#LINKSDERWOCHE | KW 23/2017: Produktivität, Projektmanagement, Agile, Management, Leadership

Produktivität

Statt verzetteln …

Es ist manchmal ein Fluch viele Ideen zu haben. Ständig etwas Neues, dass auf dem Schirm auftaucht und uns von unseren Aufgaben ablenkt. Das geht vielen so. Thomas Mangold hat für diese Fälle ein paar Kniffe parat, die ich sehr interessant finde:

https://selbst-management.biz/zu-viele-baustellen/

Selbstdisziplin trainieren

Selbstdisziplin – damit haben die meisten zu kämpfen. Ich kenne niemanden, der damit nicht irgendwann mal Probleme hatte. Die einen mehr, die anderen weniger. Aber in diesem Punkt straucheln wir alle einmal. Leo Babauta schlägt zum Trainieren der Selbstdisziplin einen Wettbewerb vor und beschreibt in seinem folgenden Blogbeitrag, wie wir diesen Wettbewerb aufbauen können.

https://zenhabits.net/discipline-challenge/

Pomodoro-Technik

Die Pomodoro-Technik war schon des Öfteren in den Links der Woche ein Thema. Auch diese Woche habe wieder einen Artikel dazu im Portfolio. Auch wenn ich die Methode persönlich nicht anwende, finde ich den Ansatz interessant und ich kenne einige, die die Methode sehr erfolgreich in Anwendung haben. Für diejenigen, die sie noch nicht kennen, gibt der Artikel von Lars Richter einen ersten und schnellen Überblick:

http://larsrichter.training/methodenkiste-pomodoro-technik/

Vorlagen zum Notizen erstellen

Auch wenn ich gerne digitale Werkzeuge einsetze – ich schwöre nach wie vor auf die gute alte handschriftliche Notiz, insbesondere wenn es darum geht, Lerninhalte zu strukturieren oder Mitschriebe aus Vorträgen zu erstellen. Es gibt eine ganze Reihe von Methoden und Herangehensweisen. Einige davon findet Ihr im Toolblog von Stephan List, der immer wieder auch interessante Links zum Thema aufstöbert. Unter anderem den folgenden hier, über den Ihr eine Vielzahl an Vorlagen zur Erstellung von Notizen findet:

http://toolblog.de/2017/05/29/lernen-mit-notizen-40-vorlagen/

Das unbrauchbare Konzept „Schuld“

Kurz und prägnant trifft es Thomas Mampel in seinem Blogbeitrag vom 28. Mai 2017 auf den Punkt: „Schuld“ ist kein brauchbares Konzept zur Beurteilung zurückliegender Sachverhalte, Prozesse oder Beziehungen.“ Warum es so ist, erklärt er Euch hier:

https://mampel.wordpress.com/2017/05/28/schuld/

Entscheidungen treffen leichter gemacht …

Jeden Tag treffen wir eine Vielzahl von Entscheidungen. Mitunter eine sehr anstrengende Gelegenheit. Aber auch hier gilt – mensch kann sich das Leben bis zu einem gewissen Grad leichter machen. Romy Hausmann stellt drei Methoden, mit denen Ihr bis zu einem gewissen Grad Euch das Leben leichter machen könnt.

http://mymonk.de/vereinfachte-entscheidungen/

Zeitmanagement und Kreativität

Zeitmanagement und Kreativität – für manche passt so etwas nicht zusammen. Meine Beobachtung ist aber genau das Gegenteil. Ich hatte in der jüngeren Vergangenheit öfter mal das Glück mit Künstlern (die von der Kunst tatsächlich leben) ins Gespräch zu kommen. Fazit: Ohne gutes Zeit- und Selbstmanagement funktioniert bei ihnen der kreative Prozess nicht. Davon abgesehen ist Kreativität – auch eine meiner Erkenntnisse der letzten Jahre – ein unbewusst-strukturierter Prozess. Bevor ich hier Ivan Blatter vorgreife, lasst es Euch besser von ihm selbst erklären:

https://ivanblatter.com/zeitmanagement-toetet-jede-kreativitaet/

Warum arbeiten wir?

Eine interessante Frage. Eine Frage, die sich viele zu wenig stellen. Nein, wir arbeiten nicht für die gut gefüllte Lohntüte. Zumindest ich nicht. Ein Unternehmen wird ja auch nicht dafür gegründet, um maximalen Gewinn zu erwirtschaften, sondern ein Produkt oder eine Dienstleistung auf den Markt zu bringen. Es liegt also immer auch ein intrinsisches Element zugrunde. Okay, ich gebe es zu. Es gibt Arbeitgeber, die tun alles dafür, genau dieses intrinsische Motivationspotenzial zu unterterminieren. Dennoch lasst Euch mal den Artikel von Lydia Krüger auf der Zunge zergehen. Es lohnt sich.

https://bueronymus.wordpress.com/2017/06/01/warum-arbeiten-wir/

Projektmanagement

Teamrollen nach Belbin

Das Teamrollenmodell von Belbin kennen die einen oder anderen vielleicht. Das Modell kann nützlich sein, gerade, wenn es darum geht, zu verstehen, wie ein Projektteam funktioniert. Dabei spielt es keine Rolle, ob es ich um ein agiles oder klassisches Projekt ist. Ihr müsst nicht gleich zum Originalautor greifen, um Euch ein Bild zu mache, wie das Modell funktioniert. Andrea Windolph macht Euch den Einstieg einfach, in dem sie in ihrem Blog eine Einführung veröffentlicht:

https://projekte-leicht-gemacht.de/blog/pm-methoden-erklaert/teamrollen-belbin/

Agile

Definition of Done, User Story, Akzeptanzkriterien – eine Begriffsklärung

Den folgenden Artikel von Mark Levison finde ich insofern interessant, weil er das Begriffswirrwar die sogenannte Definition of Done, User Story und die Akzeptanzkriterien auflöst. Gerade für Neueinsteiger in der agilen Welt ist dieses Wirrwar schwer zu entwirren:

https://agilepainrelief.com/notesfromatooluser/2017/05/definition-of-done-vs-user-stories-vs-acceptance-criteria.html

Die Definition of Done

Die Definition of Done ist für Scrum elementar. Daher ist es wichtig zu verstehen, was es mit ihr auf sich hat und was die kritischen Faktoren bei der Formulierung sind. Als Einstieg kann de Artikel von Ian Mitchell einen Beitrag leisten, den ich Euch wärmstens empfehlen möchte:

https://www.scrum.org/resources/blog/walking-through-definition-done

Das parkinsonsche Gesetz im agilen Umfeld

Das parkinsonsche Gesetz ist vielen sicherlich bekannt. Für diejenigen, die noch nie davon gehört haben – es lautet wie folgt: „Arbeit dehnt sich in genau dem Maß aus, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht.“ Tja, da steckt Sprengstoff drin. Auch wenn ich der Meinung bin, dass die agile Werkzeugkiste vieles richtig macht – vor diesem Problem sind selbst sie nicht gefeit. Mehr zum Thema erfahrt Ihr hier in einem Artikel der „Agile Times“:

http://theagiletimes.com/parkingsons-law-agile-projects/

Fünf Gefahren für Scrum Master

Der Job des Scrum Masters ist nicht ohne, ist er doch mit einer nicht geringen Verantwortung verbunden. Nagesh Sharma beschreibt insgesamt fünf mögliche Gefahren für den Erfolg eines Scrum Masters, mit denen Ihr Euren inneren Kompass ausrichten könnt, um Euch die Untiefen zu umschiffen:

https://www.scrum.org/resources/blog/scrum-master-what-your-inner-compass

Video: Sprint Planning #2

Es ist schon eine Weile her, dass Boris Gloger das Video Sprint Planning #1 veröffentlicht hat. Diese Woche ist ein weiteres Video zum Thema Sprint Planning erschienen. Im Sprint Planning #1 geht es primär um die Frage nach dem Was. Das Sprint Planning #2 hingegen – so die Idee – konzentriert sich auch das Wie. Warum diese Unterscheidung sinnig ist, erklärt Euch Boris Gloger aus Sicht des Praktikers.

https://blog.borisgloger.com/2017/05/30/video-sprint-planning-2/

Skalierte Agilität mit Kanban

Einen interessanten Artikel von Travis Birch gibt es unter dem folgenden Link zu lesen. Im Hinblick auf einen unternehmensweite – also skalierte – Agilisierung schlägt der Autor nicht einfach die Skalierung von Scrum vor, wie vielleicht die meisten erwarten würden. Nein, in diesem Fall setzt er ganz klar auf Kanban. Und das mit guten Argumenten.

http://www.agileadvice.com/2017/06/01/kanban/kanban-real-scaled-agility-enterprise/

Arbeitsabläufe und Kapazitätsengpässe mit Kanban sichtbar machen

Neben Scrum gehört Kanban zu meinen Favoriten aus der agilen Methodenwelt (ja, ich weiß Fredric – Kanban kommt aus dem Lean Management 😉 ). Besonders gerne empfehle ich Kanban immer dann den Kollegen, wenn es darum geht, wiederkehrende Prozesse und Abläufe zu visualisieren, um „Flaschenhälse“ zu identifizieren und einen besseren Überblick über die eigene Arbeit zu erhalten. Der Artikel von Dominica DeGrandis zeigt Euch, wie Kanban Euch helfen, kann Kapazitätsengpässe sichtbar zu machen und zu vermeiden:

https://techbeacon.com/make-your-dev-teams-work-visible-how-unmask-capacity-killing-wip

Leadership und Management

Organisatorischer Stress

Achtung, jetzt folgt ein „böser“ Artikel zum Thema organisatorischer Stress. Warum böse? Weil er sicherlich in mancher Chefetage als eben solcher tituliert werden könnte. Den Artikel Edgar Rodehack kann ich dennoch uneingeschränkt empfehlen. Organisatorischer Stress ist ein teurer Spaß und erzeugt enorme Folgekosten für eine Organisation. Mehr dazu:

http://www.teamworkblog.de/2017/05/organisatorischer-stress-ist.html

Change, Change Management – ein Rant!

Ein kleiner Rant aus der Feder von Nadja Petranovskaja zum Thema Change Management lässt mich schmunzeln, erinnert er mich doch an meinen nicht mal dreijährigen Sohn, der es auf den Punkt bringt: „Schauen wir mal.“ Ja, ich stimme Nadja zu. Veränderungen sind ergebnisoffen und sie sind nicht einfach. Es gibt kein Blaupausen. Und ganz ehrlich, dass ganze Tamtam um Change Management kann einen schon mal zur Weißglut treiben. Deshalb – Danke Nadja!

https://petranovskaja.com/changemanagement/

Wenn Prozesse keinen Sinn machen …

Und wieder spricht mir Marcus Raitner mit einem Artikel aus den Tiefen meiner Seele. Wie Ihr sicherlich mitbekommen habt, hat die Frage nach dem „Warum“ (in Sinne welchen Sinn hat etwas) einen besonders hohen Stellenwert für mich. Das gilt natürlich auch für Prozesse. Sie müssen Sinn machen – für alle Prozessbeteiligten. Bevor ich Marcus Raitner vorgreife, verweise ich dann doch besser auf den Artikel. Der Autor trifft nämlich auf den Punkt:

http://fuehrung-erfahren.de/2017/06/sinnlose-prozesse/

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Ein Gedanke zu „#LINKSDERWOCHE | KW 23/2017: Produktivität, Projektmanagement, Agile, Management, Leadership

  1. wenn schon so viel Neues – habe ich gedacht, dass Sie das alte, längst überholte Rollenmodell von Belbin überwunden haben. ich arbeite seit vielen Jahren erfolgreich mit großem Erkenntnisgewinn für die Projektmanager, die ich begleite, mit dem viel weiter gefassten und insofern auch kreativeren, hilfreichen Rollen-Modell von MORENO (einem jüdischen Artz und Gründer der Gruppentherepie, der in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts in Wien gelebt hat und wg. den erstarkenden Nazis nach USA ausgewandert ist).
    Dieses Modell geht davon aus, dass es zweierlei Rollen gibt: einerseits das individuelle Handlungsmuster, das uns hilft zu überleben (wir gehen in die jeweiligen Rollen, die in einer bestimmten Lebensphase von uns gefordert werden und füllen diese mehr oder weniger zufriedenstellend für uns und für unsere Umwelt aus; andererseits die gesellschaftlich gewordenen Handlungsstereotype wie z.B. der Medizinmann/ die Medizinfrau (Später Arzt) oder der Soldat oder der Pfarrer/ derjenige, der mit dem Jenseits in Kontakt steht, die unabhängig von uns existieren und die einen Rahmen abgeben für uns, in den wir hineinwachsen können. und es führt dazu, dass man sich Gedanken dazu macht, welche Rollen man z.B. in einer Führungsfunktion benötigt und welche man wie gerne oder nicht so gerne ausfüllt (von playing zu performing) und was man dazu lernen und entwickeln sollte, um sie – wenn sie gebraucht bzw. erwartet wird – wirklich gut entwickeln und dann ausüben zu können. Dafür gibt es einige wirklich gute Toools, mit deren Hilfe man die eigene Weiterentwicklung in Richtung role-performance and juggling with the differnt roles vorantreiben kann.
    Näheres bei mir: kw@ metisleadership.com oder 0177-7991210

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