#LINKSDERWOCHE | 7/2018: Produktivität, Agilität und Leadership

Produktivität

Kollaboratives Arbeiten mit digitalen Hilfsmitteln

Fast jeder EDV-Arbeitsplatz ist heute klassisch mit Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und E-Mail-Programm ausgestattet. In aller Regel dürften diese aus dem Haus Microsoft sein. Arbeitet mensch an einem Thema alleine vor sich hin, ist das auch kein Problem. Die Datei ins gemeinsame Laufwerk geschoben oder im Dokumentenmanagementsystem abgelegt, kommen die Kollegen auch mal ran, wenn sie was brauchen. Aber wenn wir gemeinsam an einem Thema arbeiten, dann wir es schon gelegentlich nervig. Das Telefon klingelt: „Sag mal Thomas, arbeitest Du gerade an der Datei x? Ich müsste da auch was einfügen und komme nicht ran.“ Das ist nur ein Beispiel aus dem Alltag. Zum Glück gibt es zwischenzeitlich eine ganze Latte kollaborativer Helferlein und dennoch tun sich doch viele immer noch schwer, diese zu einzusetzen. In diesem Sinne ein kleiner Appetitanreger von  der im folgenden Artikel beispielhaft zeigt, wie sehr doch diese Helferlein (unabhängig von den von ihm hier als Beispiel verwendeten Werkzeugen) helfen könne, die Zusammenarbeit auf der operativen Ebene leichter zu machen:

http://www.unternehmensdemokraten.de/mit-word-excel-und-outlook-komme-ich-gut-zurecht-warum-soll-ich-ein-zusammenarbeitstool-nutzen/

Sinnvolle Tagesplanung

Eine gute Tagesplanung gehört zu einem funktionierenden Zeitmanagement. Nur sollten wir uns davon verabschieden den Tag im Detail planen zu können. Zu viel „funkt“ im Laufe des Tages dazwischen. Wie eine sinnvolle Tagesplanung unter diesen Bedingungen aussehen kann, das beschreibt Ivan Blatter im folgenden Artikel, in dem er auch ein paar Ansätze vorstellt, mit denen die Tagesplanung umgesetzt werden kann. Wie immer gilt: Es muss zur jeweiligen Person passen. Lasst Euch inspirieren:

https://ivanblatter.com/tagesplanung/

Emergent Task Planner

Passend zum Thema Tagesplanung ist der Beitrag von Stephan List, der auf den auf den Emergent Task Planner von David Seah verweist. Ich persönlich halte den Planer übrigens für eine gute Geschichte ich Verbindung mit der Pomodoro-Technik und teste ihn gerade selbst aus. Sicherlich auch für den einen oder anderen unter Euch ebenfalls eine interessante Geschichte.

https://toolblog.de/2018/02/06/update-der-emergent-task-planner-und-andere-tools/

Wenn die Sorgenfalten mal wieder ausgeprägter sind …

Wenn Ihr auch zur Kategorie der „Grübler“ gehört, dann dürfte es Euch bekannt vorkommen: Mensch macht sich viele, viele Gedanken und Sorgen … Ein bisschen nachgrübeln ist gesund – aber wehe es wird zu viel. Auch wenn mich der eine oder andere schon für tiefenentspannt gehalten haben mag, wer mich etwas besser kennt, weiß drum – auch ich habe öfter mal ausgeprägte „Grübel“-Phasen, in denen ich zum waschechten Schwarzsehen mutieren kann. Und das kann einem Selbst manchmal tierisch auf die Nerven gehen. Aber wir können uns aus dieser Phase auch Selbst wieder herausziehen, wie Stephan List aufzeigt:

https://toolblog.de/2018/02/07/machen-sie-sich-keine-sorgen/

Unsere innere „Berufung“ finden

Hört sich ein wenig esoterisch an, aber ich bin der festen Überzeugung, dass in jedem Menschen eine „Bestimmung“ schlummert. Wobei ich den Begriff Bestimmung lieber durch „Begabung“ ersetzen möchte. Ein besonderes Talent, das – wenn wir es zu Anwendung bringen dürfen – ein tiefes Gefühl der Befriedigung und Zufriedenheit in uns weckt. Aber genau diese besondere Begabung, die Bestimmung zu finden, ist mit unter gar nicht so einfach. Sie ist uns einfach nicht bewusst. Dabei wäre es manchmal für uns einfacher sie positiv urbar zu machen, wenn wir siekennen würden. Genau in diese Kerbe schlägt der Blogartikel von Leo Babauta:

https://zenhabits.net/listen/

Digitale Stempel für PDF-Dokumente

Einen interessanten Tipp für den Umgang mit PDF-Dokumenten habe ich dieser Tage im Blog Digital Cleaning von Herbert Hertentramph entdeckt. Und zwar zeigt er hier, wie digitale Stempel für PDF-Dokumente erstellt werden können. Eine Geschichte, die ich persönlich sehr praktisch finde. So lassen sich wiederkehrende „Markierungen“, die für PDF-Dokumente gelegentlich sinnvoll sein können, einmal angelegt, immer wieder verwenden. Und dazu braucht es noch nicht einmal teuere Werkzeuge.

http://digital-cleaning.de/index.php/digitale-stempel-in-pdf-dokumenten-nutzen/

Agile

Der Begriff Inkrement – sperrig, aber sinnvoll

Der Begriff Inkrement ist im agilen Kontext nicht wegzudenken. Leider ist er aber auch ziemlich sperrig und schwer verständlich, wenn menschden Begriff außerhalb des IT-Sektors verwenden will. Ich tue mich da meist auch etwas schwer, von Inkrementen zu sprechen. Vielleicht ein Fehler, wie der folgenden Artikel von Jan Fischbach nahelegt:

http://www.teamworkblog.de/2018/02/was-ist-ein-inkrement.html

Personas und User Stories

Personas sind keine Erfindung aus dem agilen Umfeld. Aber die sie können helfen mehr Klarheit zu schaffen. Aber zunächst sollten wir kurz klären was Personas sind. Personals charakterisieren – vereinfacht ausgedrückt – Nutzerprofile. Sprich: sie beschreiben „typische“ Merkmale der „Zielgruppe“ und tragen damit zu einem besseren Verständnis der Nutzer bei, aus deren Sicht die User Story verfasst werden soll. Vor diesem Hintergrund stellt Ramakanth Vallur, die Frage wie der Mehrwert der Personas für das Formulieren der User Storys erzeugt wird:

https://www.scrumalliance.org/community/articles/2018/february/how-personas-add-value-to-user-stories?feed=articles

Mit der 9-Warum-Technik zum Teamziel

Die Fünf-Warum-Technik kannte ich bereits und empfehle sie auch gerne immer wieder – gerade wenn es um das Thema Ursachenforschung geht. Auch bin ich jemand, der oft und gerne nach dem Warum fragt, bevor etwas in Angriff nimmt. Beides zu kombinieren, ist der Ansatz der Neun-Warum-Technik, die Barry Overeem zur Zielbestimmung im Team in Workshops einsetzt. Ein spannender Ansatz, der mir sehr gut gefällt. Gerade im agilen Umfeld, in dem sie Selbstorganisation ein zentrales Element ist, ist die Frage nach dem gemeinsamen Warum natürlich von zentraler Bedeutung. Mehr dazu:

http://www.barryovereem.com/nine-whys/

Der Punkt in einem Story Point

Relatives Schätzen hat sich im agilen Umfeld nicht ohne Grund fast gänzlich durchgesetzt. Für Außenstehende und Neulinge ist es allerdings immer noch eine Geschichte, die schwer verständlich zu sein scheint. Ist mensch es doch eigentlich vollkommen anders gewöhnt. Daher ist der Umgang mit relativen Maßeinheiten wie Story Points nicht immer ganz einfach. Jasdev Singh beleuchtet die Story Points aus verschiedenen Blickwinkeln mit Blick auf die Auswirkungen auf Scrum Master und Team. Sehr interessant und hoffentlich auch hilfreich:

https://www.scrumalliance.org/community/articles/2018/february/what-s-the-point-in-a-story-point?feed=articles

Scrum skaliert mit Nexus

Es gibt mehrere Ansätze, die Scrum versuchen von der Teamebene auf die Organisationsebene zuskalieren. Darunter fällt unter anderem auch Nexus – neben SAFe und LeSS – einer der bekannteren Ansätze. Fredrik Wendt bemüht sich, den Ansatz kompakt zusammenzufassen und in einer „Nussschale“ zu erklären:

https://www.scrum.org/resources/blog/nexus-nutshell

Leadership und Management

Post mortem – eine Geschichte über Fehler, Fehlerkultur und gute Zusammenarbeit

Die drei folgenden Links verweisen auf eine Geschichte, die Patrick Schönfeld unter dem Titel „Post mortem“ veröffentlicht hat. Eine dreiteilige Artikelserie basierend auf einem realen Sachverhalt. Diese Geschichte beschäftigt sich mit dem Thema Fehlerkultur im weiteren Sinne und ist meiner Meinung nach ein spannender Impuls, der zum Nachdenken anregen kann und auch soll. Ich möchte dem ganzen nicht  zu sehr Vorgreifen, aber sie illustriert, in meinen Augen, wie blauäugig doch oft vorgegangen wird und wie sehr strukturelle Ursachen enorme Sprengkraft erzielen können. Sie demonstriert aber auch was möglich ist (der zweite Teil der Geschichte), wenn in einer offenen Fehlerkultur, statt mit Schuldzuweisungen das Thema abzuhandeln, nach strukturellen Schwächen geforscht wird.

http://chaosverbesserer.de/blog/2018/02/04/post-mortem/

http://chaosverbesserer.de/blog/2018/02/06/post-mortem-ii-the-return-of-the-collaborator/

http://chaosverbesserer.de/blog/2018/02/11/was-ist-denn-eigentlich-ein-post-mortem/

Leadership-Metaphern – ein kritischer Blick

Über den folgenden Beitrag von Dan Rockwell muss ich noch etwas nachgrübeln. Es gibt zwei Metaphern, die gerne mal in Zusammenhang mit Organisationen verwendet werden: Organisationen als Familie oder als Team. Mit beiden Metaphern hat Dan Rockwell aus guten Gründen so seine Schwierigkeiten. Schwierigkeiten, die ich gut nachvollziehen kann:

https://leadershipfreak.blog/2018/02/08/organizations-arent-families-and-leaders-arent-parents/

Stop Judging – Start Leading!

Treffender kann es nicht ausgedrückt werden: „Stop Judging – Start Leading“. Mehr muss ich eigentlich dazu nicht sagen. Falls doch, übernimmt dies Gregg Stocker bereits. Den aus seiner Feder ist die Überschrift über seinen Blogpost, den Ihr unter dem folgenden Link findet:

http://corporatedeathspiral.blogspot.de/2018/02/stop-judging-start-leading.html

Motivationsfaktoren – nicht neu, nicht revolutionär, aber wirksam

Der Blogartikel von Jürgen Kurz enthält keine revolutionären neuen Erkenntnisse zum Thema Führung. Den meisten dürften die Thesen über die Motivationsfaktoren sofort einleuchten. In der Praxis allerdings frage ich mich oft, warum sie immer noch so selten beherzigt werden. Ja, ich weiß – die Veränderungsträgheit ist im sozialen Segment besonders ausgeprägt und die Änderung soziokultureller Prägungen braucht sehr, sehr viel Zeit und Geduld. Nun den, in diesem Sinne eine kleine Erinnerungshilfe und ein Anstoß aktiv darüber nachzudenken, was beim Thema Führung im Alltag anders werden muss:

https://www.buero-kaizen.de/motivationsfaktoren/

Manifest für eine menschliche Führung

Über den Sinn eines Manifests kann mensch sich trefflich streiten. Für den einen ist es nur Papier, eine Absichtserklärung und – meist aus der Erfahrung heraus – mehr nicht, weil die Umsetzung oft auf sich warten lässt. Für die Anderen ist es mehr. Eine „Erinnerung“ und Mahnung es besser zu machen. Und eine Inspiration für andere. Wie heißt es so schön: wer schreibt, der bleibt. Und ich zähle mich selbst dann doch mehr zur zweiten Kategorie, insbesondere wenn die Autoren erkennen lassen, dass es für sie mehr als nur eine Absichtserklärung ist, sondern auch aktiv bereits in der Umsetzung sind. In diesem Sinne habe ich das Manifest für eine menschlichere Führung aus der Feder von Marcus Raitner selbst unterzeichnet. Vielleicht fühlt Ihr Euch ebenfalls berufen, die Initiative zu unterstützten

https://fuehrung-erfahren.de/2018/02/manifest-fuer-menschliche-fuehrung/

 

 

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