#LINKSDERWOCHE | 14/2019: Produktivität, Agile, Leadership

PRODUKTIVITÄT

Reisen bildet: Mit offenen Ohren, Augen und neugieriger Haltung durch die Welt gehen

„Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen.“ Lautet ein Zitat von Johann Wolfgang von Goethe. Und Goethe muss es wissen. Für die damalige Zeit kann er durchaus zu den Vielreisenden gezählt werden. Heute haben wir es leichter und auch unsere Reichweite ist bei Weitem ein weit höhere als die von Goethe. Und was mensch alles auf Reisen lernen und entdecken kann. Gut es muss nicht immer ganz so weit wie nach Dubai sein, wie bei Nadja Petranovskaja. Selbst in der Nähe lässt sich so manches entdecken. Mensch muss nur eines tun: Mit offenen Ohren, Augen und neugieriger Haltung durch die Welt gehen. In diesem Sinne lasst Euch von Nadjas Blogartikel inspirieren:

https://petranovskaja.com/dubai/

Leistungsstärke vs. Arbeitssucht: Beschäftigt und Produktiv sein korellieren nicht zwangsläufig

Das kennt Ihr bestimmt – derjenige, der dauernd beschäftigt ist, gilt als der „Fleißige“, während der gemütlich wirkende Kollege als der „Faulpelz“ gilt. Schaut mensch sich allerdings die Ergebnisse an, kann es durch aus sein, das wir unsere Sicht der Dinge erheblich revidieren müssen. Der vermeintliche Faulpelz hat – Durchdachtes agieren – mehr erreicht als der vermeintliche Fleißige, der zwar Energie investiert hat, aber leider weniger zielgerichtet und dabei zu wenig auf seine eigene „Energie“ achtet. In der Praxis ist es aber genau dieses genau Hinsehen, das selten stattfindet. Aber nicht nur da lohnt ein kritischer Blick. Folgt mensch Stephan List ist es sinnig zwischen Leistungstärke und Arbeitssucht zu unterscheiden. Arbeitssucht ist auf Dauer schädlich, weil sie ausbrennt. Der Leistungsstarke zeitigt gute Ergebnisse, achtet dabei darauf fokussiert seine Kräfte zu bündeln und schont seine Kräfte, in dem er oder sie zielgerichtet Energie investiert – in dem Umfang, wie es notwendig ist.

https://toolblog.de/2019/04/03/sind-sie-leistungsstark-oder-arbeitssuechtig/

Zusammenarbeit: Wenn die „Chemie“ nicht stimmt …

Mensch kann es sich nicht immer aussuchen, mit wem mensch zusammenarbeiten muss. Das Leben ist kein Wunschkonzert. Und da wir alle nur Menschen sind, neigen wir dazu nicht immer aus rein rationalen Gründen mit dem einen oder anderen Mitmenschen ein Problem zu haben, den wir auf Teufel komm raus einfach nicht leiden können. Ihr kennt das sicherlich. Was bleibt, ist sich mit der Situation zu arrangieren. Ein paar Tipps dazu, wie es gelingt, verrät Euch Stephan List. Darunter auch der Ratschlag sich vor Augen zu führen, was der Konfliktmechanismus sein könnte, der hier greift. Wir haben alle eine Vergangenheit und diese hinterlässt Spuren. Spuren, die nachwirken und uns unbewusst auf Habacht gehen lassen, wenn bestimmte Impulse stimuliert werden:

https://toolblog.de/2019/04/05/wie-sie-mit-menschen-zusammenarbeiten-die-sie-nicht-moegen/

Begriffsklärung: Fehler und Irrtum

Daniela Röcker hat einen interessanten Artikel verfasst. Der Tenor: Es gibt einen Unterschied zwischen Fehler und Irrtum. Diese Unterscheidung mag auf den ersten Moment unnötig erscheinen. Ist sie aber nicht. Sie ist durchaus sinnvoll. Der Fehler referenziert auf das Funktionieren eines Systems, der Irrtum hingegen referenziert weniger auf das System, sondern zugrunde liegende Annahmen. Diese Unterscheidung ist wichtig, um ein besseres Verständnis im Umgang damit zu entwickeln. Ein Fehler am System wir anders angegangen, als ein Irrtum in den Grundannahmen.

https://www.kultur-komplizen.de/fehler-oder-irrtum-der-anfang-einer-sinnvollen-fehlerkultur/

Persönlichkeitsentwickung: Warum der Satz „ich lag falsch“ dazu führt, dass wir besser werden

Über den Zusammenhang zwischen Fehlern bzw. Irrtümern für die Entwicklung der eigenen Fähigkeiten als Führungskraft schreibt Dean Rockwell. Was er da schreibt, gilt allerdings nicht nur für Führungskräfte, sondern für jeden Einzelnen von uns. Fehler und Irrtümer sind elementarer Teil der eigenen Persönlichkeitsentwicklung. Auch wenn uns Scheitern jedes Mal schmerzt, in der Erkenntnis liegt Energie, die uns dabei hilft, uns zu entwickeln:

https://leadershipfreak.blog/2019/04/01/ive-been-wrong-a-lot/

Werte: Eine kritische Reflexion des Begriffs

Achtung, es wird philosophisch. Conny Dethloff hat ein Impuls zum Thema Werte verfasst, der mich etwas in Grübeln gebracht hat. Wir nutzen den Begriff „Werte“ ganz selbstverständlich, ohne darüber zu reflektieren. Folge ich dem Beitrag von Conny, scheint es sinnvoll mehr den Fokus von Werten auf Tugenden zu legen – so wie es einst die alten Denker der Antike taten.

https://blog-conny-dethloff.de/?p=4553

AGILE

Mythen der Agilität: Legenden und Mythen aufgeräumt

Um die Agilität ranken sich nach wie vor die seltsamsten Mythen. Mythen, die sich hartnäckig halten und das obwohl gefühlt, an jeder Ecke zwischenzeitlich das Heer der agilen Teams eine Größe erreicht hat, bei der mensch davon ausgehen sollte, dass dies nicht notwendig ist. Quantität ist halt eben doch nicht gleichbedeutend mit Qualität. Die Notwendigkeit Aufklärungsarbeit zu leisten ist nach wie vor gegeben, wenn nicht sogar dringender denn je. In diesem Sinne hoffe ich, dass der Artikel von Piyush Golani dazu beiträgt, einige nach wie vor verbreitete, Mythen zur Agilität, die sich hartnäckig zu halten scheinen, für die Zukunft zu entzaubern:

https://dzone.com/articles/top-10-myths-about-agile-software-development-comp

Methodengläubigkeit: Wenn die agile Methodik zum Dogma wird

Schon vor ein paar Jahren habe ich Position bezogen, was die „religiöse“ Methodengläubigkeit der Agilologen (im Vergleich zu den Agilisten) betrifft. Daran hat sich in den letzten Jahren nichts geändert. Tim Themann stößt in ein ähnliches Horn. Auch er stößt sich daran, wenn die Methode zum Dogma erkoren wird. Sicher, es geht darum die Methodik und die Idee dahinter nicht zu verwässern, jedoch die Methode zum Dogma zu erheben, ist – dieser Ansicht bin nach wie vor – weder agil noch der jeweiligen Situation gerecht und damit effektiv.

https://die-computermaler.de/methoden-vs-methoden-oder-von-der-reinen-lehre/

Sprintziel: Kein Artefakt, aber sinnvolle Hilfestellung

Es lohnt sich immer wieder den Scrum Leitfaden genauer zu lesen. Dort findet sich zwar ein Passus zum Spintziel, aber nicht als verbindlicher Bestandteil. Wie handhabt Ihr mit dem Sprintziel? Ich persönlich definiere es gern. Ähnlich wie Piyush Rahate bin ich der Auffassung, dass das Weshalb Orientierung bietet. Aus diesem Grund definiere ich Aufgaben auch gerne als Ergebnis. Dies hilft mich zu fokussieren und ich habe die Beobachtung auch im Hinblick auf viele Teams gemacht, die sich leichter getan haben, den Fokus zu halten.

https://www.scrum.org/resources/blog/why-sprint-goal-not-essential-mandatory-artifact

Die Wurzeln bewußt machen: Warum wir regelmäßig über die Ursprünge und die Ursprungsidee der Agilität reflektieren sollten

Wie so oft zu beobachten führt der Erfolg einer guten Idee dazu, die Ursprünge in Vergangenheit geraten. Gefühlt passiert dies auch mit der Agilität. Gerade mit Blick auf die Skalierungsansätze, aber auch dem Erleben in der Praxis, habe ich immer öfter den Eindruck, dass die Ursprungsidee in den Hintergrund rückt, und droht zum Selbstzweck zu werden. Das ist übrigens kein neues Phänomen. Es passiert mit nahezu allen Errungenschaften. Daher halte ich es für extrem wichtig, auch immer wieder innezuhalten und sich zu reflektieren. Zu reflektieren, worum es ursprünglich geht. Andernfalls passiert, was vermieden werden sollte: Agile wird zum Selbstzweck. Steve Elliott muss es wohl ähnlich ergangen sein, den genau in diese Richtung argumentiert er mit einem Artikel aus seiner Feder, den ich Euch nahelegen möchte:

https://dzone.com/articles/the-benefits-of-revisiting-the-basics-of-agile

Agile Metriken: Agile und Lean Metriken für das Team

Wer Teamprozesse entwickeln und verbessern will, der braucht Indikatoren, mit denen Fortschritte messbar gemacht werden können. Alex Glabman stellt fünf praktische Metriken vor, die ihr für Euer Team verwenden könnt. Aber bitte denkt dran: Die Metriken sind für das Team 😉

https://leankit.com/blog/2019/04/5-lean-and-agile-metrics-to-track-with-your-team/

LEADERSHIP

Menschliche Führung: Der Workshop

Von Marcus Raitner stammt das Manifest der menschlichen Führung. In der Zwischenzeit hat er nicht nur ein eBook dazu veröffentlicht, sondern zusätzlich auch noch ein Workshopformat mit entsprechendes Material veröffentlicht.

https://fuehrung-erfahren.de/2019/04/der-workshop-zum-manifest-fuer-menschliche-fuehrung/

Führung und Beziehungsqualität: Warum gute Führung an der Beziehungsqualität arbeitet

Die schlechte Nachricht lautet: Führung ist komplex. Hochgradig sogar. D. h. für gute Führung muss Führungskraft schon etwas tun. Sie fällt nicht einfach vom Himmel. Das Gute ist, mensch kann dafür was tun. Wenn wir von Führung sprechen, dann geht es auch um soziale Beziehungen. In diesem Sinne ist Führungsarbeit immer auch ein Arbeiten an der Beziehungsqualität. Dazu mehr Heinz Peter Wallner:

https://hpwallner.com/fuehrungsarbeit-und-beziehungsqualitaet/

 

 

 

 

 

 

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.