#LINKSDERWOCHE | KW 45/2016: Produktivität, Projektmanagement, Agile, Unternehmensdemokratie

Produktivität

Ideen organisieren

Ich habe eine Schublade voll mit Ideen, die ich nicht an die große Glocke hänge. Ja, richtig gelesen. Das Problem dabei, nicht jede Idee ist „reif“ zur Umsetzung. Mal stimmen die („politischen“) Rahmenbedingungen nicht, mal halte ich sie noch nicht für durchdacht genug oder es fehlen die richtigen Mitstreiter zur Umsetzung. Gelegentlich ist aber auch einfach eine Frage der Prioritäten. In diesen Fällen lege sie auf „Eis“ bis die Zeit reif ist. Aber wie organisiert mensch Ideen? Ivan Blatter und Bernd Geropp haben sich in einer aktuellen Podcast-Folge mit dem Thema „Ideenmanagement“ beschäftigt und die Anregungen der beiden finde ich sehr spannend. Sicherlich auch etwas für Euch.

https://ivanblatter.com/doppelkick-ideen/

Ideen entwickeln mit dem morphologischen Kasten

Wenn es um Ideen entwickeln geht, denkt jeder zuerst an das berühmt-berüchtigte Brainstorming. Aber es geht auch anders. Und es gibt zahlreiche Methoden. Eine davon stellte Andrea Windolph – wie immer gekonnt und leicht verständlich – in einem Blogbeitrag vor, und zwar den morphologischen Kasten. Er lässt sich übrigens auch abwandeln und auch außerhalb des Ideenmanagements einsetzen 😉

http://projekte-leicht-gemacht.de/blog/pm-methoden-erklaert/morphologischer-kasten/

Mehr Gelassenheit mit zwei Listen (?)

Tim Schlenzig hat mich auf eine Geschichte aufmerksam gemacht, die ich schon mal in Stephan Lists Toolblog vor ewigen Zeiten gesehen hatte, aber schon wieder in den Tiefen meiner Hirnwindungen versteckt habe. Ich sollte den „Trick“ ausprobieren, mal sehen, ob er bei mir funktioniert, den mit den simplen zwei Listen, die empfohlen werden, soll mensch zu mehr Gelassenheit finden.

http://mymonk.de/2-listen/

Negatives Denken – richtig einsetzen

Schätze mal mein letzter „Gedankenblitz“ hat mich schon verraten. Ich halte persönlich nicht zu viel von „Tschaka, wir schaffen alles, wenn wir es nur wollen“. Klar, positiv an die Dinge heranzugehen ist wichtig. Aber das Negative auszublenden halt ich für einen gigantischen Fehler. Für mich gehören die beiden Aspekte für einen gesunden Menschenverstand einfach zusammen. Basta. Und, folgt mensch Tim Schlenzig, lässt sich eine negative Denkweise (richtig genutzt) sogar produktiv nutzen:

http://mymonk.de/negatives-denken-kunst/

Der luhmannsche Zettelkasten

Niklas Luhmann habe ich im Studium verflucht – schwer verständliche Kost. Aber inhaltlich top. Sein Zettelkasten legendär und soll seine herausragende Produktivität begründet haben. Stephan List hat in den Tiefgründen des Internets ein Video entdeckt, dass die Methode erklärt, wenn ich auch nicht ganz sicher bin, ob das ausreichend ist.

http://toolblog.de/2016/11/03/der-zettelkaste-von-luhmann-und-wie-sie-damit-arbeiten/

Klassiker: SWOT-Analyse

Zu meinen „Lieblingswerkzeugen“ aus dem Bereich Strategie gehört die SWOT-Analyse. Ich habe sie damals während meines MBA-Studiums kennen und schätzen gelernt. Für die noch Nicht-Eingeweihten. Die SWOT führt üblicherweise die Ergebnisse diverser Voranalysen zusammen, um daraus strategische Handlungsfelder und Empfehlung ableiten zu können.  Etwas mehr Futter zum Thema und den Einsatzmöglichkeiten mit weiterführenden Hinweisen gibt es bei Stephan List.

http://toolblog.de/2016/11/04/ein-e-book-zur-swot-analyse/

Buchtipp: Über den Umgang mit schwierigen Menschen

Stephan List ist – wie Ihr sicherlich schon mitbekommen habt – eine sehr zuverlässige Quelle für mich. Und nicht nur, weil wir uns seit ein paar Jahren kennen. Diese Woche bin ich in seinem Blog auf eine Buchrezension gestoßen, die mich neugierig gemacht hat und ich bin mir sicher, der eine oder andere wird sicherlich auch hellhörig werden. Stephan stellt das Buch „Vom Umgang mit schwierigen Mitmenschen“ von Karen Zoller vor. Manche Menschen halten mich für einen schwierigen Menschen, genauso wie ich andere für sehr schwierig Zeitgenossen halte. Von daher war für mich nach der Rezension von Stephan klar, das Buch muss auf meine Leseliste (die bereits mehrere 100 m Länge hat 😉 )

http://toolblog.de/2016/11/02/vom-umgang-mit-schwierigen-menschen/

Bessere Bürokommunikation

Ich bin kein Freund von Großraumbüros. Ganz im Gegenteil. Zumindest in dem Tätigkeitsfeld, in dem ich tätig bin, halte ich nicht viel davon. Es gibt aber auch Gründe – die abhängig von der Tätigkeit, die ausgeübt wird – dafür sprechen, ein Team in einem gemeinsamen Büro „zusammenzupferchen“. Patrick Schönfeld diskutiert das Thema in einem Blogbeitrag, bei dem er auch aufzeigt, wann Großraumbüros sinnvoll sind und wann nicht.

http://chaosverbesserer.de/blog/2016/11/01/bessere-teamkommunikation-alle-in-ein-buero-stecken/

Mindmapping – darum sollte es jeder einsetzen

Lars Bobach titelt zwar „Warum jeder Unternehmer und jede Führungskraft Mindmaps nutzen sollte“, aber ich bin der Meinung, dass dies auch für andere Mitstreiter. Ich selbst nutze Mindmapping auch immer wieder, um ein Thema zu strukturieren. Lasst Euch von dem Artikel inspirieren.

http://larsbobach.de/warum-jeder-unternehmer-mind-maps-nutzen-sollte/

Projektmanagement

Projektziele und -inhalte sauber defnieren

Zu Beginn jedes Projekt steht die Frage nach den Zielen und Inhalten eines Projekts. Die Vernachlässigung dieses Themas kann später schwerwiegende Folgen haben. Deshalb ist gerade diese Phase der Projektdefinition ein Thema, die gründlich zu beackern ist. Fünf der zentrale Fragen, die Ihr beantworten solltet, hat Harry Hall in folgenden Blogbeitrag zusammengefasst:

http://projectriskcoach.com/2016/10/31/how-to-develop-a-simple-scope-management-plan/

Agile

Warum Agilität …

Warum Agilität, und wie findet der Veränderungsprozess statt? Welche Herausforderungen treten dabei auf? Das sind Fragen, mit denen sich jeder beschäftigt, der das „Agilitätsvirus“ in sich trägt.  hat  mit Erhardt Heinold ein Interview geführt, dass genau diese Themen anschneidet:

http://www.teamworkblog.de/2016/10/warum-agilitat-wie-sich-verandern.html

Video: Product Owner

Das nächste Video aus der Reihe von Boris Gloger rund um Scrum ist da! In diesem Video widmet sich Gloger dem Product Owner, der neben dem Scrum Master und dem Entwicklerteam, eine der drei Rollen in Scrum bildet.

https://blog.borisgloger.com/2016/11/01/video-der-product-owner/

Product Owner = Steward of the product

Und weil wir es gerade von der Rolle des Product Owners haben, passt natürlich der folgende Beitrag von  zum Thema, das vielleicht dem einen oder anderen etwas mehr Klarheit bringt, wenn es um die Rolle des Product Owners in Scrum geht. Er bezeichnet den Product Owner als „Steward of the product“, also als „Betreuer“. Ich finde diesen Vergleich recht zutreffend.

https://blog.scrum.org/product-owner-steward/

Die Gefahr des absolutistischen Fürsten

Und noch mal das Thema Product Owner. Allerdings aus einer anderen Perspektive. Marcus Raitner greift ein Thema auf, dass der Scrum-Leitfaden leider nicht anspricht. Die zentrale Stellung des Product Owners verleitet den Inhaber der Rolle all zuschnell in eine „absolutistische“ Sicht zu verfallen. Daher braucht es als Gegengewicht (Checks and Balances lassen Grüßen) einen starken Scrum Master, der hier entgegenwirkt.

http://fuehrung-erfahren.de/2016/11/das-produkt-bin-ich/

Product Backlog

Eines der zentralen Artefakte in Scrum ist der Product Backlog. Dieser stellt eine priorisierte Liste der Anforderungen dar. Je höher die Priorität einer Einzelanforderung, desto feinkörniger die Planung. Roman Pichler hat ein paar Tipps zusammengestellt, die hilfreich im Umgang mit de Product Backlog sind.

http://www.romanpichler.com/blog/ten-product-backlog-tips/

Keine sozialen Experimente

Patrick Koglin spricht ein Thema an, dass ich bisher selbst nicht so auf dem Schirm hatte: sozial Experimente und ihre Auswirkungen. So gerne ich gerne neue Dinge ausprobiere, experimentieren bedeutet im sozialen Umfeld Stress. Und er spricht ein Missverständnis an, dem ich – so muss ich zugeben – auf aufgesessen bin. Eine sehr interessante Anregung:

http://www.team-architekt.de/2016/11/02/soziale-experimente-sind-asozial-ein-beitrag-ueber-verantwortungsvolle-fuehrung/

Agile Missverständnisse

Und weil wir gerade dabei sind, Missverständnisse auszuräumen möchte ich Euch den Beitrag von Swarna Jayaraman nicht vorenthalten. Im Laufe seiner agilen Praxis sind ihm verschiedene Missverständnisse ins Auge gestochen. Einige davon sind mir ebenfalls bereits über den Weg gelaufen.

https://www.scrumalliance.org/community/articles/2016/november/mistaken-agile-practices-(1)

Mehr Würze für Eure Retrospektive

Zentrales Element nahezu aller agilen Ansätze ist die Retrospektive. Da diese aber regelmäßig stattfindet, besteht auch, wie bei allem was regelmäßig stattfindet, die Gefahr der „Abnutzung“ und das Team lässt die Zügel schleifen. Damit dies nicht passiert, muss etwas mehr Würze rein. Aber wie? Gute Frage. Vielleicht hilft Barry Overeem weiter – er hat da ein paar spannende Ideen, die Ihr Euch mal anschauen solltet.

http://www.barryovereem.com/how-to-spice-up-your-retrospective/

Den Einstieg in den agilen Veränderungsprozess

Wie gelingt der Einstieg in Richtung „Agile“ mit Scrum? Gute Frage. Dafür gibt es sicherlich keine Blaupause, auch wenn manche findigen Berater mit „Best Practice“-Bespielen hausieren gehen und genau dies suggerieren. Ines Garcia schlägt für den Einstieg die Beantwortung von fünf Fragen (Was/Wie/Warum/Wo/Wann) vor. Wie schon erwähnt, glaube ich nicht, dass es eine Blaupause gibt, die immer und überall passt, aber den Einstieg dürfte es erleichtern.

https://www.scrumalliance.org/community/articles/2016/november/making-the-move-to-agile-with-scrum-(the-basics)

Unternehmensdemokratie

Unternehmensdemokratie – Risiken und Nebenwirkungen

Das Thema Unternehmensdemokratie taucht bereits mehrfach in den Links der Woche auf. Ich finde die Idee gedanklich interessant, wenn es auch noch viele Fragezeichen für mich gibt, was die nachhaltige und dauerhafte Realisierbarkeit der damit verbundenen Konzepte betrifft. Die Realisierbarkeit ist nicht einfach – aber welche demokratische Ordnung ist schon einfach? Andreas Zeuch hat sich mit Peter Jakubitz ein Gespräch geführt, welches zeigt, wie schwierig die praktische Umsetzung mit unter sein kann.

http://www.unternehmensdemokraten.de/unternehmensdemokratie-chancen-und-risiken/

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