#LINKSDERWOCHE | 22/2018: Produktivität, Agile, Leadership und Management

PRODUKTIVITÄT

Meditation: Tipps für Neueinsteiger

Ich habe schon des Öfteren von der interessanten Wirkung der Meditation gelesen und gehört. Allerdings muss ich zugeben, dass ich trotz verschiedener Anläufe jedes Mal nach ein paar Tagen gescheitert bin. Aufgeben? Gibt es nicht. Der nächste Versuche ist in Planung. Aus einem einfach Grund: Ich habe gemerkt, dass es mir gut tut. Aber wie kann der Einstieg gelingen? Keine Angst – Ihr müsst keine knochenverenkende Körperhaltung erlernen (soviel habe ich bereits in Erfahrung gebracht). Wenn Ihr ebenfalls mit dem Gedanken spielt und Euch noch der Einstieg fehlt, vielleicht inspiriert Euch der Artikel von Markus Cerenak:

https://markuscerenak.com/meditation.html

Stille finden: Ruhe und Stille mitten im Chaos des Alltags – so soll es gelingen

Passend zum Thema Meditation passt der Artikel von Leo Babauta. Das Hauptproblem, das wir ja alle kennen, lautet schlicht und ergreifend: Ruhe finde. Sonst wird es auch mit der Meditation nichts. Aber Ruhe und Stille ist in unserer modernen Welt zwischenzeitlich ein seltenes Gut. So selten, das es uns oft schwerfällt, sogar die Momente der Stille auszuhalten. Dabei hat Stille etwas Erholsames. Ich bin zum Beispiel gerne im Wald oder im benachbarten Park unterwegs und genieße die Ruhe, lausche dem Gezwitscher der Vögel. Die Wirkung auf mich ist extrem erholsam. Nur leider ist dieses Erlebnis häufig durch Rasenmäher, Straßenlärm, bimmelnde Handys und laustark telefonierende Spaziergänger leicht getrübt. Und was tun, wenn ich überhaupt nicht die Chance habe spazieren zu gehen? Hier setzt der Artikel von Leo Babauta an:

https://zenhabits.net/still/

Warum: Eine Frage, mit interessanter Wirkung

Die DSGVO hat viele die letzten Wochen sehr intensiv beschäftigt. Mich im Übrigen auch. Was haben wir Panik geschoben. Und mensch hätte meinen können, dass am 25. Mai das Internet zusammenbricht. Von dieser Panik infiziert war dann wohl auch Nadja Petranovskaja. Naheliegenderweise. Sie betreibt schließlich auch einen Onlineauftritt. Aber der ganze Hype hat für sie sogar positive Seiten – ein spannender Aspekt, der zum Nachdenken anregt. Nämlich sich wieder ins Bewusstsein zu rufen, warum wir etwas tun. Die Frage nach dem Warum zu stellen, hilft sich wieder ins Bewusstsein zu rufen, worum es wirklich geht.

https://petranovskaja.com/dsgvo/

AGILE

Agilität: Mythen, die Schaden anrichten und dringend aufgeklärt gehören

Um Agilität wir derzeit an verschiedensten Fronten ein Hype gemacht, der mich – obwohl ein großer Fan der Agilität – mit Sorge erfüllt. Da werden Erwartungen geweckt, die auch die agile Geisteshaltung nicht lösen kann oder falsch verstandene Agilität wird auf den methodischen Aspekt reduziert (was nicht funktionieren kann) und vieles mehr. Auf gut Deutsch: es kursieren jede Menge Mythen und Missverständnisse, die dem Thema mehr schaden, könnten als Gutes tun. Einige dieser Mythen, denen leider allzu oft aufgesessen wird, beschreibt Sebastian Hoitz auf t3n.de:

https://t3n.de/news/agiles-arbeiten-mythen-1080315/

Einfacher erklärt: Scrum vermittelt durch ein Alltagsbeispiel

Scrum mit seinen Begriffen kann im ersten Moment viele Mitmenschen schwer verwirren. Eine Erfahrung, die ich leider auch schon mehrfach machen durfte. Wie also vermitteln mensch jemanden, der komplett „blank“ im Hinblick auf das Thema ist, was es mit Scrum auf sich hat und warum der Ansatz überhaupt nicht so überkomplex ist, wie es für einen Neuling angesichts der Begrifflichkeiten wirken könnte? Jan Fischbach löst diese Herausforderung mit dem Beispiel einer Partyplanung. Ein Beispiel, welches fast jeder aus dem Alltag kennen dürfte. Eine schöne Anregung:

http://www.teamworkblog.de/2018/05/beispiel-fur-eine-partyplanung-mit-scrum.html

Innovationsmanagement: Stage-Gate-Prozess und Scrum

Achtung, im folgenden Video werdet Ihr mit viel, viel Dinglish konfrontiert. Worum es geht? Nun, es geht um Innovationsmanagement. In diesem Umfeld gehören Stage-Gate-Prozesse nach Robert G. Cooper zum Standard. Wie lassen sich diese Prozesse mit Scrum kombinieren? Diese Frage versucht Christoph Schmiedinger im folgenden Video zu beantworten, wobei Ihr Euch – nach meiner Einschätzung – schon näher mit Innovatiosmanagement befasst haben solltet, wenn Ihr dem Vortrag folgen wollt:

https://blog.borisgloger.com/2018/05/22/video-stage-gate-und-scrum/

Product Owner: Die Folgen, wenn der PO ein „falsches“ Verständnis seiner Rolle entwickelt

Der Product Owner (Produkteigentümer, kurz PO) ist eine der drei Rollen in Scrumteams. In seiner Verantwortung liegt unter anderem der Product Backlog. Leider werten viele POs ihre Rolle im „falschen“ Sinne und verstehen sich allzu oft nicht wirklich als dem Scrum-Team zugehörig, sondern verstehen ihre Rolle allzu sehr darauf, dem Team „vorzugeben“ was passieren soll. Noch mal: Die Rolle des POs ist es sich um dem Product Backlog zu kümmern, die Prioritäten innerhalb des Product Backlogs zu setzen und den „Geschäftswert“ zu maximieren. Aber diese Aufgabe sollte er/sie nicht alleine ausfüllen, sondern immer dabei auch das Entwicklerteam mit einbinden. Tut er/sie es nicht, sind Folgen fatal für die „Selbstorganisation“ des Teams, wie der Diskussionsbeitrag von Bob Marshall nahelegt:

https://flowchainsensei.wordpress.com/2018/05/23/product-owners-suck/

Daily Scrum: Eine englischsprachige Einführung

Von Boris Gloger stammt das folgende englischsprachige Video von Boris Gloger über das sogenannte Daily Scrum. Jene Besprechung, die dazu dient, dass sich das Scrumteam täglich „synchronisiert“. Damit der Daily Scrum nicht ausartet, bedient das Team sich im Übrigen einer zeitlichen Limitierung von 15 Minuten maximaler Dauer (Timebox) und beschränkt sich auf die Beantwortung auf wenige Fragen. Sollte sich hier zeigen, dass Vertiefungsbedarf besteht, setzen sich die erforderlichen Mitstreiter in einem separaten Termin zusammen. Ich möchte nicht weiter vorgreifen – wer noch nicht weiß, was sich hinter dem Daily Scrum verbirgt, schaut sich am besten das Video an:

https://blog.borisgloger.com/2018/05/24/the-agile-how-to-scrum-meetings-daily-scrum/

Backlog Refinement: Die Zielsetzung erklärt

Backlog Refinement ist die kontinuierliche „Verfeinerung“ oder besser „Weiterentwicklung“ des Backlogs. Wer sich schon länger mit Scrum und agiler Denkweise beschäftigt, ist sich bewusst, dass das Backlog ein sehr lebendiges Dokument ist. Eine Liste, die permanent und immer wieder an neue Erkenntnisse angepasst und fortgeschrieben, weiterentwickelt wird. Die Prioritäten wechseln daher, einzelne „Pakete“ werden „verfeinert“ oder neu priorisiert. Aber welches Ziel wird damit verfolgt? Patrick Schönfeld erklärt es im folgenden Beitrag:

http://chaosverbesserer.de/blog/2018/05/24/wat-sind-eigentlich-die-ziele-beim-backlog-refinement/

Agile vs. Klassisch: Den Unterschied macht das „Wie“

Wenn das Stichwort Komplexität fällt, hört mensch ziemlich oft, dass die Antwort darauf nur Agiltät heißen kann. Klassische Ansätze seien nicht in der Lage Komplexität abzubilden und zu erfassen. Darüber kann mensch tatsächlich geteilter Meinung sein. Wäre dem tatsächlich so, wären sie wohl kaum in der Vergangenheit erfolgreich gewesen sein. Und sie waren es. Nein, ich stelle Agilität nicht plötzlich in Frage. Überhaupt nicht. Den Unterschied – hier bin ich bei Jürgen Margetich – liegt vielmehr in der Art „Wie“ die Ansätze mit Komplexität umgehen.

https://blog.borisgloger.com/2018/05/23/wie-klassisches-projektmanagement-und-agilitaet-mit-der-unvorhersehbarkeit-zukuenftiger-umstaende-umgehen/

Scrum Master: 10 Leitsätze, die Euch helfen bessere Scrum Master zu werden

Mike Cohen ist ein agiles Urgestein und damit eine hervorragende Quelle für ein besseres Verständnis von Scrum. Im folgenden Artikel hat er die Rolle des Scrum Masters im Visier. Eine Rolle, die tatsächlich viel Können und Fingerspitzengefühl bedarf, um diese auszufüllen. Auf Basis der Erfahrungen, die er in nahezu 3 Jahrzenten sammeln konnte, hat er ein paar Dinge zusammengetragen, die uns dabei helfen können, bessere Scrum Master zu werden:

https://www.mountaingoatsoftware.com/blog/ten-sentences-with-all-the-scrum-master-advice-youll-ever-need

MANAGEMENT UND LEADERSHIP

Changemanagement: Veränderung beginnt bei jedem Einzelnen

Veränderungen sind Teil unseres Lebens. Meist finden sie schleichend statt, sodass der große Bruch nicht stattfindet. Das macht vieles leichter. Manchmal bricht die Veränderung vollkommen unerwartet über uns herein, sodass wir kaum eine Chance haben und dagegen zu wehren oder die Veränderungen zu gestalten. Und manchmal gibt es einen „Impuls“, der uns nahelegt etwas mehr zu ändern. Das gilt im privaten, wie im beruflichen Kontext. Im beruflichen Kontext spricht mensch gerne vom Veränderungsmanagement oder auch neudeutsch „Changemanagement“. Sprich: Irgendwer in der Etage über uns hat entschieden, dass es so nicht mehr weitergehen kann und sich die Dinge verändern müssen. Im Idealfall hat die „Chefetage“ bereits verstanden, dass diese Veränderungen ohne die Mitarbeiter nicht funktionieren werden. Und damit bin ich dann beim Blogartikel von Christopher Henke, der sich mit Changemanagement aus der Sicht des Individuums auseinandersetzt. Denn haben wir erst einmal verstanden, dass Veränderungen notwendig und gut sind, müssen wir auch bereit sein sie selbst gestalten zu wollen:

https://vitaminp.info/change-management-startet-mit-dir/

Leadership: Was hat Fragen mit guter Führung zu tun?

Die Überschrift beantwortend: sehr viel. Gute Führung hilft dem Geführten die Antworten zu finden und gibt ihm keine Antworten vor. Soll heißen, sie macht das Wissen und Können des Geführten urbar, er oder sie befähigt seine Mitstreiter Entscheidungen zu treffen. Das ist für viele Führungskräfte nach wie vor eine sehr radikale Sicht, mit der sie sich schwertun – aber es gibt es funktioniert und es funktioniert gut. Wer noch Inspiration sucht, dem empfehle ich den Beitrag von Marcus Raitner, der diesen Aspekt besonders gut thematisiert.

https://fuehrung-erfahren.de/2018/05/fuehren-heisst-fragen-stellen-statt-antworten-geben/

Führung mit Fragen: Welche Fragen sollten wir stellen?

Wenn wir anerkannt haben, dass gute Führung in erster Linie bedeutet, Fragen zu stellen, ist der nächste Schritt, denn wir klären sollten, welche Fragen geeignet sind. Denn nicht jede Frage(technik) ist wirklich geeignet. Hier kommt Dean Rockwell ins Spiel, der sich intensiv mit dem Thema Leadership (irgendwie passt der deutsche Begriff Führung nicht wirklich deckungsgleich auf die englischsprachige Bedeutung) beschäftigt. In seinem – im weiteren verlinkten – Blogartikel findet Ihr ein paar Hinweise:

https://leadershipfreak.blog/2018/05/21/four-ways-to-ask-questions-like-a-leader/

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