#LINKSDERWOCHE | KW 3/2017: Produktivität, Agile, Management, Leadership

Produktivität

Wunsch oder Erfordernis?

Kennt Ihr den Unterschied zwischen Erfordernis und Wunsch? Klingt einfach – aber ist es in der Praxis immer so einfach? Die allgegenwärtige Werbeindustrie hat uns ziemlich gut im Griff. Und da wird es manchmal schon schwer, das wirklich notwendige von der reinen Wunscherfüllung zu unterscheiden. Die 3-N-Methode soll dabei helfen, die Unterscheidung präsent zu machen und zu halten. Gefunden habe ich diesen Ansatz übrigens über Stephan List im Toolblog.

http://toolblog.de/2017/01/09/kennen-sie-den-unterschied-zwischen-erfordernis-und-wunsch/

Erfolgsgarantie: sich den Tag vermiesen

Wolltet Ihr Euch mal so richtig schön den Tag vermiesen? Das geht total einfach. Ihr müsst nur die 9 Dinge beherzigen, die Euch Stephan List in folgenden Beitrag vorstellt. Das klappt mit Garantie. Wenn ich es richtig einschätze, habe ich gut drei der Punkte schon ausprobiert 😉

http://toolblog.de/2017/01/10/9-dinge-mit-denen-sie-sich-das-leben-vermiesen-koennen/

Selbstorganisation mit Post-It’s

Eigentlich mag ich die Zettelwirtschaft nicht. Deswegen käme ich nicht unbedingt auf die Idee, mich mit Post-It’s zu organisieren. Ständig irgendwo ein Zettel und immer der falsche … nein, das war mir schon relativ früh zu doof und ich habe gebundenen Notizbüchern den Vorzug gegeben. Wobei ich die Zettelchen nicht verteufeln will, denn mit Ihnen lässt sich einiges machen. Müssen ja nicht immer gleich Stattys sein. Ich weiß aber, dass viele Menschen eben sich gerne mit den kleinen Haftzettelchen organisieren und arbeiten. Genau für diejenigen ist sicherlich der folgende Beitrag aus der Feder von Stephan List eine Quelle an Inspiration:

http://toolblog.de/2017/01/11/wie-sie-aufgaben-mit-post-its-planen/

Blick über die Schulter: Produktiver Tag nach Lars  Bobach

Wie Ihr wisst, schaue ich gerne anderen über die Schulter, um mich anregen zu lassen, was ich selbst noch besser machen könnte oder einfach Ideen zu bekommen, wie ich meiner Werkzeuge besser einsetzen kann. In diesem Sinne ist für mich der Podcast mit Lars Bobach und Barbara Fernandez interessant. Hier beschreibt Lars Bobach den bestmöglichen produktiven Tag (aus seiner Sicht).

http://larsbobach.de/der-perfekte-produktive-tag-podcast-033/

Notizen mit der Cornell-Methode

Die Cornell-Methode ist eine tolle Sache, wenn Ihr Mitschriebe aus Konferenzen, Vorträgen und Recherchen u. ä. erstellt. Diese Methode der Mitschriebe hat sich bereits vielfach bewährt und erfreut sich – nicht ohne Grund – großer Beliebtheit. Ich bediene ich gelegentlich dem Ansatz, wenn ich in Besprechung Notizen anfertige oder mich durch Fachbücher durcharbeite. Wie es funktioniert und sogar eine Vorlage zum Selbstdrucken, findet Ihr aktuell im Blog von Andrea Windolph. Vorlagen könnt Ihr aber auch sehr schnell selbst erstellen.

http://projekte-leicht-gemacht.de/blog/pm-methoden-erklaert/cornell-notizen/

Ziele und was wir falsch machen können

Beim Thema Ziele bin ich etwas ambivalent. Ich halte sie für wichtig, aber waren immer auch davor sie in Stein gemeißelt zu betrachten. Die Welt ist im Fluss und so müssen sich auch Ziele anpassen. Darüber hinaus kann mensch natürlich noch ganz andere Fehler machen, wenn es um das Thema Zielerreichung geht. Sieben davon stellt Euch Nadja Petranovskaja vor. Wenn Ihr sie kennt, könnt Ihr sie erkennen und vermeiden. Also: lesen, sacken lassen und umsetzen.

http://petranovskaja.com/zielerreichung/

Gewohnheiten ändern

Eine der größten Herausforderungen für mich persönlich, ist das Verändern von Gewohnheiten. Gute und schlechte. Das ist gar nicht so einfach. Manchmal bin ich erfolgreich, manchmal nicht. Eine Lektion, die ich gelernt habe, ist zum Beispiel, nicht zu viel auf einmal verändern zu wollen. Hier gilt: weniger ist mehr. Oder mit anderen Worten, nicht mehr wie zwei Gewohnheiten gleichzeitig vorknüpfen. Egal, ob ihr Euch eine Neue angewöhnen wollt oder eine los werden möchtet. Die zweite Lektion: macht Eure Erfolge sichtbar. Das motiviert und ganz ehrlich, schreckt auch ab wieder rückfällig zu werden. Aber für den Anfang sollte Ihr Euch zunächst erst mal die Frage stellen, welche Gewohnheiten es sind, denen Ihr Euch widmen wollt. Mehr zum Thema gibt es von Patrick Schönfeld, der ein paar sehr gute Punkte zusammengefasst hat, die ich ebenso relevant halte:

http://chaosverbesserer.de/blog/2017/01/14/gewohnheiten-aendern-das-grundsaetzliche-vorgehen/

Hierarchie der Angst

Fast bin ich ein wenig enttäuscht. Das IT_Fettchen ist in dem unten verlinkten Blogbeitrag fast ein wenig von der üblich bös-schwarzen Satire, die seinen Stil ausmacht, abgewichen. Aber dennoch trifft er wieder einmal ins Schwarze. Wie in seinem vorhergehenden Blogpost greift er auf eine Metapher mit Tieren zurück, um den Sachverhalt zu illustrieren. Fazit: Wer nicht fragt, der kann auch nicht gewinnen.

https://itfettchen.wordpress.com/2017/01/14/ueber-baeren-im-kopf/

Agile

Mythen I: Scrum – Geschwindigkeit auf Kosten der Qualität?

Rund um Scrum halten sich hartnäckige „positive“, wie auch „negative“ Mythen und Legenden, die jedoch zu Fehleinschätzungen führen können, wenn es um die richtige Beurteilung des Scrum-Rahmenwerks geht. Unter anderem hält sich hartnäckig die Vorstellung, dass die vergleichsweise hohe Geschwindigkeit in Scrum-Projekten auf Kosten der Qualität erfolgt. Krystian Kaczor geht dem nach und zeigt auf, dass es sich hierbei tatsächlich um einen Mythos handelt, der in einem falschen Verständnis des Scrum-Regelwerks fußt.

https://blog.scrum.org/scrum-myths-quality-traded-speed-scrum/

Mythen II: Sondersprints sind okay?

Noch ein Blogpost der „Legenden“ rund um Scrum aufräumt. Alex Ballarin sagt es klar und eindeutig (treffender kann mensch es nicht formulieren): Am Ende eines Sprints muss immer ein fertiges Inkrement stehen, sonst ist es kein Sprint. Ihr werdet sagen, dies ist doch vollkommen klar. Aber leider nein – es gibt tatsächlich, Menschen, die verlangen nach Sprint 0, Design Sprints und Hardening Sprints. Das alles aber widerspricht der eigentlichen Idee des Sprints. Also weg damit auf den Müllhaufen der Scrummythen.

https://blog.scrum.org/scrum-myths-ok-sprint-0-design-sprint-hardening-sprint/

Video: Sprint Planning

Zwischenzeitlich gehören die Videos mit Boris Gloger schon zum Standard in den Links der Woche und dürfen natürlich nicht fehlen. Dieses mal erklärt er Euch, was es mit dem Sprint Planning auf sich hat und wie dieses mit Backlog Refinement zusammenhängt. Viel Spaß beim schauen:

https://blog.borisgloger.com/2017/01/10/video-sprint-planning/

Braucht eine agile Organisation ein Projektbüro?

Braucht es noch ein Projektbüro (Projekt Management Office) in einer agilen Organisation? Interessante Frage, über die ich ehrlich gesagt so noch gar nicht nachgedacht habe. Denn diese Frage stellt sich dann, wenn es um die Skalierung agiler Projekte auf eine Gesamtorganisation geht. Marty Bradley hat da eine einfache und doch schwierige Antwort: Ja, wenn die Organisation so weit ist.

https://www.leadingagile.com/2017/01/pmo-go-away/

Agile Methoden im Hochsicherheitsbereich

Ganz ehrlich, wenn ich an ein Kernkraftwerk denke, kommen mir Zweifel, ob eine rein agile Organisation da der richtige Ansatz ist. Muss ich zugeben. Das macht mir Kopfzerbrechen. Die Frage ist also, ob agile Methoden in Hochsicherheitsbereich sinnvoll sind oder nicht. Folge ich den Ausführungen von Christoph Schmiedinger, lassen sich meine Bedenken vielleicht reduzieren oder gar auflösen.

https://blog.borisgloger.com/2017/01/11/agile-methods-in-safety-critical-projects/

Retrospektiven – Chance und Ort des Lernens

Großes Thema bei allen agilen Methoden sind die sogenannten Retrospektiven als Orte des Lernens und des Weiterentwickelns. Vielleicht nicht jedem bewusst, aber die Idee von Kaizen (aus dem Lean Management entlehnt und bedauerlicherweise gerne mit kontinuierlichem Verbesserungsprozess gleichgesetzt, obwohl viel weitgehender) ist fester Bestandteil der agilen Geisteshaltung. Aus gutem Grund, wie Patrick Schönfeld hier so treffend und ohne viel verschnörkeltes Brimborium auf den Punkt bringt:

http://chaosverbesserer.de/blog/2017/01/10/retrospektiven-eine-chance-zum-lernen/

Lean und Agile

Die agilen Methoden haben einige tiefe Wurzeln in der Lean-Welt. Dieser Meinung bin nicht nur ich, sondern es gibt auch andere, die ähnliche Überzeugen teilen. Unter anderem Ramadevi Lakshmanan. Ich finde zwar gewagt, Scrum als eine Lean-Methode zu bezeichnen, aber der Gedanke von Kaizen und die Reduzierung auf das Wesentliche sind sicherlich dem Lean-Welt entlehnt.

https://www.scrumalliance.org/community/articles/2017/january/scrum-as-a-lean-method

Scrum jenseits der Softwareentwicklung

Scrum stammt aus der Softwareentwicklung. Aber es ist auch außerhalb der Softwarewelt problemlos anwendbar. Davon bin ich fest überzeugt. Ebenso wie  Euch gerne inspiriert:

https://blog.scrum.org/scrum-for-life/

Management und Leadership

Eine Frage der Wertehaltung

Wertehaltung – das dürfte den meisten aufgefallen sein – ist in jüngster Zeit ein ziemlich zentrales Thema von mir geworden. Und nicht irgendeine Wertehaltung. Damit bin ich nicht alleine. Sehr viele Menschen beschäftigen sich derzeit mit der Frage. Für mich ein Indiz, dass sich etwas im Umbruch befindet. Und zwar in einem sehr deutlichen Umbruch. Tanja Föhr zum Beispiel stellt zwei Grundhaltungen gegenüber – einmal die Angst und Mangelkultur des Wettbewerbs jeden gegen jeden und auf der anderen Seite die Kooperationskultur des Vertrauens und der Fülle. Sie plädiert angesichts der wachsenden Bedeutung der Wissensgesellschaft und der Netzwerkökonomie verstärkt für die Wertehaltung der Kooperation und des Vertrauens. In dieser Wertehaltung sieht sie die Basis des wirtschaftlichen Erfolgs in einer nicht allzu fernen Zukunft. Ob sie damit recht behält, dies vermag ich nicht vorauszusagen, mir persönlich ist allerdings diese sympathischer, entspricht sie doch eher auch meinem Verständnis einer guten Grundhaltung.

https://tanjafoehr.com/2017/01/09/es-gibt-zwei-grundhaltungen-in-unternehmen-1-angst-und-mangel-2-vertrauen-und-fuelle/

Führen heißt dienen

Marcus Raitner hat schon alleine mit der Überschrift seines Blogposts den Nagel auf den Kopf getroffen. Ganz einfach: Führung heißt andere erfolgreich machen. Nicht mehr und nicht weniger. Mehr dazu:

http://fuehrung-erfahren.de/2017/01/fuehrung-heisst-andere-erfolgreich-machen/

Verstecke Dich nicht vor Deinem Team

Damit es mit der dienenden Führung auch wirklich funktioniert, darf sich eine Führungskraft nicht „verstecken“. Präsenz und Aufmerksamkeit sind Pflicht. Also nicht per E-Mail mit den Mitarbeitern kommunizieren, sondern mit ihnen sprechen. Von Angesicht zu Angesicht. Da sein, wenn sie Fragen haben und Hilfe benötigen. Das ist nicht einfach, ich weiß. Wenn einen das Tagesgeschäft auffrist und Du eigentlich froh bist, mal in Ruhe das eine oder andere machen zu können. Aber es geht – einfach diese Dinge als Teil Deiner Routine einbauen und siehe da … Eine Investition, die sich übrigens lohnt. Mehr dazu verrät Euch Martin Schmidt:

http://www.martin-schmidt.at/verstecken/

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