#LINKSDERWOCHE | 3/2018: Produktivität, Projektmanagement, Agile, Leadership

Produktivität

Fokussiertes Arbeiten mit der der 90-60-1-Methode

Bei der Vielzahl der Optionen, Unterbrechungen und potenziellen Ablenkungen, mit denen wir täglich zu kämpfen haben, ist das Thema Fokussierung für viele – mich eingeschlossen – ein Dauerbrenner ist. Einen interessanten Ansatz stellt Christopher Henke in einem Blogbeitrag vor. Davon ausgehend, dass wir den größten Teil unseres Tages in den seltensten Fällen wirklich „planen“ können, lautet der Ansatz simple und einfach 90 Tage lang die ersten 60 Minuten des Arbeitstages auf ein Fokusthema zu konzentrieren. Mehr zum Thema.

https://vitaminp.info/deine-vision-mit-traummassen-fokussiere-dein-ziel-mit-der-90-60-1-methode/

Bessere Präsentationsfolien gestalten

Ich kann mich noch gut an meine Studienzeit erinnern. Zu Beginn waren die Präsentationen noch richtig auf Folien geschrieben. Meist kurz und knackig, auf das Wesentliche reduziert. Am Ende hatte jeder Student seinen Laptop im Schlepptau und die Folienschlachten waren Standard. Auch ich bin damals in die Falle gegangen, aber zum Glück habe ich dazu gelernt und lerne immer noch dazu. Es gibt nämlich – Dank Internet – gut erreichbare Quellen, die einem mit Rat und Tat dabeihelfen Inspiration zu finden. Eine dieser Quellen stellt Stephan List im Toolblog vor. Da es sich dabei um TED-Talk handelt, kommt es aus berufener Quelle:

https://toolblog.de/2018/01/08/wie-ted-folien-gestalten-wuerde/

Szenariotechnik – nicht neu, aber immer noch aktuell

Auch wenn mensch, wie ich der Auffassung ist, dass die Zukunft unbestimmt und schwer voraussagbar ist, so halte ich es für fahrlässig erkennbare Risiken und Herausforderungen der Zukunft nicht zu erfassen und zu analysieren. Ein Weg dazu ist die Szenariotechnik, die bereits eine Jahrzehnte auf dem Buckel hat, aber nach wie vor aktuell und aussagekräftig ist. Wichtiger Hinweis: Es ist und bleibt trotzdem eine Prognose mit einer hohen Unschärfekorrelation. Die Zukunft lässt sich nicht vorhersagen. Im folgenden Blogpost aus der Feder von Stephan List stammt der folgende Blogpost mit einführenden Hinweisen zu der entsprechenden Literatur und einem Einführungsvideo:

https://toolblog.de/2018/01/09/szenarien-als-ersatz-fuer-die-kristallkugel/

Brainstorming für „Einzelkämpfer“

Und noch einmal ist Stephan List in den Links der Woche vertreten. Auch wenn Brainstorming zwischenzeitlich etwas Verruf geraten ist, so ist es doch eine Möglichkeit den Ideenfindungsprozess zu initiieren und „Blockaden“ aufzulockern. Üblicherweise findet so ein „Gehirnsturm“ in der Gruppe statt. Aber nicht immer haben wir die passenden Kollegen hierfür, die gerade Zeit haben. Sprich, wir müssen allein ran an die Sache. Aber wie? Ein paar Hinweise dazu findet Ihr hier:

https://toolblog.de/2018/01/11/brainstorming-fuer-singles/

Wenn der Ärger hochkocht

Nicht nur in extremen Situationen können wir uns so dermaßen ärgern, dass wir uns zu einem Schnellschuss hinreißen lassen, den wir hinterher bereuen. Es dürfte wohl kaum einen Menschen geben, der es nicht schon erlebt hat. Eine allzu menschliche Reaktion. Die Fähigkeit der Selbstkontrolle in solchen Situationen kann mensch trainieren. Der Schlüssel zum Erfolg lautet zu verstehen, warum wir uns ärgern. Dann können wir die nächsten Schritte einleiten. Mehr dazu von Leo Babauta:

https://zenhabits.net/angry/

Gewohnheiten „verbessern“

Wenn es darum geht, neue Gewohnheiten zu etablieren und alte los zu werden, ist guter Rat meist Gold wert. Hilfreiche Tipps und Ratschläge zu diesem Thema finden sich immer wieder im Blog von Leo Babauta. Einige davon hat er in einem Blogpost mit dem Titel „Three Powerful Techniques to Get Better at Habits“ zusammengefasst.

https://zenhabits.net/three/

Strukturieren mit Mindmap und Markdowns

Wenn es mal wieder Zeit für einen ausführlichen Blogpost wird – sei es hier im Blog oder für das Forum Agile Verwaltung und mir ein Thema im Kopf herumgeistert – dann greife ich gerne auf Mindmaps zum Strukturieren zurück. Der folgende Beitrag von Herbert Hertentramph zeigt Euch, wie Ihr mit einer Mindmap-Software und Markdowns eine entsprechende Struktur erstellen könnt. So wird das Vortrag oder Blogpost schreiben ein wenig einfacher. Übrigens, auch ich setze XMind ZEN ein. Leicht zu bedienen, auf das Wesentliche reduziert. Ganz nach meinem Geschmack 😉

http://digital-cleaning.de/index.php/mindmapstruktur/

Projektmanagement

Projekt „Ich“

Jedes Projektteam besteht bekanntermaßen aus Menschen. Sie sind ein wesentlicher Aspekt eines jeden Projekts und doch spielen sie in der Projektliteratur eher eine untergeordnete Rolle, obwohl es um mehr geht als nur um die Fähigkeiten im Projektteam. Hier schlägt Mike Griffiths einen Brückenschlag zwischen dem Thema Selbstmanagement und Projektmanagement. Denn gutes Projektmanagement setzt auch bei uns an. Dem Einzelnen. Dem Team. Es geht um Glück, Spaß, Gesundheit – stellt Euch einmal vor, was passiert, wenn Teammitglieder der Reihe nach ausfallen?

http://leadinganswers.typepad.com/leading_answers/2018/01/project-you-and-project-two.html

Agile

Agile Planung ist anders

Es gibt Menschen, die Agilität mit Abschaffung von Planung gleichsetzen. Zu diesen Menschen gehöre ich – wie die meisten, die hier regelmäßig lesen schon gemerkt haben – nicht. Im Gegenteil. Ähnlich wie Marcus Raitner vertrete ich die These, dass hier Planung ebenfalls ein fester Bestandteil guter Arbeit ist – aber eben eine andere Form der Planung, die auf kurz Planungszyklen und einem anderen Verständnis basiert. Mehr dazu:

https://fuehrung-erfahren.de/2018/01/planlos-agil/

Eigenverantwortlichkeit und Hilfsbereitschaft – das richtige Maß

Daniel Dubbel spricht in seinem folgenden Beitrag ein Thema an, in dem ich mich auch wieder finde. Wir sprechen davon, dass agile Teams eigenverantwortlich sein sollten. Eigenverantwortlich bedeutet aber auch, dass agile Führungskräfte, Trainer und Scrum Master sich bei der Lösung von Problemen zurückhalten. Ich beobachte es selbst bei mir immer wieder, dass jemand mich um Hilfe bittet, weil er bei etwas nicht weiterkommt und dass ich dann versucht bin, ihm nicht nur dabei zu helfen selbst die Lösung zu finden, sondern sogar dazu neige ihm eine Lösung zu erarbeiten. Hilfsbereitschaft – eine positive Eigenschaft – kann sich dann zum Gegenteil verkehren und die Problemlösungskompetenz des Teams schwächen. Es geht also um das richtige Maß. Mehr dazu:

http://www.inspectandadapt.de/selbst-ist-das-team/#.Wlu3X6jT7cs

Wer seinen Backlog nicht verfeinert, hat etwas falsch gemacht

Das „Refinement“ des Backlogs, also die Verfeinerung des Backlogs, sollte mensch nicht unterschätzen. Martin Hinshelwood hat dazu einen klaren Standpunkt: Wer seinen Backlog nicht verfeinert, hat etwas falsch gemacht. Dem kann ich mich nur anschließen. Die Verfeinerung des Backlogs trägt wesentlich dazu bei, dass wir ein besseres Verständnis davon haben, was wir im Sprint erreichen wollen. Mehr dazu:

https://www.scrum.org/resources/blog/if-your-backlog-not-refined-then-you-are-doing-it-wrong

Sprintzyklus – die richtige Länge finden

Der Scrum Leitfaden definiert die maximale Länge eines Sprints mit 4 Wochen. Wie gesagt die maximale Länge. Kürzere Sprints machen durch aus Sinn. Je nach Aufgabe. In der Softwareentwicklung sind Sprints extrem kurzen Längen zwischenzeitlich üblich. Aber was ist die passende Länge für einen Sprint. Eine Woche, zwei Wochen oder nur ein Tag? Was ist der passende Sprintzyklus? Über dieses Thema spricht Boris Gloger in dem folgenden Video:

https://blog.borisgloger.com/2018/01/09/video-sprintlaengen-werden-immer-kuerzer-warum-eigentlich/

Retrospektiven – schnell und furios

Über den Blog Tasty Cupcakes stoße ich immer wieder auf interessante Ansätze zur Gestaltung von agilen Workshops. Im folgenden Blogbeitrag geht es um eine Herangehensweise für eine „schnelle“ Retrospektive, die sich mit einem gewissen Spaßfaktor verbinden, lässt (ja, Arbeit darf auch Spaß machen 😉 )

http://tastycupcakes.org/2018/01/the-fast-and-the-furious-and-other-fs-retrospective-activity/

Definition of Done + Definition of Undone?

Dave West schlägt vor, dass wir der Definition of Done oder auch Definition Fertig, auch eine Definition Undone (als eine Definition ist Nichtgemacht) hinzufügen sollten. Die Definition of Done ist die Summe der Qualitätskriterien, anhand der wir prüfen, ob wir das gesetzte Sprintziel erreicht haben, also die Anforderungen erfüllen. Da es uns meist leichter fällt zu definieren, was wir nicht wollen, ist es gar kein so schlechter Gedanke eben diesen Hebel miteinzubeziehen. Dave West allerdings nähert sich dem Thema von einer anderen Warte, wie Ihr hier nachlesen könnt:

https://www.scrum.org/resources/blog/definition-done-should-include-definition-undone

Management und Leadership

Einführung in OKR

Bei Marcus Raitner habe ich zum ersten Mal von OKR (Objectives and Key Results) oder auf Deutsch Ziele und Schlüsselergebnisse gelesen. Ein Ansatz, der versucht Unternehmenssteuerung mit Hilfe von Zielen durch die Kombination mit Schlüsselergebnissen und wiederkehrenden Abgleichdialogen über sämtliche Ebenen des Unternehmens hinweg transparenter und effektiver zu machen. Unternehmensführung anhand von Zielen, dass lehrt uns die Erfahrung der jüngeren Vergangenheit, führt oft zu unerwünschten Effekten und Auswüchsen. Hier versucht OKRentgegenzuwirken. Der folgende Beitrag von Derek Huether bietet einen guten Überblick in das Thema:

https://www.leadingagile.com/2018/01/an-introduction-to-okr-objectives-and-key-results/

 

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