#LINKSDERWOCHE | 3/2019: Produktivität, Agile, Leadership

PRODUKTIVITÄT

Podcast: Deep Work nach Carl Newport

Ivan Blatter hat in seiner aktuellen Folge seines Podcasts sich die Idee von Carl Newport vorgenommen. In der Folge erfahrt Ihr, was es sich mit Newports Philosophie auf sich hat, Ihr lernt die vier Regel von Deep Work kennen und einschätzen. Wenn Ihr dann noch nicht genug habt – das Buch von Carl Newport gibt es in deutscher und englischsprachiger Fassung 😉

https://ivanblatter.com/podcast/deep-work/

GTD: Apps für Eure mobile Geräte

GTD ist ein Produktivitätsansatz nach David Allan, der eine ordentliche Struktur bietet. In unserem elektronischen Zeitalter gibt es natürlich auch elektronische Helferlein, die Euch bei der Umsetzung des Ansatzes helfen können. Im Toolblog von Stephan List findet Ihr den Hinweis auf eine entsprechende Übersicht in Form einer Galerie, die Euch bei der Suche nach den passenden Apps zur Umsetzung von GTD helfen kann.

https://toolblog.de/2019/01/17/die-galerie-der-produktivitaets-apps/

Video: Bullshit-Jobs

Ebenfalls im Blog von Stephan List habe ich das folgende Video entdeckt, in dem der Autor des Buchs „Bullshit Jobs: Vom wahren Sinn der Arbeit“ persönlich zu Wort kommt. David Graeber fasst dort seine Kritik an sinnentleerten Arbeitsplätze, die keinerlei echten Mehrtwert schaffen zusammen. Das ganz geht schon ein wenig in Richtung Kritik an #NewWork – zumindest in der Form, wie die Diskussion in der Breite zwischenzeitlich geführt wird. Wer also einen kritischen Implus sucht – hier entlang:

https://toolblog.de/2019/01/16/das-phaenomen-der-bullshit-jobs/

Achtsamkeit: Statt uns von zu entfernen, näher heranrücken

In streßige Situationen haben wir alle so unsere Methoden, um uns der Situation zu entziehen. Eine Gemeinsamkeit aller dieser Wege ist – nach Leo Babauta – das wir in diesen Situationen Distanz aufbauen und damit „unachtsam“ gegenüber uns selbst und anderen werden. Sprich: Wir machen es schlimmer statt besser. Seine Idee lautet vereinfacht ausgedrückt, in diesen Momenten den Spieß umzudrehen. Statt uns abzuwenden, wenden wir uns näher zu. Mehr dazu:

https://zenhabits.net/closer/

Kommunikation: Nach wie vor eine Herausforderung

Der Artikel von Christian Botta, den ich im folgenden verlinkt habe, deckt sich in vielen mit meinen Beobachtungen. Wir haben zwischenzeitlich eine Vielzahl von Kommunikationskanälen zu verfügbar. Und jedes Werkzeug verspricht uns die Kommunikation einfacher zu machen. Aber tritt der Effekt ein? Ehrlich gesagt Nein. Es ist und bleibt nach wie vor schwierig. Kommunikation ist nicht einfach und simple. Gute Kommunikation ist eine Disziplin, bei der das beste Werkzeug höchstens Struktur bieten kann – aber mit Sicherheit es nicht leichter macht.

https://www.visual-braindump.de/2019/01/kommunikation-bleibt-schwierig-leider/

Scrum-Workshop: Seminar mit Jan Fischbach in Ravensburg

Wenn Ihr bisher noch nicht die Gelegenheit hattet, ein Scrum-Seminar zu besuchen und zufällig aus der Ecke Ravensburg seid, hätte ich etwas für Euch. Jan Fischbach (wenn Euch der Name bekannt vor kommt, er taucht auch öfter mal hier in den Links der Woche auf) gibt am 6. – 7. März 2019 in Ravensburg einen Scrum-Workshop. Da ich Jan kenne, weiß ich, dass Ihr dort in guten Händen seid.

https://toolblog.de/workshop-scrum-grundlagen-fuer-alle-rollen/

AGILE

Scrumban: Durchsatzrate statt Verlocity?

Den Beitrag von Louis-Philippe Carignan möchte ich Euch als Diskussionsanregung und Denkanstoß mit auf dem Weg geben. Wenn wir vom sichtbar machen der Produktivität im Team in Bezug auf Scrum sprechen, dann wird häufig die Velocity (basierend auf Storypoints) zur Anwendung gebracht. Carginan, der sich intensiver mit der Kombination von Scrum mit Kanban beschäftigt, sieht jedoch in der – auf historischen Daten basierenden – Kennzahl des Durchsatzes eine zukunftsfähigere Lösung. Mehr dazu:

https://www.scrum.org/resources/blog/bye-bye-velocity-hello-throughput

Scrum Leitfaden: Immer wieder neu entdecken

Zeit mir wieder selbst an die Nase zu fassen. Schließlich ist es eine Weile her, dass ich den Scrum Leitfaden das letzte mal von vorn bis hinten durchgelesen habe. Genau das ist die Empfehlung von Chee Hong Hsia. Seine Argumentation besticht. Beim „Auffrischen“ entdecken wir immer wieder einen neuen Aspekt, den wir möglicherweise aus dem Fokus verloren haben. Also, hurtig das PDF aus der Dateiablage gezogen und mal wieder die wenigen Seiten durcharbeiten.

https://www.scrum.org/resources/blog/reading-scrum-guide-empirical-process-itself

Mehrwert schaffen: Liefere den kleinsten „Scope“

Der eine oder andere von Euch erinnert sich hoffentlich an eines der zentralen Prinzipien des agilen Manifests: „Einfachheit – die Kunst, die Menge nicht getaner Arbeit zu maximieren – ist essenziell.“ Für diejenigen, die den Satz zum ersten mal Lesen – ich fand ihn damals auch verwirrend 😉 Es geht immer darum echten Mehrwert zu schaffen. Mehrwert im Sinne, wie liefern was der Kunde tatsächlich braucht und nicht, was wir glauben, dass er braucht. Das gelingt unter anderem durch die kurzen Planungs- und Umsetzungsphasen, den Sprints an deren Ende immer eine Überprüfung in Form des Reviews stattfindet. Deshalb gilt auch die Sprints möglichst kurz zu halten, den so vermeiden wir, dass wir in nicht benötigte „Arbeit“ investieren. David Dame gibt in seinem Beitrag Hinweise, wie Führung unterstützen wirken kann:

https://medium.com/@DDame/delivering-the-least-scope-5ad7cfd4411a

Risiko: Umgang mit ungeplanter Arbeit

Idealerweise arbeitet ein Scrumteam im Sprint genau das ab, was es im Sprintplanning festgelegt hat. Wenn etwas außer der Reihe auftritt, muss es – in Theorie – warten, bis es beim nächsten Sprintplanning für einen Folgesprint eingeplant werden kann. Die Praxis sieht leider oft anders aus. Unerwartet taucht ein Fehler auf und er muss zeitnah behoben werden. Was nun? Sprint abbrechen und neu planen? Auch nicht immer zielführend und vor allem nicht erstrebenswert. Der Blogartikel von Ian Mitchell betrachtet genau diese Situation auf Basis zweier – in der Praxis – üblicher Ansätze zur „Flexibilisierung“ näher.

https://www.scrum.org/resources/blog/expedite-handling-unplanned-work-scrum

Agile Mißverständnisse: Agile Coach Tribalism

Der Beitrag Johann-Peter Hartmann legt den Punkt in eine offene Wunde, die sicherlich jeder Scrum Master oder Agile Coach spürt. In der Funktion als Scrum Master oder Coach eines Teams ist der Spagat zwischen Identifikation mit dem Team und der eigentlichen Verpflichtung, nämlich einen Mehrwert für die Organisation und den Auftraggeber zu schaffen, mit unter nicht ganz einfach und die Gefahr ist groß, dass der Fokus dabei zugunsten der Identifikation mit dem Team verrutscht. Erfahrene Scrum Master oder Agile Coaches werde mit Sicherheit selbstkritisch feststellen, dass auch sie zumindest des Öfteren nahe daran waren hier ins Schleudern zu kommen, den so einfach ist es tatsächlich nicht, die Balance zu meistern.

https://blog.mayflower.de/7072-agile-coach-tribalism.html

User Storys: Was tun, wenn die User Storys schlecht formuliert sind?

Ein schönes Format zu Definition von zu lösenden „Anforderungen“ im agilen Kontext ist die User Story. Doch das richtige Formulieren von User Storys ist gar nicht so einfach, wie manche denken. Keine Sorge, Übung macht den Meister. Auch beim Schreiben der User Storys. Dennoch gibt es ein paar Dinge, die anfänglich gerne falsch laufen. Mark Levison hat sich einige der typischen Anfängerfehler angesehen und hat für Scrum Master (und Product Owner) entsprechende Hilfen parat:

https://agilepainrelief.com/notesfromatooluser/2019/01/deal-with-bad-scrum-user-stories-as-a-scrummaster.html

Product Owner: Wenn Product Owner Wertlieferung verhindern

Der Product Owner ist diejenige Rolle im Scrum, die den Fokus auf den Mehrwert oder Geschäftswert haben sollte. Aber auch PO sind nicht davor gefeilt unbewusst in die eine oder andere Falle zu tappen. Im Blog von Agile Cookpit werden vier typische Fallstricke, über die Product Owner straucheln vorgestellt:

https://www.agilecockpit.com/how-product-owners-prevent-value-delivery/

LEADERSHIP

Angstkultur: Führung durch Angst – keine gute Idee

Interessanterweise greift Marcus Raitner mit Drucker und Deming gleich zwei prägende Köpfe des modernen Managements auf, um mit deren Erkenntnissen zu untermauern, dass eine Kultur der Angst in Bezug auf Führung kontraproduktiv wirkt. Das Gegenstück hierzu ist Führung durch Sinnstiftung. Ein Konzept, dass Drucker und Demming bereits vor Jahrzehnten präferiert haben. Interessanterweise schafft Marcus dabei auch noch ein Brückenschlag hin zu gesellschaftlichen Entwicklungen, die wir derzeit beobachten können: Rechtsaußen Populisten beschwören Angstszenarien herauf, um die Politik in ihrem Sinne zu beeinflussen.

https://fuehrung-erfahren.de/2019/01/wider-die-angstkultur/

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