#LINKSDERWOCHE | 20/2019: Produktivität, Projektmanagement, Agile, Lean, Leadership

PRODUKTIVITÄT

Timebox: Eine Orientierungshilfe

Ich bin ein großer Freund der Timebox als Hilfsmittel zur Fokussierung von Besprechungen. Gerne setze ich sie auch außerhalb der üblichen verdächtigen Formate und Ansätze wie Scrum ein. Aber welche Timebox-Länge ist in welcher Situation angemessen? Auf diese Frage gibt es keine finalen Antworten, aber sinnvolle Hinweise. Mehr dazu im Toolblog von Stephan List:

https://toolblog.de/2019/05/14/time-boxes-wie-viel-zeit-fuer-welches-meeting/

Störungen: Unterbrechungen aus Sicht des Arbeitsschutzes

Störungen des Arbeitsflusses sind nicht immer vermeidbar. In Teilen können wir sie beeinflussen, in anderen Teilen leider nicht. In unserer schnelllebigen Welt sind Störungen leider ein extrem unterschätztes Phänomen, für das gerne nach wie vor auch die Mitarbeiter selbst verantwortlich gemacht werden. Dabei ist das Thema aus Sicht des Arbeitsschutzes eindeutig dem Arbeitgeber zugeordnet, die die Bedeutung der psychischen Belastung nach wie vor viel zu sehr unterschätzen. Eine Beobachtung, die mir aus berufenerem Munde, von Stephan List, erst neulich im Rahmen des PMCamps Stuttgart bestätigt wurde. Selbstredend finden sich auch zu diesem Thema etwas in Toolblog:

https://toolblog.de/2019/05/16/unterbrechungen-aus-sicht-des-arbeitsschutzes/

Timeblocking: Produktiver durch Definition von Zeitfenstern?

Von verschiedener Seite hört man immer wieder, dass das Blocken von festen Zeiten für bestimmten Aufgaben und Themen im Kalender dazu beiträgt, produktiver zu arbeiten. Ich habe es selbst immer wieder versucht – so richtig glücklich geworden bin ich damit nicht. Damit stehe ich wohl nicht allein. Auch Ivan Blatter berichtet von frustrierenden Erlebnissen mit der Methode in seinem aktuellen Podcast und trotzdem empfiehlt er deren Einsatz:

https://ivanblatter.com/podcast/time-blocking/

PROJEKTMANAGEMENT

Erfolgsfaktor: Offene und ehrliche Kommunikation

Eberhard Huber trifft äußerst vortrefflich direkt ins Schwarze: Das Problem in vielen Projekten ist schlicht und ergreifend die Kommunikation. Es wird nicht offen und ehrlich auf den Punkt gebracht, dass es nicht rund läuft. Niemand will sie sich die Blöße geben, zu zugeben nicht „im Plan zu sein“. Dabei ist gerade dies zentral, um überhaupt reagieren zu können, wenn es Verändungsbedarf gibt. Unabhängig von der Vorgehensweise. Hier liegt meines Erachtens der Vorteil agile Ansätze (wenn sie denn „richtig gelebt“ werden), den der Prozess zwingt alle Beteiligten in einen kontinuierlichen Dialog. Aber auch hier gilt: Nur wenn er offen, ehrlich und transparent ist, wird das Ziel erreicht. Mehr dazu:

https://www.pentaeder.de/projekte/2019/05/12/wir-sind-fast-fertig/

AGILE

Etikettenschwindel: Bitte nicht Scrum nennen, wenn es nicht Scrum ist …

Es ist mit unter extrem schmerzvoll, was so alles agil sein soll und als agile Methoden wie Scrum verkauft wird. Daher kann ich den Blogartikel von Eberhard Huber mehr als nachvollziehen. Aber lest am besten selbst:

https://www.pentaeder.de/projekte/2019/05/14/hort-mit-dem-etikettenschwindel-auf/

Vertrauen und Kommunikation: Vertrauen schaffen und Kommunikation verbessern in Scrum-Teams

Selbstorganisierte Teams, wie sie Scrum fordert und fördert, sind nur dann wirklich arbeitsfähig, wenn die Vertrauensbasis im Team und in das Team sehr ausgeprägt ist. Dazu gehört auch eine – wie bereits weiter oben erwähnt – offene, ehrliche und transparente Kommunikation. Beides gibt es nicht aus dem Nichts. Es ist Arbeit. Kontinuierliche Arbeit. Arbeit mit dem Team und im Team. Der Artikel von Edward Ossawa enthält zahlreiche Hinweise zum Thema, wie in Scrum-Teams die Vertrauensbasis und die Kommunikation verbessert werden kann:

https://dzone.com/articles/how-to-build-trust-and-improve-communication-withi

Externe Herausforderungen: Lösungsoptionen für Scrum Master

Scrum Master haben zwei Wirkungsrichtungen. Sie helfen den einzelnen Gliedern des Teams sich in der Welt von Scrum zu orientieren und sie helfen der, das Team umgebenden Organisation, dabei sich mit der agilen Arbeits- und Denkweise zurechtzufinden. Damit hat der Scrum Master mit teaminternen, also solchen, die durch das Team beeinflussen kann und solchen, die jenseits der Einflusssphäre des Teams liegen, Herausforderungen zu kämpfen. Gerade die Herausforderungen jenseits der Einflusssphäre des Teams sind mit unter eine harte Nuss für Team und Scrum Master. Was kann der Scrum Master tun, um hier positiv in die Organisation zu wirken? Der Beitrag von Christiaan Verwijs gibt einige Hinweise, die sehr hilfreich sind.

https://www.scrum.org/resources/blog/how-do-200-scrum-masters-deal-problems-outside-their-control

Metriken: Hilfsmittel um die Entwicklung sichtbar zu machen

Wer Prozesse – auch in einem ganzheitlichen Sinne – verbessern möchte, der braucht ein Hilfsmittel, um die Entwicklung sichtbar zu machen. Solche Hilfsmittel können Metriken sein. Aber Vorsicht, Metriken dürfen nicht zum Selbstzweck verkommen. Sie sind lediglich Hilfsmittel und selten allein aussagekräftig genug. Aber welche Metriken können für Scrum sinnvoll sein? Daniel Prokscha hat einige Metriken zusammengetragen, die er für aussagekräftig hält. Ob und in welchem Umfang, hängt von Eurem Team und der Aufgabenstellung ab. Eine gute Inspiration ist es alle mal:

https://blog.mayflower.de/7791-scrum-prozess-metriken.html

Scrum Master und Scrum Team: Was das Team von einem Scrum Master erwartet

Scrum Master sind echte Multitalente. Sie helfen dem Product Owner und Entwicklerteam, aber auch der das Team umgebenden Organisation, sich mit Scrum vertraut zu machen und den Prozess mit Leben zu füllen. Und damit sind wir schon beim Thema: Der Erwartungshaltung des Teams an den Scrum Master. Sie zu kennen ist – naheliegenderweise – Voraussetzung, um adäquat die Rolle des Scrum Masters ausfüllen zu können. Der Artikel von Mike Cohen versucht, in sechs Punkten darzustellen, was von einem Scrum Master aus Sicht des Teams erwartet wird:

https://www.mountaingoatsoftware.com/blog/six-things-your-team-wants-from-you-as-their-scrum-master

Scrum Master: Scrum Master als Teil des Entwicklerteams

In einer perfekten Welt ist der Scrum Master nicht Teil des Entwicklerteams. Das hat sehr gute Gründe. Nur leider leben wir nicht in einer perfekten Welt und die Praxis ist oft anders als die reine Lehre. Tatsächlich kann es vorkommen, dass der Scrum Master in Personalunion auch Teil des Entwicklerteams ist. Das ist eine Herausforderung, die nicht ohne ist. Ravi Vajaria gibt in seinem Beitrag Euch ein paar Hinweis dazu, wie Ihr diese – nicht gerade einfach zu meisternde – Aufgabe lösen könnt:

https://www.scrum.org/resources/blog/scrum-masters-challenges-coach-while-also-member-scrum-development-team

LEAN

Kaizen: Eine Einführung

Eingeweihte wissen ja, ich spreche lieber von Kaizen anstelle von KVP. Der ganzheitliche Ansatz überzeugt von Kaizen überzeugt mich eher als das übliche Verständnis von KVP. Aber was verbirgt sich hinter dem Konzept? Der Artikel von Jon Miller gibt einen guten Überblick über die Idee hinter Kaizen:

https://blog.gembaacademy.com/2019/05/13/an-introduction-to-kaizen/

LEADERSHIP

Change Management: Auf eine einfache Formel gebracht

Ich bin zwar der Auffassung, dass es für Veränderungsprozesse keine Blaupausen gibt und geben kann. Aber es gibt ein paar Erfolgsfaktoren, die losgelöst nahezu immer greifen und eine gewisse Orientierung bieten können. Tim McMahon fasst diese Erfolgsfaktoren in einer einfachen Formel zusammen. Das bedeutet aber nicht, dass Ihr damit eine simple Handlungshilfe habt. Es ist lediglich eine Orientierung. Mehr nicht.

http://www.aleanjourney.com/2019/05/the-formula-for-successful-change.html

Menschliche Führung: Vision einer neuen Art der Führung

Die Vision von Marcus Raitner, ein neues Führungsverständnis zu implementieren, ist für mich persönlich mehr als unterstützenswert. Lasst Euch von diesem Traum anstecken. Sagt es weiter. Tragt mit dazu bei, dass der Traum Realität wird:

https://fuehrung-erfahren.de/2019/05/ich-habe-einen-traum/

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