#LINKSDERWOCHE | KW 41/2016: Produktivität, Agile, Leadership, Management

Produktivität

Produktivitätskillern auf der Spur

Diese Woche bin ich auf einen interessanten Artikel von Falk Hedemann gestoßen, der sich dem Thema Produktivität – überraschend nicht im sonst üblichen Format – nähert. Er wirft dabei einen Blick auf die gängigsten Produktivitätskiller, ohne dabei eine der üblichen „Methodenschulen“ hervorzuheben. Mein Fazit: lesenswert – auch wenn die Tipps für die „Alten Hasen“ sicherlich nicht neu sein dürften 😉

http://upload-magazin.de/blog/14326-produktivitaet/

Präsentieren mit der 10-20-30-Regel

Schluss mit der „Folienschlacht“ am Konferenztisch! Ihr kennt es sicherlich zur Genüge. Wieder eine Präsentation und in 10-Sekunden-Takt einePowerpointfolie nach der anderen. Zwischenzeitlich packt mich das nackte Grauen, wenn ich ein solches „Massaker“ über mich ergehen lassen muss. Ich will nicht respektlos erscheinen, weil doch viel Arbeit drin steckt – aber tut das not? Bei einem Vortrag dienen die Folien der Unterstützung des Gesagten. Und nicht das Gesagte unterstützt die Folien. Es gibt eine simple Regel aus der Feder von Guy Kawasaki, die 10-20-30-Regel. Simple, einfach und mit Sicherheit ist Euch der Dank Eures Publikums sicher. Andrea Windolph erklärt Euch die einfache Regel in folgenden Beitrag (hängt als Mahnung seit Kurzem in meinem Gesichtsfeld ;-))

http://projekte-leicht-gemacht.de/blog/pm-in-der-praxis/10-20-30-mit-der-zauberformel-zur-perfekten-praesentation/

Visualisieren hilft Kommunikation zu verbessern

Mein künstlerisches Können ist nicht gerade das Beste – ein Grund, warum ich zögere, auf Flipcharts zu visualisieren, was ich gerade sage. Dabei würde, so habe ich es jetzt mehrfach bereits gehört, gelesen und auch gesagt bekommen, eine simple Skizze an einem Flipchart gelegentlich helfen, das Gesagte transparenter zu machen. Daher springe ich neuerdings über meinen Schatten und versuche es zumindest. Ein Picasso ist noch nicht dabei herausgekommen, aber mit Blindheit geschlagen wurde auch noch niemand. Dass ich am Ball bleiben sollte, dass bestätigt mir auch der folgende Artikel von Annette Hexelschneider:

http://www.knowvis.com/flipchart/kommunikation-verbessern/

Zukunftsfähig sein, werden und bleiben

Darüber was zukunftsfähig ist und zukunftsfähig macht, könnte mensch sicherlich streiten. Will ich aber nicht. Ich halte es da mit Nadja Petranovskaja. Zumindest in weiten Teilen. Neben einer soliden Allgemeinbildung und der Fähigkeit sein Fachwissen dauerhaft fortzuentwickeln, spielen zunehmend „weichere“ Faktoren eine Rolle. Davon bin ich fest überzeugt. Mehr zum Thema:

http://petranovskaja.com/acht-schritte/

Agile

Aufwand schätzen

Das große Problem – in klassischen und agilen Projekten – bei der Planung ist das Abschätzen des Aufwands. Wie lange braucht ein Team für eine Aufgabe? Ich persönlich habe keine guten Erfahrungen mit Zeitwerten gemacht. Die Trefferquote erinnert ein wenig an Bingo, wenn ihr wisst, was ich meine. Als ich vor ein paar Jahren begonnen habe, mich mit agilen Methoden zu beschäftigen, hat mich daher auch beeindruckt, wie in agilen Teams Aufwände geschätzt werden. Dort greift mensch zu meist nicht auf absolute Werte mit Zeiteinheiten u. ä. zurück, sondern nutzt relationale Systeme. Soll heißen, durch das Gegenüberstellen von Aufgaben wird der Wert ermittelt. Ja, es funktioniert. Und wie demonstriert Jan Fischbach praxisnah in dem folgenden Artikel:

http://www.teamworkblog.de/2016/10/aufwande-im-team-schatzen-eine-anleitung.html

Wenn der Product Owner zu sehr beschäftigt ist …

Der Product Owner hat eine zentrale Rolle in Scrum geführten Projekten. Er ist das Bindeglied zum „Kunden“ und sollte daher für das Entwicklerteam bei Fragen zeitnah zur Verfügung stehen und sich auch aktiv ins Team einbringen. Soviel zu Theorie. In der Praxis sieht es leider oft anders aus. Der Product Owner ist schwer für das Team zu erreichen, meist mit anderen Aufgaben im Unternehmen mehr als genug ausgelastet. Das führt zu erheblichen Problemen. Jetzt ist guter Rat teuer. Was tun? Ricardo Valladares López zeigt auf, wie Ihr mit der Situation umgehen könnt und solltet:

https://www.scrumalliance.org/community/articles/2016/october/a-very-busy-product-owner

Wie bekommt mensch den Kunden an Bord

Auch wenn Scrum mittlerweile einer wachsenden Zahl von Mitmenschen bekannt ist und sich immer mehr Firmen der Methode zu wenden – es gibt immer noch viele, die kennen das Rahmenwerk nicht. Da wird es dann schon mal schwierig, bei der Projektakquisition zu vermitteln, was sich hinter dem Rahmenwerk verbirgt und wie ein scrumgeführtes Team arbeitet. Und selbst dann, wenn Ihr die Hürde geschafft habt – wie geht es dann weiter?  Schließlich muss ja der Kunde mit ins Boot. Lisa Zenker gibt Euch ein paar Hinweise, wie es gelingen könnte:

https://blog.borisgloger.com/2016/10/03/how-to-get-customers-on-board/

Organisationen zu echter Agilität führen

Diese Woche hat Mishkin Berteig einen neuen Video-Kurs gestartet, die sich mit Agilität und Mitarbeiterführung beschäftigt. Im 14-tägigen Rhythmus soll es künftig einen entsprechend Beitrag geben. Hört sich vielversprechend an. Am besten Ihr schaut selbst rein:

http://www.agileadvice.com/2016/10/04/agilemanagement/leading-real-agility-introduction/

Agiles Bullshit-Bingo

Derek Huether bemängelt etwas, dass auch mir immer wieder etwas sauer aufstößt. Vielleicht geht es Euch ähnlich. Wenn mensch sich im agilen Umfeld herumtreibt, mag es niemanden auffallen, aber wenn Ihr an die unsere Mitmenschen denkt, die vollkommen unbedarft an das Thema „Agilität“ herangehen und sich ohnehin schon schwertun, das ganze Geflecht zu durchschauen, solltet Ihr Euch auch im Klaren sein, dass die Begrifflichkeiten die so selbstverständlich gewonnen werden, für eben jene kaum verständlich sind. Mehr dazu:

http://www.leadingagile.com/2016/10/agile-terminology-normal-people/

Warum Individuen wichtiger sind als Prozesse

Einen genaueren Blick auf einen Teilaspekt des agilen Manifests wirft Patrick Schönfeld mit dem folgenden Beitrag, den ich Euch wärmstens zur Lektüre empfehlen möchte. Worum geht es? Ganz einfach, um die Frage, warum Individuen wichtiger sind als Prozesse. Mehr braucht es nicht als Einleitung.

http://chaosverbesserer.de/blog/2016/10/06/warum-individuen-wichtiger-sind-als-prozesse/

Leadership und Management

Lernen heißt Fehler machen (dürfen)

Mensch sollte eigentlich meinen, dass „Fehler machen“ selbstverständlich in den meisten Unternehmen ist. Spätestens seit sich nahezu jedes Unternehmen mit „Lean“ schmückt, sollte es sich herumgesprochen haben, dass Fehler was „geiles“ sind. Aus Fehler kann nicht nur menschlernen, sondern auch eine Organisation. Und daher sollten wir Fehler feiern! Ja, förmlich begrüßen. Nur, es sieht bei dem Thema in Unternehmen verdammt zappenduster aus. Unternehmen, die aus Fehlern lernen? Puh … kenne ich nicht so viele. Wirklich nicht. Ihr vielleicht? Warum dies so ist, dass hat Lydia Krüger kurz zusammengefasst:

https://bueronymus.wordpress.com/2016/10/07/warum-unternehmen-nicht-aus-fehlern-lernen/

Umgekehrte Steuerung

Eine interessante Anregung von Bodo Wünsch ist mir diese Woche durch den Blog intrinsify.me ins Blickfeld geschwappt, die ich ganz nett finde. Er nutzt dabei das Prinzip der umgekehrten Steuerung, um den Dialog mit seinen Mitarbeitern zu befördern. Das Besondere dabei ist, dass nicht er als Führungskraft das Thema vorgibt, sondern vielmehr der Untergebene. Aber lest einfach selbst:

http://intrinsify.me/Blog/items/hierarchie-und-trotzdem-gute-fuehrung-drehe-sie-um.html

Wertschätzung ist mehr als nur wertschätzender Umgang miteinander

Wenn es um Wertschätzung in der Führung geht, werden sicherlich die meisten – unabhängig von ihrem Status zustimmen – dass sie von zentraler Bedeutung ist. Wie es allerdings um die Wertschätzung in der Führung bestellt ist, ist da nochmals eine andere Geschichte. Wertschätzung ganzheitlich betrachtet, heißt eben etwas mehr als nur der wertschätzende Umgang miteinander. Und wieder einmal ist Marcus Raitner gelungen, den Nagel auf den Kopf zu treffen, darum verweise ich bei diesem Thema auf seinen Blogpost:

http://fuehrung-erfahren.de/2016/10/wertschoepfung-durch-wertschaetzung/

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