#LINKSDERWOCHE | 36/2016: Produktivität, Projektmanagement, Agile, Leadership, Management

Produktivität

Mindmaping mit Xmind – Tipps und Kniffe

Um Ideen zu strukturieren oder Informationen zusammenzufassen nutze ich gerne Mindmaps. Anfangs habe ich es klassisch versucht und selbst „gemalt“, aber da meine Schrift für manche Mitmenschen (und gelegentlich auch für mich) zu einer Herausforderung werden kann, bin ich auf digitale Helfer umgestiegen. Davon habe ich einige durchprobiert, ehe ich bei Xmind hängen geblieben bin. Ist zwar nicht perfekt, aber mir reicht es und die Basis-Version ist obendrein noch kostenfrei. Und selbst die Lizenz für die Kaufversion ist im Vergleich zu Konkurrenz Produkten günstig. Was ich aber bisher nicht wahrgenommen habe, war der firmeneigene Blog mit Tipps und Tricks rund um das Programm:

http://www.xmind.net/blog/de/

E-Mail – wann und wann nicht?

Die E-Mail wird oft verteufelt. Ich finde zu Unrecht. Nicht das Werkzeug ist verantwortlich, wie wir es verwenden, sondern wir. Und ein gutes Werkzeug entfaltet seine Wirkung nur dann, wenn mensch es richtig verwendet. Insofern ist die E-Mail als ein Werkzeug im großen Werkzeugkasten durch aus sinnvoll. Aber wann sollte mensch dieses Werkzeug nun nutzen und wann auf andere Kommunikationswege ausweichen? Daniel Dubbel gibt zu dieser Frage Hilfestellung:

http://www.inspectandadapt.de/e-mails-ja-nein-vielleicht/

10 Tipps für mehr Produktivität im Umgang mit E-Mails

Hilfreiches für das E-Mail-Management gibt es aus der Feder von Andrea Windolph in ihrem Blog. Rund 10 Tipps hat sie zusammengetragen, die Euch auch wärmstens empfehle. Ich selbst praktiziere die meisten der dort genannten Hinweise selbst und habe sehr gut Erfahrungen damit gemacht:

http://projekte-leicht-gemacht.de/blog/pm-in-der-praxis/10-e-mail-tipps-die-deine-produktivitaet-in-den-himmel-schiessen-lassen/

Zeitmanagement: Sinnvoll oder nicht?

Kritisch hinterfragen sollten wir nahezu alle Dinge. Denn nichts ist so beständig wie der Wandel und was einmal richtig war, ist daher nicht unbedingt heute oder in Zukunft richtig. Benjamin Brückner wirft daher die Frage auf, ob klassisches Zeitmanagement heute überhaupt noch sinnvoll ist. Und ich finde seine Antwort auf darauf spannend genug, um sie hier zu verlinken:

http://www.zielbar.de/zeitmanagement-sinn-11309/

Infografiken – für viele „Lebenslagen“

Für „visuelle“ Menschen sind Schaubilder ein echtes Hilfsmittel, um schnell und einfach hilfreiche Informationen zu transportieren oder anzueignen. Stephan List hat eine Quelle mit Infografiken aufgetan, die vielversprechend sind. Ich kann zwar nicht mit allen Schaubildern etwas anfangen, aber immerhin ein paar hilfreiche Schaubilder waren dabei. Also, schaut vorbei und sucht Euch raus, was Ihr brauchen könnt:

http://toolblog.de/2016/08/30/die-sammlung-lebenswichtiger-diagramme/

Lob und Lob sind zwei verschiedene Dinge

Wenn wir Kinder loben, können wir ihnen mit unserem Lob zwei verschiedene Denkweisen vermitteln – den sogenannten „Fixed Mindset“ oder den „Growth Mindset“. Sprich mit der Art, wie wir loben, beeinflussen wir die Denkweise unsere „Kinder“. Der Growth Mindset, so die Forschung, erleichtert den Umgang mit Misserfolgen und fördert die Resilienz. Mehr dazu im Blog von Tim Schlenzig:

http://mymonk.de/gutes-lob/

Kurz und prägnant: Die Selbsthilfeliste

Kurz und bündig: Leo Babauta hat eine Liste mit 10 Punkten zur Selbsthilfe veröffentlicht, die ich Euch kurz vorstellen möchte. Die Liste ist sehr kurz und knackig – aber sie hat es in sich:

http://zenhabits.net/selfhelp/

Checkliste: Meetings in Hotels

Meetings in Hotels gehören in meinem Alltag zu den eher seltenen Anlässen. Da ich aber von vielen – auch Lesern dieses Blogs mitbekommen habe – dass ich damit eine Ausnahme bin, möchte ich Euch für alle Fälle auch die Tipps von Stephans Toolblog nicht vorenthalten. Davon abgesehen taugt die Checkliste auch für den Einsatz im eigenen Haus:

http://toolblog.de/2016/09/01/die-checkliste-fuer-meetings-in-hotels/

Kein Grund zum jammern

Nadja Petranovskaja ist für mich die Anti-Jammer-Expertin. Ich meine das ernst. Wer sie mal erlebt hat, weiß was ich meine. Und das hat mich schwer beeindruckt. Daher bin ich auch begeisterter Leser ihres Blogs. Dort habe ich den folgenden Artikel gefunden, der Euch sicherlich weiterhilft. Und darum geht es: Wenn es mal wieder total daneben läuft, hat sie fünf „Wunder“ für Euch mit denen ihr Eure Pechsträhne „rosa“ färben könnt.

http://petranovskaja.com/wunder/

18 Tipps für fokussiertes Arbeiten

Thomas Mangold beschäftigt sich sehr viel mit Produktivität. Im folgenden Blogbeitrag hat er 18 Tipps zusammengestellt, die Euch helfen können fokussierter zu arbeiten. Die Betonung liegt allerdings bei „können“. Letztendlich liegt es an Eurer eigenen Selbstdisziplin, ob es Euch gelingt fokussiert zu arbeiten. Die Tipps helfen Euch jedoch die Ablenkung zu minimieren.

http://selbst-management.biz/fokussiertes-arbeiten/

Wir müssen nicht!

Lydia Krüger hat letzte Woche bereits einen Satz vorgestellt, der ihr sehr viel geholfen hat: Es ist normal. Wir können kein Idealbild erfüllen. Müssen wir auch nicht. Es ist ein Idealbild. Und das wir dies nicht können ist vollständig normal. Der zweite Satz, den sie mit uns teilt, lautet „Du musst nicht“ oder wie es Nadja auf dem PMCamp Dornbirn 2015 ausgedrückt hat. „Einen Scheiß muss ich.“ Wir müssen nicht. Okay ist nicht immer ganz so einfach. Aber es geht darum, nicht einfach für uns im stillen Kämmerlein zu definieren und uns einbilden, dass wir etwas müssen. Mehr dazu:

https://bueronymus.wordpress.com/2016/09/02/zwei-saetze-die-mich-sehr-entlastet-haben-teil-2/

Projektmanagment

Warum Excel nicht das Werkzeug der Wahl sein sollte

Excel – die Tabellenkalkulation aus dem Hause Microsoft – ist auf fast jedem Arbeitsrechner installiert. Naheliegend daher auch das häufigeste Werkzeug zu Steuerung von Projekten. Leider ist das Programm nur bedingt für größere Projekte geeignet. Vieles kann nicht automatisiert oder nur sehr aufwendig abgebildet werden, dass andere Hilfsmittel die spezifisch für Projekte entwickelt wurden, abbilden. Jim Harkless gibt Euch argumentative Hilfestellung, wenn ihr dem Zustand in Eurem Umfeld ein Ende setzen wollt:

https://www.workzone.com/blog/five-reasons-you-shouldnt-use-excel-as-your-companys-project-management-tool/

Agile

Aufwandsschätzung – die Leitlinien von Leading Agile

In agilen Projekten wird der Aufwand mit verschiedenen Methoden, diese sind allerdings nicht Gegenstand der des folgenden Artikels. Marty Bradley stellt vielmehr die Leitlinien zur Aufwandsschätzung bei Leading Agile vor. Dabei wird zwischen 4 Ebenen unterschieden:

  • Epics (Planungperiode: 3 Monate)
  • Funktionen (Planungperiode: Sprint)
  • User Stories (Planungsperiode: 3 Tage)
  • Aufgaben (Planungperiode: 1 Tag)

Mehr dazu:

http://www.leadingagile.com/2016/08/agile-estimation-guidance

Kultur und Disziplin

Die Schlüsselelemente für eine erfolgreiche Implementierung von agilen Methoden. Die Implementierung ist nicht Selbstzweck, sondern die agilen Methoden sind ein Hilfsmittel um das folgende Ziel – Zitat von David Dame – zu erreichen: „Delivering high value products & services with the ability to react as quickly as possible is the goal.“ Das setzt eine gesunde Mischung aus kulturellem Wandel und Disziplin voraus, wie der bereits erwähnte David Dame, in seinem Artikel darlegt:

https://blog.scrum.org/trying-agile-dont-let-culture-eat-discipline-breakfast/

Das „Sprint-Pledge“-Ritual

Für mich eine Neuentdeckung ist der Hinweis auf die „Sprint Pledge“-Zeremonie. Wenn ich es richtig verstanden habe, ist der Sprint Pledge eine Art Themenspeicher. Dabei geht es um Diskussionspunkte, die im Rahmen des Sprints bei den Daily Sprints aufgetaucht sind und möglicherweise für die Retrospektive relevant sein könnten. Damit diese nicht verloren gehen, werden diese als eine Art „Versprechen“ gesammelt, dass im Rahmen der Retrospektive genauer behandelt werden soll. Abhijeet Verma erläutert im folgenden Beitrag genauer, was es damit auf sich hat und wie sich ein Sprint Pledge-Ritual in die Retrospektive einbauen lässt:

https://www.scrumalliance.org/community/articles/2016/august/sprint-pledge

Drei Übungen für Retrospektiven

Ben Linders stellt im folgenden Blogpost drei verschiedene Übungen für den Einsatz in Retrospektiven vor:

  • Segelboot
  • Zukunftsperspektive
  • Kern Qualitäten

https://www.benlinders.com/2016/building-a-new-team-using-retrospective-exercises/

Scrum und das Vialbe System Model

Vor ein paar Wochen ist das „Viable System Model“ von Stafford Beer das erste Mal auf meinem Schirm aufgetaucht. Ich gebe zu, richtig auseinandergesetzt habe ich mich noch nicht damit. Aber ich bin neugierig geworden. Und die Neugier wird noch größer, nach dem ich über das „Experiment“ von Heiko Bartlog und  gestoßen bin, bei dem die beiden Scrum auf das Viable System Model übertragen haben. Das ganze gibt es als Hangout-Aufzeichnung. Sicherlich auch für andere eine interessante Anregung:

http://intelligente-organisationen.de/agilitaet-und-das-vsm

Agile Planung in der Nussschale

Es ist ein weitverbreiteter Mythos, dass „agile“ Ansätze keine Planung kennen. Das ist einfach nur grundlegend falsch. Aber sie kommen mit einer „minimalistischen“ Planung aus. Verwirrt? Mishkin Berteig erklärt gerne was es mit der agilen Planung in der Nussschale auf sich hat.

http://www.agileadvice.com/2016/08/30/agilemanagement/agile-advice-start-executing-little-planning/

Scrum ist kein Wundermittel!

Scrum ist ein Werkzeug – aber kein Wundermittel. Auch wenn manche „windigen“ Berater den Eindruck gerne vermitteln. Einfach Scrum einführen und dann wir alles besser? Nee, ist nicht. Scrum ist eben nur ein Werkzeug. Eine Methode. Dahinter verbirgt sich allerdings eine Geisteshaltung. Diese ist jedoch essenziell. Sie ist es, die letztendlich den „Mehrwert“ stiftet. Daher bringt es nicht viel, wenn wir „lokal“ an den Teams „herumdoktern“ und Scrum als Rahmenwerk etablieren. Das Drumherum passt nicht dazu und dann wird es schwierig. Mehr zum Thema von Daniel Dubbel:

http://www.inspectandadapt.de/warum-scrum-nicht-die-loesung-ist/

Leadership und Management

Mehr Mut im Umgang mit Fehlern

Mehr Mut – Fehler zu lassen, Fehler feiern! Wenn Fehler passieren, hat dies viele Ursachen. Leider greifen wir oft bei der Fehleranalyse zu kurz und geben uns mit der ersten besten Erklärung zufrieden. Und nicht selten wird der Überbringer der schlechten Nachricht für den Fehler verantwortlich gemacht. Nicht gut. Erstens Fehler passieren. Zweitens sind Fehler ein Hinweis darauf, dass ein „Innovationspotenzial“ gibt. Drittens, wer „Fehler“ bestraft erreicht genau das Gegenteil. Fehler werden verschwiegen, statt auf das Tablett gebracht. In diesem Sinne votiert Patrick Schönfeld für mehr Mut im Umgang für Fehler:

http://chaosverbesserer.de/blog/2016/09/02/fehlerkultur-aufstehen-krone-richten-weiter-lernen/

Führen heißt dienen

Die Überschrift könnte ich problemlos unterschreiben. Das ist übrigens keine neue Erkenntnis, die jetzt durch die verschiedenen Kanäle wabbert und im Zuge der New-Work-Bewegung das Licht erblickt hat. Ganz im Gegenteil. Diese Erkenntnis ist alt. Uralt. Wir finden den Gedanken in antiken Schriften bereits und doch besteht noch immer Bedarf, sie in die Welt zu tragen und zu verankern. In diesem Sinne schreibt Marcus Raitner treffend: Führen heißt dienen und bezieht sich dabei sogar auf Laotse:

http://fuehrung-erfahren.de/2016/09/fuehren-heisst-dienen/

Unternehmensdemokratie – eine Definition

Eine einheitliche Definition des Begriffs Unternehmensdemokratie gibt es nicht. In Folge ist das Wirrwarr um den Begriff groß. Andreas Zeuch macht im Folgenden den Versuch, etwas mehr Klarheit zu schaffen, in dem er den Begriff wie folgt präzisiert. Übrigens: der „Demokratiebegriff“ als solches ist auch nicht in Stein gemeißelt, sondern verändert sich immer wieder. Allen gemeinsam ist nur eines: „Ein Staat ist politisch frei, wenn seine politischen Institutionen es seinen Bürgern praktisch möglich machen, ohne Blutvergießen einen Regierungswechsel herbeizuführen, falls die Mehrheit einen solchen Regierungswechsel wünscht.“ (Karl R. Popper (2005): 168; Alles Leben ist Problemlösen, München 2005)

http://www.unternehmensdemokraten.de/unternehmensdemokratie-versuch-einer-definition/

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