016/june/bringing-agile-mindset

Lean

Verbesserungskata – warum ist es so still um das Thema geworden

Zugegebenermaßen bin ich noch nicht tief genug in die Materie vorgedrungen, um den Sacherhalt, den Ralf Volkmer im folgenden Artikel thematisiert auch nur ansatzweise beurteilen zu können. Aber micht interessiert nicht, ob es um das Verbesserungskata still geworden ist oder nicht, mir gefällt die Idee hinter dem Verbesserungskata: kontinuierliche Verbesserung und Adaption als langfristige Perspektive. In diesem Sinne lässt uns das Thema wieder aufleben:

http://www.lean-knowledge-base.de/verbesserungs-und-coaching-kata/

Lean in Japan

Christoph Roser wirft gern beim Thema Lean einen Blick auf Japan. Dort ist der Lean-Gedanke extrem tief verankert und schlägt sich mit unter tief im japanischen Alltag nieder. Zum Beispiel – nein kein Scherz – in den öffentlichen Toiletten. Dieses alltägliche Beispiel vermag aufzuzeigen, was die Lean-Denkweise bedeutet und wie sie sich in nahezu allen Lebensbereichen nutzen lässt:

http://www.allaboutlean.com/japanese-public-toilet/

Leadership und Management

Demut schadet nicht, im Gegenteil

Brian Milner bezieht sich in seinem Beitrag auf die dienende Führungskraft (Servant Leadership), einem Führungsverständnis, das stark mit agilen Vorstellungen verknüpft ist. Wobei Demut – unabhängig davon – jeder Führungskraft gut ansteht. Führungskräfte sind auch nur Menschen – sie haben lediglich, das große Glück Führungsaufgaben übernehmen zu dürfen.

https://www.scrumalliance.org/community/articles/2016/june/6-ways-to-bring-humility-to-your-agile-leadership

Umverteilung von Arbeitsmitteln?

Wir haben ein volles Füllhorn an Möglichkeiten von innovativen Arbeitsmitteln zur Organisation unserer Arbeit zur Verfügung. Das Problem ist nur leider allzu oft, wir haben keine Möglichkeit das Füllhorn auszuschöpfen. Das frustriert und demotiviert. Marcus Raitner hat hierzu einige treffende Gedanken formuliert:

http://fuehrung-erfahren.de/2016/06/die-umverteilung-der-arbeitsmittel/

Mythen der Mitarbeiterführung

Bernd Geropp räumt in seinem Podcast mit einigen Führungsmythen auf. Interessant. Zum Nachlesen und Anhören:

https://www.mehr-fuehren.de/mythen-der-mitarbeiterfuehrung/

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