#LINKSDERWOCHE | KW 43/2016: Produktivität, Projektmanagement, Agile, Leadership, Management

Produktivität und Selbstmanagement

Excel: Hilfreiches aus der Trickkiste

Excel ist nicht wirklich mein Lieblingswerkzeug – eher im Gegenteil. Ich würde es fast als Hassliebe bezeichnen, was mich mit dem Tabellenkalkulationsprogramm aus dem Hause Microsoft verbindet. Es ist eine eierlegende Wollmilchsau, mit der sich vieles darstellen lässt – aber manchmal ist es einfach nur Schinderei damit zu arbeiten. Gut zu wissen, dass es Kniffe und Tricks gibt, mit denen sich mensch das Lebenleichter machen. Im folgenden Beitrag beschreibt Sigrid Hess eben einen solchen „Trick“ aus den Tiefen der Trickkiste (denn ich noch nicht kannte – super!):

http://www.teamworkblog.de/2016/10/schnelle-ubersicht-fur-excel-tapeten.html

Mehr Gelassenheit – Inspiration von Buddha

Stoische Gelassenheit lernen – ganz wie Buddha sie einst gepredigt hat oder wie sie die Stoiker in der Antike vorgelebt haben – das wäre es. Zumindest für mich. Davon bin ich leider weit weg. Aber ich arbeite daran. Hin und wieder stolpere ich auch mal über eine Inspirationsquelle, so wie diese hier von Tim Schlenzig, der kurz und knackig Buddhas edlen achtfachen Pfad zusammenfasst (übrigens: ich bin kein Buddhist, werde sicherlich auch keiner – finde den Weg Buddhas trotzdem spannend):

http://mymonk.de/buddha-werden/

Nörgeln und Zeitmanagement

Nörgeln ist nicht gleich nörgeln. Es gibt das Dauernörgeln, bei der der Unzufriedene einfach nur meckert, aber nicht wirklich bereit ist etwas zu ändern, um die Ursache zu beheben. Diese Form des Nörgelns geht nicht ohne Grund der breiten Masse auf den Geist. Es kommt nichts Produktives dabei heraus, die Stimmung geht in den Keller und alle vermisst einem den eigenen Tag. Und es gibt ein Nörgeln, dass Unzufriedenheit zum Ausdruck bringt und sichtbar macht, dass es etwas zu „verbessern“ gibt. Letztes lässt sich produktiv gut ummünzen. Wie? Das verrät Euch Ivan Blatter in seinem Podcast (übrigens auch zum Nachlesen):

https://ivanblatter.com/noergeln-und-zeitmanagement/

Moderation: Materialtipps rund ums Thema

Stephan List ist selbst Coach und als Moderator viel unterwegs, d. h. er ist der Lage die Spreu vom Weizen zu trennen. Worum es geht? Das Internet ist voll mit mehr oder weniger tollen Ratgebern, Fachartikeln rund um das Thema Moderation. Stephan hat sich die Mühe gemacht, verschiedene Quellen, die aus seiner Sicht gut sind, zusammenzustellen. Ich bin sie bisher nur teilweise durch – aber die Zusammenstellung macht einen sehr guten Eindruck. Mein Fazit: auf die Favoritenliste damit!

http://toolblog.de/2016/10/19/materialien-zur-moderation/

Zeitspartipps

Zeit sparen? Geht nicht wirklich. Also zumindest kann mensch keine Zeit auf die Bank tragen und dort „gewinnbringend“ verzinsen lassen. Was wir machen können, dass ist mit unserer „Energie“ und unsere „Zeit“ umsichtig umzugehen, um sie produktiver einsetzen zu können. Wie das geht, dafür gibt es tausende von Buchkilometern an Literatur, die sich intensivst damit beschäftigen. Es geht aber auch kürzer. Zum Beispiel mit diesem kleinen „Juwel“ aus der Schatzkiste von Stephan List:

http://toolblog.de/2016/10/21/die-zeitspartipps-von-marius-ursache/

Strategien für die hohe Kunst des Nein-Sagens

Die hohe Kunst des Zeitmanagements umfasst auch die Fähigkeit „Nein“ zu sagen. Ja, richtig gelesen. Ein Nein ist nichts Böses. Ganz im Gegenteil. Mensch kann nicht mehr Verpflichtungen eingehen, als er in der Lage ist zu leisten, ohne das die Qualität darunter leidet oder – noch schlimmer – die Gesundheit dabei den Bach herunter geht. Ein ehrliches Nein ist daher fair gegenüber allen Beteiligten. Aber Nein-Sagen fällt schwer – zumindest mir geht es so. Schließlich will mensch ja niemand hängen lassen. Lars Bobach hat sich mit Barbara Fernandez über Strategien unterhalten, wie es gelingt im genannten Sinne öfter mal Nein zu sagen:

http://larsbobach.de/sieben-strategien-besser-nein-zu-sagen/

Achtsamtkeit und das Hamsterrad

Und wieder ein „modisches“ Schlagwort: Achtsamkeit! Das Thema geistert die Selbstmanagementliteraturcharts rauf und runter. Leider ist auch, wie so oft, viel „Müll“ darunter. Dabei ist Achtsamkeit ein sehr probates Mittel, um Stress zu begegnen und dem Hamsterrad eine auszuwischen, wie Markus Cerenak treffend formuliert, wobei er in seinem folgenden Artikel in erste Linie auf Meditation eingeht (also nicht die ganze breite des Themas erfasst):

http://www.markuscerenak.com/stress-alltag-hamsterrad-achtsamkeit.html

Das innere Team: Wieviele seid ihr?

Na, wie viele seid ihr so? Ich meine die Frage ernst. Jede Persönlichkeit hat viele verschiedene Aspekte, die wie ein „inneres Team“, so nennt es Andrea Windolph, in dem folgenden Blogbeitrag zusammenwirken. Wichtig ist, dass wir dieses innere Team zu Wort kommen lassen, bevor wir Entscheidungen treffen.

http://projekte-leicht-gemacht.de/blog/pm-methoden-erklaert/das-innere-team-bist-du-nur-einer-oder-doch-viele/

Projektmanagement

Kommunikationsplan

Eigentlich bin ich nicht wirklich ein Freund von detaillierter Langzeitplanung (die Betonung liegt auf detailliert), da sie gerne dazu führt, dass wir die Dinge in Stein gemeißelt betrachten und die erforderliche Wendigkeit/Anpassungsfähigkeit damit untergraben. Dennoch ist es wichtig als Hilfestellung, einen „Plan“ zu haben. In agilen Projekten werden die Stakeholder im Zuge im Zuge des Sprintreviews integriert. Bei klassischen Projekten gibt es dieses Ritual innerhalb des Projekts nicht. Daher ist es wichtig, sich auch hier dazu Gedanken zu machen wann, wo und wie die Anspruchsberechtigten eingebunden werden. Joel Roberts gibt hierzu Tipps bei der Erstellung des Kommunikationsplans:

https://pmhut.com/how-to-draft-a-stakeholder-communication-plan

Kritik an Canvas – berechtigt oder nicht?

Canvas sind – da bin ich mir sicher – ein tolles Werkzeug, wenn sie richtig eingesetzt werden. Deshalb haben sie auch einen ziemlich flotten Siegeszug durch die Szene hingelegt. Das Problem ist, wie jedem Werkzeug, es kann auch falsch verwendet werden. Daher ist Kritik durchaus angebracht. Bernhard Schloss hat sich deshalb auch mit der Kritik auseinandergesetzt und ein differenziertes Bild gezeichnet:

http://www.bernhardschloss.de/blog/?p=3340

Agile

Organisationsdesign nach den Leitlinien der Service Oriented Architecture (SOA)

Wie sollte eine agile Organisation im Idealfall aussehen bzw. nach welchen Leitlinien sollte eine agile Organisation entwickelt werden. In der Literatur taucht in diesem Zusammenhang die sogenannte SOA – Service Oriented Architecture – auf. Deren 8 Grundprinzipien stellt der folgende Beitrag von Greg King vor:

http://www.leadingagile.com/2016/10/guiding-organizational-design-soa/

Planning Poker aus psychologischer Sicht

Planning Poker ist ein Ansatz zu Aufwandsschätzung, der sich großer Beliebtheit in Scrumteams erfreut. Nicht ganz ohne Grund. Während die meisten Artikel zum Thema, die ich kenne, dabei eher die technisch Perspektive – sprich die Verlässlichkeit der Aufwandsschätzung in den Vordergrund stellen – zielt Alicia McLain in ihrem Artikel eher auf die psychologische Ebene ab. Ihrer Auffassung nach schafft Planning Poker Stabilität im Team, da die Methode Sicherheit im psychologischen Sinne schafft:

https://www.scrumalliance.org/community/articles/2016/october/the-emergent-leader-planning-poker-a-tool-for-buil

Erste Schritte in die Agilität

Agile zieht Kreise und das ist – so finde ich auch gut so. Okay, mensch kann sich darüber streiten, ob die Neu-Agilisten die Denkweise nachhaltig erfasst haben, aber seien wir fair – es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Und ganz im Sinne der agilen Denkweise, geht probieren immer noch über studieren. Wie beginnt mensch damit, agiler zu werden. Nach Christian Landsberg ist der Weg relativ einfach und für jedes Unternehmen realisierbar:

http://upload-magazin.de/blog/14311-erste-schritte-in-die-agilitaet/

Video: Die Scrum-Rollen

Boris Gloger stellt in einer aktuellen kleinen Videoreihe die verschiedenen Elemente von Scrum vor. Im aktuellen Video, das Ihr unter dem folgenden Link findet, bekommt Ihr die einzelnen Scrum-Rollen erklärt.

https://blog.borisgloger.com/2016/10/20/video-die-scrum-rollen/

Agiler Veränderungsprozess – in zwei Metaphern

Der Weg zur agilen Organisation ist alles anderer als ein einfacher. Erstens ist er nicht planbar, zweitens braucht es Zeit um die erforderlichen kulturellen Veränderungen „entwickeln“ zu können. Kurt Bittner beschreibt es etwas ausführlicher und bedient sich dabei zweier Metaphern, um den Sachverhalt zu erläutern: 

https://blog.scrum.org/freeze-pond-versus-take-hill-two-metaphors-enterprise-agile-adoption/

Scrum im Marketing – ein Beispiel

Niemand Geringeres als Jeff Sutherland (einer der „Miterfinder“ von Scrum) meldet sich im folgenden Artikel zu Wort. Er gibt in dem kurzen Artikel die Erfahrungen wieder, die eine kanadische Marketingfirma mit Scrum gemacht hat. Fazit: Scrum funktioniert definitiv auch jenseits der Softwareentwicklung (was ja gerne von „Gegnern“ des Ansatzes als Totschlagargument angeführt wird). Deshalb unbedingt lesen:

https://www.scruminc.com/sometimes-get-twice-work-half-time/

Leadership und Management

Demotivieren – aber richtig

Darüber ob Menschen sich motivieren lassen oder nicht, darüber kann mensch sich trefflich streiten. Es gibt Vertreter, der der Argumentation von Reinhard Sprenger folgen, nach der Mitarbeiter nicht motiviert werden können, sondern im Grundsatz motiviert sind, die Motivation jedoch zunichtegemacht wird. Und es gibt natürlich auch die Vertreter, die meinen Motivation könne durch entsprechenden Stimulus erzeugt werden. Beiden Schulen ist gemeinsam, dass sie sich einig sind, wie Mitarbeiter sich demotivieren lassen. Und zwar ganz einfach. Da braucht es nicht viel. Stephan List hat dazu eine schöne Aufstellung veröffentlicht, mit deren Hilfe es wirklich jeder schafft seine Truppe radikal und zuverlässig so zu demotivieren, dass nichts mehr geht. Im Umkehrschluss gilt – wem es gelingt, genau diese Punkte zu vermeiden, der trägt der Teammotivation Sorge.

http://toolblog.de/2016/10/20/wie-sie-ihre-mitarbeiter-sauer-fahren/

Mythos Busyness

Wieder einmal trifft Marcus Raitner den Nagel auf den Kopf. Wunderbar demontiert er den „Mythos Buyness“, der die informelle Kultur vieler Organisationen vollständig durchdrungen hat. Die scheinbare „Geschäftigkeit“, die ihren Ausdruck in übervollen E-Mail-Postfächern, prall gefüllten Terminkalendern und permanenter “ ist der tot einer nachhaltigen Unternehmensführung. Und dann – jetzt wird es richtig gefährlich – greift Markus Raitner auf Gunther Duecks Kritik zurück, die den Irrglauben der 100-%-Auslastung infrage stellt. Auch in diesem Punkt stimme ich voll und ganz zu. Mehr:

http://fuehrung-erfahren.de/2016/10/das-prinzip-nachhaltigkeit/

Konzernfrust – ein Interview mit Low Performer

Bitterböse dekonstruiert der Twitteraccount von Low Performer schon seit geraumer Zeit anonym das Innenleben eines (realen?) Konzerns und gibt kritische Impulse zum Thema Mitarbeiterführung und Organisationsstrukturen. Lydia Krüger ist es gelungen, mit dem Inhaber des Accounts ein Interview zu führen, dass ich persönlich nicht minder lesenswert finde.

https://bueronymus.wordpress.com/2016/10/21/interview-mit-dem-low-performer/

Mehr Freiheit, weniger Bevormundung

Im Blog der Unternehmensdemokraten habe ich diese Woche einen Hinweis auf eine Studie entdeckt, die sich mit dem Thema der Eigenverantwortlichkeit in der Arbeitswelt auseinandersetzt. Allein schon die Zusammenfassung von Andreas Zeuch ist für mich sehr bemerkenswert. Macht Euch am besten ein eigenes Bild:

http://www.unternehmensdemokraten.de/der-ruf-nach-freiheit/

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