#LINKSDERWOCHE | KW 39/2016: Produktivität, Projektmanagement, Agile, Lean und Leadership

Produktivität und Selbstmanagement

Eine einfache Frage mit großer Wirkung

Leo Babauta kennt Ihr bestimmt schon. Sein Blog gehört auch immer wieder zu den Quellen, in denen ich mir Anregungen hole. Ein besonders Bonbon habe auch diesmal wieder in seinem Blog entdeckt. Eine ganz einfache Frage, die – wenn mensch genauer hinschaut – erstaunliche Wirkung entfalten kann: „What’s the most loving thing you can do in this situation?“ Warum und weshalb er sich diese Frage immer wieder stellt, erklärt er in dem folgenden Artikel:

http://zenhabits.net/loving/

Zeitmanagement, gefaltet – nicht gerührt

Für die spartanischen Papierfans unter Euch, für die der gute alte Stift und das Papier immer noch das beste Mittel zur Selbstorganisation sind, gibt es bei Stephan List im Toolblog wieder einem spannenden Tipp: den Corbinizer. Eine A4-Seite, die einfach zusammengefaltet alles bietet, was Ihr braucht und in jedes Hemd oder Hosentasche passt. Die Idee gefällt mir – auch wenn ich eher beim digitalen Kanbanboard bevorzuge. Es hat was. Und letztendlich hat jeder seine persönliche Vorlieben. Erlaubt ist, was hilft sich selbst besser zu organisieren. Wer sich also angesprochen fühlt – schaut vorbei:

http://toolblog.de/2016/09/23/zeitmanagement-zum-falten-kennen-sie-den-corbinizer/

Den Bücherstapel reduzieren …

Ich lese gerne und ich habe eine gigantisch lange Leseliste. Ganz zu schweigen von den Bücherstapeln (analog und digital), die darauf warten „abgearbeitet“ zu werden. In diesem Punkt bin ein richtiger Jäger und Sammler. Das Problem – ich komme nicht hinter her. Wirklich nicht. Neben dem Beruf gibt es noch jede Menge andere Verpflichtungen und weitere Quellen zum Lesen (unter anderem eine Vielzahl von Blogs und Webseiten). Und weil dem so ist, werde ich natürlich hellhörig, wenn jemand mir Tipps gibt, wie ich meinen Bücherstapel verkleinern kann 😉 Stephan List hat dazu auch etwas aufgetan und kommentiert es treffend.

http://toolblog.de/2016/09/20/wie-sie-50-buecher-in-einem-jahr-lesen/

Alles geht vorüber – aber auch wirklich alles

Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei … Nein, ich werde jetzt nicht albern. Auch wenn mir gerade nach einem kleinen Scherz war. Tatsächlich ist es eine Beobachtung, die ich mir auch immer wieder bewusst mache: alles – aber auch alles – geht irgendwann vorbei. Im Guten, wie auch im Schlechten. Leider oder Gott sei Dank. Je nachdem, was es ist. Tim Schlenzig rät – wenn es uns schlecht geht – genau dies zu verinnerlichen:

http://mymonk.de/das-geht-vorbei/

Für einen entspannteren Arbeitsalltag

Andrea Windolph beschäftigt sich üblicherweise mit Projektmanagement und den zugehörigen Werkzeugen. Im Projektalltag gibt es allerdings auch immer wieder Situationen, die Stress bedeuteten. Ein Grund, warum sie sich auch mit Themen aus dem Bereich Produktivität oder wie hier im speziellen mit Stress beschäftigt:

http://projekte-leicht-gemacht.de/blog/pm-in-der-praxis/schluss-mit-dem-stress-8-denkansaetze-fuer-einen-entspannteren-arbeitsalltag/

Projektmanagement

Schlechte Projektmanager

Was unterscheidet gute von schlechten Projektleitern? Der Erfolg? Nun ja, was Erfolg ist, kann mensch durch aus unterschiedlich definieren. Jetzt könnten wir natürlich darüber philosophieren, was gute Projektleiter richtig machen. Aber Harry Hall dreht den Spieß um und stellt die Frage, was macht einen schlechten Projektmanager aus. Ups!? Was soll das? Einfach, wer was ändern möchte, muss erst mal erkennen, was schlecht ist. Er hat acht Punkte identifiziert, die ich für schlüssig halte und denen ich weitgehend folgen kann. Unter anderem zu viele Besprechungen, zu viel Dokumentation, fehlendes Vertrauen. Mehr:

http://projectriskcoach.com/2016/09/24/8-things-all-bad-project-managers-have-in-common/

Agile

Definition of Done

Zu Beginn jedes Sprints in Scrum definiert ein Team für die geplanten „Themen“ eine „Definition of Done“. Also ein gemeinsames Verständnis dessen, wann die Themen tatsächlich als abgeschlossen betrachtet werden. Das ist in sofern wichtig, als unterschiedliche Erwartungshaltung und Vorstellungen auf diesem Wege harmonisiert werden und ein gemeinsames Verständnis Mißverständnisse verringert. Mehr zum Thema gibt es zum Nachlesen bei Patrick Schönfeld:

http://chaosverbesserer.de/blog/2016/09/24/definition-of-done-gemeinsame-erwartungen-abgleichen/

Selbstorganisierte Teams bilden

Agil im Sinne des agilen Manifests bedeutet, dass selbstorganisierte Teams zusammenarbeiten. Aber wie bildet mensch selbstorganisierteTeams? Das ist schließlich kein einfaches Unterfangen. Und damit meine ich nicht, welche Leute Ihr in das Team packen sollt, sondern wie Ihr es schafft, dass überhaupt ein selbstorganisiertes Team entsteht und sich entwickeln kann. Einfach machen wäre natürlich eine Option, aber ganz so einfach ist es natürlich nicht. Ein paar Hinweise zum Wie gibt der Artikel von Gowri Goli:

https://www.scrumalliance.org/community/articles/2016/september/creating-a-self-organizing-team

Agile Irreführungen

Beim Umstieg von klassisch-hierarischen Strukturen auf agile Wege kann vieles daneben laufen. Einiges davon ist auf Mißverständnisse zurückzuführen oder wie es Rohit Vaze ausdrückt durch Irreführungen ausgelöst werden. Wer sich auf die Reise in das agile Land der Träume begibt, sollte sich daher einiger Dinge im klaren sein:

https://www.scrumalliance.org/community/articles/2016/september/agile-delusions

Damit die agile Transition gelingt – drei Kernwerte

Zum Thema agile Transition passt der aktuelle Blogpost von Marcus Raitner, der sich mit dem Thema Individuen und Interaktion beschäftigt und zwar vor dem genannten Hintergrund. Sein Resümee, damit agile Transition gelingen kann, sind die Werte Respekt, Vertrauen und Offenheit von zentraler Bedeutung. Dem kann ich mich nur anschließen.

http://fuehrung-erfahren.de/2016/09/individuen-und-interaktionen/

Die 8 Haltungen eines Scrum Masters

Welche Funktion hat ein Scrum Masters in Scrum-Projekten? Was bedeutet diese für das Scrum-Team und warum  zeigt ein sehr ausführliches Whitpaper von Barry Overeem auf, dass er unter dem folgenden Link zum Download bereitgestellt hat. Ich habe es noch nicht geschafft, dass Papier vollständig zu lesen. Aber ein erstes Überfliegen hat einen sehr vielversprechenden Eindruck auf mich gemacht:

http://www.barryovereem.com/wp-content/uploads/The-8-Stances-of-a-Scrum-Master.pdf

Motivatonal Retrospektive – eine Anregung

Wenn Ihr auf der Suche nach einer Gestaltungsmöglichkeit für Eure Retrospektiven seid, die etwas neuen Schwung in die Hütte bringt, dann könnte vielleicht der folgende Beitrag von Christian van Stom interessant sein. Im Rahmen seines Artikel stellt er die „The Motivational Retrospective“ vor. Könnte mensch mal ausprobieren 😉

https://www.scrumalliance.org/community/articles/2016/september/the-motivational-retrospective-by-christian-van-st

Lean

Eine Reise durch die Welt von Lean Management

Eine Reise ins Lean Management mit den Freikopflern und Ralf Volkmer. In gut 50 Minuten gibt es einen Rundumschlag zum Thema – interessant für alle, die sich bisher noch nicht damit auseinandergesetzt haben und den Einstieg suchen.

http://www.lean-knowledge-base.de/video-peerlearning-lean/

Leadership und Management

Unternehmenserfolg ist mehr als nur Kapitalrendite

Wann ist ein Unternehmen erfolgreich? Wenn die Kapitalrendite stimmt, die Gewinne fließen? Mit Sicherheit nicht. Warum? Ein Unternehmen ist geschaffen worden, um einen bestimmten Zweck zu erreichen. Eine Aufgabe. Und die lautet nicht, möglichst viel Rendite zu erwirtschaften, sondern eine Dienstleistung oder ein Produkt herzustellen und zu vertreiben, dass die Bedürfnisse der Kunden erfüllt. Das funktioniert nur, wenn die Mitarbeiter des Unternehmens und die Finanziers (die Kapitalgeber) zufrieden sind. Und selbst dann gibt es noch einen Punkt, der nicht außer Acht gelassen werden sollte: das Umfeld, in dem sich das Unternehmen bewegt. Soll heißen, ein Unternehmen ist erst dann wirklich erfolgreich, wenn es mehrere Kriterien erfüllt. In diesem Sinne schreibt Lars Vollmer im folgenden Beitrag, welche vier Element aus seiner Sicht, als Maßstab des Unternehmenserfolgs relevant sind.

http://larsvollmer.com/die-vier-elemente-von-echtem-und-ehrlichem-unternehmerischem-erfolg/

Unternehmensethik: Kant vs. Hobbes

Ich würde mich zwar nicht als Kantianer bezeichnen – aber das grandiose Werk des Philosophen aus Königsberg ist für mich einer der Köpfe, die ich – ebenso wie Popper – jedem ans Herz lege. Wenn es um die Frage ethischen Handelns geht, gibt es kaum einen Denker, der es besser getroffen hat, wie er. Das gilt auch für ethisches Handeln in Unternehmen, dass es – das Belegen für mich persönlich die zahlreichen Missstände auch um den VW-Abgasskandal – offenbar extrem schwer hat. Um so mehr freut es mich, dass Gunnar Sohn – nicht zum ersten mal – das Thema Ethik in Unternehmen thematisiert und klar Position für die kantsche Pflichtethik bezieht.

http://www.netzpiloten.de/kant-hobbes-pflichtethik-unternehmen/

Geschlossene Wirtschaftskasten und ihre Wirkung

Passend zum Thema Unternehmensethik setzt Gunnar Sohn noch einen drauf: „Über die Zähmung von autokratischen Organisationen“ hat er einen kleinen, aber provokanten Artikel auf der „The Lean Knowledge Base“ veröffentlicht, in dem er mit dem Top-Management schwer ins Gericht geht:

http://www.lean-knowledge-base.de/ueber-die-zaehmung-von-autokratischen-organisationen/

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