#LINKSDERWOCHE | 13/2018: Produktivität, Projektmanagement, Agile, Leadership

Produktivität

Bremsklötze: Was uns ausbremst …

Wenn es darum geht, etwas zu verändern sind wir recht gut darin, uns ausbremsen zu lassen. Die Liste potenzieller Kandidaten, die uns im Weg stehen, ist ziemlich lang. Bei den meisten haben wir es – wenn wir genauer hinsehen – selbst in der Hand entgegenzusteuern. Sagt sich zwar leichter als es getan, ist, aber der erste Schritt ist in diesen Dingen die Selbsterkenntnis. Die folgenden zwei Beiträge von Stephan List reihen 20 Kandidaten auf, die Euch sicherlich bekannt vorkommen dürften. Damit wäre Schritt 1 erreicht. Wir kennen die „Spaßbremsen“ 😉 :

https://toolblog.de/2018/03/20/entfernen-sie-ihre-mentalen-bremskloetze-teil-1/

https://toolblog.de/2018/03/21/entfernen-sie-ihre-mentalen-bremskloetze-teil-2/

Notizen: Die Cornellmethode in einem Video erklärt

Eigentlich eine „olle Kamele“, die Cornell-Methode für Notizen. Die meisten von Euch kennen sie bestimmt schon. Aber deswegen ist sie nicht schlecht. Ganz im Gegenteil. Es ist eine bewehrte Methode, die ziemlich effizient und effektiv ist. Für den Fall, dass Ihr eine Auffrischung braucht oder – unwahrscheinlicherweise – noch nie von Ihr gehört habt – hier gibt es ein Zweiminutenvideo (gefunden via Stephan List):

https://toolblog.de/2018/03/20/die-cornell-methode-im-film/

Zeitmanagement: Fünf Modelle, die Ihr kennen solltet

Von Lena Lammers stammt eine Liste mit fünf Zeitmanagementmodellen, die – da bin ich ganz bei der Autorin – mensch kennen sollte. Darunter die Eisenhower-Matrix, die Pomodoro-Technik oder Timeboxing. Eine schöne Zusammenstellung. Nicht revolutionär, leider auch  nicht vertiefend. Aber ein guter Überblick, für diejenigen, die beginnen sich mit Zeitmanagement näher zu beschäftigen.

https://arbeits-abc.de/zeitmanagement-modelle/

Scannen: Texterkennung auf Fotos einsetzen

Herbert Hertentramph gibt in seinem Blog Digital Cleaning spannende Tipps rund um digitale Werkzeuge und deren Anwendung. Auch diese Woche habe ich wieder etwas entdeckt, dass für viele interessant sein könnte. Dank des Smartphones fotografieren wir kurzerhand öfter mal die eine oder andere Info ab, um die Info „zu speichern“. Schön wäre jetzt, wenn der Text auf dem Bild sauber erkannt wird. Klappt bei eingescannten Dokumenten recht gut – bei Fotos kann es da hin und wieder Probleme geben. Hier setzt der folgende Tipp von Herbert Hertentramph an:

http://digital-cleaning.de/index.php/text-aus-fotos-per-mausklick-exportieren-windows/

Konzentriertes Arbeiten: Tricks, Kniffe und Empfehlungen …

Die beiden folgenden Links enthalten Tricks und Kniffe rund um das Thema „Produktivität“. Es sind einige spannende Tipps darunter, die ich gerne weiterempfehle. Andere hingegen halte ich für weniger geeignet. Unter anderem wird empfohlen für Newsletter eine zweit E-Mail-Adresse anzulegen, um das Postfach „frei“ zu halten. Nun zum einen lässt sich das Ganze auch mit Regeln und einen Newsletter-Ordnerbewerkstelligen und zum anderen, ziehe ich genau deswegen den RSS-Feed dem Newsletter vor.

https://www.buero-kaizen.de/konzentration-steigern/

https://www.buero-kaizen.de/konzentration-steigern-2/

Agile Geisteshaltung:

Ich reite gerne auf dem Thema Geisteshaltung herum. Ich weiß. Ist eine Marotte von mir. Aber in diesem Punkt bin ich ziemlich „radikal“. Vieles hat für mich sehr viel mit Geisteshaltung tun. So auch Agilität. Die „Formalia“ sind lediglich Ausformungen oder Hilfen um die Geisteshaltung mit Leben zu füllen und zu unterstützen. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, was überhaupt agile Geisteshaltung ist. Dies Frage beantwortet Stefan Hagen:

http://pm-blog.com/2018/03/25/agiles-mindset-was-soll-das-eigentlich-sein/

Projektmanagement

Portfolio-Analyse: Ein „Klassiker“ für die PM-Werkzeugkiste

Die Portfolio-Analyse ist nicht mehr ganz taufrisch und darf sich mittlerweile zu den Klassikern der Managementwerkzeugkiste zählen. Andrea Windolph erklärt in einem Blogartikel, wie sie funktioniert und wie Ihr sie im Projektmanagement einsetzen könnt.

https://projekte-leicht-gemacht.de/blog/pm-methoden-erklaert/portfolioanalyse/

Agile

Scrum Master: Vollzeit oder nicht?

Eine der vielen Fragen, die sich um die Rolle des Scrum Masters immer wieder drehen, hat mit der Frage zu tun, ob Scrum Master ein Teilzeit- oder Vollzeitjob ist und ob ein Scrum Master daneben noch weiter Rollen ausfüllen sollte. Der folgende Beitrag – gefunden auf xebia.com beantwortet die Fragen ziemlich eindeutig, in dem der Autor des Artikels zum einen den Job als Scrum Master als eine Vollzeitaufgabe definiert und eine Kombination verschiedener Rollen – aus guten Gründen – ausschließt:

http://blog.xebia.com/author/eroosxebia-com/

Scrum Master: Wofür braucht es ihn überhaupt?

Für was braucht eigentlich ein selbstorganisiertes Team einen Scrum Master, der sich den Hut aufsetzt und dafür sorgt, dass die Prozessregeln eingehalten werden? Eine sehr spannende Frage,  Patrick Schönfeld in einem Blogbeitrag treffend beantwortet hat. Denn auch in einem selbstorganisierten Team ist nicht alles Sonnenschein.

http://chaosverbesserer.de/blog/2018/03/25/wofuer-braucht-es-eigentlich-einen-scrummaster/

Agile Leadership: Agile Teams fördern …

Der Artikel von Ron Eringa richtet den Blick auf fünf Faktoren, die eine gute dienende Führung leisten kann, um selbstorganisierte Teams zu fördern. Diese wären: Fokus auf Menschen, aus der Hand geben, Beispiel geben, Abkürzungen vermeiden, gleichbleibender Rhythmus:

https://www.scrum.org/resources/blog/5-leadership-tips-creating-mature-scrum-teams

Agile Leadership: Fehler, die sich vermeiden lassen

Selbstorganisierte Teams in agilen Organisationen brauchen Führung, aber eine andere Form der Führung. Soviel ist zwischenzeitlich fast überall durchgedrungen. Das Konzept der „Servant Leadership“ oder dienenden Führung trifft es hier ganz gut. Was dieses Konzept umfasst, beschreibt Ian Mitchell leider nicht. Aber er hat eine Aufstellung 20 gängiger „Führungsfehler“ in agilen Organisationen zusammengetragen, die dabei helfen können, das Konzept besser zu verstehen und – da wir jetzt wissen, was wir nicht tun sollten – es besser zu machen:

https://www.scrum.org/resources/blog/twenty-top-fails-executive-agile-leadership

Agile Organisationsentwicklung: Warum es zur agilen Transformation kommt

Ich bin persönlich vom Best Practice-Gedanken wenig angetan. Zum einen spielen vielen Faktoren beim Erfolg einer Idee eine Rolle, die nicht ohne Weiteres kopierbar sind und zum anderen – eine Beobachtung, die ich im kommunalen Umfeld gemacht habe – führt die Idee hinter Best Practice dazu, dass erst mal alle abwarten, um zu kopieren, statt selbst voranzuschreiten. Trotzdem spickele ich gerne mal über Organisationsgrenzen hinweg und schaue, was andere so machen und was ich daraus lernen kann. Insofern interessiert mich natürlich auch, warum und wie es Organisationen gelingt, erfolgreich neue Organisationsformen zu etablieren. Einen interessanten Aspekt, den Christoph Schlachte dabei identifiziert hat, erscheint mir schlüssig. Organisationen weichen von ihrem Entwicklungspfad nur dann „dramatisch“ ab, wenn eine Krise sie dazu zwingt. Mehr:

https://schlachte.wordpress.com/2018/03/22/erfolgreiche-neue-organisationsformen-haben-einen-speziellen-kontext/

Agile Transition: Interview mit Boris Gloger

Passend zum Hinweis von Christoph Schlachte, möchte ich Euch noch ein Interview mit Boris Gloger ans Herz legen, der in ein ähnliches Horn stößt. Seine These: „Die großen agilen Transitionen haben immer nur dann funktioniert, wenn das Management verzweifelt war.“ Anders ausgedrückt: Solange es keine Notwendigkeit gibt, sich vom historischen Entwicklungspfad zu entfernen, wird keine Organisation den Sprung ins Unbekannte wagen. Erst, wenn es nicht anders geht, kommt Bewegung rein. Aber auch nur dann, wenn das Management bereit ist, mit allen Konsequenzen den Weg mitzutragen:

https://blog.borisgloger.com/2018/03/22/interview-mit-boris-gloger-die-grossen-agilen-transitionen-haben-immer-nur-dann-funktioniert-wenn-das-management-verzweifelt-war/

Organisationsentwicklung: Vortrag über Otto

Wie schon erwähnt – bei Best Practice bin ich vorsichtig und trotzdem schaue ich gerne, was andere machen und welche Wege sie einschlagen. Lernen lässt sich dabei immer wieder etwas. Daher ist der Vortrag den Conny Dethloff und Manfred Meyer auf der Lean Around The Clock dieses Jahr in Mannheim gehalten haben, extrem spannend für mich. Und – was mir hier sehr schön und gefällt – hier kommt zum Ausdruck, was ich unter echter Agilität verstehe: Einfach machen, dazu lernen und besser machen 😉

http://www.management-radio.de/lean-aigil-einfach-machen/

Prozesseffizienz: Bedeutung und Messung

Jeff Sutherland, vielen als einer der beiden Autoren des von Scrum Guides bestens bekannt, beschäftigt sich in dem folgenden Artikel mit der Frage nach der Prozesseffizienz in Scrum in Bezug auf ihre Bedeutung und ihre Messbarkeit:

https://www.scruminc.com/process-efficiency-scrum-matters-measure/

Leadership und Management

Duales Betriebssytem: Zukunftsfähige Organisationen zwischen Hierarchie und Netzwerk?

Eine interessante These, die von Marcus Raitner in seinem aktuellen Blogpost aufgeworfen wird. Moderne Organisationen brauchen zwei Betriebssysteme – nebeneinander. Die „klassische Hierarchie“ für das Standardprogramm und das „agile Netzwerk“ als Innovationstreiber. Ganz von der Hand zuweisen ist der Gedanke dahinter nicht. Die Frage ist für mich, funktioniert es? Sind „Hypridsysteme“ die Zukunft?

https://fuehrung-erfahren.de/2018/03/netzwerk-und-hierarchie/

 

 

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