#LINKSDERWOCHE | KW 19/2017: Produktivität, Projektmanagement, Agile, Lean und Management

Produktivität

Aufgabenorganisation im Team mit Outlook

Zugegebenermaßen bin ich kein Freund der Aufgabenverwaltung von Outlook. Mir persönlich ist sie zu unübersichtlich und unpraktikabel.Allerdings ist Outlook nun mal das Programm, mit dem nahezu fast jeder im Alltag arbeitet und eben in aller Regel vorhanden. Daher gibt es sicherlich viele, die mit Outlook arbeiten und ggf. auch ihre Aufgaben darüber organisieren. Von Sigrid Hess gibt es eine gute „Anleitung“, wie Ihr – wenn Ihr Euch im Team mit Outlook organisiert, sicherstellen könnt, dass nur die Euren Aufgaben zu sehen bekommt.

http://www.teamworkblog.de/2017/05/outlook-aufgabenliste-bitte-nicht-die.html

100 % Auslastung? So ein Quatsch …

Mario Lucero spricht mir aus der Seele. In dem folgenden Blogbeitrag erklärt er, warum die Vorstellung einer 100%igen Auslastung von Mitarbeitern wenig sinnvoll ist. Auch ich meine, dass sich hinter der Vorstellung ein gewaltiger Denkfehler verbirgt, der zum einen wenig Luft für Unvorhergesehenes lässt und zum anderen – und an dieser Stelle setzt Mario Lucero an – keinen Freiraum für übrig lässt, um das Thema „Verbesserung“ in Angriff zu nehmen.

http://agilelucero.com/agile/slack-get-continuous-improvement/

Gelassenheit – Inspiration aus der buddistischen Lehre

Die buddhistischen Lehren und die stoischen Philosophen der Antike haben überaus beeindruckende inhaltliche Parallelen, wie ich immer wieder fasziniert feststelle, und sind eine Quelle wertvoller Inspiration – auch ohne ein religiöses Interesse – wenn es um die Themen Achtsamkeit und Gelassenheit geht. Tim Schlenzig greift gerne auf die fernöstliche Sicht zurück und belegt im Folgenden ein weiteres Mal, dass sich daraus einiges lernen lässt.

http://mymonk.de/buddhas-sicht/

Wider die Beschäftigungssucht

Permanent unter Dampf, immer beschäftigt und dauerhaft am Werkeln. So könnte mensch fast meinen, lautet für viele von uns das Leitbild. Das halte ich persönlich für fatal. Wir brauchen unsere Musestunden, Zeiten in denen wir unproduktiv einfach von uns hintreiben und unsere Kreativität nachgeben. Aber wie oft erwischen wir uns dabei, dass wir nicht mehr abschalten können und uns auf Teufel komm raus beschäftigen müssen? Wie gesagt, ich glaube, dass Auszeiten sehr wichtig sind. Mehr dazu erfahrt Ihr von Tim Schlenzig, der den folgenden Beitrag verfasst hat:

http://mymonk.de/busy-trap/

„Ausgebrannt“ für Neueinsteiger

Burn-out ist ein Massenphänomen. Zumindest kommt es mensch gelegentlich so vor. Und die Zahlen sprechen eindeutig dafür, dass das, was ich subjektiv empfinde, tatsächlich der Fall ist. Die Zahl der psychischen Krankheiten nehmen gerade rasant zu. Und immer noch geistert immer wieder der Begriff „Burn-out“ als Sammeldiagnose durch den Raum. Ausgebrannt als „Held der Arbeit“. Aber mal ganz ehrlich, was verbirgt sich wirklich dahinter? Wer anfängt an der Oberfläche zu kratzen, wird sich schwer wundern, welch breites Themenfeld sich dahinter verbirgt. Für den Einstieg helfen vielleicht die Hinweise von Stephan List auf seinem Toolblog:

http://toolblog.de/2017/05/04/burnout-fuer-einsteiger/

Projektmanagement

7 Methoden basierend auf dem Prinzip der 4-Felder-Matrix

Andrea Windolph zeigt in einem Blogartikel, wie basierend auf der 4-Felder-Matrix rund sieben verschiedene Methoden erfolgreich im Projektumfeld einsetzen lassen. Die Liste ist nicht abschließend, zeigt aber wunderbar, wie wirkmächtig eine 4-Felder-Matrix sein kann und beiträgt – nicht nur im Projektumfeld – Informationen zu strukturieren, um Handlungsempfehlungen ableiten zu können:

https://projekte-leicht-gemacht.de/blog/pm-methoden-erklaert/die-vier-felder-matrix-7-praktische-methoden-fuer-projektmanager/

Agile

Constellation Retrospective

Es gibt verschiedene Herangehensweisen zur Durchführung von Retrospektiven von einige hier schon Gegenstand der Links der Woche waren. Diese Woche habe ich wieder einen neuen Ansatz entdeckt.  erörtert in ihrem Beitrag einen Ansatz, der sich Constellation Retrospective nennt. Vielleicht auch für Euch interessant:

http://blog.crisp.se/2017/05/01/yassalsundman/constellation-retrospective

Agile Methoden erleichtern innovatives Denken

Agile Methoden befördern die Kommunikation zwischen allen Beteiligten im Projekt. Auf der Interaktion zwischen allen Beteiligten basiert der innovative Ansatz, der nahezu alle agilen Methoden auszeichnet. Gerade diesen Aspekt hebt Jayarajkumar Ayyappan in seinem Artikel besonders hervor, wenn er am Beispiel von Scrum aufzeigt, wie die verschiedenen Aspekte, Rollen, Artefakte und Regel von Scrum innovative Denkweisen befördern und erleichtern:

https://www.scrumalliance.org/community/articles/2017/may/agile-practices-that-unlock-innovative-thinking

Video: Scrum vs. Kanban?

Diese unglückliche Diskussion Scrum vs. Kanban kam mir mehrfach schon unter. Ich halte nichts davon. Beide Ansätze haben ihre Stärken und Schwächen, die sie je nach Kontext mehr oder weniger gut ausspielen können. Aber ich bin – so hoffe ich zumindest – keiner diese Methodenfetischisten, die eine entsprechende Methode einer Monstranz gleich vor sich hertragen und predigen, sie sei der alleinige glückselig machende Weg. Das hat – das ist meine Meinung – nicht viel mit Agilität zu tun (eher im Gegenteil). Aber sei es drum, diese Diskussionen gibt es und sie wird mitunter verbittert geführt. Daher freut es mich, wenn Boris Gloger, mit dem folgenden Video dieser unglückseligen Diskussion gegensteuert und aufzeigt, wie Scrum und Kanban sich durchaus ergänzen können:

https://blog.borisgloger.com/2017/05/02/kanban-for-dummies-aeh-scrummies/

Organisationsentwicklung mit Scrum

Organisationsentwicklung ist für mich ein ergebnisoffener Prozess. Zu Beginn kann ich höchstens grob absehen, wohin die Reise führen wird. Gerade in diesem Kontext spielt Scrum seiner Stärke besonders gut aus. Wobei die Einführung von Scrum mit seinen Organisatoprinzipien selbst bereits organisatorische Veränderungen in umfangreicher Art erfordert. Mehr dazu aus der Feder von Ilia Pavlichenko:

https://www.scrum.org/resources/blog/scrum-driver-organizational-change

Scrum Master: Coaching-Fähigkeiten entwickeln

Scrum Master müssen richtige Multitalente sein. Aber besonders gefragt ist ihre „Coaching“-Fähigkeit. Auch wenn ich der Meinung bin, dass aus einem Pinguin niemals eine Giraffe wird, sprich aus jemanden der kein Talent fürs „Coachen“ hat auch niemals ein guter Coach werden kann. Wer allerdings die Veranlagung ins sich trägt, der muss sie genauso wie jedes andere Talent trainieren, um ihr Potenzial ausfüllen zu können. Ein paar hilfreiche Werkzeuge für Scrum Master in diesem Sinne stellt Nagesh Sharma in seinem Blogpost vor:

https://www.scrum.org/resources/blog/scrum-master-are-you-connector

Agile Transformation und Heldentum

Auch diese Woche gibt es erneut einen lesenswerten Beitrag aus der Feder von Marcus Raitner, der mit seinen Reflexionen immer wieder spannende Denkimpulse liefert. Sein aktueller Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, wie „Helden- und Machertum“ im agilen Transformationsprozess als Hindernis wirkt und in einem agilen Umfeld sogar obsolet wird:

http://fuehrung-erfahren.de/2017/05/die-agile-transformation-braucht-keine-helden/

Lean

Was bringt der Verbesserungskata wirklich?

Die Macher hinter der Lean Knowledegebase haben mit dem ihrem mit Lean-Talk-TV ein spannendes Format geschaffen, dass Themen aus dem Lean-Umfeld aufgreift und diskutiert. In der aktuellen „Sendung“ stand der sogenannten Verbesserungskata auf der Agenda.

https://www.lean-knowledge-base.de/lttv-livestream-30-4-2017/

Scrum abseits der Regeln

Patrick Schönfeld startet gerade mit einer kleinen Artikelserie durch, die zum Ziel hat Scrum jenseits der Regeln des Scrum Guides darzustellen. Ich bin schon  neugierig auf die nächsten Artikel aus der Serie.

http://chaosverbesserer.de/blog/2017/05/06/wie-scrum-abseits-von-rollen-und-sprints-funktioniert/

Lean Administration

Die meisten verbinden Lean sicherlich mit Produktionsbetrieben und weniger mit der „Verwaltung“. Auch da gibt es entsprechende Ansätze, die sich passenderweise Lean Administration nennen (Administration oder Verwaltung bedeutet übrigens nicht öffentliche Verwaltung – auch wenn der Alltagssprachgebrauch in diesem Punkt etwas schludrig ist). Kathrin Saheb startet auf der Lean Knowledge Base eine Artikelserie zum Thema. Den Auftakt bildet übrigens ein Selbsttest 😉

https://www.lean-knowledge-base.de/test-lean-administration/

Leadership und Management

Chef als Coach? Ein Unding.

Gut gemeint, aber trotzdem schlecht ist der Versuch von Vorgesetzten sich zum Coach ihrer Mitarbeiter machen zu wollen. Der Rollenkonflikt, der sich dabei ergibt, wirkt extrem kontraproduktiv. Genau dies thematisiert Daniel Dubbel im folgenden Beitrag:

http://www.inspectandadapt.de/der-chef-als-coach-so-ein-quatsch/

Ein Team erfolgreich demontieren

Stephan List hat mir diese Woche einen Beitrag ins Gesichtsfeld gespült, der – in Anlehnung an Paul Watzalwick – eine Anleitung dafür liefert, wie Ihr garantiert ein Team kaputtmachen könnt. Mehr dazu:

http://toolblog.de/2017/05/06/so-kriegen-sie-ihr-team-kaputt/

Fehlerkultur oder Lernkultur?

Ich fürchtet, bei der ganzen Diskussion um Fehlerkultur haben wir einen Denkfehler gemacht. Einen Denkfehler, auf den mich Daniel Dubbel gebracht hat. Wir haben nämlich vergessen, den nächsten Schritt in der Diskussion zu würdigen: das Lernen! Wir brauchen keine Fehlerkultur, sondern eine Lernkultur. Mehr zum Thema:

http://www.inspectandadapt.de/scheitern-ist-scheisse/

 

 

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