#LINKSDERWOCHE | 48/2019: Produktivität, Agile, Management und Leadership

PRODUKTIVIÄT

Workshop: „Qualitätssicherung“ oder ist der Workshop gut, starrt niemand auf das Smartphone und den Laptop

https://ueberzeugend-praesentieren.de/blog/qualitaetssicherung-in-workshops.html

Digital Notizbücher: Fünf elektronischer Werkzeuge für Notizen

OneNotes von Microsoft und Evernote kennen vermutliche sehr viele. Ich habe mich schon vor langer Zeit auf Evernote eingeschossen. Aber natürlich linse ich immer wieder über den Tellerrand. Man weiß ja nie, ob sich nicht noch was Besseres findet. Und dabei bin ich auf den folgenden Artikel von Leonie Werner auf Netzpiloten gestoßen, in dem neben den beiden bereits erwähnten Kandidaten noch drei weitere Aspiranten genannt werden:

https://www.netzpiloten.de/die-5-besten-digitalen-notizbuecher/

Poster drucken: Ein paar digitale Helfer

Neulich ging es mir mal wieder so: Ich brauchte dringend ein großes Plakat, hatte aber nur die Möglichkeit bis maximal DIN A3 zu drucken. Das ist eine Herausforderung, die mit ziemlicher „Frickelei“ lösbar ist. Diese Frickelei kann man sich mit ein paar elektronischen Helfern, die Stephan List im Toolblog vorstellt, ein wenig erleichtern – auch wenn es immer noch Frickelei bleibt.

https://toolblog.de/2019/11/26/wie-sie-grosse-poster-drucken/

Morgenritual: Den Tag guten starten

Ivan Blatter beschäftigt sich in der aktuellen Folge seinen Podcast intensiv mit dem Thema Morgenritual also dem Start in den Tag. Auch wenn ich selbst keine „Lerche“ bin, so habe ich doch auch so das eine oder andere Ritual um den Tag beginnen, dass sich bewährt hat und versuche mir gerade sogar ein neues Ritual anzugewöhnen, in der Hoffnung dadurch meine Produktivität zu erhöhen. Dazu mehr aus berufenerem Munde:

https://ivanblatter.com/podcast/morgenritual/

Schwarmintelligenz: Wann macht der Schwarm Sinn?

Es wird viel von Schwarmintelligenz gesprochen. Aber auch von Schwarmdummheit. Für beide Dinge gibt es klare Belege. Soll heißen, es gibt Dinge, bei denen der Schwarm tatsächlich bessere Ergebnisse zeitigt, wie der Einzelne sie erzielen kann. Allerdings gibt es durch aus Situationen, in denen die Schwarmintelligenz versagt, wie wir auch dank Gunther Dueck (Schwarmdumm: So blöd sind wir nur gemeinsam, Frankfurt am Main 2015) wissen. Wann also ist der Schwarm eine gute Lösung und wann nicht? Diese Frage versucht Maik Seyfert zu beantworten:

https://www.lostconsultants.com/2019/11/27/when-does-swarming-make-sense/

AGILE

Kanban: Agil oder nicht-agil, das ist hier die Frage

(Software) Kanban wird gerne dem agilen Umfeld im Sinne des agilen Manifests zugeschlagen, aber ist es wirklich agil? Nun, es kommt darauf an, wie man es sieht. Ich persönlich neige dazu die methodischen Frameworks und das agile Manifest primär getrennt zu betrachten. Die Frameworks unterstützen dabei die Idee, die Haltung des agilen Manifests mit Leben zu füllen, aber ob aus der Anwendung der Methodik allein auch eine entsprechende Haltung resultiert, davon bin ich nicht überzeugt. Dennoch halt ich Kanban für ein sehr wirksames Mittel, um 12 Prinzipien des agilen Manifests mit Leben zu füllen, und daher ist für mich Kanban ein hoch agiler Managementrahmen. Mehr dazu könnt Ihr bei Florian Eisenberg nachlesen:

https://www.kanbwana.de/2019/11/25/ist-kanban-agil/

WiP-Limit: Was tun, wenn sich niemand an das WiP-Limit hält?

Das WiP-Limit sorgt für die Fokussierung. Es ist zentral, um den Durchsatz zu fördern, und ist das Steuerungsinstrument für die Arbeitsmenge im Bearbeitungsprozess. Damit gehört es zu den essenziellen Kernpraktiken von Kanban. Allerdings gibt es in der Praxis gerade damit immer wieder Probleme. Die Welt ist leider nicht schwarz-weiß und so ein WiP-Limit einzuhalten kann daher eine Herausforderung für jedes Team werden. Was also tun, wenn sich das Team permanent nicht an das WiP-Limit hält? Hier setzt die Podcast-Folge von Florian Eisenberg an, der – was mir persönlich sehr gut gefällt – nicht einen dogmatischen Ansatz verfolgt:

https://www.kanbwana.de/2019/11/26/podcast-was-tun-wenn-die-mitarbeitenden-sich-nicht-an-die-wip-limits-halten/

Definition of Done: „Steuern“ mit dem DoD EvoCycle 2.0

Die Definiton of Done hat eine nicht zu unterschätzende Bedeutung. Sie schafft Klarheit und Verständnis, wann ein User Story (oder vergleichbare Anforderung) als abgeschlossen betrachtet werden kann. Vor nicht allzu langer Zeit hatte ich bereit schon einmal den DoD EvoCycle von Chee Hong Hsia in den Links der Woche vorgestellt. Mittlerweile gibt es ein kleines „Update“ mit ein paar Verbesserungen und da mir die Idee dahinter nach wie vor sehr gut gefällt, möchte ich Euch den Vorschlag nicht unterschlagen:

https://www.scrum.org/resources/blog/dod-evocycle-20-simple-technique-effectively-manage-your-definition-done

Sprint Goal: Warum wir es nicht unterschätzen sollten …

Im Kontext der Selbstorganisation braucht es einen Navigationspunkt, an dem sich ein Team ausrichten kann. Das erleichtert die Zusammenarbeit ungemein, hilft den Kurs zu bestimmen und zu halten. Scrum hat hierfür die Produktvision für das Große und Ganze und auf Sprintebene das Sprintziel. Ohne Sprintziel ist es für ein Team schwierig sich zu fokussieren, daher sollte man auch das Sprintziel – ebneso wie die Projektvision – nicht unterschätzen, sondern sehr ernst nehmen. Mehr dazu aus der Feder von Matthijs de Booij:

https://www.scrum.org/resources/blog/sprint-goal-takes-center-stage

OKR: Definiton der Key Results aus VSM-Perspektive

Mark Lambertz betrachtet im folgenden Blogartikel OKRs aus der Perspektive des Viable System Models, einem systemtheoretischen Ansatz zur Beschreibung von Organisationen und ihrem Umfeld, den ich persönlich sehr schätze. Hier erklärt er sehr schön, wie bei der Formulierung der Key Results die Idee der „Bandbreite“ in der Umsetzung genutzt werden kann und auch sollte. D. h. die Key Results werden nicht als einzelner messbarer Wert, sondern mit einer Bandbreite definiert, die erzielt werden sollte, um der Komplexität gerecht zu werden.

http://intelligente-organisationen.de/setting-a-goal-with-a-range

LEADERSHIP

Gefahr des Helfen: Zuviel Hilfe befähigt nicht, sondern entmündigt

Gerade lese ich das Buch The Coaching Habit von Michale Bungay Starnier (Toronto, 2016). Dazu passt hervorragend der Artikel von Dan Rockwell zum Thema Führung und helfen. Gute Führung soll befähigen, die Probleme selbst zu lösen. Dabei ist aber häufig die große Herausforderung, dass wir gerne helfen wollen und dabei oft das genau Gegenteil erreichen. Im Überschwung unterstützen zu wollen, befähigen wir nicht, sondern „bevormunden“, in dem wir nicht den Rahmen schaffen, dass der Betroffene das Problem selbst löst, sondern wir ihm das Problem lösen. Das trägt übrigens dazu bei, dass wir als Führende oft in der Überforderungsfalle landen 😉

https://leadershipfreak.blog/2019/11/25/the-dangers-of-helping-are-you-too-helpful/

Neugier: Nicht ausbremsen, sondern fördern

Okay, die Überschrift ist etwas zweischneidig. Mit der hier genannten Neugier ist nicht gemeint, dass Ihr jetzt tief in die Privatsphäre Eurer Kollegen vordringen sollt. Es ist eher der Drang gemeint, sich neues Wissen anzueignen und offen zu sein, für neue Erkenntnisse. Ein zentraler Aspekt den Marcus Raitner in seinem Blogartikel anspricht und der aber in der Arbeitswelt lange als „hinderlich“ verstanden worden ist. Mitarbeiter hatten lange nicht mitzudenken oder gar die Dinge zu hinterfragen. Und wenn ich es recht bedenke, gibt es nach wie vor noch zu viele Führungskräfte, die genau diese Idee vertreten. Leider. Daher klare Leseempfehlung für das Plädoyer, das neugierig Hinterfragen der Mitarbeiter zu fördern, statt zu bremsen.

https://fuehrung-erfahren.de/2019/11/hier-bin-ich-mensch-hier-darf-ich-neugierig-sein/

 

 

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