#LINKSDERWOCHE | 26/2018: Produktivität, Agile

PRODUKTIVITÄT

Dateien finden: Dateisuche für Windows

Im Laufe der Zeit kommt auf so einer Festplatte ziemlich viel Material zusammen. Ähnlich wie im Papierarchiv. Allerdings hat digital gewisse Vorteile, wenn mensch versucht sich durch die „Archivberge“ zu wühlen – insbesondere dann, wenn „schlampig“ indexiert und abgelegt worden ist. Während wir in der analogen Welt bei der Suche Schriftstück für Schriftstück in die Hand nehmen müssen, gibt es für die digitale Ablage kleine Helferlein, die uns helfen können. Der Markt ist recht umfangreich (es scheint also sehr viel Bedarf zu geben). Eine Möglichkeit Euch eine Übersicht zu schaffen, findet Ihr aktuell im Toolblog von Stephan List:

https://toolblog.de/2018/06/19/ein-evergreen-die-dateisuche-in-windows/

Storytelling I: Hilfestellung in eBook-Form

Storytelling (zu deutsch Geschichten erzählen) ist eine sehr effiziente und produktive Form der Informationsvermittlung. Kinder können sehr intuitiv Geschichten erzählen, wir Erwachsenen haben leider meist verlernt und müssen es uns wieder mühsam „antrainieren“. Aber zum Glück gibt es Hilfe von Kommunikationsprofis wie Kerstin Hofmann. Sie hat ein kostenloses E-Book zum Thema online gestellt, das auf den ersten Blick sehr hilfreich zu sein scheint und mit 27 Seiten einen schnellen Einstieg ermöglicht:

https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/e-book-storytelling/

Storytelling II: Noch mehr Kniffe und Tricks

Spannenderweise ist im Blog Wissendenken von Annette Hexelschneider diese Woche auch ein Blogartikel erschienen, der zeigt, warum Storytelling im Wissenstransfer wertvolle Beiträge leisten kann. Dazu gibt es noch passende Vertiefungslinks. Also jede Menge Impulse für die Vertiefung:

https://wissendenken.com/wissenstransfer/storytelling/

Einfluss gewinnen: 6 Tipps

Einfluss wird von vielen immer noch mit „Herrschaft“ verbunden – sprich: bestimmen können, was jemand zu tun hat. Aber es geht auch anders – Kraft Überzeugung, Fachwissen und verdientem Respekt. So lässt sich auch dann einwirken, wenn mensch formal nicht über Einfluss zu verfügen scheint. Diesen Einfluss kann mensch bewusst aufbauen. Hilfreich dabei sind unter anderem die 6 Tipps von Ralf Senftleben:

https://www.zeitzuleben.de/6-tipps-einfluss-gewinnen/

Produktivität: Produktivität heißt nicht mehr zu tun

Viele Menschen berichten regelmäßig davon: Ihre Chefs schicken Sie auf Zeitmanagementseminare, damit mehr in gleicher Zeit leisten können. Der Trugschluss, bei dem hier die Entscheider aufsetzen, ist „Geschäftigkeit“ mit Produktivität gleichzusetzen. Ein fataler Fehler. Gutes Zeitmanagement ist nicht darauf gerichtet, die Ausstoßmenge von 100 auf 110 % zu erhöhen, sondern soll helfen, dass wir unsere Arbeit entspannter machen und damit besser Qualität liefern. Darüber, dass eine Auslastung von 100 % ohnehin Nonsens ist, da keinerlei Puffer für Unvorhergesehenes eingeplant ist und auch keine Reserven vorhanden sind, um über zukunftsgerichtete Entwicklungen nachzudenken, brauche ich Euch sicherlich nichts mehr zu erzählen. Craig Jarrow liefert Euch gute Argumente, warum Zeitmanagement nicht bedeutet noch mehr zu machen:

https://timemanagementninja.com/2018/06/time-management-is-not-about-doing-more-more-more/

Leadershipqualitäten entwickeln: 5 Tipps die dabei helfen …

Unabhängig davon, ob Ihr eine Führungsposition anstrebt oder in einem agilen Umfeld arbeitet – das Thema laterale Führung gewinnt enorm an Fahrt. So heißen, derjenige, der am besten in der jeweiligen Situation beurteilen kann, was zu tun ist, übernimmt in diesem Moment die Führung. Das setzt aber auch voraus, seinen persönlichen Leadershipqualitäten zu verbessern und fortzuentwickeln. Aber wie setzt mensch da an? Ein paar Tipps dazu findet Ihr bei Mark Thomson:

https://www.flippingheck.com/awake-your-inner-leader-a-simple-strategy-to-build-your-leadership-skills/

AGILE

Beratung in agilen Umfeldern: ein Spannungsfeld

Sehr spannende Gedanken, die Edgar Rodehack in einer kurzen und knackigen Ansage im Teamworkblog veröffentlicht. Als Agilisten haben wir einen nicht leichten Spagat zu meistern. Auf der einen Seiten werden schnelle Antworten erwartet, auf der anderen Seite wissen wir, dass wir für die Lösung komplexer Probleme viele Sichtweisen brauchen und einzelne Expertenmeinungen eben nicht der Weisheit letzter Schluss sind. Einen Spagat, den insbesondere Agile Coachs und Scrum Master tagtäglich meistern müssen. Von ihnen wird erwartet, schnelle Antworten auf Fragen zu geben, die aber aufgrund ihrer Komplexität ausführlichere Betrachtung, auch unter Einbindung weitere Sichtweisen, erfordern:

http://www.teamworkblog.de/2018/06/gibt-es-agile-organisationsberatung.html

Scrum zur Meisterschaft bringen: 4 Dimensionen

Der folgende Blogpost von Stephanie Ockerman fokussiert auf ein Zitat von Ken Schwaber (einem „Miterfinder“ von Scrum): „Scrum takes two days to learn and a lifetime to master.“ Übersetzt bedeutet es soviel, wie es braucht zwei Tage zu lernen was Scrum ist und wie es funktioniert. Aber es dauert ein Leben lang, bis wir es in Scrum zur Meisterschaft gebracht haben. Nun ja, ich finde zwei Tage schon etwas knackig, um das Rahmenwerk wirklich zu durchdringen. Aber um die Grundlagen zu lernen, reichen sie aus. Aber damit fängt die Reise ja erst an. Der folgende Artikel zeigt Euch, die 4 Dimensionen, die dabei laut Autorin relevant sind:

https://www.agilesocks.com/4-dimensions-scrum-mastery/

Nein sagen: Wenn wir einem Anspruchsberechtigen sagen müssen, dass etwas nicht gehen wird …

Agilisten legen sehr viel Wert darauf, dass das Feedback der Anspruchsberechtigten in die weitere Entwicklung einfließt. Es gibt aber auch Situationen, in denen ein „nein“ erforderlich ist. Sprich, wir können da Feedback – aus, welchen Gründen auch immer – nicht aufgreifen und einfließen lassen. Wie gelingt es uns dennoch wertschätzend und respektvoll eine Absage zu erteilen? Auf diese Frage gibt es Hilfestellung von Mike Cohen:

https://www.mountaingoatsoftware.com/blog/six-guidelines-for-saying-no-to-a-stakeholder

Kanban mit Scrum: Das WiP-Limit optimieren

Kaban und Scrum kombinieren kann eine hoch produktive Sache sein. Ein besonderes spannendes Element des Kanban, dass dabei sehr hilfreich sein kann, ist der WiP-Limit. Die Limitierung der Arbeitsmenge, die jetzt im Augenblick getan wird, mit dem Ziel den Arbeitsfluss „optimal“ zu gestalten. Wie es funktioniert und auf was wir dabei achten sollten, das erklärt ein Beitrag aus der Feder von John Coleman:

https://www.scrum.org/resources/blog/professional-scrum-kanban-psk-dont-just-limit-wip-optimize-it-post-1-3

Selbstorganisation: Grenzen selbstorganisierte Teams

Ich bin ein großer Freund selbstorganisierter Arbeitsweisen (wer hätte dies, aber auch erwartet 😉 ) Aber trotz aller Begeisterung muss auch ich immer wieder anerkennen, dass selbstorganisierte Teams nicht einfach auf Bäumen wachsen. Ganz im Gegenteil. Damit selbst-organisierte Teams entstehen und arbeiten können, braucht es auch einen entsprechenden Rahmen und – ja auch diese – Begrenzungen an denen sie sich orientieren können. In diesem Sinne empfehle ich Euch den Artikel von Dave Nicolette:

https://www.leadingagile.com/2018/06/limits-of-a-self-organizing-team/

Hybrides Projektmanagement: Klare Ansage von Bernhard Schloss

Lässt sich das Beste des agilen und des klassischen Projektmanagements nehmen und kombinieren? Die Idee dahinter ist das sogenannte hybride Projektmanagement – derzeit des Öfteren bemüht. Der von mir hochgeschätzte Bernhard Schloss hat dafür eine klare Aussage getroffen: Hybrides Projektmanagement ist „Bullshit“. Wie er darauf kommt, erklärt er hier in gewohnter Weise mit entsprechender Argumentation:

http://www.bernhardschloss.de/blog/warum-hybrides-projektmanagement-bullshit-ist/

Kunden-Lieferanten-Anti-Pattern: Warum die Trennung zwischen Kunden- und Lieferantenbeziehung gefährlich ist

Der Product Owner soll – laut Rollendefinition – den Mehrwert aus Sicht des Kunden im Auge behalten. So die gängige Meinung. Daraus folgert bedauerlicherweise der eine oder andere, dass er oder sie als PO sich nicht wirklich als Teil des Ganzen zu verstehen braucht, sondern sich ausschließlich eben auf die reine Kundensicht fokussieren kann. Damit wird jedoch eine der zentralen Ideen der Agilität ad absurdum geführt und es kommt zu einer Trennung zwischen Kunden- und Lieferantenbeziehung, mit schweren folgen. Mehr dazu aus der Feder von Marcus Raitner:

https://fuehrung-erfahren.de/2018/06/das-anti-pattern-der-kunden-lieferanten-beziehung/

 

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