#LINKSDERWOCHE | KW 51/2016: Produktivität, Projektmanagement, Agile, Lean, Management

Produktivität

Wie ist es gelaufen?

Das Jahr neigt sich dem Ende zu – die Zeit, in der ich wie viele andere mir auf das auslaufende Jahr zurückblicke und mich frage, wie es gelaufen ist. Das Problem ist, dass mensch sich dabei auch gerne mal verzettelt. Zumindest geht es mir so. Deswegen finde ich den folgenden Tipp von Stephan List interessant, der kurz und knackig Hilfestellung für Euren persönlichen Jahresabschluss gibt:

http://toolblog.de/2016/12/13/wie-sie-ihren-persoenlichen-jahresabschluss-erstellen/

Stolpersteine auf dem Weg zu neuen Gewohnheiten

Sich neue Gewohnheiten anzutrainieren und „alte“ (als schlecht empfundene) loszuwerden ist leichter gesagt als getan. Ich glaube, da können wir alle (inklusive der hier oft zur Wort kommenden Produktivitätsfachleute) ein langes Lied singen. Zumindest mir geht es so. Vom Erkennen eines Handlungsbedarfs bis zur erfolgreichen Umsetzung ist es ein langer, harter Weg – mit vielen Rückschlägen. Als ich die Liste von Thomas Mangold gelesen habe, fühlte ich mich mehrfach ertappt, und da ich gerade – wie so viele am Jahresende – reflektiere, was dieses Jahr gelungen ist und was nicht sogar mehrfach.

https://selbst-management.biz/die-5-haeufigsten-fehler-beim-antrainieren-neuer-gewohnheiten/

GTD und Teamarbeit

GTD ist ein bewährter Ansatz im Selbstmanagement. Ich selbst habe mir aus diesem Ansatz, dass eine oder andere abgeguckt und übernommen. Was für den Einzelnen gilt, lässt sich auch auf ein Team übertragen. Patrick Schönfeld greift sich dabei die Kategorie „Nächste Schritte“ heraus und überträgt diese auf die Teamarbeit. Eine schöne Anregung, wie ich finde.

http://chaosverbesserer.de/blog/2016/12/14/gtd-und-das-team-die-magie-der-naechsten-schritte/

Projektmanagement

In-Out-Frame

Gerd Schumacher hat mir dieser Tage eine Möglichkeit ins Blickfeld gespült, mit der mithilfe einer Visualisierung bei der Auftragsklärung zentrale Fragen geklärt werden können, um spätere Missverständnisse zu vermeiden. Es handelt sich dabei um den sogenannten In-Out-Frame. Mehr dazu:

https://gerdschumacher.wordpress.com/2016/11/17/in-out-frame-einfach-aber-wirkungsvoll/

Wie Projektler keinen Vertrag abschließen …

Der zweite Beitrag von IT-Fettchen zum Thema Vertragsabschluss im Projektumfeld ist online. Wie immer vor selbstkritischer Ironie strotzend, fast schon bissig nimmt der Autor gekonnt die Frage nach den Projektanforderungen, die oft komplexer sind, als gemeinhin vermutet wird, aufs Korn. Fazit: Lesen, Lachen und daraus lernen …

https://itfettchen.wordpress.com/2016/12/17/wie-man-keinen-vertrag-macht-teil-2/

Blogparade Projektmagazin

Das Projektmagazin hat zu einer Blogparade aufgerufen, die ich Euch ans Herz legen möchte. Nicht nur, weil ich die Macher hinter dem Projektmagazin schätze, sondern, weil ich das Thema spannend finde und mir vorstellen kann, dass daraus eine spannende Diskussion entstehen kann. Im Kern geht es darum, die Frage zu beantworten, was ein gutes Projektmanagement aus macht. Sind es die Methoden oder die Menschen? Haut in die Tasten. Eure Meinung ist gefragt.

https://www.projektmagazin.de/blogparade

Methode spielt keine Rolle

Conny Dethloff ist dem Ruf zur Blogparade des Projektmagazines bereits gefolgt und stellt mich jetzt vor die Herausforderung einen Beitrag zu schreiben, der nicht schon das von ihm gesagte wiederholt. Er ist – wie ich auch – der Auffassung, dass nicht die Methode ausschlaggebend ist. Welche Methode sinnvoll ist, ist vielmehr eine Frage des Kontexts.

http://blog-conny-dethloff.de/?p=3686

Agile

Führt Scrum zur Selbstausbeutung

Wolf Steinbrecher führt im folgenden Diskussionsbeitrag vor, warum ich den Austausch auf Twitter wertschätze: Vollkommen unerwartet treten in 140 Zeichen gepackte Diskurse zu wertvollen „Gedankenblitzen“ und befördern, dass wir uns mit einem Thema intensiver beschäftigen. In diesem Falle war es ein Diskutant der Scrum (vermutlich auch andere agile Methoden) für gefährlich hält. Eine Argumentation, die Wolf so nicht stehen lassen wollte und aufgegriffen hat und durchaus selbstkritisch betrachtet.

http://www.teamworkblog.de/2016/12/agile-werte-fuhrt-scrum-zur.html

Wie fördert Scrum die Selbstorganisation

Wenn von Scrum (oder anderen agilen Methoden) die Rede ist, wird häufig auch von Selbstorganisation gesprochen. Dabei wird die Hypothese vertreten, Scrum würde Selbstorganisation fördern. Ich würde, sagen ja, zumindest wenn die agile Geisteshaltung sich dahinter verbirgt. Dann befördern diese Methoden die Selbstorganisation eines Teams. Mehr dazu hat Hiren Doshi zusammengetragen und veröffentlicht:

https://blog.scrum.org/scrum-promote-self-organization/

Priorisierung in einer skalierten agilen Organisation

Wenn Agilisten davon sprechen, agile Methoden auf über ein Team hinaus, auf eine größere Organisation zu übertragen, benutzen sie gerne den Begriff skalieren (scaled). Eine zentrale Frage in solchen Organisationen ist die Priorisierung über die mehrere Teams hinweg. Stefan Willuda zeigt in einem Praxisbeispiel auf, wie er im Rahmen seiner Tätigkeit für Boris Gloger consulting entsprechende Workshops gestaltet.

https://blog.borisgloger.com/2016/12/12/magic-portfolio-prioritization-the-magic-matrix-technique/

Der Nutzen agiler, aufeinander abgestimmter Teams

Im Gegensatz zu den klassischen Projektmanagementmethoden, die mit hochgradig standardisierten Abläufen arbeiten und daher oft schwergewichtige „Regelwerke“ nach sich ziehen, setzen die agilen Methoden auf einfache, klare Regelwerke, die eine die agile Geisteshaltung unterstützen sollen. Dabei spielt die teaminterne Koordination eine noch bedeutendere Rolle als bei den klassischen Methoden, die nicht zwangsweise ein vollständiges, selbstorganisiertes Team voraussetzen. Die (Selbst-)Koordination des Teams nimmt daher eine zentrale Rolle in agilen Methoden ein. D. h. agile Teams sind in hohem Maße darauf angewiesen, sich aufeinander abzustimmen. Hier kommt der agilen Geisteshaltung meines Wissens eine zentrale Rolle zu. Zu Recht kann mensch daher sagen, dass dies der eigentliche Wert agiler Methoden ist. Jyothi Puligundla hat den Nutzen oder Wert agiler, aufeinander abgestimmter Teams näher beleuchtet:

https://www.scrumalliance.org/community/articles/2016/december/coordinated-agile-teams

Video: Die Rolle des Managers

Gerne und häufig falsch verstanden, wird kolportiert, dass Scrum kein Management brauche. Die Teams seien ja selbstorganisiert. Woraus manche irrtümlicherweise dann auch noch schließen, dass agile Methoden wie Scrum „anarchistisch“ seien. In beiden Fällen handelt es sich um großes Missverständnis, dassich hartnäckig zu halten scheint. Nun, Boris Gloger klärt ins einer Video-Reihe mit diesem Vorurteil auf und erläutert gekonnt, welche Rolle des Management auch in scrumgeführten Organisationen besitzt:

https://blog.borisgloger.com/2016/12/13/video-die-rolle-des-managers/

Produktentwicklung und Minimal Viable Product

Wer viel in der agilen Landschaft unterwegs ist, der stolpert relativ zeitnah über den Begriff „Minimal Viable Product“ (kurz MVP). Heute ist es kein Problem – Smartphone an und kurz gegoogelt. Und schon weiß mensch, was gemeint ist. Trotzdem, für alle, die den Begriff noch nicht gehört haben oder vor Kurzem darüber gestolpert sind, gibt es von Maik Seyfert eine kleine Einführung. Das macht den Einstieg leichter.

http://www.lostconsultants.com/2016/12/14/minimal-viable-product/

Die Evolution des Entwicklerteams

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Dasselbe gilt auch für gute Teams. Jedes Team muss sich erst mal zusammenfinden, zusammenwachsen und sich aufeinander einstellen. Mensch kann auch sagen, dass ein Team einen evolutionären Prozess durchläuft, wie Ron Eringa für Entwicklerteams in Scrum beschreibt. Viel Spaß beim Lesen:

https://blog.scrum.org/development-team-evolution/

Facilitatoren-Team statt Scrum Master

Daniel Dubbel wirft mit seinem Gedankengang, die Idee des „Ein Scrum Master = ein Team“ in Teilen über Bord und schlägt vor, Teams von einem Facilitator-Team begleiten zu lassen. Was er damit meint, ist ein Team von verschiedenen Coachs mit unterschiedlichen Schwerpunkten, die je nach Bedarf das jeweilige Scrum Team fachlich unterstützen. Klingt im ersten Moment etwas gewöhnungsbedürftig, hat aber seinen Charme.

http://www.inspectandadapt.de/facilitator-team-statt-scrum-master/#.WFbHo_nhDcs

Lean

Eine kritische Bilanz

Frederic Jordan hat eine diese Woche eine kritische Bilanz zur Umsetzung von Lean Management oder auch zum Verständnis von Lean Management verfasst, die hart mit der Branche in Gericht geht. Die kritische, aber konstruktive Analyse enthält viele spannende Denkanstöße und gerade deshalb möchte ich sie Euch zu Lektüre wärmstens empfehlen:

http://www.lean-knowledge-base.de/apropos-lean-eine-kritische-bilanz/

Leadership und Management

Verantwortliche oder Verantwortlicher?

Marcus Raitner stellt die berechtigte Frage, ob es tatsächlich immer einen Verantwortlichen braucht oder, ob, nicht ausreichend ist, wenn ein Team sich verantwortlich fühlt. Ich persönlich finde diese Frage aus zwei Gesichtspunkten interessant. Zum einen aus der Beobachtung, dass oft bei der Definition eines Verantwortlichen auch darum geht, jemanden zum Sündenbock machen zu können, wenn es schief geht. Das hat in meinen Augen nichts mit Verantwortung übernehmen zu tun, aber stellt dabei ein empirisch nachweisbares Risiko dar. Und zweitens intendiert es auch die Frage, wie sichergestellt werden kann, dass die Verantwortung im Team auch tatsächlich gelebt wird. Letzteres halte ich in einem Team mit 6-8 Personen für mehr als möglich. Schwieriger, weil koordinativ mit hohen Transaktionskosten verbunden, dürfte dies in Großgruppen zu realisieren sein. Zumindest ohne entsprechende skalierte Strukturen. Mehr dazu:

http://fuehrung-erfahren.de/2016/12/verantwortung-ohne-verantwortliche/

 

 

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