LINKSDERWOCHE | KW 12/2017: Produktivität, Projektmanagement, Agile, Lean, Leadership und Management

Produktivität

Checklisten – richtig verwenden

Checklisten können Fluch und Segen sein. Segen, wenn wir sie im richtigen Kontext als Hilfsmittel nutzen (wiederkehrende Aufgaben). Fluch, wenn wir eine Checkliste als in Stein gemeißelte Gebrauchsanweisung verwenden. Mehr zum Thema im Toolblog von Stephan List:

http://toolblog.de/2017/03/13/vom-nutzen-der-checklist/

Vorträge strukturieren

Vorträge zu halten gehört heute zum Handwerkszeug. Und wenn es nur eine Kurzpräsentation im Kollegenkreis ist. Dem einen oder anderen fällt es recht leicht, sich kurz mal einen Vortrag aus den Ärmeln zu schütteln. Wieder andere tun sich schwer damit, einen Vortrag zu entwickeln und zu Strukturieren. Zumindest was das strukturieren betrifft, hat Stephan List ein paar Anregungen für Euch:

http://toolblog.de/2017/03/16/wie-sie-ihren-vortrag-strukturieren/

ichigyo-zammai – volle Konzentration auf eine einzige Handlung

Es ist eigentlich eine Binsenweisheit der Produktivität: statt Multitasking, Fokussierung auf eine einzige Aufgabe. Das erhöht die Produktivität. Durch Leo Babauta habe ich erfahren, dass es dafür sogar einen japanischen Ausdruck aus der Zen-Lehre gibt: ichigyo-zammai. Auch wenn es einfach klingt, die Versuchung ist groß sich eben an diesen Grundsatz nicht zu halten. Und ich bin mir sicher, die meisten von Euch kennen es. Mehr zum Thema:

https://zenhabits.net/ichigyo-zammai/

4 Schritte die Vergangenheit los zu lassen

Die Vergangenheit kann manchmal wie ein heftiger Mühlstein am Hals wirken. Die Wunden der Vergangenheit bremsen uns dann aus. Statt aus der Erfahrung zu lernen, trauern wir ihr hinterher und stellen uns damit selbst ein Bein. Leo Babauta hat einen kleinen Leitfaden verfasst, der helfen kann los zulassen.

https://zenhabits.net/past/

Eine schwungvolle List für Eure Motivation

Jeder hat irgendwann mal einen Durchhänger. Ein Motivationsloch. Die meisten Menschen würden sagen, dass es nur eine Frage der Disziplin ist, um sich aus diesem Loch wieder herauszuheben. Da bin ich anderer Meinung. Die Disziplin folgt auf die Motivation, nicht umgekehrt. Und die Motivation ergibt sich aus der Antwort auf die Frage nach dem warum. Je stärker wir von dem, warum überzeugt sind, desto disziplinierter verfolgen wir eine Aufgabe, ein Ziel oder treiben ein Projekt voran. Ivan Blatter macht sich diese Wirkung urbar mithilfe einer Liste. Spannender Gedanke, denn ich aufgreifen werde:

https://ivanblatter.com/100-gruende/

Wenn es hart auf hart kommt …

Hin und wieder taucht dieses Gefühl auf, dass einfach alles nur noch Kampf ist und nichts vorwärtsgehen will. Es scheint sogar, als hätte sich die ganze Welt gegen uns verschworen. Zumindest fühlt es sich so an. Was tun? Nun, Tim Schlenzig hat eine schöne Parabel über einen buddhistischen Mönch geteilt, die genau auf diese Situationen passt. Fazit: Manchmal ist Geduld in solchen Situationen der Beste weg.

http://mymonk.de/schwere-zeiten/

Schluss mit Ja, wenn eigentlich Nein gemeint ist …

Auch so ein Klassiker, den sicherlich viele kennen: Wir sagen etwas zu, obwohl wir eigentlich nicht wollen. Wir gehen also Verpflichtungen ein, die wir – aus welchen Gründen auch immer – nicht erfüllen können oder wollen. Besonders die „Gutmütigen“ unter uns sind Kandidaten für dieses Phänomen. Und leider gibt es auch Mitmenschen, die diese Gutmütigkeit ausnutzen. Also wie lösen wir das Problem? Vielleicht hilft der Artikel von Christina Fischer weiter.

http://mymonk.de/nein-meinen-und-sagen/

Agile

Aus der agilen Praxis: Wenn das Team nicht agil sein will

Die erste Hürde ist geschafft. Die Entscheidung ist getroffen. Wir arbeiten jetzt agil. Alles wunderbar. Hurra! Aber nach ein paar Wochen kommt die erste Ernüchterung. Es läuft nicht ganz so rund. Der zündende Funke ist nicht übergesprungen. Was jetzt? Jan Fischbach greift genau diese Situation auf und gibt hierzu ein paar Tipps, die hilfreich sein können:

http://www.teamworkblog.de/2017/03/mein-team-will-nicht-agil-sein-was-tun.html

Amüsantes: Agile Coaches in Großunternehmen

Bernhard Schloss ist Ohrenzeuge eines amüsanten Dialoges geworden, der mich schwer zum Schmunzeln gebracht hat. Diesen Leckerbissen will ich Euch nicht vorenthalten. Es darf also gelacht werden:

http://www.bernhardschloss.de/blog/?p=3538

Die drei Scrum-Rollen

Eine schöne und knackige Beschreibung der drei Scrum-Rollen hat Patrick Schönfeld ins Netz gestellt, die gerade für Scrum-Einsteiger hilfreich sein könnte. Und dafür müsst Ihr Euch nicht durch dicke Wälzer und Ratgeber quälen. Übrigens der „Scrum Guide“ hat gerade mal 17 Din-A4-Seiten, das Agile Manifest passt auf eine einzige Seite – im Vergleich zum Prince2-Leitfaden richtige Leichtgewichter ;-).

http://chaosverbesserer.de/blog/2017/03/12/die-drei-rollen-in-scrum/

Wir sind schon agil

Und noch einmal Patrick Schönfeld. Die Entscheidung agile Methoden einzuführen ist getroffen. Aber hoppla, vielleicht sind wir schon agiler als wir vielleicht dachten. In diesem Punkt stimme ich Patrick Schönfeld zu, denn Agilität ist ein Prinzip, das nicht irgendwo vom heiteren Himmel kommt und die Prinzipien sind nicht wirklich neu. Im Alltag müssen wir öfter agile sein, auch wenn wir das Kind nicht beim Namen nennen oder uns bewusst sind. Mehr zum Thema:

http://chaosverbesserer.de/blog/2017/03/15/wir-sind-schon-agil/

Retrospektive mit dem Team-Radar

Im Blog von Barry Overeem habe ich einen Ansatz für Retrospektiven entdeckt, der vielleicht für den einen oder anderen interessant sein kann. Er setzt das sogenannte Team-Radar ein. Einer Darstellung, die auf dem Netzdiagramm basiert. Auf Basis des Team-Radars basieren dann die folgenden Schritte:

http://www.barryovereem.com/retrospective-using-the-team-radar/

Agiles Vokabular – eine Liste

Ian Mitchell hat eine Liste mit rund 144 Begriffen aus dem agilen Umfeld zusammengetragen, die zu helfen sich besser in der agilen Welt zurecht zu finden. Die Liste richtet sich nicht nur an Neulinge, sondern ist auch für alte Hasen interessant. Mensch lernt bekanntermaßen nie aus.

https://www.scrum.org/resources/blog/gross-definitions-144-agile-terms-you-simply-have-know

Bedeutung des Daily Stand-Up

Der Daily Stand-Up (oder der Daily Scrum genannt) ist essenziell. Täglich wird so das Team synchronisiert und damit arbeitsfähig gemacht. Mhd Mrhaf Halabi gibt ein paar Hinweise und Tipps, damit sie auch zielführend sind.

https://www.scrumalliance.org/community/articles/2017/march/the-importance-of-the-daily-stand-up

Lean

Das Jidōka-Prinzip: Begründung

Neben Just-In-Time ist Jidōka (intelligente Automation) einer der zwei tragenden Säulen des Toyota-Prinzips, dass quasi die Lean-Evolution losgetreten hat. Das Prinzip besagt, dass Qualität im Prozess entstehen muss. zeigt auf, warum dieses Prinzip derart bedeutend ist. Spannend.

http://www.aleanjourney.com/2017/03/the-consequences-of-not-doing-jidoka.html

Das Jidōka-Prinzip: Umsetzung in der Praxis

Zur Umsetzung des Jidōka-Prinzips gibt es einen weiteren Artikel von . Am Beispiel der Qualitätskontrolle zeigt der die praktische Anwendung des Prinzips auf. Bedauerlicherweise ein Beispiel aus dem Produktionsbereich. Aber auch hier lässt sich sicherlich einiges ableiten.

http://www.aleanjourney.com/2017/03/improve-quality-control-with.html

Leadership und Management

Undercover Boss

Ich bin kein Freund der meisten TV-Formate wie Bauer sucht Frau oder Frauentausch. Hier werden Menschen zur Unterhaltung und zum Amüsement vorgeführt, zum Affen gemacht. Aber eines dieser Formate, nämlich „Undercover Boss“ hat es in den Blog von Lydia Krüger geschafft. Nicht ganz grundlos. Weil sich hier etwas lernen lässt. Etwas, was viele beim Aufstieg auf der Karriereleiter vergessen haben. Was könnt Ihr hier lesen:

https://bueronymus.wordpress.com/2017/03/19/geh-doch-mal-undercover-boss/

Zielvereinbarung: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen sie Packungsbeilage oder fragen sie Ihren Arzt und Apotheker

Zielvereinbarungen haben sich zwischenzeitlich flächendeckend durchgesetzt. Sie gehören zum Standardrepertoire. Aber mit Zielen ist es so eine Sache, denn sie haben auch Schattenseiten und natürlich kommt es auch darauf an, wie Ziele formuliert werden. Sonst schlagen die Nebenwirkungen all zu stark durch. Mehr zum Thema aus der Feder von Lydia Krüger:

https://theorgproject.wordpress.com/2017/03/15/warum-zielvereinbarungen-in-unternehmen-oft-kontraproduktiv-sind/

Unternehmensdemokrat ohne es zu Wissen

Der Begriff Unternehmensdemokratie – so ist meine Erfahrung – scheint eine polarisierende Wirkung zu haben. Dabe wird gerne vergessen, dass es oft demokratische Entscheidungswege in Unternehmen oder anderen wirtschaftlich tätigen Organisationen gibt. Auch im Kleinen finden sich entsprechende Elemente in nahezu jedem Unternehmen. Mehr zum Thema aus der Feder von Mike Lambertz:

http://www.unternehmensdemokraten.de/wahrscheinlich-sind-sie-ein-unternehmensdemokrat/

Lob der Faulheit

Marcus Raitner zitiert in seinem aktuellen Blogpost einen Kurt von Hammerstein-Equord, einen deutschen General, der zur Zeit der Weimarer Republik das Heer kommandierte. Interessanterweise hatte dieser damals „Faulheit“ und „Intelligenz“ als Schlüsselqualifikation für die höchsten Weihen bezeichnet. Auch wenn es abstrus für manchen klingen mag, da ist was dran. Mehr dazu:

http://fuehrung-erfahren.de/2017/03/lob-der-faulheit/

Wenn es solange gut ging, dann geht es auch künftig gut …

1000 Mal ist nichts passiert – muss aber nicht heißen, dass beim 1001 Mal nichts passiert. Aber genau diese fixe Idee scheint doch in vielen Köpfen, im Kleinen wie auch im Großen, herumzugeistern. Das ist ein Problem. Ein Problem, dass Lars Vollmer gekonnt auf Managemententscheidungen überträgt.

http://larsvollmer.com/wenn-soweit-gings-gut-ihr-bestes-argument-ist/

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