#LINKSDERWOCHE | KW 26/2016: Produktivität, Projektmanagement, Agile, Lean, Leadership

Produktivität

Leistungswahn(sinn): Selbstausbeutung und Selbstzerstörung der Leistung willen

Ein kleiner Nachdenkimuls von Lydia Krüger zum Thema Leistungswahn(sinn) und seine Folgen. Nein, es geht nicht darum, dass Ihr Euch jetzt alle faul in die Hängematte legt. Es geht vielmehr darum, zu verstehen, dass es für alles im Leben ein gesundes Maß braucht. Wer den Leistungsgedanken auf die Spitze treibt und in einem Anflug von selbstzerstörerischer Pseudotugendhaftigkeit selbst zu permanenten Höchstleistungen treibt, wird – wenn er Glück hat – feststellen, dass Preis und Ergebnis in keinem wirklichen Verhältnis zu einander stehen. Das Maß muss stimmen:

https://bueronymus.wordpress.com/2016/06/20/nur-die-leistung-zaehlt/

Produktiver werden: Schritt 1 – Fragen stellen

Über agile Denkansätze und den Themenkomplex Lean bin ich auf die Idee von „Kaizen“ gestoßen. Für mich als Westeuropäer ist es sicherlich schwer, dass aus Asien kommende Konzept vollständig zu durchdringen, da sich dahinter – wenn mensch tiefer eindringt – eine gänzlich andere kulturelle Vorstellung verbirgt, als die von uns in der westliche Hemisphäre verinnerlichten Vorstellungen. Damit stehe ich nicht alleine, wenn ich die vielen Adaptionen so sehe 😉 Eine der Kernideen dahinter, ist die ständige Weiterentwicklung. Die Vorstellung, dass nie einen perfekten Endzustand gibt, sondern immer während den Weg der Weiterentwicklung zu gehen und besser zu werden. Aber wie wird mensch besser (im Sinne von produktiver)? Das ist kein einfaches Unterfangen. Allein schon sich selbst die richtigen Fragen zu stellen, ist nicht ganz so einfach. Und dann noch die Umsetzung der Ergebnisse. Nils Warkentin gibt wenigstens schon einmal Hilfestellung, in Hinblick auf die Fragen, die wir uns stellen können – ein Einstieg:

http://karrierebibel.de/besser-werden/

„Effizienz ist intelligente Faulheit.“

Stephan List hat mich diese Woche an die Selbstorganisationsmatrix nach General von Hammerstein-Equord erinnert. In den letzten Jahren ist sie mir schon öfter begegnet – meist mit einem augenzwinkernden Hintergrund, wobei der Hintergrund es in sich hat. Ich will  nicht vorgreifen – lest selbst.

http://toolblog.de/2016/06/20/die-selbstorganisationsmatrix-nach-general-von-hammerstein-equord/

GTD: Kontextlisten

Ganz solange wie Stephan List beschäftige ich mich noch nicht mit GTD. Aber ich habe eine ähnliche Erfahrung gemacht. Am Anfang fand ich die Kontextlisten logisch und habe sie versucht zu adaptieren. Leider war es ein riesiger Aufwand. Dann bin ich auf Zen To Done von Leo Babautagestoßen, der das System vereinfacht hat und mit deutlich weniger Liste auskommt. Zwischenzeitlich habe ich einige Elemente aus GTDübernommen und sie mit Personal Kanban kombiniert – das ist mein Weg, wie er für mich funktioniert. Aber da ich auch der Meinung bin, dass es nicht die Methode für alle gibt, muss jeder für sich selbst herausfinden, welcher Weg und welche Ansätze funktionieren. Und ich kenne einige Menschen, die mit den Kontextlisten hochgradig produktiv arbeiten. Mehr dazu:

http://toolblog.de/2016/06/21/to-do-listen-wie-sie-die-richtigen-kontexte-bestimmen/

Mist, schon wieder Bullshit …

Ja, da hat der Stephan mal wieder den Nagel auf den Kopf getroffen. Was habe ich Unmengen an Büchern gelesen. Und irgendwann beschlich mich das Gefühl: alles der gleiche Bullshit. Leider habe ich die Hoffnung noch nicht fahren lassen und kann immer noch nicht ganz vom Bullshit lassen. Was für eine Zeitverschwendung! Und mit Bullshit meine ich die vielen, vielen Autoren die mithilfe der Modeerscheinungen ein Buch nach dem anderen vermarkten und verkaufen, dabei aber häufig nichts anderes tun als alten Wein in neuen Schläuchen zu verkaufen (der oft nicht noch einmal aus ihrer eigenen Gedankenwelt stammt, sondern abgeschrieben ist). Mehr zum Thema und wie man Bullshit erkennt:

http://toolblog.de/2016/06/22/bullshit/

Warum wir uns dagegen wehren Aufgaben abzugeben

Aufgaben abzugeben ist gar nicht so einfach, wie mensch vermuten mag. Ich selbst habe da schon öfter mal meine Schwierigkeiten mit. Deshalb hilft es die Gründe zu verstehen. Andrea Windolph hat sich die Mühe gemacht 9 Gründe zusammenzufassen, die uns daran hindern können Aufgaben zu delegieren.

http://projekte-leicht-gemacht.de/blog/pm-in-der-praxis/9-gruende-warum-du-probleme-hast-aufgaben-abzugeben/

Die Herausforderung: Neue Gewohnheiten etablieren …

Ihr wollt Euch endlich eine neue „Gewohnheit“ zu legen, die Euch das Leben erleichtert? Das ist – wie wir alle wissen – nicht ganz einfach. Wie oft sind wir schon gescheitert? Ich habe auf jeden Fall aufgehört zu zählen. Es düften auf jeden Fall mehr gescheiterte als erfoglreiche Versuche gewesen sein. Leo Babauta rät dazu sich eines Tricks zu bedienen: Einfach eine Geschichte erzählen. Ob es funktioniert? Probieren wir es aus 😉

http://zenhabits.net/story/

Projektmanagement

Wir wissen nichts …

Hm, der folgende Artikel hätte eigentlich gleich in mehrere Kategorien gut gepasst. Ich ordne ihn einfach mal unter Projektmanagement ein. Daniel Dubbel hat den griechischen Philosophen Sokrates (Ich weiß, dass ich nichts weiß) quasi adaptiert und auf das Kundenverhältnis übertragen. Kurz gefasst – auch und trotz Big Data wissen wir nicht wirklich, was unsere Kunden brauche und wollen. Spannend zu lesen:

http://www.inspectandadapt.de/weil-wir-es-nicht-wissen/

Achtsamkeit im Projektmanagement

Achtsamkeit ist eines der vielen Schlagwörter, die einem in letzter Zeit von allen Seiten um ihr Ohren schlagen. Wie immer schmücken sich zahlreiche Konzepte – der aktuellen Mode und der entsprechenden Vermarktung – gerne mit entsprechenden Schlagworten. Da ist natürlich Vorsicht geboten. Dennoch, das Konzept der Achtsamkeit hat etwas und es lässt sich auch das eine oder andere daraus für das Projektmanagement mitnehmen. Diana Eskander hat aus ihrer Sicht formuliert, was ein achtsames Projektmanagement ausmacht und welchen Nutzen es aus ihrer Sicht bringt.

http://www.pmhut.com/mindful-project-management

Agile

Scrum und Unternehmensdemokratie

Was hat Scrum mit Unternehmensdemokratie gemeinsam? Eine spannende Frage, den auch Scrum lebt von einem sehr weitgehenden partizipativen Ansatz. Heiko Bartlog und Andreas Zeuch gehen den Gemeinsamkeiten nach und zeigen auf, wie sich die beiden Ansätze ergänzen und gegenseitig befruchten.

http://www.unternehmensdemokraten.de/unternehmensdemokratie-und-scrum/

Die falsche Frage

Bemerkenswerter Impuls aus der Feder Jan Fischbach. Die Frage, wie führt mensch Scrum ein, ist schlicht und ergreifend falsch gestellt, so seine These. Und wenn Ihr Euch die Mühe macht, den Artikel bis zum Schluss zu machen, werdet ihr vermutlich zum selben Ergebnis kommen, denn Scrum ist auch nur ein Hilfsmittel und eine Antwort von vielen, auf die wohl wichtigere Frage: „Was kann ich von den neuen Dingen übernehmen, um mir das Leben einfacher zu machen?“ Das nenne ich wahrhaft agile.

http://www.teamworkblog.de/2016/06/wie-fuhrt-man-scrum-ein-falsche-frage.html

5 Trugschlüsse agiler Transformation

Rund um agile Veränderungsprozesse ranken sich jede Menge unrealistische Vorstellungen wie z. B. als agiles Unternehmen sind wir vom ersten Tag der Einführung schneller als vorher oder als agiles Unternehmen brauchen wir keine Dokumentation mehr. Nicht falsch verstehen, ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass agile Ansätze hervorragend geeignet sind und viele Problemfelder zu bearbeiten. Nur sollten mensch auch nicht so vermessen sein, die Erwartungshaltung all zu hoch zu schrauben. Das führt nur zu Frustration und Fehlschlüssen. Greg King hat deshalb den folgenden Artikel mit den fünf häufigsten Trugschlüssen der agilen Unternehmenstransformation verfasst:

http://www.leadingagile.com/2016/06/enterprise-agile-transformation-fallacies/

Wenn es mit der Tugend der Pünktlichkeit nicht weit her ist …

Eine der wenigen Regeln in Scrum lautet, dass der Daily Scrum täglich zur selben Zeit und pünktlich stattfindet. Wie wir alle wissen, ist Pünktlichkeit zwar eine der hochgelobten Tugenden. Nur leider ist es mit der Tugendhaftigkeit mancher Mitmenschen nicht sonderlich weit her. Aus welchen Gründen auch immer. Mike Cohn ein paar Ideen aus seiner Praxis zusammengetragen, mit denen Ihr arbeiten könnt, um sicherzustellen, dass die Tugend der Pünktlichkeit ernster gelebt wird. Es sind einige spaßige Ideen dabei und niemand muss fürchten an den Pranger gestellt zu werden.

http://www.mountaingoatsoftware.com/blog/incentives-and-deterrents-for-starting-daily-scrums-on-time

Es geht um Menschen!

Das ich einen Faible für agile Methoden habe, ist bekannt. Warum ich diesen Faible habe, dürfte vielleicht noch nicht so bekannt sein. Die Antwort ist dabei ziemlich simple: Weil ich denke, wir den Fokus wieder auf die Menschen richten müssen. Nicht Prozesse sind ausschlaggebend. Nein, sondern die Menschen und ihre Geisteshaltung. An diesem Hebel muss bei der agilen Transformation angesetzt werden. In diesem Sinne schreibt auch Alan Zucker, wenn er titelt „Agile Transformation: It’s About the People“.

https://www.scrumalliance.org/community/articles/2016/june/agile-transformation-its-about-the-people

Das agile Manifest auf dem Prüfstand

Daniel Dubbel fragt sich, ob das agile Manifest noch zeitgemäß ist. Nach 16 Jahren eine durchaus berechtigte Frage. Und weil er es mit einem Ja beantwortet, liefert er gleich noch einen Vorschlag zur Fortschreibung mit. Es gibt also etwas zu diskutieren:

http://www.inspectandadapt.de/agiles-manifest-fuer-alle/

Lean

Just in time – was es (wirklich) bedeutet

Meine erste Begegnung mit Lean war – soweit ich mich erinnere – in den 90er Jahren mit dem Stichwort „Just in Time“. Damals hatte ich das Gefühl, dass es einfach darum geht, die Lagerhaltung zu minimieren. Zwischenzeitlich weiß ich, dass sich – zumindest im Original – mehr verbirgt und die Adaption nicht immer so gelungen ist, wie in der Realität gerne beansprucht. Nach der Lektüre von Christoph Rosers Artikel wird klarer, was ich meine:

http://www.allaboutlean.com/what-is-just-in-time/

Leadership

Geduld, Geduld und nochmals Geduld

Marcus Raitner hat wieder zugeschlagen und ich freue mich tierisch darüber. In einer trefflichen Metapher als Einstieg zeigt er auf, dass sich gute Führung nicht nur durch Vertrauen, sondern auch durch Geduld auszeichnet. Letztes ist eine – in unserer schnelllebigen Welt leider bedrohte Eigenschaft. Und das, obwohl schon der Volksmund weiß, dass letztendlich Geduld sich ausbezahlt.

http://fuehrung-erfahren.de/2016/06/nicht-an-den-radieschen-ziehen/

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