#LINKSDERWOCHE | KW 43/2017: Produktivität, Projektmanagement, Agile, Leadership, Management

Produktivität

Produktiv mit Word arbeiten

Erstaunlich, wie wenig wir doch über die Funktionalitäten von Word, Excel und Co. wissen – selbst wenn wir von uns glauben, richtige Profis zu sein. Es lässt sich nämlich sehr viel automatisieren und wesentlich produktiver mit den Standardwerkzeugen, die auf fast jedem Rechner vor sich herumdümpeln arbeiten, als uns oft bewusst ist. So manchen Kniff habe ich mir auch schon in den Blogpostings Sigrid Hess abgeschaut. So wie in dem Folgenden, der sich insbesondere auf Techniken für große Word-Dokumente bezieht:

http://www.teamworkblog.de/2017/10/techniken-fur-groe-word-dokumente-links.html

„Status“-Überwachung mit Personal Kanban

GTD-Fans kennen die sicherlich die Kategorie „Wartet auf“ und haben – sofern sie auch Personal Kanban-Fans sind – sicherlich auch schon eine eigene Spalte in ihrem Board für diese Dinge eingerichtet. Für alle anderen: es gibt eine Menge an Aufgaben, die in Wartestellung sind. Da warten wir auf einen Rückruf, eine E-Mail, haben etwas delegiert oder warten schlicht und ergreifend auf das Zuliefern von Informationen anderer Stelle. Damit diese Dinge nicht untergehen, aber nicht unsere „Pipeline“ verstopfen, gibt es einen simplen Kniff, den Jim Benson hier folgenden Beitrag kurz vorstellt und den ich aus eigener Erfahrung wärmstens empfehlen kann: die Einrichtung einer „Status-Spalte“. Bei mir nennt sie sich – in Anlehnung an GTD übrigens „@Wartet auf“ 😉

http://personalkanban.com/pk/personalkanban/design-the-status-column/

Die Macht der täglichen Übung

So simpel es ist, umso schwerer ist es in der Praxis umzusetzen. Aber auch kein Grund einfach das Handtuch zu werfen. Von was ich rede? Von der Praxis der täglichen Übung. Hä? (Hä = schwäbische Variante von „Wie bitte?“) Kurz und knackig: Wenn wir etwas täglich kurz tun, erreichen wir oft mehr als wenn wir etwas nur alle paar Tage, dafür richtig lange, tun. Sei es Sport, eine neue Gewohnheit, etwas Lernen – es spielt keine Rolle. Mehr dazu aus der Feder von Leo Babauta:

https://zenhabits.net/progress/

Nachdenkimpuls: Wie frei sind wir?

Ein paar philosophische Gedanken von Nadja Petranovskaja? Warum? Weil auch dies Teil der Frage nach Produktivität sind. Den sind wir wirklich frei? Natürlich nicht. Ich behaupte nein. Aber was heißt „frei zu sein“ überhaupt … Wenn Ihr – so wie ich – einen guten Nachdenkimpuls zu schätzen wisst, dem Link folgen. Der Text ist kurz und schnell gelesen. Danach ist es an Euch, die Gedanken kreisen zu lassen.

https://petranovskaja.com/sein/

Resilienz oder die psychische Widerstandkraft

Resilienz ist eines dieser tollen Schlagwörter, die überall gerade durch die Dörfer getrieben wird. So sehr mir das Begriffsmarketing auf den Geist geht, ich halte Resilienz für eine der Schlüsselkompetenzen, die wir in unserer komplexen Welt beherrschen sollten. So schnell, wie sich die Welt dreht, so schnell können wir „scheitern“. Der Unterschied zwischen Scheitern und Scheitern liegt darin, was wir aus dem Scheitern machen. Resiliente Menschen fallen hin, wischen sich die blutige Nase ab und stehen wieder auf. Nicht immer ganz einfach. Und jetzt kommt die gute Nachricht: Mensch kann Resilienz trainieren! Zu einem gewissen Grad zumindest sagt Mathias Rudolph. Mehr dazu:

https://www.zeitzuleben.de/resilienz/

Ist das Kind einmal in den Brunnen gefallen …

Patrick Schönfeld greift auf eine kleine Geschichte zurück, die Ihr alle sicherlich kennt oder Euch zumindest bekannt vor kommt, wenn Ihr siegelesen habt. So oder ähnlich erleben wir es fast täglich in unserem Alltag. Das Kind ist in den Brunnen gefallen und alle stehen ratlos drum herum. Ersteres passiert. Das gehört. Was danach folgt, sollte aber nicht der Regelfall sein. Jetzt heißt es den nächsten Schritt gehen – Ursachen (nicht den Schuldigen!!) suchen und überlegen, wie für die Zukunft der gleiche Fehler verhindert werden kann. Gar nicht so einfach. Ich behaupte mal, dass es meistens darauf hinausläuft, einen vermeintlichen Schuldigen „zu verdammen“ und hinzurichten. Das war es dann aber auch. Aber nicht mit uns. Richtig?! Genau. Wir gehen den nächsten Schritt.

http://chaosverbesserer.de/blog/2017/10/19/den-zweiten-schritt-gehen/

Beschäftigt ≠ Produktiv

Ein – leider immer noch weitverbreiteter Mythos – ist die Gleichsetzung von „Beschäftigt sein“ mit „Produktiv sein“. Eine Beobachtung, die wohl auch Tim McMahon öfter gemacht haben muss. In dem folgenden Blogpost entmystifiziert er dieses Bild. Ich hoffe, es zieht Kreise, den wie wir alle wissen effizient zu sein, heißt noch lange nicht effektiv zu sein. Nur wenn beides stimmt, sind wir ernst zunehmen produktiv.

http://www.aleanjourney.com/2017/10/busy-does-not-equal-productive.html

Projektmanagement

Erklärbär für PM Canvas

Wenn ihr viel in Projekten arbeitet, kann ich Euch als Visualisierungshilfe den OpenPM-Canvas wärmstens empfehlen. Den gibt es nicht nur für „lau“, sondern auch mit einem guten Erklärvideo von Bernhard Schloss, so dass Ihr damit relativ schnell und ohne größere Problem klar kommen solltet:

http://www.bernhardschloss.de/blog/best-of-erklaervideo-zum-openpm-canvas/

Agile

Agilität und Courage

Dave West hat eine treffende Überschrift für seinen Blogpost gewählt: Courage is an increasingly important value in delivering products.Mehr muss mensch eigentlich nicht mehr dazu sagen. In der Praxis ist es allerdings mitunter nicht ganz so einfach, couragiert zu sein. Nicht jeder Manager hat Verständnis dafür, wenn sich Widerspruch regt (wenn er sich „agile“ schimpft empfehle ich ihn/sie an das agile Manifest zu erinnern):

https://www.scrum.org/resources/blog/courage-increasingly-important-value-delivering-products

Herausforderungen im agilen Transformationsprozess

Eines der größten Herausforderungen im agilen Transformationsprozess? Die Veränderung der Geisteshaltung. Sie ist es – so sehe ich es – die Agilität ausmacht. Nicht die Methodik, wie gerne von dem einen oder anderen „Berater“ suggeriert wird. Agilität lebt und entsteht durch die Haltung. Lopamudra Misra versucht in seinem folgenden Artikel diese Herausforderung näher zu beleuchten:

https://www.scrumalliance.org/community/articles/2017/october/agile-transformation-key-challenges-and-how-to-ov

Was Kanban ist und was es nicht ist

Kanban wird gerne und sehr häufig im agilen Kontext erwähnt. Seine Wurzeln liegen allerdings nicht – wie bei Scrum – in der Softwareentwicklung, sondern im Lean Management und in der Organisation von Produktionsbetrieben. Es gibt daher ein paar Dinge, die mensch sich bewusst machen sollte. Unter anderem wurde Kanban nicht für Projektmanagement entwickelt, nur um einen Punkt zu erwähnen. Leider geht der Artikel von Travis Birch, den ich im Folgenden verlinkt habe, nicht weiter in die Tiefe. Was ich Schade finde. Aber als erste Orientierung hilft er und macht einiges klarer:

http://www.agileadvice.com/2017/10/17/uncategorized/what-kanban-is-and-isnt/

Aufwandschätzung mit Story Points

Der erste Reflex bei der Aufwandsschätzung dürfte bei den meisten in die Richtung gehen, den Aufwand in Stunden oder Geldeinheiten zu bewerten. Das Ganze hat einen Haken: Die Trefferquote ist ziemlich schlecht. Unter Agilisten ist daher das relationale Schätzen mit Story Points durchgesetzt, um dieses Problem zu umgehen. Mehr aus der Feder von Roopak Jain:

https://www.scrumalliance.org/community/articles/2017/october/estimation-in-story-points

Leadership und Management

Organisatorische Burnout-Prävention

Wir leben schon immer in einer hochkomplexen Welt, die beständig im Fluss ist. Das wussten schon die alten Griechen. Und im Laufe der Zeit haben wir vieles gelernt, das uns darin bestätigt. Und jetzt kommt auch dazu, dass sich ständig unser Wissen in immer kürzeren Abständen vermehrt, die Veränderungen in Technik und Gesellschaft immer schneller, unübersichtlicher werden und die organisatorische Umwelt zunehmend im Umbruch ist. Und dennoch arbeiten wir immer noch mit Ansätzen, die der Annahme unterliegen, wir hätten es mit einer relativ stabilen Umwelt zu tun. Folge: immer mehr Organisationen „brennen aus“. Hendrik Epe knüpft mit seinem Artikel hier an und zeigt auf, dass es Zeit wird, über neue organisatorische Strukturen und Arbeitsweisen nachzudenken, wollen wir verhindern das Mensch und Organisation im Burn-out unter gehen:

https://ideequadrat.org/organisationale-burnout-praevention-in-zeiten-der-digitalen-transformation/

Wir brauchen eine Lernkultur

Die Forderung nach mehr Fehlerkultur ist bereits allenthalben zu hören. Marcus Raitner sieht das zwar nicht skeptisch, aber er sieht die Schwachstelle, die sich hinter dem Gedanken der Fehlerkultur verbirgt. Es geht nicht darum, dass wir Fehler zulassen müssen, sondern es geht insgesamt um die Frage, ob wir „Lernen“ zulassen wollen. Mit anderen Worten wir brauchen eine Kultur des Lernens, die eine Fehlerkultur zwar einschließt, aber weit darüber hinaus geht.

https://fuehrung-erfahren.de/2017/10/growth-mindset-auf-dem-weg-zur-lernkultur/

Gleich Leistung, unterschiedliche Bewertung

Holla die Waldfee, der Lars Vollmer greift mal wieder richtig in die vollen. Leistung ist nicht gleich Leistung! Aber es stimmt. Die gleiche Leistung hat für verschiedene Menschen in unterschiedlichen Situationen einen differierenden Mehrwert. Und so ist es mit vielen Dingen. Ein Grund öfter mal darüber nach zudenken. Es geht um individuellen Nutzen schaffen. Und der kann für den einen eben höher liegen, wie für den anderen. Obwohl die gleich Leistung erbracht worden ist. Dem einen oder anderen Lean- oder Agile-Fan sehe ich vor meinem geistigen Auge kräftig nicken. Beide Ansätze haben in ihren Prinzipien den Mehrwert für den Kunden als höchstes Maß der Dinge verankert. Eben aus dem genannten Gründen.

http://larsvollmer.com/weil-leistung-eben-nicht-gleich-leistung-ist/

Eine kleine Geschichte zum Thema Innovation

Im Folgenden möchte ich Euch eine kleine Geschichte zum Thema Innovation nahelegen, und zwar ohne Euch diese groß zu kommentieren. Gefunden habe ich sie im Blog von Roland Dürre, den ich persönlich sehr schätze:

http://if-blog.de/rd/unternehmertagebuch-124-innovation-nur-so-geht-es/

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  1. Pingback: My summary from #dreiCday – Company Pirate

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