#LINKSDERWOCHE | 11/2018: Produktivität, Agile, Leadership und Management

Produktivität

Do It Yourself: Basteleien für Smartphone-Besitzer

Stephan List hat in seinem Toolblog ein Tipp für „Hobbybastler“ mit Smartphone und schwäbischen Großeltern (Spargen) bereitgestellt. Dort findet Ihr gleich 32 (!) Basteleien wie z. B. Lautsprecher aus Toilettenrollen. Es sind ein paar interessante Dinge bei, die, der eine oder andere Mal gebrauchen kann.

https://toolblog.de/2018/03/08/32-bastlertricks-fuer-smartphone-und-tablet/

Wiki: Für den Hausgebrauch

Schon seit längerer Zeit habe ich mich auf Evernote für mein persönliches Wissensmanagement eingeschossen. Trotzdem spicke ich gerne auch mal, ob es die eine oder andere Alternative gibt. Alternativen, bei den ich etwas „unabhängiger“ von „großen“ Unternehmen werde. Eine dieser Alternativen ist TiddlyWiki. Wer mit OneNotes, Evernote und Co. auf Kriegsfuß steht sollte – hier habt Ihr ein wirklich vielseitiges Werkzeug für die Selbstorganisation. Wenn Ihr mehr erfahren wollt, schaut im Blog von Stephan List nach – dort stellt er Euch einige Möglichkeiten vor:

https://toolblog.de/2018/03/06/liebe-auf-den-zweiten-blick-tiddlywiki/

Papierlos: Argumente, die für das papierlose Büro sprechen

Ivan Blatter arbeitet weitgehend papierlos. Respekt. Davon bin ich noch weit entfernt. Zum einen, weil in meinem beruflichen Umfeld Papier nach wie vor „Standard“ ist und zum anderen – ich gebe es zu – privat bin ich einfach zu „faul“ konsequent alles zu digitalisieren, wobei ich immer wieder mal den Versuch starte, damit zu beginnen. Die Argumente sprechen eigentlich dafür (weswegen mittlerweile Bücher fast ausschließlich digital lese 😉 )

 

https://ivanblatter.com/papierloses-buero/

Persönlichkeit: Wahrheiten über Introvertierte

Nein, ich bin nicht introvertiert. Aber auch nicht extrovertiert. Diese netten Psycho-Typentests habe ich in der Vergangenheit schon mehrfach durchgespielt und immer wieder dasselbe Ergebnis: ich bin „ausgeglichen“ auf dieser Skala. Also muss doch was dran sein, auch wenn diese Tests unterkomplex sind, um wirklich aussagekräftig zu sein 😉 Aber über introvertierte Menschen, so meine Beobachtungen gibt es viele Klischees, die ich nicht unbedingt bestätigen würde und bei denen auch die Psychologie ein sehr differenzierteres Bild zeichnet. Im Übrigen gilt dies für einen bunten Strauß an „Typologien“, die wir uns im Alltag zu eigen machen. Zeit zu beginnen Klischees zu hinterfragen und einen Anstoß zu setzen. Vielleicht gelingt es ja mit dem Blogartikel von Lydia Krüger:

https://bueronymus.wordpress.com/2018/03/05/11-wahrheiten-ueber-introvertierte/

Agile

Scheitern: So fahrt Ihr jedes agile Projekt an die Wand

Kein Projekt ist wie das andere. Und trotzdem gibt es doch einige Faktoren, die extrem hohen Einfluss auf den Erfolg eines (agilen) Projekts haben. Erfahrungswerte gibt es da ja genug, die mensch zurate ziehen kann. Insbesondere zu den Faktoren, die dazu beigetragen haben, dass Projekte an die Wand fahren. Sprich: Das Rad muss nicht neu erfunden werden. Und wenn wir wissen, wie es auf jeden Fall an die Wand fährt, können wir entgegensteuern. In diesem Sinne sei Euch das Video mit Martin Ruprecht empfohlen, der mit einem Augenzwinkern erklärt, wie Ihr Euer Projekt garantiert zum Scheitern bringt:

https://blog.mayflower.de/6681-projekt-scheitern.html

Warum: Eine wirkmächtige Frage

Den regelmäßigen Lesern ist meine „Warum“-Macke sicherlich nicht unbekannt. Ich frage gerne im Alltag warum ich etwas tun soll oder nicht tun soll. Für mich ist das „Warum“ eines der zentralen Punkte, die vor jedem Projekt und vor jeder Aufgabe bzw. Teilaufgabe beantwortet werden sollte. Sie trägt wesentlich zur Klärung der Umsetzungsanforderungen bei und ist nach meiner Auffassung auch die Motivationstriebfeder schlecht hin. In diesem Sinne argumentiert auch Peter Götz in seinem folgenden Beitrag:

https://www.scrum.org/resources/blog/why-how-what-product-vision-task

Organisation: Agilität nur in Projekten?

Agilität nur in Projekten? Autsch … würde ich sagen. Aber tatsächlich eine weitverbreitete Annahme. Das gute alte tayloristische Modell wird zunehmend auf eine schwer Probe gestellt. Das gilt für nahezu alle organisatorischen Bereiche. Unternehmen, extremen Wettbewerb stehen spüren den Druck sicherlich früher als Organisationen in wettbewerbsarmen Umfeldern. Aber selbst die gute alte öffentliche Verwaltung wird zunehmend mit Herausforderungen konfrontiert, die mit der tradierten Arbeits- und Denkweise nicht lösbar sind. Und das wird sich häufen. In diesem Sinne empfehle ich Euch die Lektüre von Edgar Rodehacks Blogartikel, der vertiefender erklärt, warum Agilität nicht nur für Projekte geeignet ist, sondern durchaus seine Daseinsberechtigung in der gesamten Organisation besitzt:

http://www.teamworkblog.de/2018/03/und-laufts-oder-agilitat-ist-nur-was.html

Methodenkiste: Die 5-Warum-Technik als Werkzeug für agile Coaches

Nun ja, die 5 Warum sind nicht wirklich eine Spezifika der agilen Werkzeugkiste. Sie sind im Umfeld des „älteren Geschwisterchens“ Lean entstanden. Ich will jetzt nicht zu sehr ausschweifen, aber ich halte Lean und Agile für „artverwandte“ Denkweisen, mit sehr viel Überschneidungen und wage auch die These Agile gäbe es ohne die Lean-Vordenker nicht. Mehr abschweifen möchte ich an dieser Stelle nicht. Es geht hier um einen methodischen Kniff, den die 5 Warum ermöglichen und den ich für sehr wichtig erachte und darum, wie er sich im agilen Umfeld urbar machen lässt. Natürlich nur ein Beispiel, dass hier von Punit Doshi vorgestellt wird:

https://www.scrum.org/resources/blog/agile-coach-toolkit-1-5-whys

Schätzen: Planning Poker – eine Einführung

Wer sich mit agilen Schätzmethoden befasst, der stolpert zwangsläufig und sehr schnell über das sogenannte Planning Poker. Außer, dass mit Spielkarten gearbeitet hat, hat es mit dem „Poker Spiel“ nicht viel gemein. Also keine Sorge, es ist kein Glücksspiel 😉 Was sich genau dahinter verbirgt, dass lasse ich an dieser Stelle lieber Patrick Schönfeld erklären:

http://chaosverbesserer.de/blog/2018/03/07/was-ist-eigentlich-planning-poker/

Wenn es klemmt: 4 Bereich, auf die Ihr Euren Blick richten solltet, wenn es mit agile nicht klappt

Die agilen „Methodenansätze“ sind Vergleich zu den üblichen Managementrahmenwerken extrem schlank. Das bedeutet aber nicht, dass es einfach ist, sie mit Leben zu füllen. Ganz im Gegenteil. Das gehört schon einiges dazu. Und wenn es dann klemmt, empfiehlt es sich nicht gleich die Flinte ins Korn zu werfen, sondern genauer einen Blick auf vier Themenfelder werfen, die Todd Miller beschreibt. Für mich hört es sich sehr plausibel an:

http://iterogroup.com/2018/03/08/blog-4-areas-to-look-when-agile-isnt-working/

Transparenz: Vier-Augen-Prinzip und agile? Funktioniert nicht

Für mich seit Jahren vollkommen unverständlich: Geheimniskrämerei innerhalb des Unternehmens/ der Organisation. Da wird dann zwischen Führungskraft A und Führungskraft B irgendetwas ausgeklüngelt und beschlossen – die Letzten die davon erfahren sind die Betroffenen, die es dann ausbaden dürfen usw. usf. Nach meiner Erfahrung kontraproduktiv. Aus verschiedenen Gründen. Wichtige Informationen kommen nicht, wichtige Rückkoppelungen unterbleiben – im Ergebnis laufen die Dinge hackelig, es knarzt unnötig im Getriebe und so  manches fährt an die Wand. Unnötigerweise. Über die Motive nun, da kann mensch sich streiten. Spielt für mich auch keine Rolle. Ich finde es gefährlich. Ganz zu schweigen von fehlender Wertschätzung, die auf diese Weise demonstriert wird. Boris Gloger erklärt zum einen, dass es auch anders geht und es in einem agilen Umfeld sogar elementar ist, „transparente“ Dialoge zu führen:

https://blog.borisgloger.com/2018/03/07/das-vieraugengespraech-ist-der-feind-des-agilen-arbeitens/

Rhythmus: Wenn der Rhythmus rockt …

Eine Besonderheit agile Methoden ist die Rhythmisierung der Arbeitsabläufe. Die Idee dahinter basiert auch auf der Annahme, dass ein gleichbleibender Arbeitsrhythmus positive Auswirkungen auf die Produktivität besitzt. Was sich jetzt etwas theoretisch anhört, lässt sich in der Praxis tatsächlich beobachten, wie der folgende Blogpost aus der Feder von Thomas van der Burg belegt:

https://empowering.team/2018/03/07/rhythm-blues/

Organisation: Agilität = Spannungsfeld zwischen Freiheit und Ordnung

Auch wenn manche gerne Agilität mit „Anarchie“ gleichsetzen – ist nicht so. Und nein, Agilität bedeutet nicht Regelfreiheit oder das wir keinen gemeinsamen organisatorischen Rahmen in einer Organisation brauchen. Agilität bedeutet im Kontext einer Gesamtorganisation auch nicht, dass es in der Organisation keine verbindlichen Regeln für alle mehr gibt. Sondern, wenn wir von Agilität reden, sollten wir uns bewusst machen, dass die Art und Weise, wie Kommunikation, Prinzipien und Regeln entstehen eine „Gemeinschaftsaufgabe“ sind. Freiheit, dass haben uns schon die großen Aufklärer des 18. Jahrhunderts mitgegeben, braucht immer auch eine gemeinsame Ordnung. Es ist ein Spannungsfeld aus Freiheit und Ordnung, in dem sich auch eine agile Organisation bewegt. Mehr dazu aus qualifizierter Feder von Marcus Raitner:

https://fuehrung-erfahren.de/2018/03/agilitaet-im-widerstreit-zwischen-freiheit-und-ordnung/

Leadership und Management

OKR: Der ideal Ablauf eines OKR-Meetings

Erst seit kurzer Zeit beschäftige ich mich näher mit OKR. Von daher ist das Themenfeld für mich noch „Neuland“. Aber vielversprechendes Neuland. OKR ist aus meiner Sicht die Symbiose strategischer Zielplanung und agiler Denkweise. Sicherlich nicht perfekt, aber immerhin ein richtiger Schritt in die entsprechende Richtung. Der folgende Beitrag im Blog der murakamy OKR Coaches gibt einen kleinen Einblick, wie die OKR-Besprechungen idealerweise funktionieren sollten.

http://murakamy.com/blog/2018/3/5/der-ideale-ablauf-der-okr-meetings

 

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