#LINKSDERWOCHE | KW 32/2017: Produktivität, Projektmanagement, Agile, Lean, Leadership

Produktivität

Benennen von Dateien

Auch wenn die Suchtools für die meisten Betriebssysteme zwischenzeitlich richtig gut sind, um eine chaotische Ablage zu ermöglichen – es ist trotzdem immer noch mühselig die richtige Datei in kürzester Zeit zu finden. Es sei denn, mensch hat sich richtig benannt.  Das wiederum ist relativ einfach gelöst – zumindest, wenn mensch alleine die Dateiablage nutzt. Im Team kann es mitunter eine Herausforderung werden, da die Regeln hierzu von allen Teammitgliedern auch anerkannt werden müssen. Aber wie sollte die Dateibenennung nun aussehen? Der folgende Hinweis im Toolblog von Stephan List hilft Euch da sicherlich weiter:

http://toolblog.de/2017/07/31/wie-sie-ihre-dateien-zweckmaessig-benennen/

Achtsam arbeiten

Achtsamkeit ist mittlerweile eines der vielen Schlagwörter, mit denen fleißig um sich geworfen wird. Leider manchmal auch etwas unreflektiert, was der eigentlichen Idee mehr schadet, aber das kennen wir ja auch von anderen Themen. Glücklicherweise gehört Stephan List nicht zu den Schlagwortvermarktern, die sich mit Begriffen schmücken, ohne den Sinn dahinter erfasst zu haben oder auch vertiefen zu wollen. Übrigens die Idee der Achtsamkeit ist keine Erfindung aus Fernost oder gar eine neue Geschichte. Schon die antiken Autoren wussten um die Bedeutung der Achtsamkeit – auch für die tägliche Arbeit und die persönliche Produktivität. Mehr dazu im Toolblog:

http://toolblog.de/2017/08/01/achtsam-arbeiten/

Den Weg zu Arbeit und zurück sinnvoll nutzen

Wer von Euch wohnt am gleichen Ort, wo er arbeitet? Dürften die Wenigsten sein. Willkommen im Club. Damit gehört Ihr zur großen Masse der Pendler, die tagtäglich zur Arbeit und zurück – mit dem Auto oder dem ÖPNV – unterwegs sind. Für mich persönlich ist Pendlerei ein ziemliches Ärgernis. Tote Zeit, die ich gerne anders nützen würde. Stellt sich die Frage wie. Wer mit dem ÖPNV unterwegs ist, hat es da etwas einfacher. Aber auch die Autopendler – lässt sich leider nicht immer vermeiden, selbst wenn mensch es möchte – können die Zeit sinnvoll nutzen. Ein paar Anregungen gibt es ebenfalls im Toolblog von Stephan List:

http://toolblog.de/2017/08/02/tipps-fuer-den-weg-zur-arbeit/

Auch keine Entscheidung zu treffen, ist eine Entscheidung

Wir treffen tagtäglich Entscheidung. Die meiste Zeit eher unbewusst. Bei Rot nicht über die Ampel an einer stark befahrenen Straße zu gehen, ist eine unbewusste Entscheidung. Wir treffen aber auch tagtäglich bewusst Entscheidungen, bei denen wir das Für und Wieder abwägen, ehe wir eine Handlungsoption ziehen. Manchmal ist es einfach. Manchmal aber auch alles andere als einfach. In Fällen, in denen uns Informationen fehlen oder uns das Wissen fehlt, um eine adäquate Entscheidung treffen zu können, wird es schwierig. In diesen Fällen kann es auch sinnvoll sein, keine Entscheidung zu treffen. Ich finde es nicht weiter schlimm, wenn – kleines Wortspiel – es eine bewusste Entscheidung, ein bewusster Entschluss ist und wir auch mit den Folgen unseres Nichtentscheidens einverstanden sind. Was damit genau gemeint ist könnt Ihr in einem Gastbeitrag von  Benedikt Ahlfeld im Blog von Nadja Petranovskaja nachlesen, die sich selbst sehr intensiv mit dem Thema Entscheidungsfindung auseinandergesetzt hat:

https://petranovskaja.com/nicht-entscheidung/

Minutenregeln im Zeitmanagement

Es gibt einige Zeitmanagement- und Produktivitätsansätze die zeitlichen Befristungen arbeiten. Darunter fällt zum Beispiel die sogenannte 2- Minuten-Regel. Diese besagt, dass alles was wir unter zwei Minuten erledigen können, gar nicht erst einplanen sondern sofort erledigen. Das ist allerdings nur ein Beispiel von vielen. Im Blog von Claudia Kauscheder habe ich eine Zusammenfassung verschiedenster Regeln entdeckt. Darunter auch einige, die ich selbst noch nicht kannte. Auf jeden Fall ein Blick wert und ich kann mir vorstellen, dass der eine oder andere von Euch dort die Regel findet, die ihn weiterbringt:

http://abenteuerhomeoffice.at/2017/07/minuten-regel/

Wenn unsere Gedanken wieder einmal umherwandern

Tagträumen ist per se nichts Schlechtes. Zu richtigen Zeitpunkt ist es hilfreich. Nur bedauerlicherweise hält sich die Tagträumerei nicht immer an den Zeitplan und dann passiert es uns mal wieder, unsere Gedanken wandern  kreuz und quer. Aber genau jetzt müssten wir uns auf ein Thema konzentrieren. Aber wie kommen wir da wieder raus? Ein kleiner Tipp von Leo Faltin hilft vielleicht weiter:

http://www.meincoach.at/tagtraeumen/

Projektmanagement

Der Aufsichtsrat und die melonenrote Ampel

Was hat der Aufsichtsrat mit Projekten zu tun? Ziemlich viel. Er will ja schließlich informiert werden, wie es im Projekt läuft. Was dabei alles schief gehen kann, auf was es ankommt und warum es wichtig ehrlich den Projektstand zu kommunizieren, das ist Thema des Blogartikels von Holger Zimmermann, der dabei im Übrigen nicht nur den Projektleiter, sondern auch den Aufsichtsrat in der Pflicht sieht, die Rahmenbedingungen zu schaffen, dass der ehrliche Projektleiter am Ende nicht der Verlierer ist.

http://blog.projektmensch.com/2017/08/03/der-aufsichtsrat-im-projekt-oder-die-dunkelrot-gruene-berichtspyramide/

Agile

Warum es wichtig ist, nur einen Backlog zu haben …

Ohne Lean Management gäbe es vermutlich kein agiles Projektmanagement. Vieles, was so selbstverständlich im agilen Kontext – in angepasster Form – zum Einsatz kommt, hat seine Wurzel im Lean Management. Es lohnt sich also öfter mal über den Tellerrand zu schauen und einen Blick auf die Wurzeln zu werfen und sich zurückzubesinnen. Das dachte sich wohl auch Shane Billings bei seinem folgenden Blogbeitrag, der mit diesem Blick zu den Kollegen im Lean Management, erklärt, warum es nicht gut ist, mehr als einen Backlog einzusetzen.

https://www.scrumalliance.org/community/articles/2017/august/the-importance-of-having-a-single-backlog

Es geht nicht um Geschwindigkeit, sondern um Nutzen

Sprint Ereignisse entfalten ihre Wirkung nur dann, wenn sie richtig – im Sinne des Scrum Guides – genutzt werden. In Sinne des Scrum Guides heißt dies: Sie tragen dazu bei einen Mehrwert zu schaffen – für den Kunden. Es geht aber auch darum, dass sich das Team ganzheitlich weiterentwickelt, mit dem Ziel künftig besser den Kundenbedürfnissen gerecht zu werden (der Begriff kontinuierliche Verbesserung greift mir zu kurz). Gelingt es nicht, dann ist der Sprint nutzlos oder verschwendet, wie es Alex Ballarin Latre schreibt. Es geht bei Scrum nicht um Geschwindigkeit, sondern um das schaffen von Nutzen (für den Kunden).

https://www.scrum.org/resources/blog/sprint-events-are-not-waste-unless-done-wrong

Agiles Controlling?

Controlling und Agile? Das schließt sich doch aus … Irrtum! Um zu wissen, ob wir auf dem richtigen Kurs sind, ist es wichtig zu wissen, wo wir gerade sind. Und genau das ist eigentlich die Rolle des Controllings. Auch wenn mensch heute öfter mal den Eindruck gewinnt, das Controlling in vielen Organisationen ein Selbstzweck geworden ist (eine Beobachtung, die ich auch schon öfter gemacht habe), so ist das Controlling an sich eine sinnvolle Sache. Vorausgesetzt, mensch nutzt es richtig. Und da ist wieder die gute alte Erkenntnis, das beste Werkzeug hilft nicht weiter, wenn mensch es falsch verwendet. Zurück zum Thema „Agilität und Controlling“. Der folgende Artikel von Jan Fischbach demonstriert die Bedeutung des Controllings (wenn es ich richtig verwendet wird) bezogen auch agile Projekte. Allerdings lässt sich das ganz auch in nicht-agilen Kontext übertragen.

http://www.teamworkblog.de/2017/07/controlling-von-agilen-projekten.html

„Jobrotation“: Kann die Rolle des Scrum Masters im Team durchgewechselt werden?

Auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen, dass die Rolle des Scrum Masters innerhalb des Teams rotieren könnte. Intuitiv hätte ich auf diese Frage ohne zu zögern nein gesagt. Auch wenn der Scrum Guide sich dazu nirgendwo äußert und es ausschließt. Sicherlich ist es möglich. Ohne Zweifel. Aber sinnvoll und zielführend? Aus meiner Sicht spricht vieles dagegen. Unter anderem setzt die Rolle des Scrum Masters sehr viel Können und Erfahrung voraus, die auch ein gewisses Maß an weichen Kompetenzen einschließt. Nicht jeder ist daher für den Scrum Master geeignet. Noch dazu kann ich mir vorstellen, dass sich durch die Verquickung der Rollen diverse Interessenkonflikte auftun. Ähnlich argumentiert Barry Overeem, der – auf die ihm gestellte Frage – eine sehr gute Entgegnung verfasst hat:

https://www.scrum.org/resources/blog/can-you-rotate-scrum-master-role

Was macht ein Scrum Master den ganzen Tag?

Was treibt eigentlich ein Scrum Master den ganzen Tag? Gute Frage. Barry Overeem beantwortet sie uns in einem Blogpost, den ich Euch im Folgenden zur  Lektüre empfehle:

https://www.scrum.org/resources/blog/day-life-scrum-master

Drei Fehler, die Scrum Master häufig machen

Mike Cohen ist eines der agilen „Urgesteine“. Soll heißen, in seiner Person sind ziemlich viele Erfahrungen vereint, die er gerne in seinem Blog teilt. In dem folgenden Blogbeitrag hat er drei häufig „Fehler“, die Scrum Master machen, vorgestellt und liefert auch gleich die passende Lösungsstrategie mit:

  1. Arbeit von einem Sprint zum nächsten Sprint mitnehmen
  2. „Führung“ des Daily Scrums
  3. Team erlauben auszubrennen

Mehr dazu:

https://www.mountaingoatsoftware.com/blog/three-mistakes-scrum-masters-make-and-how-to-correct-them

Den Weg des geringsten Widerstands nutzen

Alte Gewohnheiten abzulegen ist verdammt schwer und zack, ist mensch wieder im alten Trott. Das gilt nicht nur für Individuen, sondern auch für Teams, die sich im Veränderungsprozess hin zu Agilität befinden. Dave Nicolette kann darüber wohl ein Lied singen, denn genau mit diesem Thema hat er sich im folgenden Blogpost beschäftigt. Sein Fazit: Wenn wir wollen, dass ein Team etwas macht, sollten wir es zur einfachsten Sache machen, die es tun könnte.

https://www.leadingagile.com/2017/08/course-least-resistance/

Daily Scrum – richtig umgesetzt

Der Daily Scrum ist, wie wir wissen, elementarer Bestandteil eines gut geführten Scrum-Projekts. Es gibt ein paar Regeln, die sicherstellen sollen, dass der Daily Scrum effektiv und effizient über die Bühne geht. Aber wir sind alle nur Menschen und die Pferde gehen mit uns auch mal durch. Sprich, wir treiben es auch mal auf die Spitze. Dann wird es kontraproduktiv. Wie also sicherstellen, dass der Daily Scrum weder aus dem Ufer läuft, noch die Regeln zu restriktiv gehandhabt werden? Ein paar Antworten auf diese Frage gibt Euch Jack Reed.

https://www.scrumalliance.org/community/articles/2017/august/daily-scrum-taken-too-far

Video: Selbstorganisation braucht Führung

Es gibt den einen oder anderen, der bei selbstorganisierten Teams der Auffassung ist, dass Führung und Führungskräfte obsolet werden. Der Meinung bin ich nicht. Auch selbstorganisierte Teams brauchen Führung. Eine andere Art der Führung, aber Führung. Was ich meine, dass erklärt Euch Boris Gloger in dem folgenden Video:

https://blog.borisgloger.com/2017/08/01/video-selbstorganisation-braucht-fuehrung/

Ein Mutmachartikel für agile „Einzelkämpfer“

Was ich im Folgenden verlinkt habe, ist ein „Mutmachartikel“ aus der Feder von Patrick Schönfeld für alle, die der Meinung sind, dass es Zeit wird, den agilen Weg zu beschreiten, aber nicht das Glück haben dabei von der Chefetage unterstützt zu werden. Zum einen sind viele Organisationen agiler als ihnen oft bewusst und zum anderen lässt sich doch im Kleinen einiges bewirken.

http://chaosverbesserer.de/blog/2017/08/02/trau-dich/

Lean

Pullsysteme etablieren

Pull-Systeme sind eine tolle Sache, die wir dem Lean Management verdanken. Dabei ziehen „Kundenaufträge“, die damit verbundenen Einzelteile des Auftrags „automatisch“ durch den ganzen Prozess und müssen nicht hinterhergeschoben werden. So die vereinfachte Erklärung (ich hoffe, ich habe sie einigermaßen getroffen). Aber was sind Pullsysteme und wie kann mensch sie einführen. Christoph Roser hat hierzu eine kleine Artikelreihe gestartet, die darüber Aufschluss gibt:

http://www.allaboutlean.com/different-ways-to-pull-system-1/

Evolutionäre Veränderungen sind eine Daueraufgabe

Organisationsentwicklung im Sinne von evolutionären Veränderungen in Projekt zu packen halte nicht nur ich für gefährlich, sondern für eine sträfliche Sünde. Sie sind niemals abgeschlossen. Sie eine Daueraufgabe. Ein glühendes Plädoyer evolutionäre Veränderungen als Daueraufgabe zu betrachten ist der sehr ausführliche Beitrag von Franz-Peter Staudt, den ihr auf der Lean Knowledge Base nachlesen könnt:

https://www.lean-knowledge-base.de/evolutionaere-veraenderung-durch-staendige-entwicklung-im-arbeitsprozess/

Leadership und Management

Wenn Anspruch und Realität kollidieren …

Es ist mal wieder Marcus Raitner, der mit einem Blogbeitrag in die richtige Kerbe haut, wenn es um neue Führung geht. Darüber wird ja neuerdings viel geschrieben und alle sind begeistert. Schaut mensch in die Realität, nun ja, da sieht es dann doch wieder etwas mau aus. Es gibt noch viel zu tun. In diesem Sinne versucht Marcus Raitner die Irritationen, die „neue Führung“ bedeutet aufzulösen. Nur Mut und nur nicht nachlassen!

http://fuehrung-erfahren.de/2017/08/neue-fuehrung-zwischen-anspruch-und-realitaet/

 

 

 

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