#LINKSDERWOCHE | 9/2018: Produktivität, Projektmanagement, Agile, Führung und Management

Produktivität

Mehr Erfolg beim ändern von Gewohnheiten

Gewohnheiten ändern ist verdammt schwer. Besonders, wenn sie so in Fleisch und Blut übergegangen sind, dass wir sie schon seit Jahren praktizieren. Ehemalige Raucher, die sich in „harter Arbeit“ das Rauchen abgewöhnt haben und Sportmuffel, die sich als Morgenroutine „Frühsport“ antrainert haben, können da sicherlich ein Lied davon singen. Schwer heißt aber nicht unmöglich, und wenn wir uns bestimmter Fallstricke bewusst sind, hilft es uns die Erfolgsquote zu erhöhen. Hierzu gibt es ein paar schöne Hinweise aus dem Toolblog von Stephan List:

https://toolblog.de/2018/02/19/sie-wollen-sich-aendern-das-bremst-sie-aus/

Digitaler Früjahrsputz – ein paar Anregungen

Auch wenn die Temperaturen im Augenblick nicht frühlingshaft zu sein scheinen … wir haben immerhin Ende Februar. Sprich lange dauert es nicht und die zarten Fühler des Frühlings werden sich bemerkbar machen. Traditionell die Zeit des Frühjahrsputzes, bei dem wir aus dem Winterschlaf erwachend Ordnung schaffen. Das gilt natürlich auch digital und auch bei mir wird es mal wieder Zeit ein wenig Ordnung zu schaffen 😉 Anregungen, wo Ihr dabei ansetzen könnt, und wie es geht findet Ihr übrigens auch bei Stephan List im Toolblog:

https://toolblog.de/2018/02/21/auf-zum-digitalen-fruehjahrsputz/

Wenn wir uns mal wieder über jemanden ärgern …

Wir Menschen sind doch sehr verschieden. Verschieden im Charakter, verschieden in unseren Erfahrungen und Prägungen. Und so dürfte es kaum verwundern, wenn wir sehr unterschiedlich auch Mitmenschen reagieren. Leider passiert es uns dann doch zu oft, dass wir aufgrund unserer Prägung vorschnell den „Stab brechen“ und uns ein Urteil über andere erlauben. Sprich: wir sind ratzfatz verärgert über jemanden und ehe wir uns versehen, haben wir schon ein Urteil gesprochen. Und wie oft haben wir hinterher festgestellt, dass wir zu vorschnell waren? Genau. Zu oft. Ideal wäre jetzt also unseren „Ärger“ nicht aufkommen zu lassen, oder? Vielleicht hilft die folgende Übung von Leo Babauta dabei:

https://zenhabits.net/annoyed/

Den richtige Zeitpunkt für die richtige Aufgabe im Laufe des Tages finden

Wenn mensch die Produktivitätsliteratur liest, könnten wir fast den Eindruck gewinnen, nur die „frühen Vögel fangen den Wurm“. Das ist aus meiner Sicht Quatsch. Wir Menschen sind sehr unterschiedlich. Es gibt die „Frühen Vögel“, die „Nachteulen“ und diejenigen, die irgendwo dazwischen zu finden sind. Jeder von diesen Typen hat seine Zeiten, in denen er/sie besonders produktiv ist und in denen die Produktivität in den Keller geht. Zu welchem Typus wir uns zählen können, müssen wir durch Beobachtung ermitteln. Aber das dürfte Euch sicherlich leichtfallen. Aber wann sind nun die richtigen „Zeiten“ im Tagesablauf für den jeweiligen Typ? Hier kann der Artikel von eventuell Licht ins Dunkle bringen:

https://alifeofproductivity.com/best-time-of-day-for-different-tasks/

Dokumente von verschiedenen Empfänger „sammeln“ – mit Dateianfrage

Ein Klassiker – wie bekomme ich über die vielen verschiedenen möglichen Kanäle digitale Informationen zusammengetragen? Klar könnte mensch auf eine gemeinsame Dropbox setzen, auf Google Drive ein gemeinsames Laufwerk einrichten oder einen anderen Clouddienst nutzen. Das Problem: Es gibt schlicht und ergreifend zu viele verschiedene Wege und jeder hat da so seine eigenen Präferenzen. Und jetzt ist guter Rat teuer. D. h. nein, eigentlich nicht. Herbert Hertentramph zeigt am Beispiel von Dropbox, dass es doch recht einfach geht und mit wenig Aufwand geht. Muss ich mir gleich mal merken 😉

http://digital-cleaning.de/index.php/dateianfragen-die-eigene-cloud-fuer-andere-oeffnen/

Projektmanagement

Methodenwissen: Die STEP-Analyse

Ein beliebtes Werkzeug aus meiner „Strategiewerkzeugkiste“ ist – neben der SWOT-Analyse – die sogenannte STEP- oder PEST-Analyse. Ich nutze diese gerne als „Voranalyse“ für eine spätere SWOT-Analyse zur Herleitung der Chancen und Risiken. Einen guten Überblick zur Anwendung gibt Euch der Beitrag von von Andrea Windolph:

https://projekte-leicht-gemacht.de/blog/pm-methoden-erklaert/pest-analyse/

Agile

Risiko verringern – der agile Weg

Den folgenden Beitrag finde ich insofern sehr, sehr spannend, weil er aufzeigt, wie sich durch das agile, inkrementell-iterative Vorgehen, das „Risiko“ in Projekten deutlch reduzieren lässt. Thomas van der Burg ist erklärt dabei nicht nur den Vorteil der inkrementellen Vorgehensweise im Sinne der Risikovermeidung, sondern zeigt auch gleich das Potenial im Sinne einer permanenten Weiterentwicklung bereits im laufenden Projekt auf.

https://empowering.team/2018/02/23/safe-to-fail/

Scrum in Organisationsprojekten

Wolf Steinbrecher hat einiges an Erfahrung, was den Einsatz von Scrum in Organisationsprojekten betrifft. Hinweis: Wir kennen uns durch das Forum Agile Verwaltung, dass wir vor gut zwei Jahren gemeinsam mit fünf weiteren Mitstreitern ins Leben gerufen haben und seitdem aktiv weiterentwickeln. Daher kann ich Euch auch den Artikel aus seiner Feder wärmstens – auch auf seines Erfahrungshintergrundes – guten Gewissens empfehlen. Ich kenne einige seiner Projekte, die er auf diese Weise mit Erfolg an den Start gebracht und gemeistert hat. Seine Erfahrungen damit spiegeln sich in dem Artikel wieder und sind sicherlich auch für Euch interessant.

http://www.teamworkblog.de/2018/02/agiles-projektmanagement-in.html

Scrummythen entmythifiziert: Scrum Master als Projektkoordinatoren?

In der Praxis – insbesondere dann, wenn Scrum noch „Neuland“ ist – lässt sich beobachten, dass die klassische Vorstellung des „Koordinators“ zwischen verschiedenen Projekten an den Scrum Master delegiert wird. Diese Aufgabe ist aber nicht in der Verantwortung des Scrum Masters, sondern des Teams selbst. Das hat damit zu tun, dass in einem klassischen Umfeld diese Aufgabe meist von einem Koordinator wahrgenommen wird und dann irrtümlicherweise auf eben de Scrum Master projiziert wird. Das ist natürlich fatal, denn die Aufgabe des Scrum Masters ist es ja gerade das Team zu befähigen, sich selbst zu organisieren und soweit zu bringen, dass es ihn irgendwann nicht mehr braucht. Mehr zum Thema erfahrt Ihr von Venkatesh Rajamani:

https://www.scrum.org/resources/blog/myth-scrum-master-project-coordinator

Scrummythen entmythitifiziert: Velocity ist Produktivität

Wenn es um das „Messen“ des Fortschritts in einem Scrum-Projekt geht, wird gerne die sogenannte „Velocity“ ins Spiel gebracht. Dabei wird gerne der Fehler gemacht die Velocity mit der Teamproduktivität gleichzusetzen, dies wiederum halte nicht nur ich für fahrlässig und gefährlich, sondern auch andere Autoren wie zum Beispiel Venkatesh Rajamani, den ich bereits weiter oben erwähnt habe:

www.scrum.org/resources/blog/myth-velocity-productivity

Agile Führung bei Scrumprojekten – ein paar Tipps und Hinweise

Scrum einzuführen ist nicht ganz so einfach, wie es scheinen mag. Das Rahmenwerk ist zwar recht unkompliziert, es aber mit Leben zu befüllen, bedarf doch einiges an Anstrengung im Sinne agile „Führung“. Der folgende Artikel von Sachin Sharma gibt im Sinne von „Best Practice“ einige zusammengefasste Erfahrungswerte wieder, wobei ich zu einer gewissen Vorsicht rate. Es gibt keine Blaupause, sondern eben nur Erfahrungswerte, die eine gewisse Orientierung bieten können.

https://www.scrumalliance.org/community/articles/2018/february/i-am-trying-to-implement-agile-but

Agile Transformation von unten aufbauend

Nicht immer werden wir auf Gegenliebe stoßen, wenn wir der Auffassung sind, dass es höchste Eisenbahn wird, agile Wege zu gehen. Aber einfach das Thema Agilität in den Wind schreiben ist auch keine Option. Was nun? Wir starten das Projekt agile Transformation von unten – auf eigene Gefahr. Wie? Nun, da könnte ggf. der Artikel von Musab Barakati weiterhelfen:

https://www.scrumalliance.org/community/articles/2018/february/bottom-up-agility-transformations

Das ganze Team und nicht weniger

Was für mir selbstverständlich schien, ist dann – wie ich diese Woche von anderen gehört habe – in der Praxis tatsächlich nicht so selbstverständlich, wie es sein sollte. Daher ist mir das folgende glühende Plädoyer vom Mike Cohen besonders ins Auge gestochen, das eindrücklich ausführt, dass alle Teammitglieder (eines Scrumteams) auch an den Sprint-Besprechungen teilnehmen sollten. Das ausschließen von Teammitgliedern oder abgrenzen auf Grund besonderer Rollenzuschreibungen ist für den Teamgeist extrem schädlich und genau der ist es ja, der Scrum erfolgreich macht:

https://www.mountaingoatsoftware.com/blog/include-all-team-members-in-sprint-meetings.-yes-them-too

Aufwandschätzung mit Fibonacci-Zahlen – warum?

Der eine oder andere kennt sie bestimmt, die Fibonacci-Zahlen. Wir verwenden sie im agilen Kontext gerne beim Aufwand schätzen z. B. im Planning Poker. Aber warum gerade diese Zahlenreihe? Jeff Sutherland klärt im folgenden Beitrag darüber auf, welche Bedeutung die Zahlen für das agile Aufwandschätzen haben und weshalb der Rückgriff sinnvollerweise gerade auf diese mathematische Besonderheit erfolgt:

https://www.scruminc.com/why-do-we-use-fibonacci-numbers-to-estimate-user-stories/

Methodentipp: GameStorm-Retrospektive

Einen schönen Ansatz, den ich bisher für Retrospektiven noch nicht kannte, habe ich im Blog von entdeckt: Die GameStorm-Retropektive. Spielerisch und mit wenig Aufwand umzusetzen juckt es mich schon in den Fingern sie bei passender Gelegenheit auszuprobieren:

http://www.barryovereem.com/the-gamestorm-retrospective/

Führung und Management

Menschliche Führung: Humanpotenzial fördern und heben

Marcus Raitner hat vor einiger Zeit ein Manifest für menschliche Führung veröffentlicht, dass ich auch hier im Blog schon erwähnt habe. In diesem Sinne wird es Zeit auch die Begrifflichkeiten, die wir alltäglich so selbstverständlich verwenden infrage zu stellen. Was er dann auch in seinem aktuellen Blogpost tut. Bisher war es ja gebräuchlich von Humankapital zu sprechen. Ein Begriff, an dem sich mittlerweile viele stören. Nicht ganz zu Unrecht. Stattdessen bietet sich Humanpotenzial an. Den genau dieses wollen wir ja gerade durch eine menschliche Führung fördern und zutage bringen. Ganz im Sinne des Manifests.

https://fuehrung-erfahren.de/2018/02/humanpotential-statt-humanressource/

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