#LINKSDERWOCHE | 8/2019: Produktivität und Agilität

PRODUKTIVITÄT

Dokumenten-Transfer: Kleiner Trick – große Wirkung

Ein großes Ärgernis für mich sind die vielen Ablagemöglichkeiten beim Verwenden der verschiedenen mobilen Geräte, wenn ich mal was Interessantes im Netz entdecke und die ich dann später aber auf dem Rechner haben will. Und ich bin mir sicher, dass es den meisten unter Euch ähnlich geht. Da sind die Dokumente und Schnipsel fröhlich je nach Endgerät wo anders abgelegt und wir müssen sie mühselig zusammen suchen. Machen natürlich die Wenigsten. Herbert Hertentramph zeigt Euch in einem Beitrag, wie wir es besser machen und den Transfer der Dateien sogar automatisieren können. Fazit: Empfehlenswert!

https://digital-cleaning.de/index.php/zentraler-ordner-fuer-dokumenten-transfer/

Wochenplanung: Mit der „Idealen Woche“ proaktiv werden

Die „Ideale Woche“ ist ein Konzept, dass ich über Ivan Blatter für die Wochenplanung kennengelernt habe und die dem einen oder anderen dabei helfen kann seine Arbeitswoche vorausschauend so zu planen, dass die auftretenden Überraschungen nicht allzu viele Probleme machen. Das Ganze basiert darauf, dass Ihr schaut, welche Verpflichtungen Ihr habt und wann diese anfallen. Drumherum plant Ihr dann die Themenblöcke, die Ihr in der kommenden Arbeitswoche anpacken wollt. Der aktuelle Podcast von Ivan behandelt das Konzept. Hier könnte Ihr nachhören, worauf es ankommt und wie das Konzept funktioniert.

https://ivanblatter.com/podcast/ideale-woche/

Besprechungen: 10 Anregungen für einen besseren Umgang mit Meetings

Besprechungen oder auch neudeutsch Meetings sind in Verruf geraten. Grundsätzlich spricht nichts dagegen, dass mensch sich Zeit nimmt und persönlich abstimmt. Wenn wir nur noch von Besprechung zu Besprechung eilen und uns im Laufe der Besprechung immer wieder fragen, was wir hier überhaupt tun, dann läuft gehörig was schief. Wie können wir es besser machen? Der folgende Beitrag von Ivan Blatter hält einige Anregungen bereit. Probieren wir es aus und machen es künftig besser.

https://ivanblatter.com/besprechungen/

5S-Methode: Mit einer Methode aus dem Lean Management für mehr Ordnung auf dem Schreibtisch

Hach, ich höre den einen oder andere Lean-Experten in meinem Netzwerk schon brummeln, weil sie – nicht ganz unbegründet – befürchten, dass Beiträge wie der von Andrea Windolph die Idee hinter der 5S-Methode zu sehr „vereinfachen“. Trotzdem finde ich den Methodentransfer von der Industrie in den Alltag am Schreibtisch interessant. 5S-Methode ist ein Ansatz, der darauf abzielt „Unnötiges“ und „Störendes“ proaktiv aus dem Arbeitsumfeld zu entfernen und so den Arbeitsfluss zu verbessern. Schaue ich auf meinen persönlichen Schreibtisch sehe ich immer wieder Verbesserungspotenzial:

https://projekte-leicht-gemacht.de/blog/pm-in-der-praxis/5s-methode-schreibtisch/

AGILE

Ökosystem nicht unterschätzen: Wenn agiler Prozess und umgebenden Ökosystem nicht deckungsgleich sind …

Bei fast allen Ansätzen gibt es eine zentrale Herausforderung, die – so verstehe ich Dave Nicolettes folgenden Beitrag – immer wieder unterschätzt wird: die Kongruenz zwischen agilen Prozessen und dem umgebenden Ökosystem zu schaffen. Wenn zum Beispiel ein Scrumteam in einem nicht-agilen Umfeld tätig ist, haben wir es mit zwei unterschiedlichen „Systemen“ zu tun, die keine passende Schnittstelle für eine adäquate Kommunikation oder einen passenenden Austausch vorweisen. In der Praxis wird leider dieser Zusammenhang viel zu sehr unterschätzt. Da wird ein agiler Ansatz präferiert und eingeführt, aber zu wenig darauf geachtet, ob das umgebende Ökosystem hierfür überhaupt geeignet ist. Kracht es, wird der Fehler in der Methodik gesucht und leider nicht darin, dass wir vielleicht mehr drauf hätten achten müssen, dass wir die Schnittstellen gestalten.

https://www.leadingagile.com/2019/02/congruence-between-agile-process-and-ecosystem/

Agile Mythen entzaubern: „Legenden“ rund um die agile Produktentwicklung widerlegen

Es gibt hartnäckige Mythen, die sich um die agile Produktentwicklung ranken. 6 davon entzaubert Mike Cohn kurz und knackig. Darunter Klassiker, wie dass Agilität nur für Softwareentwicklung geeignet sei oder das in agilen Teams das Management arbeitslos wird usw. usf.

https://www.mountaingoatsoftware.com/blog/six-agile-product-development-myths-busted

Agile Organisation: Statt Skalieren entkalken

Wer mich kennt, der weiß, dass ich ein Fan agile Methoden bin. Und, dass ich nie auf die Idee kommen würde agile Methoden für alles zu verwenden. Bei aller Begeisterung für agile Ansätze wie Kanban oder Scrum, ist für mich wahre „Agilität“ nichts anderes, wie das Wissen um die Auswahl und Anwendung des situativ zielführenden Werkzeugs. Bei mir schrillen die Alarmglocken, wenn ich höre, dass eine Organisation beginnt „agile“ einzuführen und damit meint mit einer agilen Methodik die Welt aus den Angeln zu heben. In diesem Sinne argumentiert hier auch Marcus Raitner, der in dem folgenden Beitrag es wunderbar auf den Punkt bringt. Eine Organisation sollte – wie er es nennt – zuerst „entkalken“ oder mit anderen Worten erst einmal kritisch ihr System hinterfragen, entschlacken und dort wo es sinnvoll ist auf agilen Methoden setzen. Mit einem Schraubenzieher lassen sich leider keine Nägel in die Wand hauen, mit einem Hammer keine Schrauben ins Brett drehen.

https://fuehrung-erfahren.de/2019/02/agile-organisationen-entkalken-vor-skalieren/

„Agiles PMO“:  Mit Communities of Practice oder Gilden arbeiten

Das sogenannte PMO im „klassischen“ Projektmanagement hat eine gewisse koordinierende Funktion, bei der es auch darum geht einen gemeinsamen „Rahmen“ in Form von Standards und gemeinsamen Werkzeugen zu schaffen, die es ermöglichen über mehrer Projekte hinweg und gemeinsam in Austausch zu treten, zu kommunizieren und Projekte zentral zu koordinieren. Das macht so für agile Teams wenig Sinn, da agile Projekte primär produktgetrieben sind. Das macht es schwierig im Sinne eine klassischen PMOs Standards zu implementieren. Und dennoch ist sinnig und sinnvoll, wenn sich die agilen Protagonisten austauschen und auf gemeinsame Grundlagen verständigen. Hier greifen sogenannt Communities of Practice oder Gilden, die diese Funktion übernehmen, ohne ein zentrales Koordinationsorgan zu schaffen. Mehr dazu von Björn Schotte:

https://blog.mayflower.de/7329-agil-pmo.html

Scrum mit Kanban kombiniert: Ein Erfahrungsbericht

Der aktuelle Scrum Report, der erst vor ein paar Wochen veröffentlicht wurde, zeigt einen klaren Trend auf: die zunehmende Vermischung von Scrum mit Kanban. Ich persönlich schätze beide Ansätze sehr und bin selbst der Überzeugung, dass sich die Ansätze durchaus gegenseitig ergänzen. Je nach Projekt, Team und Umfeld in unterschiedlicher Ausprägung. Der Blogartikel von Alexander Hardt ist ein Praxisbericht über seine Erfahrungen mit Scrumban, den ich spannend finde und der schön zeigt, wie die beiden Ansätze sich gegenseitig ergänzen können:

https://www.scrum.org/resources/blog/journey-merging-scrum-kanban-my-context

 

 

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