#LINKSDERWOCHE | KW 14/2017: Produktivität, Agile, Lean, Management

Produktivität

Wider Powerpointgemetzel

Powerpoint wird oft geschmäht. Dabei ist es nicht das Werkzeug, sondern die Anwendung desselben, die so manchen – oft zu Recht – das Grauen lehrt. Dabei gibt es wunderbare Formate für Präsentationen, die – setzt mensch sie richtig ein – aus einem Powerpoint-Foliensatz trotz trockener Materie sogar unterhaltsame und einprägsame Vorträge werden lassen.  Stephan List hat einige Formate kurz zusammengefasst und verweist auf vertiefende Informationen im Netz:

http://toolblog.de/2017/03/27/so-entkommen-sie-aus-dem-powerpoint-knast/

Probleme lösen

Stephan List greift einen Blogbeitrag von Xmind auf. Xmind – für die, die es noch nicht kennen – ist eine Software für Mindmapping. Die Basisversion ist kostenfrei und reicht für sehr vieles aus. Aber auch die Pro-Version kann sich im Vergleich – zur recht teuren Konkurrenz – gut sehen lassen. Zurück zum Thema, es geht um das Finden von Problemlösungen mit Mindmapping-Unterstützung. Stephan ergänzt und erweitert mit entsprechenden Hinweisen und Kommentaren den Ursprungsartikel. Auch wenn Ihr Xmind nicht verwendet, können Euch die Tricks weiterhelfen, da sie sich auch ohne Mindmapping anwendbar sind.

http://toolblog.de/2017/03/31/wie-sie-mit-xmind-probleme-loesen/

Wartezeiten produktiv nutzen

Wer kennt es nicht: Da sitzt mensch zwischen zwei Terminen und die Zeit reicht eigentlich nicht, um noch eine neue „Aufgabe“ auf der Liste abzuarbeiten. Leerzeiten oder Wartezeiten, die unsere Produktivität bremsen. Müssen sie aber nicht. Mensch kann sie – so schreibt es Ivan Blatter – produktiv nutzen.

https://ivanblatter.com/wartezeiten-produktiver-nutzen/

Powernapping – Tricks und Kniffe für das Energienickerchen

In unseren Breitengraden (noch) verpönt ist das sogenannte Energienickerchen. Wer dabei das Bild des Siesta haltenden „Mexikaners“ aus einem schlechten Western vor Augen hat, sollte dieses Klischee nicht nur deshalb schnell zur Seite schieben, weil er damit ein Vorurteil wiedergibt, sondern auch vor dem Hintergrund der produktivitätssteigernden Wirkung des Powernapps sein Bild hinterfragen. Mehr zum Thema gibt es von Anja Rassek:

http://karrierebibel.de/powernapping/

Selbstreflexion

Selbstreflexion ist eines der entscheidenden Elemente, die uns dabei helfen unsere Schwächen, Stärken zu entdecken und unseren Standort zu bestimmen sowie die Richtung die wir einschlagen wollen entsprechend zu korrigieren. Christine Paulus regt einen vierteljährlichen Rhythmus für eine intensivere Selbstreflexion an. Andere planen sogar eine monatlichen intensivere Reflexion ein. Sinnvoll ist es auf jeden Fall. Mehr zum Thema:

https://christinepaulus.wordpress.com/2017/03/31/reflexion-quartal-review/

Sorgen los lassen …

Sorgen, Sorgen und nochmals Sorgen – sie drücken einen schon recht heftig nieder. Sorgen sind ein ganz schöner Ballast. Nicht immer sind sie tatsächlich begründet. Nicht immer tritt ein, was wir uns an Schreckenszenario zusammenreimen. Auch wenn gesundes „Risikoverständnis“ überlebenswichtig ist, sollten uns die Sorgen nicht erdrücken dürfen. Wie also können wir sie los lassen? Tim Schlenzig hat da vielleicht eine Hilfe am Start …

http://mymonk.de/lass-die-sorgen-los/

Anwendungsmöglichkeiten für Post-Its

Post-its finden sich im jeden gut sortierten Büro. Meist werden sie jedoch als Hilfsmittel schwer unterschätzt und kleben achtlos an Bildschirmen als kleine Erinnerungshilfen. Dabei lässt sich so viel mehr mit den Post-its machen. Andrea Windolph zeigt Euch 19 verschiedene Anwendungsmöglichkeiten für Post-its – die ihr nicht nur – im Projektmanagement nutzen könnt.

https://projekte-leicht-gemacht.de/blog/pm-in-der-praxis/post-its-projektmanagement/

Agile

Agile Organisationen – ein Überblick

Aus der Feder von Tanja Föhr stammt der folgenden Beitrag, der einen kleinen Abriss über das Thema agile Organisation bietet. Der Artikel geht nicht in die Tiefe, wenn es um die methodische Vielfalt bietet, zeigt aber auf, warum die agile Methodenkiste geeignet ist, so manche geplagte „Organisation“ weiterzuentwickeln.

https://tanjafoehr.com/2017/03/29/agile-organisationen-miteinander-mehr-erreichen/

Was ist Agilität?

Was ist „agile“ und wo fängt mensch mit „Agilität“ an? Und was ist eigentlich soviel anders von der „bisherigen“ Vorgehensweise? Das sind die Fragen, mit denen sich Patrick Schönfeld dem Thema in seinem Blogpost nähert. Sein Fazit und an diesem Punkt stimme ich ihm voll und ganz zu: Agilität beginnt nicht mit agilen Methoden. Agilität beginnt mit der Haltung an.

http://chaosverbesserer.de/blog/2017/03/26/wo-faengt-man-mit-agilitaet-eigentlich-an/

Backlog Refinement bestmöglich gestalten

Die „Vorbereitungen“ für die Sprintplanung finden zumeist beim sogenannten Backlog Refinement oder auch Backlog Grooming statt, dass im Scrum Guide nicht explizit erwähnt wird. Ziel ist es die am höchsten priorisierten Product Backlog Items so zu verfeinern, dass sie für die anstehende Sprintplanung bestmöglich vorbereitet sind. Todd Miller hat – auf Basis seiner Erfahrungen – ein paar Anregungen zusammengestellt, die bei der Gestaltung hilfreich sind.

https://www.scrum.org/resources/blog/optimizing-product-backlog-refinement

Die Rolle de Scrum Masters falsch verstanden

Barry Overeem hat seinen folgenden Blogartikel der Rolle des Scrum Masters gewidmet. Genau genommen geht es dabei um Missverständnisse, wie die Rolle ausgefüllt werden soll oder besser nicht ausgefüllt werden sollte. Ehrlich gesagt kein leichtes Unterfangen. Den der Scrum Master hat eine zentrale Rolle in scrumgeführten Projekten.

http://www.barryovereem.com/scrum-master-misunderstandings/

Häufige Fehler, die neue Scrum Master machen

Geschafft. Endlich Scrum Master. Ein Traum wird wahr. Aber Vorsicht. Es drohen Fallstricke, wie bereits im Artikel von Barry Overeem aufgezeigt wurde. Ujjal Banerjee Blogbeitrag ergänzt hier nicht nur, sondern gibt auch noch weitere Tipps, wie sich diese Fallstricke vermeiden lassen.

https://www.scrumalliance.org/community/articles/2017/march/common-mistakes-new-scrummasters-should-avoid

Scrum-Werte Teil 4

Vorige Woche hatte ich bereits die ersten beiden Teile der Artikelserie von Stephanie Ockerman hier verlinkt. Jetzt kann ich Euch den vierten und vorletzten aus der Serie präsentieren, der sich mit „Courage“ auseinandersetzt.

https://www.scrum.org/resources/blog/maximize-scrum-scrum-values-courage-part-3-5

 

Lean

Die sieben Arten der Verschwendung

Über den Blog von Tim McMahon bin ich über ein nettes Video gestolpert, in dem Studenten an einem alltäglichen Beispiel die sieben Arten der „Verschwendung“ demonstrieren.

[Kleine Anmerkung am Rande, der Begriff Mudda (so habe ich vor ein paar Tagen gelernt) bedeutet übrigens nicht „Verschwendung“, sondern einfach nur sinnlose Tätigkeit (Danke, Frederic für die Aufklärung). Bedauerlicherweise wird in der Lean-Literatur gerne Mudda mit Verschwendung/Waste übersetzt. Das berühmte Problem der Übersetzung – hier in diesem Fall vom Japanischen ins Englische und dann ins Deutsche. Wie Ihr aber selbst merkt, gibt es einen erheblichen Unterschied zwischen Verschwendung und sinnloser Tätigkeit.]

http://www.aleanjourney.com/2017/03/7-wastes-demonstration-from-students.html

… keine Zeit, weil ich Feuerwehr spielen muss

Ein interessanter Aspekt, der von  angesprochen wird, lässt mich aufhorchen. Er kommt mir bekannt vor. Die kontinuierliche Weiterentwicklung im ganzheitlichen Sinne (ich spreche bewusst nicht von kontinuierlichem Verbesserungsprozess) ist zentrales Element der Lean-Philosophie. In der Praxis aber fällt gerade dieser Teil gerne hinten runter. Mit der Folge, dass wir uns dauerhaften Feuerwehrmodus befinden.

http://www.leanblog.org/2017/03/time-fire-fighting/

Management und Leadership

Verantwortung übernehmen

Verantwortung übernehmen, das höre ich öfter. Aber dann folgen die Schuldzuweisungen. Oder mit anderen Worten, wir suchen einen Sündenbock und dann ist die Sache erledigt. Wirklich? Wohl kaum. Die Ursache wird nicht gelöst und meistens ist der „Schuldige“ noch nicht einmal „ursächlich“ für das Problem. Verantwortung zu übernehmen würde bedeuten, statt mit Schuldzuweisungen abzulenken, das Problem in Angriff zu nehmen und die Ursache zu beheben. In ähnlicher Weise argumentiert Marcus Raitner in seinem aktuellen Blogpost:

http://fuehrung-erfahren.de/2017/03/verantwortung-statt-ausreden/

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