#LINKSDERWOCHE | 10/2019: Produktivität, Projektmanagement, Lean, Agile, Leadership

PRODUKTIVITÄT

Produktiv durch den Tag: Damit wir am Ende des Tages das Gefühl etwas bewirkt zu haben …

Es gibt nichts Befriedigenderes für uns, wenn wir etwas zum Abschluss gebracht haben oder jemanden dabei geholfen haben. Das macht häufig am Ende eines Tages das Gefühl aus, einen guten Tag gehabt zu haben. Zwar haben wir es nur begrenzt in der Hand, wie der Tag wird, aber es gibt Möglichkeiten und Handlungsoptionen, die wir aktiv nutzen können. Über Stephan List bin ich auf eine wirklich guten und einfachen Tipp gestoßen, der Euch hilft genau diesen Effekt zu erreichen:

https://toolblog.de/2019/03/04/5-handlungen-die-ihren-tag-verbessern/

Mut zur „Faulheit“: Nichts tun und produktiver werden

Von Ivan Blatter hat ich gelernt, dass gutes Zeitmanagement in erster Linie Energiemanagement ist. Wer permanent auf Hochleistung läuft, der kann seine Akkus nicht aufladen und das geht auf Kosten der Produktivität. In diesem Sinne ist nichts Tun wichtig, für unsere Produktivität. Sagt sich allerdings einfacher, als es ist. Schließlich sind wir alle darauf konditioniert, permanent auf Empfang zu gehen. In diese Sinne ist der folgende Beitrag von Stephan List als Inspiration gedacht:

https://toolblog.de/2019/03/05/tun-sie-nichts/

Out of the Box: 9 Dinge für die wir dankbar sein sollten

Es läuft nicht immer so rund, wie wir uns erhofft haben. Häufig vergessen wir dabei, dankbar zu sein, für das, was wir bereits erreicht haben. Das Gute liegt oft nah, aber da es nah liegt, sehen wir es nicht und dann hängen wir uns an den negativen Dingen auf. Dabei hat Dankbarkeit eine erstaunliche Wirkung auf unsere Psyche. Der Blog Daily Mind findet Ihr ein paar „unerwartete“ Anregungen, für was wir dankbar sein könnten.

https://www.thedailymind.com/deeper-thinking/9-unexpected-things-you-should-be-thankful-for/

Zuhören: Warum es schwer fällt

Eine Beobachtung, die ich auch bei mir selbst schon machen durfte, ist es, dass wir fast alle extreme Schwierigkeiten zu zuhören. Ist so. Ihr glaubt es nicht? Schaut Euch mal Polittalkshows im TV an oder beobachtet Euch selbst im Alltag. Ihr werdet erstaunt sein, wie schwer es fällt. Aber warum ist das so? Von den 6 Faktoren, die dabei eine Rolle spielen, die ich Artikel von Stephan List entdeckt habe, kamen wir schwer bekannt vor. Das deckt sich auch mit meinen Beobachtungen. Wir sind eben nur Menschen. Aber wenn wir die Faktoren kennen, dann ist es möglich, gegenzusteuern. In diesem Sinne, klar Leseempfehlung.

https://toolblog.de/2019/03/06/wieso-koennen-sie-nicht-zuhoeren/

Entscheidungen treffen: Fundiert und strukturiert – nach Benjamin Franklin – zur Entscheidung kommen

Benjamin Franklin ist den meisten als einer der Gründungsväter, Politiker und Diplomat der USA bekannt (die Damenwelt war zur damaligen Zeit – trotz aller revolutionäre Umtriebe – vom politischen Leben leider ausgeschlossen), dass er aber auch ein kluger Kopf war, der nicht nur durch ausgeprägte Erfindungsreichtum, sondern durch viele Ideen zu Verbesserung der persönlichen Produktivität glänzt, ist deutlich weniger bekannt. Ein schönes Beispiel, liefert Andrea Windoph. Sie zeigt Euch, wie ihr nach einer Methode von Benjamin Franklin fundiert Entscheidungen treffen könnt:

https://projekte-leicht-gemacht.de/blog/pm-methoden-erklaert/pro-contra-liste-benjamin-franklin/

Kreativität: Mit der 1-2-4 Methode gemeinsam Lösungsideen entwickeln

Eine sehr gute Methode, um Lösungsideen für eine Problemstellung zu entwickeln, ist die 1-2-4 Methode, die Lars Richter in einem Beitrag vorstellt. Der Vorbereitungsaufwand vergleichsweise gering, die Struktur einfach umzusetzen und die Ergebnisse – das ist meine Erfahrung aus der Praxis – sind vorzeigbar.

https://flowwork.rocks/1-2-4-all/

PROJEKTMANAGEMENT

Stacey-Matrix: So hilft sie zu entscheiden, welcher Ansatz der zielführende ist

Die Stacey-Matrix wird gerne als Visualisierung herangezogen, wenn es um die Frage geht, wann „klassische“ und wann „agile“ Projektmethoden zielführend sind. Mir persönlich gefällt die Darstellung sehr und ich verwende sie auch entsprechend, um den Unterschied zwischen einfach, kompliziert und komplex darzustellen. Sie kann tatsächlich helfen, situativ zu entscheiden, wann welche Vorgehensweise die geeignete und zielführendere ist. Genaueres dazu erfahrt Ihr in den Blogartikel von Nadja Petranovskaja:

https://petranovskaja.com/stacey/

LEAN

Kaizen: 5 Wege zur Weiterentwicklung

Kaizen ist im Vergleich zum „Kontinuierlichen Verbesserungsprozess“ (KVP) weitergefasst. Die fernöstliche Philosophie nimmt eine ganzheitliche Perspektive ein. Das ist der Grund, warum ich nur ungern von KVP spreche und Kaizen den Vorzug gebe. Soviel als Vorbemerkung. Zurück zum Beitrag von Tim McMahon, den ich Euch in diesem Zusammenhang ans Herz legen möchte. Hier beschreibt er fünf Dinge, die Ihr tun könnt, um Euer „Kaizen“ – ganz im Sinne der ganzheitlichen Betrachtung – fortzuentwickeln:

http://www.aleanjourney.com/2019/03/5-ways-to-improve-your-kaizens.html

AGILE

Agile Leadership: Aktives Vorleben als Schlüsselfaktor

Wenn es um agile Transformation geht, sollten wir uns auch in Bewußtsein rufen, dass es dafür keine Blaupause gibt. So individuell eine Organisation ist, so individuell ist auch ihr Weg der Transformation. Wesentlicher Bestandteil ist auch die kulturelle Transformation. Kulturelle Transformation gelingt nur, wenn Menschen als Vorbilder oder „neudeutsch“ Leader fungieren. Soll heißen, die Menschen, die innerhalb einer Organisation inoffiziell und offiziell in einer Form Führung übernehmen, sind in diesem Transformationsprozess als Katalysatoren darstellen. Mehr dazu im Artikel von Magdalena Firlit:

https://www.scrum.org/resources/blog/importance-agile-leaders

Kanban-Boards: Es spricht vieles für haptische Boards

Trotz aller Begeisterung für digitale Werkzeuge – wenn es um Task- und/oder Kanban-Boards geht, ziehe ich dem analogen, haptischen Board den Vorzug. Meine Empfehlung, wenn das Team räumlich nicht getrennt ist, dann arbeitet mit nicht elektronisch. Nutzt ein haptisches Board. Damit stehe ich nicht allein. Florian Eisenberg hat dazu einen schönen Beitrag verfasst, bei dem er – auch das gefällt mir an seinem Artikel – Vor- und Nachteile des haptischen Boards zusammenfasst:

https://www.kanbwana.de/2018/06/26/warum-haptische-boards-so-cool-sind/

Selbstorganisation und cross-funktional: Eine Begriffsklärung

Wenn mensch sich mit Agilität beschäftigt, stolpert mensch zwangsläufig über Begriffe wie Selbstorganisation und cross-funktional. Aber was bedeuten sie genau? Leider zirkulieren jede Menge Missverständnisse im Raum. Daher finde ich den Versuch von Kent McDonald sehr hilfreich, Klarheit zu schaffen und die wesentlichen Punkte zusammenzufassen:

https://www.agilealliance.org/what-is-a-self-organizing-cross-functional-team/

Backlog: Sicherstellen, dass er aufgeräumt und übersichtlich bleibt

Der Backlog füllt sich schneller, als mensch oft im ersten Moment denkt. Im Laufe der Zeit füllt er sich immer mehr an und wird sehr schnell umfangreich. Daher ist die Pflege des Backlogs – auch im Hinblick auf die Übersichtlichkeit – nicht gerade unwichtig. Aber wie stellen wir sicher, dass der Backlog überschaubar bleibt. Der Beitrag von Mike Cohn gibt Euch vier praxisnahe Tipps mit auf den Weg:

https://www.mountaingoatsoftware.com/blog/four-steps-to-keep-your-product-backlog-small-and-manageable

Scrum-Teams: Ein Zusammenspiel drei gleichberechtigter Rollen

Innerhalb eines Scrumteams gibt es drei gleichberechtigte Rollen, jede mit einem spezifischen Fokus, der in dem Zusammenspiel der drei Wollen gleichbedeutend ist. Zusammen sind alle drei Rollen für das Gesamtergebnis verantwortlich. Nur so funktioniert, das Zusammenspiel der verschiedenen Rollen im Sinne des Anspruchs eines selbstorganisierten Teams. Genau dieses Zusammenspiel ist Gegenstand des Artikels von Jasper Alblas:

https://www.scrum.org/resources/blog/equality-roles-scrum

OKRs: Vermeidung häufiger Fallstricke

Objektives und Keyresults bezeichne ich gerne als die agile Fortentwicklung von Management by Objektivs, also die Führung durch Ziele. Das iterativ-inkrementelle, die kurzen Zyklen, die ergebnisorientierte Vorgehensweise in Kombination mit einem partizipativen Vorgehen bei der Erstellung ähnelt sehr Scrum oder Kanban. Ähnlich wie bei Scrum ist der Ansatz einfach und auf das Wesentliche reduziert, aber wie auch hier bedeutet einfach, dass sich der Rahmen einfach umsetzen lässt. Aus der Feder von Ben Lamorte ist die Zusammenfassung der häufig zu beobachtenden Fehler, die im Umgang mit OKRs auftreten:

https://www.okrs.com/2019/03/avoiding-common-pitfalls-in-the-okrs-cycle/

LEADERSHIP

Commitment: Der Nutzen der gegenseitigen Selbstverpflichtung

Ich tue mich schwer für das englische Commitment einen adäquaten deutschsprachigen Begriff zu finden. Es geht um eine gegenseitige Selbstverpflichtung. Das trifft es vermutlich am ehesten. Gegenseitig, weil es eine Vereinbarung auf Gegenseitigkeit ist. Selbstverpflichtung, weil sie auf der Zustimmung aller Beteiligten basiert. Commitment entfaltet – im Gegensatz zur Anordnung oder der Anweisung – eine sehr positive Wirkung. Mehr dazu von Dan Rockwell:

https://leadershipfreak.blog/2019/03/04/three-surprising-benefits-of-making-commmitments/

Führung heute: Fokus auf den Menschen

Als Autor des Manifests der menschlichen Führung ist Marcus Raitner genau der richtig, um zu verdeutlichen, dass Führung heute – gerade im Angesicht der Herausforderungen der Wissensgesellschaft – mehr den je den Fokus auf den Mensch richten muss, die Funktion einer Organisation zu sichern.

https://fuehrung-erfahren.de/2019/03/eigenstaendigkeit-im-sinne-des-ganzen/

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