#PMCamp12 vom 8.11. bis 10.11.2012 in Dornbirn – mein persönlicher Rückblick

Am 8.11. bis 10.11.2012 fand an der Fachhochschule Vorarlberg in Dornbirn (Österreich) das diesjährige PMCamp statt.

Da dies meine erste Teilnahme an einem Barcamp sein sollte, wußte ich zunächst noch nicht, was mich dort genau erwarten würde. Mein oberstes Ziel: der interdisziplinäre Austausch zu Projektmanagementthemen.

Erwartungsgemäß wurde viel getwittert (#pmcamp12). Die Ergebnisse aus den “Sitzungen” sind sehr gut auf OpenPM dokumentiert und nachlesbar. An dieser Stelle verzichte ich deshalb darauf, näher auf die Ergebnisse einzugehen. Leider fand mein Themenvorschlag (Projektmanagement und bürgerschaftliches Engagement) für eine Sitzung nur wenig, aber dafür sehr interessierten Zuspruch. Bei der Themenfülle, die jedoch angesprochen wurde, wundert dies mich allerdings nicht. Nächstes Jahr ergibt sich vielleicht nochmals die Chance ;-)

Noch viel spannender für mich waren die vielen Gespräche nach, während und zwischen den einzelnen Sitzungen. Der Fachaustausch hat meine Erwartungen mehr als übertroffen. Beeindruckend war für mich insbesondere die Offenheit, mit der die Teilnehmer aufeinander zugegangen sind. Bereits am ersten abendlichen Zusammentreffen am Donnerstag fand ein reger Austausch unter den Teilnehmer statt. Bemerkenswert: viele kannten sich bereits virtuell. Und ich musste zu meinem (positiven) Erstaunen feststellen, dass ich, zumindest virtuell, für manchen Teilnehmer kein Unbekannter war.

Wider meinen Erwartungen war ich übrigens nicht der einzige Teilnehmer aus einer Stadtverwaltung. Es fand sich tatsächlich noch ein Kollege aus der bayrischen Landeshauptstadt München.

Das offene Barcamp-Format war für mich zunächst etwas ungewohnt. Hat aber durch seine Offenheit und seine Orientierung an den Bedürfnissen der Teilnehmer seinen Charme und seine Schlagkraft – zumindest in meinen Augen – unter Beweis gestellt.

Bleibenden Eindruck hat auch die Tatsache bei mir hinterlassen, dass die Veranstaltung nicht zur “Verkaufsveranstaltung” mutiert ist, wie ich es bei manch anderer “Konferenz” bereits erleben durfte. Jeder war bemüht sich in einen fachlichen Austausch einzubringen, bei dem der Ideen- und Gedankenaustausch im Vordergrund stand.

Zusammengefasst: ich bin begeistert! Mit einen großen Strauß neuer Ideen, Anregungen und Denkanstößen habe ich mich auf den Rückweg gemacht. Die vielen Gespräche haben mir geholfen, meine eigenen Gedanken und Ideen einzusortieren, weiterzuentwickeln. Und ich fühle mich in vielen eigenen Ansätzen durch Dritte bestätigt. Der Blick über den Tellerrand, insbesondere mit den Teilnehmern aus anderen Branchen, wahr sehr lehrreich. Die dort vertieften digitalen Kontakte und neugeknüpften “Knoten” im Netzwerk lassen mich auf einen vertiefenden Ideenaustausch auch in der Zukunft hoffen. Für die Zukunft habe ich mir vorgenommen, mich mehr mit agilen Methoden zu beschäftigen und sie in meine tägliche Arbeit einfließen zu lassen. Auch das Barcamp-Konzept hat positive Spuren hinterlassen.

Ein herzliches Dankeschön daher den Organisatoren, aber auch den Unterstützern und den fleißigen Helfern im Hintergrund, die das PMCamp in Dornbirn ermöglicht haben.

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