#LINKSDERWOCHE | 18/2019: Produktivität, Agilität, Leadership

PRODUKTIVIÄT

Terminplanung im Team: Mit Stift und Papier

Trotz oder gerade der vielen digitalen Möglichkeiten, erfreut sich das Papier eine erstaunliche Renaissance. Und ich gebe zu – auch ich neige bei vielen Dingen – wieder- dazu zu Stift und Papier zu greifen. Einfach, weil ich festgestellt habe, dass manchmal analog der effektivere und effizientere Weg ist. Wenn Ihr zum Beispiel in einer Teambesprechung den Folgetermin festlegen wollt, ist es mit Sicherheit effizienter und effektiver die Absprache analog zu treffen, statt über Doodle oder noch schlimmer über das Email-Programm Eurer Wahl. Als Doodle-Fans müsst Ihr aber nicht auf Eure Doodle-Abfrage verzichten. Dank des Fundstücks aus Stephan Lists Toolbog geht es auch analog:

https://toolblog.de/2019/04/30/terminplanung-im-team-mit-papier-und-bleistift/

Whiteboard retten: Wenn mal wieder Permanentmarkter und Whiteboradstifte durcheinandergeraten sind …

Wer kennt es nicht …. Wieder hat ein Scherzkeks Whiteboardstifte und Permanentmarker/Flipchartstifte durcheinandergewirbelt und schon ist das Ungemach passiert: Wir haben mit dem Flipchartstift fröhlich auf dem Whiteboard herumgepinselt. Jetzt ist guter Rat teuer. Es gibt allerdings wohl einen kleinen Trick, der helfen soll (und öfter tatsächlich zu funktionieren scheint). Was und warum erklärt der Artikel von Tim Themann:

https://die-computermaler.de/permanent-marker-am-whiteboard-warum-der-daruebermalen-trick-manchmal-funktioniert/

Bullshit-Jobs: Ist Euer Job wirklich „wertschöpfend“?

Es ist mal wieder Zeit für ein paar „ketzerische“ Gedanken. Kritische Denkimpulse sind wichtig. Wichtig für Bodenhaftung, wichtig für eigene Reflexionsfähigkeit. Und als ketzerisch im genannten Sinne, kann mensch den Impuls von Lydia Krüger durch aus einstufen. Es geht um unsere Jobs, unsere Arbeit und die Frage, die sich stellt ist, ob sie wirklich „wertschöpfend“ sind oder doch nur „Bullshitjobs“, die es eigentlich gar nicht braucht.

https://www.bueronymus.de/habe-ich-einen-bullshitjob/

AGILE

Agile für Einsteiger: Eine kommentierte Liste mit „Einstiegshilfen“

Im Teamwork-Blog bin ich dieser Tage über den Artikel von Edgar Rodehack gestolpert, der sich zwar mit Schwerpunkt auf „Neuling“ in der agilen Welt fokussiert, aber auch für „Fortgeschrittene“ und „alte Hasen“ jede Menge Anregungen enthalten dürfte. Edgar hat Fragen von Einsteigern gesammelt und kurz kommentiert, passend gibt es dazu vertiefende Hinweise zu Literatur und anderen Blogs. Ich gehe davon aus, dass da noch mindestens ein Artikel nachkommt.

http://www.teamworkblog.de/2019/04/agil-arbeiten-noch-fragen-teil-1.html

Daily Scrum: Wenn es nicht rund läuft …

Das Daily Scrum ist zentral für die Funktion eines Scrumteams. Die tägliche Synchronisation im Team hat eine Timebox von maximal 15 Minuten. Übrigens: Es geht um die Synchronisation im Team, nicht darum dem Scrum Master Bericht zu erstatten 😉 Was einfach klingt, ist meist nicht so einfach. Sean Barow gibt einen kurzen Überblick, wo es im Daily eventuell „klemmen“ könnte.

https://dzone.com/articles/when-daily-scrum-goes-bad

Sprint Planning: Mut zur Lücke

Scrum kennt das Sprint Planning als Planungsmeeting zu Beginn des Sprints. Die Versuchung ist groß zu erwarten, dass im Sprint Planning auch tatsächlich alle für den Sprint relevanten Details geplant zu erwarten. Ganz ehrlich: Das ist unmöglich. Und übrigens auch gut so. Das Team kann während des Sprints immer wieder an den Details feilen und so neue Erkenntnisse einfließen lassen. Etwas genauer begründet es Mike Cohen. Ich will ihm nicht vorgreifen. Lest selbst:

https://www.mountaingoatsoftware.com/blog/your-team-wont-think-of-everything-in-sprint-planning-meetings-and-thats-ok

Scrum Master Communities: Sich gemeinsam entwickeln

Scrum Master (oder Product Owner bzw. Dev-Teams) stehen vor der Herausforderung, die jeder von uns zu bewältigen hat: Meister fallen nicht vom Himmel. Eine gute, solide Grundausbildung ist eine hervorragende Ausgangsbasis. Der Transfer in die Praxis und Herausforderungen, doch immer wieder mit unbekannten, neuen Situationen konfrontiert zu werden, sind im Austausch mit anderen leichter zu bewerkstelligen. Wie wäre es, wenn Ihr Euch von Christiaan Verwijs inspirieren lasst und Euch eine „Scrum Master Community“ anschließt oder vielleicht sogar eine eigene initiiert:

https://medium.com/the-liberators/cause-change-by-learning-growing-together-as-scrum-masters-9e017699dc3c

Menschenbild: Warum Agilität mit dem Menschenbild beginnt

An dem Thema Agilität fasziniert mich von Anfang an weniger die Methodik, sondern das zugrundliegende Menschenbild. Ja, richtig gelesen. Das Menschenbild. Eines der grundlegenden Prinzipien der Agilität ist die Selbstorganisation. Selbstorganisation steht diametral dem „tayloristischen“ Menschenbild entgegen, dass den einzelnen Mitarbeiter nahezu entmündigt. Mehr zum Thema könnt Ihr aus berufenerem Munde, nämlich von Marcus Raitner, lesen:

https://fuehrung-erfahren.de/2019/05/agilitaet-beginnt-beim-menschenbild/

LEADERSHIP

Mindset: Ein kritischer Begriffsdiskurs

Mindset ist ein Anglizismus, der sich größter Beliebtheit erfreut. Ich bilde mir ein, dass ich den Begriff eher selten benutze. Mir ist Geisteshaltung etwas lieber. Was aber unabhängig vom Begriff tatsächlich ein Thema ist, dass ich zugegebenermaßen vernachlässigt habe, dürfte die Tatsache sein, das bei der Diskussion um Haltung viel zu wenig Augenmerk auf die Rahmenbedingungen gelenkt wird. Was bringt mensch eine offene Geisteshaltung, wenn die Rahmenbedingungen zur Entfaltung nicht vorhanden sind. Oder mit anderen Worten: Wie soll Mensch sein Potenzial entfalten, wenn er es gleichzeitig verboten bekommt. Eine Frage der Führung 😉 In diesem Sinne ein Impuls von Tim Themann:

https://die-computermaler.de/warum-ich-den-begriff-mindset-nicht-mag/

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