#LINKSDERWOCHE | 16/2019: Produktivität, Agile, Management

PRODKUKTIVITÄT

Umgang mit Stress: Eine Anleitung

Stress gehört zum Leben. Bestimmte Formen und in einem gewissen Umfang ist Stress sogar „gesund“. Aber in unserer modernen Zeit ist Stress eher ein ungesunder „Normalzustand“. Wir sind im Dauerstress. Teilweise sogar hausgemacht. Ständige Erreichbarkeit, Dauerberieselung – alles Dinge, die wir uns größtenteils selbstauferlegen. Das bedeutet aber auch, dass wir diesen Stress auch selbst verringern können. Hilfestellung bietet Euch vielleicht der Leitfaden von Leo Babauta.

https://zenhabits.net/stress-guide/

Buchtipp: Produktiverer Besprechungen

Bei der Vielzahl von Büchern, die bereits auf dem Markt sind und ständig wachsenden Zahl an Neuveröffentlichungen ist es hilfreich, wenn mensch sich erst mal orientiert, ob die Lektüre sich lohnt. Orientierung in diesem Sinne bieten mir die Rezensionen von Menschen, deren Urteil großes Vertrauen entgegenbringe. So wie bei Stephan List, den ich für einen profunden Kenner der Produktivitätsmaterie und des Themas Arbeitssicherheit halte. Dieser Tage hat er in seinem Blog eine Buchrezension veröffentlicht, die ich äußerst spannend finde. Mehr dazu:

https://toolblog.de/2019/04/16/buch-meet-up/

Wie sich andere organisieren: Marc Widmann

Ich finde es immer wieder spannend, wenn Menschen Einblicke in ihre Selbstorganisation gewähren. So manche Inspiration zur Verbesserung meiner Selbstorganisation habe ich auf diesem Weg schon gewonnen. Marc Widmann hat einen Blogartikel zu seiner Selbstorganisation veröffentlicht, der einen solchen Einblick erlaubt.

https://marc-widmann.de/selbstorganisation

Automatisierung: Ein Hilfsmittel für die erste Orientierung

Auch für die individuelle Selbstorganisation kann Automatisierung hilfreich sein. Beispielsweise beim Digitalisieren von Dokumenten. Ob es sinnvoll ist, Arbeitsvorgänge zu automatisieren, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Unter anderem auch vom Kosten-Nutzen-Verhältnis. Sprich, mensch muss schon einiges an Hirnschmalz in seine Überlegungen investieren. Für die Überlegung, ob es sich überhaupt lohnt, vertiefend zu prüfen auf Automatisierung von Aufgaben interessant sein kann, ist möglicherweise eine Tabelle hilfreich, die ich bei Stephan List im Blog entdeckt habe. Wie gesagt, die Tabelle dürft nur für eine erste Orientierung ausreichend sein, aber immer hin – sie liefert schon einmal erste Anhaltspunkte, ob die Investition lohnenswert ist.

https://toolblog.de/2019/04/18/ab-wann-lohnt-sich-automatisierung/

Ablenkung: Die Verlockungen des Neuen

Der neueste „heiße Scheiß“ ist eine ziemlich üble Ablenkung. Kann mich erinnern, es gab eine Zeit da war ich viel als „Tools“ ausprobieren. Ständig gab es da ein neues digitales Werkzeug, dass irgendetwas besser machen wollte. Die Wenigsten davon haben wirklich gehalten, was ich mir davon versprochen habe.  Glücklicherweise habe ich die „Toolomanie“ abgelegt. Ich kenne das Phänomen allerdings noch in einem anderen Bereich. Kaum beginne ich mich intensiver mit einem Thema zu beschäftigen, entdecke ich schon das nächste spannende Thema und schon juckt es mich in den Fingern,, das eine Thema fallen zu lassen und mich auf das nächste Thema zu stürzen – bevor ich überhaupt das eine richtig durchdrungen habe. Ähnliches dürften viele unter Euch in unterschiedlichster Form kennen. Genau mit diesem Phänomen beschäftigt sich Ivan Blatter in seiner aktuellen Podcast-Folge und geht dabei der Frage nach, ob es nicht besser ist dran zu bleiben und der Verlockung des Neuen zu wiederstehen:

https://ivanblatter.com/podcast/dranbleiben/

Entscheidung: Soll ich bleiben oder gehen?

Gelegentlich kann einem die Arbeit gewaltig auf den Zeiger gehen. In seltenen Fällen schlägt sie einem sogar richtig auf den Magen. Sprich, es kommt im Arbeitsleben irgendwann der Punkt, an dem mensch sich fragt, ob es nicht Zeit wird, zu neuen beruflichen Ufern aufzubrechen. Aber Achtung! Vor Schnellschüssen möchte ich ausdrücklich warnen. Erstens ist es anderswo auch nicht immer besser und zweitens sind „Momentaufnahmen“ keine zuverlässige Datenbasis. In dieser Situation kann ein Entscheidungsdiagramm, wie ich es bei Stephan List im Toolblog entdeckt habe, hilfreich sein:

https://toolblog.de/2019/04/18/should-i-stay-or-should-i-go/

Gute Besprechung: Ein Grobstruktur für die Agenda

Dan Rockwell hat einen Beitrag veröffentlicht, der mir sehr gut gefallen hat. Dort schlägt er eine „Basis-Struktur“ für Besprechungen vor, mit deren Hilfe die Besprechungskultur verbessert werden soll:

  1. Verbinde.
  2. Wähle eine Option.
  3. Wähle eine Herausforderung.
  4. Verbessere.

Was er damit genau meint und warum er diese Struktur für sinnvoll hält, erklärt er Euch hier:

https://leadershipfreak.blog/2019/04/16/an-incredible-meeting-agenda-any-leader-can-use/

Wu Wei: Handeln ohne es zu Erzwingen oder wie sich Chancen im Fluss ergeben

Marcus Raitner überrascht mich immer wieder mit spannenden Impulsen. Auch sein aktueller Beitrag beschäftigt, sich mit dem daoistischen Prinzip des Wu Wei oder Handeln ohne zu erzwingen. Vieles lässt sich nicht erzwingen, sondern ergibt sich erst durch das Tun. Türen öffnen sich unerwartet, neue Möglichkeiten entstehen. Passt für mich in das Thema Produktivität und Agilität. Ach ja, er erklärt das Ganze übrigens an Hand der Entstehungsgeschichte des Manifests der menschlichen Führung und dem hierauf basierenden Buch. Mehr dazu:

https://fuehrung-erfahren.de/2019/04/wu-wei-handeln-ohne-erzwingen/

AGILE

Scrum: Wie Jeff Sutherland Scrum für sich entdeckte

Das Scrum-Rahmenwerk geht auf Jeff Sutherland und Ken Schwaber zurück – auch wenn die Wurzeln um einiges weiter zurückliegen. Interessanterweise ist Scrum nichts, dass die beiden komplett neu erfunden haben. Ganz im Gegenteil. Das wird unter anderem dann klar, wenn mensch sich die Mühe macht, die Schriften von Sutherland zu lesen. Jetzt hat natürlich nicht jeder die Muse und die Lust sich die anzutun. Kein Problem. Der Artikel von Peter Fischbach ist eine gute Zusammenfassung:

http://www.teamworkblog.de/2019/04/a-short-history-of-scrum-and-most.html

WiP: Work in progress oder process?

Die WiP-Limitierung ist eines der zentralen Kennzeichen für ein Kanban-System. Für mich war immer klar, dass WiP für Work in Progress steht. Allerdings gibt es wohl auch einige, die von Work in Process sprechen. Jetzt kann mensch natürlich auf dem Standpunkt stehen, dass es Haarspalterei ist, ob welcher der beiden Begriffe der Richtige ist. Im ersten Moment würde ich tatsächlich auch so argumentieren, aber – ja, es gibt ein aber – so einfach will ich es mir dann doch nicht machen. Die Macht der Worte sollten wir nicht unterschätzen. In diesem Sinne macht es durch angebracht sich Gedanken zu machen, welcher Begriff der bessere ist. So wie es Peter Götz tut:

https://dzone.com/articles/wip-work-inwhat

Kanban: Eine Einführung für den IT-Betrieb

Neben Scrum habe ich einen ausgeprägten Faible für Kanban entwickelt. Beide Ansätze finde ich extrem spannend und (je nach Situation) hilfreich – auch in Kombination miteinander. Daher möchte ich Euch – auch als Inspiration Euch näher mit Kanban zu beschäftigen – den Artikel von Maria Harper nahelegen, der einen ersten Einstieg in Kaban in den IT-Betrieb bieten kann:

https://leankit.com/blog/2019/04/how-to-do-kanban-for-it-operations/

Agile Teams: Eine Kanban-Perspektive

Diese Woche wird es etwas kanbanlastiger, den ich hab gleich noch einen weiteren Leckerbissen aus diesem Segment im Empfehlungsmenü für Euch. Yuval Yeret macht etwas, was aus meiner Sicht sehr schön den evolutionären Ansatz von Kanban sichtbar macht, er wirft aus Sicht von Kanban einen Blick auf das Thema Teamzusammensetzung:

https://www.scrum.org/resources/blog/kanban-perspective-teams

Kanban: Wenn Kanban die bessere Wahl ist

Die meisten Menschen, die ich kennengelernt habe, sind über Scrum auf das Thema Agilität gekommen. Keine Frage, Scrum ist ein hervorragender Ansatz für die Entwicklung von ergebnisoffenen Projekten in komplexen Umfeldern. Aber nicht immer ist Scrum der beste Weg, auch wenn es mal komplexer wird. In diesen Fällen lautet mein Tipp, fast immer einen Blick auf Kanban zu werfen. Mike Cohn hat ein paar Punkte aufgeschrieben, die Euch helfen können zu verorten, ob Kanban nicht die bessere Alternative für Euer Projekt/Euer Team sein kann:

https://www.mountaingoatsoftware.com/blog/when-kanban-is-the-better-choice

Agile Metriken: Über die richtige Nutzung

Agile Metriken sind Hilfsmittel, die es Teams ermöglichen sollen, die anvisierte kontinuierliche Verbesserung auf Prozessebenen sichtbar und damit greifbar zu machen. Viel zu wenig wird in der Praxis allerdings darauf geachtet, dass sie primär ein Hilfsmittel des Teams für das Team sind. In diesem Sinne möchte ich Euch den Artikel von Daniel Lynn wärmstens empfehlen:

https://www.agile42.com/en/blog/2019/04/16/how-use-your-metrics-to-foster-team-improvement/

Agile Missverständnisse: Warum Fachexpertise bei Komplexität nicht immer weiterhilft

Expertise auf einem Fachgebiet zu haben ist in einem komplizierten Umfeld extrem wichtig. Aber in einem komplexen Umfeld? Da sieht die Sachlage etwas anders aus. Hier ist nicht ausschließlich Fachwissen, sondern eher Methodenwissen und analytisches Geschick gefragt. Leider ist das noch nicht in alle Köpfe vorgedrungen. Zumindest gewinnt mensch den Eindruck. Warum ist dies so? Da wir in einem komplexen Thema nicht wissen, was uns erwartet, können wir nie sicher sein, dass uns Fachwissen weiterhilft. Wir müssen offen sein, ganz neue Weg zu gehen und uns an dieses erst heranzutasten. Das wiederum erfordert eben andere Kompetenz als nur die Expertise auf einem Fachgebiet. Gefragt ist hier die Fähigkeit sich in neue Themen hineinzudenken und sich diese zu erschließen. Mehr dazu aus der Feder von Björn Schotte:

https://blog.mayflower.de/7624-nussknacker.html

MANAGEMENT

Organisationsrebellen: Warum es mehr davon braucht

Ich weiß nicht, ob der Begriff „Rebel“ wirklich gut gewählt ist. Aber die Corporate Rebels haben ihn gewählt. Persönlich denke ich, dass der Begriff „Hofnarr“, wie ihn Marcus Raitner stattdessen verwendet, besser geeignet. Unabhängig vom Begriff, der verwendet wird, brauchen wir kritisch-konstruktive Geister in Organisationen. Warum legt der Artikel sehr gut dar – unabhängig vom Begriff:

https://corporate-rebels.com/nasa-rebels/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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