#LINKSDERWOCHE | 2/2019: Produktivität, Agile, Leadership und Management

PRODUKTIVITÄT

Gedächtnis entlasten: Outsouring der „Erinnerungsarbeit“

Ich bin selbst immer wieder überrascht, was ich so alles in meinem Gedächtnis oft nach langer Zeit wiederentdecke. Ein Stichwort und plötzlich ist eine Information da, die ich irgendwann irgendwo aufgeschnappt habe. Leider kann ich mir nicht alles merken. Auch gehöre ich nicht zu den Menschen mit einem fotografischen Gedächtnis, die ganze Textpassagen merken können. Sprich: Obwohl ich selbst immer wieder erstaunt bin, was wir uns so alles behalten können, ohne entsprechende Unterstützung würde mir so manches durch die Lappen gehen. Daher lagere ich das eine oder andere aus – das entlastet das „Gedächtnis“. Ein paar der Kniffe, die Stephan List im Toolblog beschreibt, kenne ich bereits und nutze sie auch aktiv in der einen oder anderen Variante. Andere Kniffe kannte ich tatsächlich selbst nicht.

https://toolblog.de/2019/01/08/wie-sie-ihr-gedaechtnis-entlasten/

Selbstorganisation: Miminalistiche digitale Selbstorganisation mit Textdateien

Wenn Ihr zu den digitalen Minimalisten gehört, die einfache digitale Werkzeuge schätzen, dann solltet Ihr unbedingt den folgenden Artikel von Stephan List lesen. Dort findet Ihr einen wahren Blumenstrauß an Hinweisen zur Selbstorganisation mit txt-Dateien. Mir ist das zwar persönlich zu „nackt“, aber der Charme ist eindeutig. Mit txt-Dateien lässt sich systemunabhängig und mit minimalistischer Softwareausstattung extrem viel organisieren.

https://toolblog.de/2019/01/10/vom-arbeiten-mit-einfachen-textdateien/

Klassiker: Wie sich die Menge der Arbeit mit verfügbarer Zeit ausdehnt

C. Northcote Parkinson ist eine „Managementklassiker“ – aus gutem Grund. Einer seiner Erkenntnisse lautet, dass sich Arbeit mit der zur Verfügung stehenden Zeit ausdehnt. Nachvollziehbar und doch stolpern wir immer wieder selbst genau in diese Falle, wie der Blogartikel von Patrick Schönfeld darlegt:

http://chaosverbesserer.de/blog/2019/01/12/die-ausdehnung-von-arbeit/

Experimentieren: Den Mut aufbringen Neues zu wagen

Die Welt ist komplex, d. h. es gibt viele unbekannte Einflussgrößen, die wir nicht greifen können. Der Ausweg: Schritt für Schritt an die beste mögliche Lösung herantasten. Dafür braucht es den Mut Neues zu wagen, auch wenn wir wissen, es kann schief gehen. Soll heißen wir „experimentieren“, in dem wir Annahmen aufstellen und diese „empirisch“ durch Beobachtung überprüfen, um sie dann anzupassen. In eine ähnliche Richtung argumentiert Nadja Petranovskaja in Ihrem folgenden Beitrag:

https://petranovskaja.com/experiment/

Neustart: Warum ein Neustart hilft Neues zu wagen

Noch einmal einen Artikel von Nadja Petranovskaja, den ich Euch nahe legen möchte. Die Idee ist radikal. Um etwas Neues zu wagen, die „Reset-Taste“ drücken. Klingt etwas schräg, ist aber durch aus sinnvoll. Unsere Erfahrungen prägen uns. Und diese Prägung kann eine ziemliche Spaßbremse sein und uns daran hindern den Schritt zu wagen, etwas Neues zu tun. Genau hier setzt die Idee von Nadja an.

https://petranovskaja.com/reset/

AGILE

Theory of Constraints/Cynefin-Rahmen: Synergien und Wechselbeziehungen

Wer sich mit agilen Ansätze beschäftigt, der kommt um die Theorie of Constraints und den Cynefin-Rahmen nicht herum. Beide tauchen im agilen Umfeld als grundlegende theoretische Modelle immer wieder auf. Tatsächlich gibt es – wie der Artikel von Steve Holt darlegt – erhebliche Überschneidungen und Wechselbeziehungen zwischen den beiden Modellen:

https://cognitive-edge.com/blog/exploring-synergies-interaction-cynefin-framework-theory-constraints/

Appricative Inquiry: Bei Verbesserungen an den positiven Aspekten ansetzen

Ich behaupte, typisch deutsch ist, immer auf das zu fokussieren, was nicht gut gelaufen ist. Wie jedoch die aktuelle Forschung nahe legt, ist es wesentlich einfacher und motivierender an den Stärken, sprich an den positiven Ergebnissen anzusetzen. Einen Ansatz hierzu, den ich in einem Art-Of-Hosting-Training kennengelernt habe, ist Appreciative Inquiry. Daher ist für mich der folgende Beitrag von Roland Flemm sehr gut nachvollziehbar. Er bedient sich der Methodik im Scrum-Umfeld. Mein Tipp: Lesen, inspirieren lassen und ausprobieren.

https://medium.com/serious-scrum/how-you-can-keep-scrum-positive-85291b87caf9

P. S.: Ich kann jedem Agilisten die Teilnahme an einem AoH-Training sehr empfehlen – dort lernt Ihr sehr viel über kollaboratives Arbeiten in Gruppen und die passenden Moderationstechniken.

Spielerisch agile Prinzipien lernen: Das Schneeflocken-Spiel (Snowflake Game)

Die agilen Prinzipien an die Wand zu werfen, um sie zu erklären ist zwar der einfachste Weg, aber nicht unbedingt der effektivste. Spielerische Ansätze, die es ermöglichen die Prinzipien in „Aktion“ zu erleben, sind noch effektiver und effizienter. Lernen durch Tun und Entdecken macht nicht nur Spaß, sondern ist auch noch effektiver, da wir gleich mit mehreren Sinnen angesprochen werden. Ein solcher spielerischer Ansatz ist das Snowflake-Game, das im Blog des Forums Agile Verwaltung von Wolf Steinbrecher beschrieben wird.

https://agile-verwaltung.org/2019/01/10/das-schneeflockenspiel-iterative-arbeitsweise-bei-unsicherheit-erfahrbar-machen/

LEADERSHIP UND MANAGEMENT

Führen mit Zielen: Intrinsische Motivation, monetäre Anreize und Ziele

Bei Thema Führen mit Zielen wird oft Peter F. Drucker bemüht. Ein kluger Mann, der zu seinen Lebzeiten für seine Ideen bekannt und anerkannt war. Ihm ist es auch zu verdanken, dass Management by Objektives oder das Führen mit Zielen ins Visier der Managementforschung und -praxis geraten ist. Allerdings – darauf weißt Marcus Raitner hin – wurde dabei leider nur ein Teil seines Konzepts übernommen. Drucker selbst hat von Kontrolle und Zwang nachweislich nicht viel gehalten, sondern immer auf die intrinsische Motivation gesetzt. Ein Aspekt, der leider zu wenig Beachtung erhält. Mit extrem negativen Folgen.

https://fuehrung-erfahren.de/2019/01/fuehren-mit-zielen-ohne-zuckerbrot-und-peitsche/

Leadership im Zeitalter des Wissensarbeit: Drei Dinge die ein „Leader“ machen kann

Wissensarbeit wird in absehbarer Zeit von zentraler Bedeutung sein. Es ist daher sicherlich angebracht vom Zeitalter der Wissensarbeit zu sprechen. Das hat auch Auswirkungen darauf, wie wir Führung verstehen. Dave Dame hat in diesem Kontext drei zentrale Punkte identifiziert:

https://medium.com/@DDame/leadership-in-the-knowledge-work-era-467148fa5d01

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