#LINKSDERWOCHE | KW 8/2017: Produktivität, Projektmanagement, Agile, Lean, Management

Produktivität

Multitasking? Nonsens

Hartnäckig hält sich – mensch sollte es nicht glauben – ein längst widerlegter Mythos: Multitasking. Und nein, es funktioniert nicht wirklich. Zumindest bei Aufgaben, die nicht so in Fleisch und Blut übergegangen sind, dass wir sie, ohne darüber nachzudenken, ausüben. Leider gibt es immer noch viele Zeitgenossen, die sich hartnäckig verweigern, die Faktenlage anzuerkennen. Vor ein paar Jahren wurde in einem Nachbarort ein Lkw-Fahrer gestoppt, der – übrigens im Berufsverkehr – Karten spielend am Lenkrad erwischt wurde … eine definitiv fahrlässige Form von Multitasking. Für diese unverbesserlichen Zeitgenossen gibt es Gott sei Dank Aufklärungsmaterial im Blog von Stephan List:

http://toolblog.de/2017/02/14/warum-multitasking-nicht-funktioniert/

Nein sagen – so geht es …

Ich persönlich habe überhaupt nichts gegen ein „Nein“. Ganz im Gegenteil. Mir ist ein klares „Nein“ lieber, wie ein „Vielleicht“ oder ein „Ja, aber …“ bzw. ein „Ja“ und später „Ich kriege es doch nicht gebacken … „. Trotzdem es fällt nicht leicht „Nein“ zu sagen – mensch will ja niemand vor den Kopf stoßen. Keine Sorge, es gibt Abhilfe. Die Wenigsten nehmen einem ein „Nein“ übel – besonders, wenn es zum einen begründet und zum anderen charmant eingepackt ist. Und wie es geht? Ein paar Tipps hierzu gibt es bei Stephan List im Toolblog:

http://toolblog.de/2017/02/13/nein-sagen-auf-einen-blick/

Wenn es mal wieder nicht so läuft, wie Ihr es gern hättet …

Noch einmal ein Link auf Stephans Toolblog. Alle guten Dinge sind bekanntermaßen drei. Und da Stephan immer wieder tolle Netzfundstücke aufstöbert, sollte es ja auch nicht überraschend sein. In folgenden Verweis findet Ihr Informationen darüber, wie Ihr wieder in ans Arbeiten kommt. Ja, richtig gelesen. Es gibt immer Situationen, da scheint einfach nichts mehr zu gehen. Ein kleiner Waldspaziergang, eine kleine Belohnung oder ähnliches Können Wunder wirken. Mehr verrät eine Infografik, die Ihr hier findet:

5-Sekunden-Gewohnheiten

Selbstkritisch zu reflektieren ist ein Segen. Leider Gottes kann zu viel davon zum Fluch werden. Besonders selbstkritische Menschen leiden schwer darunter. Aber auch hier kann mensch in gewissen Rahmen entgegenwirken. Tim Schlenzig schlägt für diesen Zweck eine Übung vor, die in wenigen Sekunden erledigt ist und dauerhaft dazu führen kann, das innere Gleichgewicht wiederherzustellen.

http://mymonk.de/ueberkritisches-hirn/

Besser fokussieren …

Mir gehen relativ oft viele Dinge gleichzeitig durch den Kopf. Eigentlich will ich mich auf eine Aufgabe konzentrieren, aber leider fallen mir schon wieder tausend andere Dinge ein, die auch noch erledigt werden müssen oder mit denen ich mich gerne mal beschäftigen möchte. Da Multitasking nicht funktioniert, heißt es sich auf das hier und jetzt zu fokussieren. Aber wie? Tipps und Kniffe hierzu verrät Ivan Blatter in dem folgenden Artikel:

https://ivanblatter.com/fokussieren/

Projektmanagement

Projektumfang definieren mit dem In-Out-Rahmen

Andrea Windolph hat mich mal wieder auf eine schöne Methode aus dem Bereich Projektmanagement aufmerksam gemacht. Mithilfe des In-Out-Rahmens lässt sich der Umfang eines Projektes leichter bestimmen. Ein tolles Hilfsmittel für den Projekteinstieg.

https://projekte-leicht-gemacht.de/blog/pm-in-der-praxis/in-out-rahmen/

Agile

Sprintplanung

Wann ist die Sprintplanung abgeschlossen? Eine Antwort könnte lauten, wenn die „Timebox“ abgelaufen ist. Das dürfte aber für viele vermutlich eine unbefriedigende Antwort sein. Die passende Antwort auf die Frage gibt Krystian Kaczor in einem Artikel:

https://www.scrum.org/resources/blog/scrum-myths-sprint-backlog-fully-built-and-assigned-sprint-planning

Scrum ist schneller und günstiger …

Scrum sei schneller und günstiger als klassisches Projektmanagement heißt es gelegentlich in der etwas überschwänglichen Literatur der besonders euphorischen Befürworter. Allerdings ist diese Aussage etwas irreführend. Richtig ist: das iterative-inkrementelle Vorgehen führt dazu, dass es deutlich früher und häufiger zu Feedbackschleifen kommt, die die Anpassung an neue Erkenntnisse ermöglichen und damit einen möglichen Effizienzgewinn im Vergleich zu klassischen Projekten erlauben. Es ist kein Muss, aber im Bereich des Möglichen. Mehr dazu verrät Stephanie Ockerman:

https://www.scrum.org/resources/blog/scrum-myths-scrum-projects-are-faster-and-cheaper

Wenn Prozesse Komplexität aufbauen, statt reduzieren …

Ob Lars Richter sich beim Verlinken des Videos von Mark Poppenborg im Klaren war, dass er damit Werbung für agile Methoden macht? Ich weiß es nicht. Egal. In einer Welt, die permanent im Fluss ist und Veränderungen der Normalzustand ist, können „aufgeblasene“ Prozesse zum Handicap werden. Übrigens ein Ansatz, die guten Lean-Enthusiasten ebenso verfolgen: Vereinfachung ist Trumpf, um anpassungsfähig zu sein.

http://larsrichter.training/wertschoepfungshygiene-herr-meier-macht-dienst-nach-vorschrift/

Allen wollen plötzlich agile sein?

Was haben Agile und Lean gemeinsam? Kaizen! Eine Wertehaltung, die die kontinuierliche Verbesserung in den Vordergrund stellt, wie Mario Buchinger treffend feststellt. Und da derzeit Agile auch in aller Munde ist, sollten wir auch darüber reden. Den alle wollen plötzlich agile sein. Aber funktioniert es, wenn mensch ausschließlich auf kurzfristige Effizienzgewinne abzielt? Nun, wie der Autor selbst, bin ich der Auffassung, dass in diesem Falle Agilität zum Scheitern verurteilt ist.

http://www.lean-knowledge-base.de/alle-wollen-ploetzlich-agil-sein/

Lean

Die LeanArountTheClock 2017

Parallel zur Konferenz der Agilen Verwaltung fand die LeanAroundTheClock in Mannheim statt. Eine Veranstaltung, bei der ich letztes Jahr sogar als Referent auftretend durfte und ein spannendes Format. Auch in diesem Jahr haben sich die Organisatoren um Ralf Volkmer richtig ins Zeug gehängt und ein hochkarätiges Angebot gemacht. Für alle – die, wie ich nicht persönlich dabei sein konnten – aber den einen oder anderen Vortrag gerne gesehen hätten, gibt es die Möglichkeit im Nachgang via Videomitschnitt, den Vorträgen auf diesem Wege zu lauschen. Noch sind nicht alle Vorträge online, sondern nur ein Teil. Aber immerhin. Die ganzen Filme gibt es übrigens auf der Lean Knowledge Base. Da ich noch nicht alle gesehen habe – es ist ordentlich Filmmaterial – bin ich so frei und verlinke ohne weiteren Kommentar:

Lean Production vs. Controlling – Prof. Dr.-Ing. Andreas Syska:

http://www.lean-knowledge-base.de/lean-production-vs-controlling/

Viable System Model – Komplexität & Organisation – Mark Lambertz:

http://www.lean-knowledge-base.de/viable-system-model/

Denkfehler 4.0 – Warum Digitalisierung Ihr kleinstes Problem ist! – Stephanie Borgert:

http://www.lean-knowledge-base.de/denkfehler-4-0-warum-digitalisierung-ihr-kleinstes-problem-ist/

BI@OTTO – Agile is out, Viable is in!!! – Conny Dethloff:

http://www.lean-knowledge-base.de/bi-otto-agile-is-out-viable-is-in/

Unternehmensdemokratie: Zukunft der Arbeit oder Witz der Woche? – Andreas Zeuch:

http://www.lean-knowledge-base.de/unternehmensdemokratie/

Lean? Und wenn ja, wie viele? – Heiko Bartlog, Guido Bosbach, Christoph Karsten:

http://www.lean-knowledge-base.de/lean-und-wenn-ja-wie-viele/

Regeln der Prozessverbesserung nach Hitoshi Takeda

Regeln, Regeln und noch mehr Regeln. Und dann auch noch gleich 25 an der Zahl. Aber es sind Regeln, die es in sich haben. Ursprünglich wurden diese Regel der Prozessverbesserung von Hitoshi Takeda aufgestellt. Den Lean-Enthusiasten ist der Name sicherlich ein Begriff, da er mit zu den führenden Autoren gehört.

http://www.sixsigmablackbelt.de/25-regeln-der-prozessverbesserung-25-regeln-kaizen/

Management und Leadership

Personalakte? Brauchen wir nicht …

Ein kleiner Nachdenkimpuls aus der Feder des geschätzten Roland Dürre, der auf der Konferenz der agilen Verwaltung (die Doku ist in Kürze online) zusammen mit Art Leferink von buurtzorg einer der Vortragenden war. Die Firma buurtzorg hat – kleiner Hinweis – keine Personalabteilung. Das wiederum hat Roland zu ein paar Gedanken inspiriert, die nahezu ketzerisch klingen mögen.

http://if-blog.de/rd/unternehmertagebuch-118-personalakte/

Veränderung durch Vernetzung

Die Macht der Vernetzung hat Marcus Raitner bereits mehrfach thematisiert. Im folgenden Artikel greift er das Thema Vernetzung in Zusammenhang mit Change Management, also der organisatorischen Veränderung auf. Ein Aspekt, der meines Erachtens viel zu wenig Beachtung findet.

http://fuehrung-erfahren.de/2017/02/social-change-management-veraenderung-durch-vernetzung/

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