#LINKSDERWOCHE | KW 34/2016: Produktivität, Projektmanagement, Agile, Management, Leadership

Produktivität

Tipp für OneNote-Nutzer: Newsticker für Projektteams

Mich persönlich überzeugt OneNote im Vergleich zu Evernote nicht wirklich. Aber es gibt jede Menge OneNote-Fans, und da es oft mit weiteren Office-Anwendungen standardmäßig auf den meisten Bürorechnern installiert sein dürfte, bietet es sich natürlich an, sich auch mitOneNote vertraut zu machen. Im nächsten Tipp erklärt Euch  wie Ihr OneNote für einen Newsticker für Euer Projektteam verwenden könnt:

http://www.teamworkblog.de/2016/08/onenote-praxis-newsticker-fur.html

Ziele überprüfen – mit Hilfe der Stoiker!

MyMonk-Autor Tim Schlenzig empfiehlt unsere Ziele, die wir uns setzen wollen, im Sinne der Stoiker (einer Philosophieschule der Antike) zu überprüfen. Das erspart einem so manchen Frust. Er greift dabei auf einen Philosophen zurück, dessen Schriften die ich ebenso schätze: Epiktet! Mehr dazu:

http://mymonk.de/ziele-pruefen/

Welcher Schampertyp bist Du?

Stephan List hatte vor ein paar Tagen einen Verweis auf eine Infografik in seinem Blog, die helfen soll sich selbst als „Schlamper“ einzuordnen. Und was soll ich sagen? Wow … wusste gar nicht, wie viele Varianten von Schlampern es gibt und ich bin mir sicher, fast jeder findet sich in der Infografik irgendwo wieder. Super, extrem ordentliche Menschen kenne ich nur ganz wenig (ich gehöre nicht dazu). Der Schlendrian ist eine echte Volkskrankheit. Aber warum erzähle ich Euch das? Um diesem „Übel“ auf die Schliche zu kommen und es zumindest auf ein „erträgliches“ Maß herunterzuschrauben ist es elementar sich selbst gut zu kennen. Nur so kann mensch seinen „persönlichen“ und „inneren“ Schlamper in die Schranken zu weisen:

http://toolblog.de/2016/08/15/was-sind-sie-fuer-ein-schlamper/

Videotipp: Achtsamkeit

Achtsamkeit ist ein Begriff, der im Augenblick ziemlich populär ist und der häufig mit der buddhistischen Philosophie assoziiert wird. Wikipedia beschreibt Achtsamkeit „als Form der Aufmerksamkeit im Zusammenhang mit einem besonderen Wahrnehmungs- und Bewusstseins­zustand verstanden werden, als spezielle Persönlichkeitseigenschaft sowie als Methode zur Verminderung von Leiden (im weitesten Sinne).“ In diesem Zusammenhang hat mich Stephan List auf ein Video zum Thema aufmerksam gemacht, das zum Thema passt und den Brückenschlag zu unserer modernen digitalen Welt schlägt, in der die Informationsflut und die ständige Erreichbarkeit Innehalten scheinbar unmöglich macht:

http://toolblog.de/2016/08/16/radikal-achtsam/

15 Dinge in 15 Minuten – eine Liste mit Vorschlägen

In 15 Minuten kann mensch manches tun, dass weiterhilft etwas Neues zu lernen oder sich weiterzuentwickeln. Auch wenn es nur eine Viertelstunde ist. Kleinvieh macht auch Mist. Stephan List hat eine Liste mit 15 Anregungen aufgestellt, von denen Ihr Euch inspirieren lassen könnt:

http://toolblog.de/2016/08/18/15-dinge-in-15-minuten/

Die Freuden des Alltags – so oft unterschätzt

Zum Thema Achtsamkeit passt auch der folgende Artikel aus dem Blog von Nadja Petranovskaja. Fazit: die banalen Dinge des Lebens sind es, die uns die Glücksmomente bescherren. Nein, das ist nicht eine Einzelbeobachtung. Der Beitrag verweist auf eine Studie, die sich genau mit dieser Frage beschäftigt hat. Die „Freude“ ist also nicht weit weg, sondern direkt von unseren Füßen. Und dennoch suchen wir doch so oft, in der Ferne nach den Freuden des Lebens, die doch so oft vor unseren Füßen liegen:

http://petranovskaja.com/freude/

Das Marshmellow-Experiment – die ganze Geschichte

Das Marshmellow-Experiment wird in Punkte „Selbstdisziplin“ und Erfolg gerne mal zitiert. Leider gerne unter Auslassung von Teilen der Geschichte und zum Ärgernis der Forscher, die in diesem Zusammenhang noch eine andere Interpretation des Ergebnisses für möglich halten: “Im Marshmallow-Test zu scheitern und später im Leben weniger erfolgreich zu sein, ist womöglich nicht auf die Willenskraft zurückzuführen. Es könnte am Glauben liegen, dass Erwachsene nicht verlässlich sind: dass man ihrem Wort nicht trauen kann und sie für unabsehbar lange Zeit einfach verschwinden.” Die ganze Geschichte fasst Sebastian Wilkat zusammen:

https://medium.com/deutsch/die-ganze-geschichte-hinter-dem-marshmallow-experiment-362de413cf54#.4gro194j5

Prokrastination überwinden und Fokus finden

Von Leo Babauta gibt es in den Links der Woche immer wieder mal was zu lesen. Im Folgenden hat er einen kleinen „Ratgeber“ verfasst, der dabei helfen soll, das Damoklesschwert der Prokrastination zu überwinden und sich auf das Wesentliche zu fokussieren:

http://zenhabits.net/focusguide/

Projektmanagement

(Projekt-)Ziele sind nicht zum Erreichen da!

(Projekt-)Ziele sind ein wunderbares Hilfsmittel auf Weg etwas zu Erreichen. Die Betonung liegt auf Hilfsmittel. Gerne werden Hilfsmittel zum Selbstzweck umgedeutet – mit Folgen. In diesem Zusammenhang wagt Conny Dethloff die These: „Ziele sind NICHT zum Erreichen da!“. Wow! Aber für was dann, werdet Ihr Euch jetzt sicherlich fragen. Zumindest ging es mir so. Und zack, schon habe ich begonnen den Artikel intensiv zu lesen. Am besten Ihr lest selbst:

http://www.lean-knowledge-base.de/ziele-sind-nicht-zum-erreichen-da/

Agile

Wann ist agile wirklich agile?

Wann ist agil wirklich agil? Und muss mensch agile Methoden anwenden, um agile zu sein? Für mich ist Agilität eine Frage der Geisteshaltung und nicht der Methode. Die Methode ist ein Werkzeug, das hilft die Geisteshaltung „leichter“ in die Praxis umzusetzen. Das agile Manifest liefert deshalb auch keine präzise Definition was „agile“ ist, sondern beschreibt eine Geisteshaltung mit Wertvorstellungen. Wie in diese Wertvorstellungen letztendlich konkret umgesetzt werden, sagt es nicht. Und das ist gut so. Wer versucht „agile“ ausschließlich über „Methoden“ zu definieren, hat – nach meiner Meinung – die Idee der Agilität nicht verstanden. In diesem Sinne finde ich den Diskussionsbeitrag von Conny Dethloff erhellend und aufschlussreich:

http://blog-conny-dethloff.de/?p=3581

Scrum in 2 Minuten erklärt

Rachel Perry hat einen Verweis auf ein Video veröffentlicht, das Scrum in weniger als zwei Minuten nachvollziehbar erklärt. Ich finde es gut gemacht und es ist sicherlich hilfreich, wenn Ihr dem einen oder anderen erklären wollt, was Scrum ist und wie es funktioniert:

http://www.agileadvice.com/2016/08/19/howtoapplyagile/video-explaining-scrum-less-120-seconds/

Die FISH-Philsophie und Scrum

Die Fish-Philsophie wird gerne mal bemüht, wenn es um das Thema Motivation geht. Zugrunde liegt der Philosophie das „Erfolgsgeheimnis“ des weltberühmten Pike Place Fischmarkts in Seattle, bei dem die dort ansässigen Händler eine regelrechte Show organisieren.

Die „Philosophie“ basiert auf vier Grundsätzen:

  1. Wähle Deine Einstellung.
  2. Spiele – hab Spaß!
  3. Bereite anderen eine Freude.
  4. Sei präsent!

Diese vier Grundsätze hat Jenny Karunakaran auf auf Scrum übertragen. Trefflich und sehr passend.

https://www.scrumalliance.org/community/articles/2016/august/applying-the-fish-philosophy-in-scrum

Wenn das Informelle sichtbar wird

Wenn agile Methoden, nein besser, die agile Geisteshaltung zur Aktion kommt, passieren plötzlich ganz merkwürdige Dinge. Was bisher an informellen Abläufen im Hintergrund schlummerte, wird plötzlich sichtbar und wirbelt die „formelle“ Organisation ganz schön durcheinander. Jason Little hat die passende „Geschichte“ dazu verfasst und zeigt auch auf, wie Ihr das Dilemma lösen könnt:

http://leanchange.org/2016/08/why-agile-breaks-your-organization/

Product-Roadmap und Release-Plan – der Unterschied

Bei größeren Projekten im agilen Umfeld kommen die „Product-Roadmap“ und der „Release-Plan“ zum Einsatz. Aber was ist was und worin liegt der Unterschied. Roman Pichler erklärt den Unterschied und zwischen den beiden „Hilfsmitteln“:

http://www.romanpichler.com/blog/product-roadmap-vs-release-plan/

Starke Verbindung zwischen Team und Product Owner

In Scrum gibt es drei Rollen von zentraler Bedeutung:

  • der Scrum Master
  • der Procuct Owner
  • das Entwicklerteam

Damit alles funktioniert, ist es für das Team sehr wichtig, dass das Entwicklerteam eine enge und gut Verbindung zum Product Owner unterhält. Ein paar Ratschläge dazu gibt Euch Alex DiPasquale:

https://www.scrumalliance.org/community/articles/2016/august/building-a-strong-relationship-with-the-product-ow

Führung zur Selbstführung

Das agile Manifest stellt Selbstführung in den Vordergrund. Damit wird auch das traditionellen Führungsverständnis, dass auf hierarischen Beziehungen besteht, in Frage gestellt und auf den Kopf gestellt. Führung muss neu gedacht und legitimiert werden. Eine Aufforderung, die Marcus Raitner mit der These abschließt, dass Führungskräfte nur noch temporär von Bedeutung sind – nämlich um die Selbstführung herzustellen. Mehr hierzu:

http://fuehrung-erfahren.de/2016/08/fuehrung-zur-selbstfuehrung/

Management und Leadership

HORGs sind tot

Ein spannendes Interview hat Gunnar Sohn mit Lydia Krüger geführt und die Aufzeichnung online gestellt. Die beiden sind sich sicher: hierarisch organisierte Unternehmen wird es in einer nicht allzufernen Zukunft kaum noch geben. Das Interview dauert eine gute Stunde und greift die Gründe auf, warum HORGs (Hierarchie-Organisationen) keine Zukunft haben werden:

https://bueronymus.wordpress.com/2016/08/17/horgs-sind-tot-sie-wissen-es-nur-noch-nicht/

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