#LINKSDERWOCHE | KW 48/2016: Produktivität, Agile, Leadership, Management

Produktivität

FAQ zu OneNote

Ich bin nicht wirklich ein Freund von OneNote. Angeschaut habe ich es mir schon mehrfach, aber es konnte mich nicht überzeugen. Ich halte Evernote für meine Bedürfnisse für geeigneter. Für diejenigen, die allerdings OneNote bevorzugen oder in Ermangelung von Alternativen auf MS Office verwenden muss, dem helfen eventuell die einführenden Tricks und Kniffe von Sigrid Hess weiter, die ich auf dem Teamwork-Blog entdeckt habe:

http://www.teamworkblog.de/2016/11/faq-onenote-gemeinsam-nutzen-freigabe.html

Tastaturkürzel

Mit Hilfe von Shortcuts lässt sich mancher Zwischenschritt ersparen. Ich selbst bin zwar nicht der übermäßige Nutzer von Shortcuts, dies liegt aber eher daran, dass ich die vielen Optionen die es gibt, nicht wirklich merken kann. Zumindest diejenigen, die ich nicht regelmäßig verwende. Aber es gibt Abhilfe. Stephan List hat mich über seinen Toolblog auf eine Übersicht hingewiesen, die die wichtigsten Shortcuts für MS Office zusammenfasst:

http://toolblog.de/2016/11/21/tastaturkuerzel-fuer-ms-office-auf-einen-blick/

Die 9 Höllen des Arbeitsalltags

Eine Infografik, deren Inhalt Ihr bestimmt wiedererkennt, wenn Ihr Euch Euren Arbeitsalltag mal näher anschaut, habe ich – auch wieder über Stephan – entdeckt. Sie trägt im Übrigen den über aus trefflichen Titel 9 Levels of Enterprise Work Hell. Ein kleiner Auszug? Gern:

  • Zu viele Werkzeuge: 6 Wochen verbringen wir durchschnittlich mit der Suche nach Informationen in den verschiedensten „Werkzeugen“ die wir verwenden
  • 36-mal am Tag prüfen wir unsere E-Mails

Die ganzen Infos mit der Infografik findet Ihr hier:

http://toolblog.de/2016/11/24/die-hoellen-der-arbeitswelt/

So wird es nichts mit produktiv

Die eigene Produktivität torpedieren? Das geht ganz einfach. Wirklich. Dafür braucht es nicht viel. Damit habe ich so meine Erfahrungen gemacht. Unter anderem tapse ich immer wieder in die Multitaskingfalle oder schiebe unangenehme Aufgaben vor mir her. Es gibt natürlich noch mehr Möglichkeiten und die folgende Liste von Stephan List erhebt sicherlich auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit – aber ich bin mir sicher, den einen oder anderen Punkt erkennt ihr sicherlich wieder. Und was mensch erkannt hat, kann mensch dann auch – richtig – in Angriff nehmen und beheben:

http://toolblog.de/2016/11/22/wie-sie-ihre-produktivitaet-torpedieren/

Loslass-Mantras

Mantras!? Das hört sich leicht esoterisch an. Ist es nicht. Keine Panik. In dieses Lager wandere ich sicherlich nicht ab. Aber sie helfen – nicht immer, aber immerhin. Tim Schlenzig hat im Folgenden ein paar Sätze (Mantras) zusammengetragen, die Helfen loszulassen und den Kopf wieder freizubekommen:

http://mymonk.de/loslass-mantras/

Produktiver mit der Not-To-Do-Liste

Das Prinzip der Not-To-Do-Liste stolpert mir in jüngerer Zeit öfter mal über den Weg. In der Not-To-Do-Liste wird festgehalten, was menschnicht tun möchte – im Gegensatz zu To-Do-Liste. Thomas Mangold schwört auf die seine Not-To-Do-Liste. Ich selbst habe es noch nicht ausprobiert. Aber ich denke, ich sollte es mal tun.

https://selbst-management.biz/not-to-do-liste-durch-unterlassen-produktiver-werden/

Erkennen manipulativer Menschen

Sogenannte manipulative Menschen laufen leider zur Genüge frei und ohne „Kennzeichnung“ da draußen herum. Die damit eher unschönen Erfahrungen dürfte sicherlich schon manch unter Euch gemacht habe. Leider gibt es kein Patentrezept im Umgang mit dieser Sorte „menschähnlicher Wesen“ und sie tarnen sich verdammt gut. Zumindest so lange, wie sie einen Nutzen in jemanden sehen. Die einzige richtige Methode, mit ihnen umzugehen, ist die Vermeidung des Kontakts mit ihnen. Dazu muss mensch sie allerdings erst erkennen. Lena Schulte gibt in dem verlinkten Artikel ein paar Hinweise, wie wir diese Menschen enttarnen können:

http://mymonk.de/manipulation-erkennen/

Unterschätzt: innere Arbeit und ihre Wirkung

Wieder einmal ist Nadja Petranovskaja, die mich daran erinnert, wie wichtig auch die – wie sie es nennt – innere Arbeit für uns ist. Leider gehöre ich auch in die Kategorie Mensch, die in diesem Punkt gerne mal vergisst die Hausaufgaben zu machen, weil drum herum so viele andere Dinge dringend erledigt werden müssen. Zwar habe ich vor einem Jahr begonnen, ein persönliches Logbuch zu führen – aber ich schlampere gerne. Besonders dann, wenn der Tag zu gefühlt zu lang und zu voll gepackt war. Wenn Ihr dazu auch ein Anstoß braucht:

http://petranovskaja.com/innere-arbeit/

Agile

Effektive Sprintplanung

Mensch kann sich natürlich darüber trefflich darüber streiten, ob Effektivität wichtiger ist als Effizienz. Ich selbst bin der Auffassung, dass zuerst die Effektivität gegeben sein muss. Den wir können trefflich das Falsche hoch effizient tun. Deswegen gilt es für mich zu allererst etwas effektiv zu gestalten, ehe wir uns Gedanken über die Effizienz machen. Das gilt auch für die Planung des kommenden Sprints. Mehr zu Thema aus der Feder von Ramesh Pala:

https://www.scrumalliance.org/community/articles/2016/november/how-to-achieve-effective-sprint-planning

Wenn es mit Scrum nicht rund läuft …

Scrum eingeführt – aber es läuft nicht? Bevor Ihr jetzt den Fehlschluss macht und es auf die Methodik zurückführt, haltet erst mal inne. Erstens Scrum ist eine Methodik, die hilft, eine Geisteshaltung zu transportieren und aktiv zu leben. Wenn es also nicht rund läuft, könnte es eventuell am Verständnis der Geisteshaltung dahinter liegen. Scrum lässt sich zwar auf wenigen Seiten problemlos beschreiben – aber das ist nur das Regelwerk, die Geisteshaltung. Folgende Fragen, die Lisa Zenker vorschlägt, könnten Euch weiterhelfen, wenn es mit Scrum nicht ganz rund laufen will:

https://blog.borisgloger.com/2016/11/24/why-scrum-does-not-work/

Scrum und Management

Es ist ein weitverbreiteter Irrglaube, dass Scrum das „Management“ mehr oder minder unnötig macht. Ganz im Gegenteil. Das Rollenverständnis ändert sich zwar, aber gebraucht wird es nach wie vor. Während des Veränderungsprozesses und auch später. Mehr zu Thema hat Anurag Agarwal zusammengefasst und zum Nachlesen zur Verfügung gestellt:

https://www.scrumalliance.org/community/articles/2016/november/role-of-a-manager-in-organizational-adoption-of-ag

Hilfestellung damit der agile Transformationsprozess gelingt

Der agile Transformationsprozess ist nicht einfach, den er setzt auch einen kulturellen Wandel voraus. So etwas braucht – das ist meine Meinung – Zeit und viel Geduld. „Brechstangenmethoden“ sind kontraproduktiv und lösen zu recht erhebliche Widerstandsreflexe aus. Dennoch kann mensch einiges tun, damit es gut läuft. Einige Vorschläge hierzu gibt es Ruchika Sagar in dem folgenden Artikel:

https://www.scrumalliance.org/community/articles/2016/november/transitioning-smoothly-to-agile

Was ist die Definition of Ready?

Bevor eine User Story für einen Sprint aufgenommen wird, muss sie bestimmten Anforderungen entsprechen. Diese nennt mensch die Defintion of Ready. Sie soll sicherstellen, dass eine User Story auch tatsächlich realisierbar ist. Mehr dazu erklärt Euch Patrick Schönfeld:

http://chaosverbesserer.de/blog/2016/11/23/definition-of-ready-was-ist-das-eigentlich/

Agile Teamplanung – kreativ mit Legosteinen

Ich bin diese Woche über ein „Werkzeug“ gestoßen, mit dem sich ein agiles Team organisieren kann, wenn die Rahmenbedingungen besonders „chaotisch“ sind. Es geht dabei um die Arbeits- und Jahresplanung. Die Methode, die mit Hilfe von Legosteinen (ja richtig gelesen) Planung und Ist-Situation abbildet, wird im Blog barefootagile vorgestellt und hat mich schwer beeindruckt. Noch ist sie in der „Erprobungsphase“.

https://barefootagile.wordpress.com/2016/11/18/wie-man-ein-chaotisches-team-organisiert/

Agilität – eine Frage der Verantwortung

In unserer „prozessfokussierten“ Denkweise, die wir im Rahmen unserer beruflichen Sozialisation eingeimpft bekommen, übersehen wir gerne eines der Schlüsselelemente agiler Methoden. Zumindest kommt mir es in den vielen Diskussionen, die ich in diesem Umfeld führe immer wieder so vor. Was ich meine ist das Element der Verantwortlichkeit. Der Fokus bei agilen Methoden liegt nicht auf einem festen Prozess, sondern auf dem Ergebnis. Für dieses trägt das Team die Verantwortung. Und genau um diesen Aspekt geht es in dem folgenden Diskussionsbeitrag aus der Feder von Marcus Raitner:

http://fuehrung-erfahren.de/2016/11/agilitaet-eine-frage-der-verantwortung/

Wenn es einfach scheint, aber nicht isst

Theorie und Praxis sind zwei paar Schuhe. Das wissen wir alle. Auch, dass was einfach scheint, oft alles andere als einfach ist. Und dennoch, die Konsequenz daraus zu ziehen ist nicht einfach. Christoph Schlachte hat es getan. Ihm haben es – wie mir die agilen Methoden – angetan. Und als Berater versucht er das Thema zu „pushen“. Nur leider nicht immer mit Erfolg. Und da stellt sich natürlich die Frage, warum bleibt der Erfolg manchmal aus. Nein, es liegt nicht an den Methoden an sich. Sondern eher darin, dass wir vor lauter Begeisterung, tieferliegende Sachstände ausblenden und die Rahmenbedingungen als positiver wahrnehmen, als sie vermutlich sind. Und es ist eben nicht so ganz einfach, in die „Tiefgründe“ hineinzusehen. Was offenkundig scheint, ist es oft nicht:

https://schlachte.wordpress.com/2016/11/21/agile-zusammenarbeit-mehr-augenhoehe-leider-lief-das-nicht-gut-in-meinen-projekten/

Leadership und Management

Gebrauchsanleitung für die Führungskraft

Spannende Idee, die mir Stephan List ins Gesichtsfeld gespült hat – einfach mal eine Gebrauchsanleitung für den eigenen Führungsstil schreiben. Das hilft bei Selbstreflektion und erleichtert auch die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern. Mehr zu diese Anregung findet Ihr unter dem folgenden Link:

http://toolblog.de/2016/11/23/gibt-es-eine-gebrauchsanweisung-fuer-sie/

Mit dem Mitarbeiter sprechen!

Dieser Tage habe ich irgendwo gelesen, dass der größte Teil der Kommunikation Führungskraft – Mitarbeiter per Email stattfindet und gerade Mitarbeiter das persönliche Gespräch vermissen. Kann ich nachvollziehen. Ich halte es schon für eine Unsitte, dass die wenigsten Kollegen sich die Mühe machen sich von ihrem Schreibtisch zu erheben und eine Etage tiefer ins Büro eines Kollegen gehen, um mit ihm persönlich einen Sachverhalt zu klären. Da wir lieber kurz eine E-Mail geschrieben (im Haus!!!!). Um schlimmer finde ich es, wenn Führungskräfte nicht regelmäßig mit ihren Mitarbeitern das Gespräch suchen. In eine ähnliche Richtung stößt Bernd Geropp, der wöchentliche One to Ones empfiehlt:

https://www.mehr-fuehren.de/mitarbeitergespraech-fuehren-one-on-ones/

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