#LINKSDERWOCHE | 46/2018: Produktivität, Agilität, Leadership, Demokratie

PRODUKTIVITÄT

Brainstorming: 5 Ansätze für die Generierung von Ideen

Kreativität hat nicht etwas mit Kunst zu tun. Kreativität braucht es, auch um auf plötzlich auftretende Herausforderungen reagieren zu können, neue Ideen zu entwickeln, Lösungen für Probleme zu schaffen. Brainstorming ist keine Option den Einstieg in den kreativen Prozess zu schaffen. Dafür gibt es zwischenzeitlich ein buntes Sammelsurium an Ideen und Methoden – die je nach Einsatzzweck und Ziel mehr oder weniger zur jeweiligen Aufgabe passen. Eine kleine Auswahl von fünf Brainstormingtechniken stellt der Blogbeitrag von Christopher Henke vor. Drei davon kannte ich bereits, zwei war mir neu. Eine gute Erweiterung der Werkzeugkiste 😉

https://vitaminp.info/5-brainstorming-methoden-fuer-schnelle-ideen/

Burn-out-Prävention: 5 Tipps zur Vermeidung einer Überlastung durch Überarbeitung

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich mit dem Begriff Burn-out so meine Probleme habe. Der Begriff ist ungenau und unter seiner Flagge wird so manches subsumiert und letzt endlich verharmlost, was wesentlich tiefer geht und mit dem nicht zu spaßen ist. Eine depressive Belastungsstörung ist nicht gleich depressive Belastungsstörung. Und nicht immer können wir tatsächlich beeinflussen, was da auf uns einwirkt und wie es auf uns einwirkt. Was wir jedoch versuchen können zu beeinflussen, ist die quantitative Arbeitsmenge, die uns zu überfordern droht. Zumindest in einem gewissen Rahmen. In diese Richtung zielt der Beitrag von Merlin Mechler ab:

https://www.merlinmechler.de/2018/11/05/5-tipps-fuer-aktive-burnout-praevention/

Gewohnheiten als Produktivitätshinderniss 1: 13 Angewohnheiten, mit denen wir uns selbst im Wege stehen

Gewohnheiten können der Produktivität förderlich und schädlich sein. Je nach dem was für eine Gewohnheit es ist und wie sie wirkt. Das Gute ist, wir können uns gute Gewohnheiten antrainieren und schlechte abtrainieren. Aber woran erkennt mensch welche Gewohnheit schlecht oder gut im Sinne der Produktivität ist? Die folgende Liste aus dem Toolblog von Stephan List kann Euch eventuell dabei helfen die Spreu vom Weizen zu trennen. Die Aufstellung umfasst insgesamt 13 schlechte Angewohnheiten.

https://toolblog.de/2018/11/06/13-angewohnheiten-die-ihren-erfolg-torpedieren/

Gewohnheiten als Produktivitätshinderniss 2: Schlechte Gewohnheiten bei der Arbeit

Von Bridgid Ludwig gibt es weitere Unterstützung bei der Identifikation schädlicher Gewohnheiten, die unsere Produktivität bremsen. Das Ganze fasst sie obendrein noch in einer Grafik zusammen und gibt jeweils noch Tipps dazu, wie wir diesen Gewohnheiten entgegentreten können:

https://www.happymelly.com/breaking-bad-habits/

Kultur pur: Online-Quellen für Kulturbegeisterte

Über den geschätzten Stephan List bin ich auf eine Homepage gestoßen, die jedem wissensdurstigen Mitmenschen begeistern dürfte. Eine Online-Quelle mit zig Verweisen zu anderen freiverfügbaren Quellen zum Stöbern. Alles rund um das Thema Kultur im weiteren Sinne. Ich habe gerade mal an der Oberfläche gekratzt und bin erstaunt, was sich da so alles finden lässt. Das kann ich Euch nicht vorenthalten. Mehr dazu findet Ihr im Toolblog:

https://toolblog.de/2018/11/07/kultur-freibier-fuer-alle/

Widerstand: Was uns bremst

Mark Forster ist nicht nur der Name eines deutschen Musikers, sondern es gibt auch einen Namensvetter, der im Bereich des Zeitmanagements und der Produktivität einiges bewirkt. Genau diesen Mark Forster habe ich im folgenden Verweis im Visier. In seinem folgenden Blogbeitrag wirft er die Frage auf, was uns bremst produktiver zu werden und. Er spricht von Widerstand, der uns bei der Umsetzung von Zeitmanagementmethoden im Wege steht. Seine Lösung ist simple und einfach. Mehr dazu:

http://markforster.squarespace.com/blog/2018/10/13/problem-3-resistance.html

Stinkstiefel: Über den richtigen Umgang mit dem Tyrannen

Ich hatte letzte Woche den Auftaktartikel von Martin Schmidts Artikelreihe zum richtigen Umgang mit „Stinkstiefeln“ in den Links der Woche erwähnt. Diese Woche möchte ich Euch nochmals – für diejenigen, die es möglicherweise verpasst haben – auf den zweiten Artikel der Blogserien hinweisen: der Tyrann. Der Tyrann ist nicht immer der „Chef“. Nicht selten ist es ein Kollege oder eine Kollegin. Der Artikel hilft Euch das Verhalten besser einzuordnen und künftig besser zu reagieren:

http://www.martin-schmidt.at/stinkstiefel-tyrann/

AGILITÄT

WIP-Limit: Die Idee hinter WIP-Limit und Flow leicht verständlich erklärt

Tim Themann zeigt an einem Beispiel, dass wir alle aus unserem Alltag kennen, sehr anschaulich wie der WIP-Limit funtioniert und wie durch das WIP-Limit eingleichbleibender Fluss erzeugt wird. Jeder von uns kennt das Thema Wartezeiten beim Arzt. Genau dieses Beispiel – in diesem Falle eine Zahnarztpraxis – macht sich Themann zu eigen, um zu zeigen wie durch die künstliche „Verengung“ des WiP-Limits die Durchlaufzeit gesteuert und der „Arbeitsfluss“ gesteuert werden kann.

https://die-computermaler.de/wip-limits-und-flow-beim-zahnarzt/

Product Owner: Reifegradmodell

Als Product Ower wird mensch nicht fertig geboren, sondern der PO „reift“ wie jede andere Rolle im Scrumrahmen vom „Wissenden“ zum „Kenner“ und „Meister“ heran. Sprich der Inhaber der Rolle entwickelt sich in seiner Rolle über verschiedene Phasen hinweg. Wie aber sehen die Phasen aus? Robbin Schuurman hat hierzu ein Reifegradmodell vorgeschlagen, dass dabei hilft die Entwicklung zu verorten:

https://www.scrum.org/resources/blog/growing-product-owner-five-product-owner-maturity-levels

OKR: Das Ziel ist der Weg, nicht das Ergebnis

OKRs unterscheiden sich als Zielsteuerungsrahmen vom tradierten Verständnis der zielorientierten Steuerung durch verschiedene Aspekte, einer davon ist, dass OKRs bereits bei einer 70%igen Zielerreichung als „erreicht“ gelten. Das mag manchen verwundern, hat aber gute Gründe wieder folgende Beitrag aus dem Murkamy-Blog erläutert und darlegt:

http://murakamy.com/blog/2018/11/5/vergesst-endlich-das-ergebnis-oder-warum-70-das-neue-100-ist

Agile Leader: Für was braucht es sie?

Im agilen Umfeld hört mensch gerne Sätze, die die Notwendigkeit von Führungspersönlichkeiten infrage stellen. Aber auch agile Organisationen brauchen Führungspersönlichkeiten, die inspirieren, anregen und mitreißen. Dort sogar umso mehr, wie in klassischen Organisationen, den in agilen Umfeldern ist die Vision oder die Frage nach dem Warum die Antriebsfeder. Hierfür braucht es Menschen, die diese Vision verkörpern und sichtbar machen können. In diesem Sinne argumentiert Kurt Bittner in seinem folgenden Beitrag, den ich Euch im folgenden nahelegen möchte:

https://www.scrum.org/resources/blog/what-do-agile-leaders-do

User Storys: Was tun, wenn sich eine komplexe User Story nicht zerlegen lässt …

Je kleiner eine User Story geschnitten wird, desto besser ist es. Es geht darum Komplexität „handelbar“ zu machen. Komplexität bedeutet Unwissenheit. Je mehr Unwissenheit wir haben, desto größer das Risiko, dass wir mir „Störfeuer“ zu kämpfen haben. Daher schneiden wir User Storys möglichst klein, sodass wir mit geringem Unwägbarkeiten umgehen müssen und so eine gewisse Entlastung erzeugen. Leider gibt es in der Praxis auch immer wieder User Storys, die hochkomplex sind, sich aber nicht kleiner schneiden lassen. Was nun? Mike Cohen zeigt in seinem Beitrag eine Möglichkeit auf, die dabei helfen kann, die Situation umsetzbar zu machen.

https://www.mountaingoatsoftware.com/blog/how-to-work-with-complex-user-stories-that-cannot-be-split

Skalierungsansätze: LeSS im Vergleich zu Nexus

Es gibt mehrer Skalierungssansätze im agilen Umfeld. Unter anderem SaFe, LeSS, Scrum of Scrum oder Nexus. Die Ansätze unterscheiden sich zum Teil sehr deutlich. Das Ganze ist für Neueinsteiger, aber auch für fortgeschrittene Scrummies nicht ganz so einfach zu überblicken. Der folgenden Beitrag John Colemann gibt Euch einen ersten Überblick über die Unterschiede zwischen Nexus und LeSS. Leider fehlt der Vergleich zu SaFe.

https://www.scrum.org/resources/blog/how-do-nexus-and-less-differ

MANAGEMENT UND LEADERSHIP

Gewinn: Kein unternehmerischer Selbstzweck

Wenn Ihr manche Mitmenschen fragt, was der Zweck eines Unternehmens ist, kann es Euch passieren, dass Ihr zur Antwort „Gewinn machen“ zur Antwort bekommt. Zumindest ist es mir schon mehrfach passiert. Meine Reaktion war bei ersten mal Verblüffung, beim Zweiten mal konnte ich darauf schon besser reagieren und seit dem Dritten mal löst diese Antwort bei mir ein verschmitztes Lächeln mit einem deutlich erkennbaren Kopfschütteln aus. Nein, der Zweck eines Unternehmens ist nicht Gewinn zu erwirtschaften. Den Gewinn braucht das Unternehmen, um seinen Zweck dauerhaft und nachhaltig zu erfüllen. Aber der Gewinn selbst ist nicht das Ziel. Kein Unternehmer gründet ein Unternehmen, weil er Gewinn machen will, sondern er gründet es, weil er/sie eine Idee hat, die er/sie umsetzen möchte: Ein Produkt oder eine Dienstleistung, von der er/sie glaubt ein Problem zu lösen. Dafür braucht es aber auch monetäre Gegenleistung zur Finanzierung usw. usf. Warum Profit oder Gewinn kein Selbstzweck ist, verrät Euch der folgende Blogbeitrag von Marcus Raitner noch tiefergehender:

https://fuehrung-erfahren.de/2018/11/profit-ist-kein-selbstzweck/

Innovation: Eine kritische Auseinandersetzung mit dem Innovationsbegriff

Von Dr. James Mitchell Lee hat es mir diese Woche einen kritischen Beitrag zum Thema Innovation ins Gesichtsfeld gespült, der mich zum Nachdenken inspiriert hat. Lee stößt sich am Innovationsbegriff, der seines Erachtens von Wesentlichen ablenkt: der Schaffung eines Mehrwerts. Seine Ausführungen untermauert er konsistent und durchdacht. Der Kunden erwartet nicht Innovation, sondern einen Mehrwert oder Nutzen, der seine „Probleme“ löst. Mehr dazu:

http://www.teamworkblog.de/2018/11/der-innovationswahnsinn.html

Effektivität und Effizienz: Oder warum wir ineffzient sind, wenn wir uneffektiv werden

Effektivität ist für mich die Voraussetzung von Effizienz. Ich kann zwar effizient arbeiten, wenn es das Problem nicht löst (effektiv) ist, bleibt es uneffizient. Daher ist für mich persönlich Effektivität die Voraussetzung für echte Effizienz. Ähnlich argumentiert Dan Rockwell in dem folgenden Beitrag:

https://leadershipfreak.blog/2018/11/07/5-ways-to-stop-solving-the-wrong-problem/

Erfolgreiche Führung: 3 Faktoren mit hoher Wirkung

Ein weiteres Mal hat es Dan Rockwell in die Links der Woche geschafft. In seinem folgenden Blogartikel führt er drei Faktoren gute Führung auf, von denen auch ich der Meinung bin, dass diese durchschlagende Wirkung im Führungsalltag haben und den Unterschied zwischen erfolgreicher und weniger erfolgreicher Führung ausmachen. Da der Artikel knackig ist, möchte ich nicht vorgreifen. Am besten Ihr lest selbst:

https://leadershipfreak.blog/2018/11/06/3-things-successful-leaders-do-that-average-leaders-dont-do/

Teamführung: Warum scheitern Teams?

Im Team zu arbeiten ist sollte heute selbstverständlich sein. Wir haben es oft mit komplexen Herausforderungen zu tun, die ein Einzelner in aller Regel nicht lösen kann. Dabei bedeutet Team nicht, dass jeder in seinem Teilgebiet am Ende allein vor sich hinwurstelt, was gerne auch mal als Teamwork verstanden wird, sondern es geht um echte Zusammenarbeit innerhalb des Teams. Klingt einfach, ist es aber nicht. Viele Teams scheitern in der engen Zusammenarbeit. Dafür gibt es eine Gründe, die Tim McMahon sehr treffend zusammenfasst:

http://www.aleanjourney.com/2018/11/why-teams-fail.html

Ohne Manager: Ein Praxisbeispiel

Der Blog der Corporate Rebels liefert immer wieder Beispiele aus der Praxis, bei denen die klassische Vorstellung des Managements auf eine harte Probe gestellt wird. So auch mit dem folgenden Beitrag, über eine Reinigungsfirma in den Niederlanden, die nahezu ohne traditionelles Management auskommt. Kein einfaches Unterfangen, wie das Beispiel zeigt, aber auch kein Unmögliches. Sicherlich ist das Erfolgsbeispiel nicht übertragbar. Dennoch lässt sich daraus das eine oder andere daraus lernen.

https://corporate-rebels.com/edalco-services/

 

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